Jochen Dreier

Autorenbild Jochen Dreier arbeitet vorrangig als "Skypereisender" für das Deutschlandradio. Kunst, Kultur, Games, Netzpolitik und Verbraucherschutz - dass diese Themen im Netz nicht mehr trennbar sind, schreibt er auch hier auf Hyperland.

Beiträge von Jochen Dreier:

Computerspiel Plague Inc.: Was die Zerstörung der Welt uns lehren kann

Ziel ist die Ausrottung der Menschheit: Plague Inc. simuliert die Verbreitung von VIren. (Foto: Screenshot)

Anfangs waren es nur ein paar Triefnasen mehr als üblich in Indien, doch 512 Tagen später sind rund 6,5 Milliarden Menschen auf der Welt an einem neuartigem Virus gestorben. Und das, weil er sich über Flugverbindungen und Häfen rasant verbreitete, dabei resistent gegen Antibiotika wurde, sich an kältere Klimazonen anpasste und länger an der Luft überleben konnte. Beim Spiel Plague Inc. ist die Ausrottung der Menschheit das Ziel – auf dem morbiden Weg dorthin kann viel gelernt werden. [mehr]

Sprachenkiller Internet

Der Unesco-Atlas der bedrohten Sprachen. (Foto: Screenshot www.unesco.org)

Der Unesco-Atlas der bedrohten Sprachen. (Foto: Screenshot www.unesco.org)

Von den rund 7.000 Sprachen, die heute auf der Welt gesprochen werden, gelten 2.500 als gefährdet. Betrachtet man allerdings die Überlebensfähigkeit von Sprachen im Internet, verschlechtert sich die Situation dramatisch. Nur weniger als fünf Prozent würden in Digitalien überleben, behauptet eine aktuelle Studie.

[mehr]

“Luxuria Superbia”: Liebe dein Tablet

 

Die Spiele-App "luxuria superbia" verlangt nach einer intensiven Beziehung (Foto: Screenshot)

Die Spiele-App "Luxuria Superbia" verlangt nach einer intensiven Beziehung (Foto: Screenshot)

Werden Smartphones und Tablets, unsere ständigen Begleiter in jeglicher Situation, zu unseren neuen Lebenspartnern? Empfinden wir bald gar Gefühle für Gadgets? Studien zeigen bereits erste Hinweise darauf, dass diese Fragen mit Ja beantwortet werden könnten. Konsequenterweise fordert eine neue App für Tablets, PC und Konsolen den Nutzer dazu auf, zärtlich zu seinem Gerät zu sein. Hyperland berichtet über eine, nun, nennen wir es mal: seltsame Entwicklung.

[mehr]