Stefan Mey

Autorenbild Stefan Mey, 32, kommt aus Halle (Saale) und lebt als freier Journalist in Berlin. Das ist nicht immer einfach, macht aber Spaß. Er interessiert sich besonders für Netz-Ökonomie und für die nicht-kommerziellen Player des Internet.

Beiträge von Stefan Mey:

Powersurfen hinterm Deich: Turbo-Internet in Eigenregie

Die ersten Häuser der Gemeinde Löwenstedt wurden nun ans Glasfasernetz angeschlossen

Ein schnelles Internet ist für die meisten Menschen mittlerweile Normalität und soll laut Bundesregierung überall zum Standard werden. In einigen Regionen Deutschlands aber kann man weiter nur im Schneckentempo aufs World Wide Web zugreifen, ohne Aussicht auf Besserung. Manche Bürger wollen da nicht länger warten und nehmen den Ausbau einfach selbst in die Hand. [mehr]

Kopf-an-Kopf-Rennen der Mitfahrportale

Lange Zeit war ein deutscher Anbieter hierzulande Platzhirsch bei Mitfahrgelegenheiten. Jetzt bietet ihm ein französicher Anbieter Paroli. (Bild: bilderheld, Flickr; CC BY SA 2.0)

Vor einem Jahr erlebten die Nutzer von Mitfahrgelegenheit.de eine böse Überraschung: Die lange Zeit kostenlose Plattform führte einen Bezahlzwang ein. Elf Prozent des Fahrtpreises für jeden vermittelten Mitfahrer. Einige langjährige Fans des Mitfahrportals drohten mit einer Abwanderung. Jetzt hat der deutsche Quasi-Monopolist ernsthafte Konkurrenz bekommen. Der aus Frankreich stammende Anbieter Blablacar wirbt seit einiger Zeit erfolgreich um Nutzer. [mehr]

Schönschreiben auf Wikipedia: der Schreibwettbewerb wird zehn Jahre alt

Schreibfeder, Kalligraphie

Etwa 1,7 Millionen Artikel zählt die deutsche Wikipedia-Ausgabe zurzeit. Einige sind gut geschrieben und fundiert, andere eher schwach. Zweimal im Jahr zeichnet ein Schreibwettbewerb die besten Artikel aus. Noch bis Ende März können Artikel für den Wettbewerb nominiert werden, der 2014 im zehnten Jahr stattfindet. [mehr]

Bitcoin-Krise: Wenn kollektive Intelligenz versagt

Der Höhenflug der Cyberwährung Bitcoin scheint vorerst gestoppt zu sein. (Bild: Flickr-Nutzer Credit: Flickr-Nutzer BTC Keychain, CC by 2.0)

Die letzten Wochen waren dramatisch für die Digitalwährung Bitcoin, deren Gesamtwert zuletzt auf sieben Milliarden US-Dollar geschätzt wurde, und über Nacht überschlugen sich die Ereignisse. Aufgrund einer Sicherheitslücke setzen weltweit Bitcoin-Börsen ihren Betrieb aus, die Zukunft der größten Börse Mt. Gox ist ungewiss – die Site ist seit gestern Nacht nicht mehr erreichbar. Die Krise zeigt mustergültig den großen Schwachpunkt der dezentralen Währung: Die Menschen, die sie nutzen. [mehr]