Georgien wählt: Medienpluralismus verändert die Rolle des Internets

Mit der Publikation der Gewaltvideos im Internet samt Rechtfertigung kam die georgische Regierung der Opposition zuvor (Quelle: Webseite des Ministeriums für Innere Angelegenheiten)

Mit der Internet-Publikation der Gewaltvideos samt Rechtfertigung kam die georgische Regierung der TV-Ausstrahlung durch die Opposition zuvor. (Screenshot, Quelle: Webseite des Ministeriums für Innere Angelegenheiten)

Auf dem “Balkon Europas” finden am heutigen Montag die Parlamentswahlen statt. Überschattet wurde der Wahlkampf von brutalen Gewaltvideos aus Haftanstalten. Die politischen Gegner des Präsidenten Michail Saakaschwili setzten das Bildmaterial gezielt gegen die Regierung ein – doch die Videos warfen ihre Schatten auch auf die Opposition. [mehr]

Steinbrück soll netzpolitisches Statement geben

Nichts gefunden. Die Suche nach "Steinbrück" bringt im netzpolitischen Blog der SPD keine Treffer. (Screenshot: blogs.spdfraktion.de/netzpolitik)

Nichts gefunden. Die Suche nach "Steinbrück" bringt im netzpolitischen Blog der SPD keine Treffer. (Screenshot: blogs.spdfraktion.de/netzpolitik)

Peer Steinbrück ist vielen Bürgern als Finanzfachmann bekannt – als Netzpolitiker ist er bisher noch nicht aufgefallen. Mit seiner Wahl zum Kanzlerkandidaten der SPD verlangen viele Netznutzer ein netzpolitisches Statement vom SPD-Spitzenmann.

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Fahrpläne für jeden: Open Data vs. Deutsche Bahn

Zur Not auch ohne Erlaubnis: Open Plan B hat die Daten von 300.000 Bahnhöfen eigenmächtig veröffentlicht. (Michael Kreil stellt Open Plan B vor; Quelle: Vimeo)

Zur Not auch ohne Erlaubnis: Open Plan B hat die Daten von 300.000 Bahnhöfen eigenmächtig veröffentlicht. (Michael Kreil stellt Open Plan B vor; Quelle: Vimeo)

Seit Mitte September sind die Fahrpläne der Bahn in Google Maps integriert. Was die Bahn mit einem eigens verzierten ICE gefeiert hat, ist für die Open-Data-Bewegung eine vertane Chance: Die Bahn sollte ihre Daten für jeden freigeben. Doch weil das nicht funktioniert, greift man auch schon mal zur Selbsthilfe. [mehr]

Mexiko: Kritischer Journalismus via Twitter

Journalisten leben in Mexiko gefährlich (Grafik: Articulo 19, CC BY-NC-SA 2.0)

Journalisten leben in Mexiko gefährlich (Grafik: Articulo 19, CC BY-NC-SA 2.0; Quelle: Flickr)

Mexiko gehört zu den gefährlichsten Ländern für Journalisten. Drogenkartelle, korrupte Polizisten und Verlagsmanager setzen unbequeme Fragesteller zunehmend unter Druck. Kritischer Journalismus findet fast nur noch im Netz statt. Insbesondere Twitter ist zur neuen Heimat einer kritischen Öffentlichkeit geworden.

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Wenn Lehrer bloggen und Schulen twittern

Die Institution Schule ist traditionell ein geschlossener Ort, der sich um Kontrolle bemüht. Social Media hingegen basiert auf Offenheit. Wenn diese beiden Welten aufeinanderprallen, gibt es Spannungen – aber auch Chancen. Auf der Berliner Social Media Week hat die Medienpädagogin Kristin Narr dieses Feld ausgelotet und beschrieben, was passiert, wenn Lehrer bloggen und Schulen twittern. [mehr]