Das Anti-Facebook
Mit nicht einmal 200.000 aktiven Mitgliedern tönt das neue soziale Netzwerk Zurker, keine Alternative zu Facebook sein zu wollen, sondern die Ablösung. Neben der frechen Namensähnlichkeit zu Facebook-Gründer Mark Zuckerberg, gibt es aber tatsächlich einen Aspekt, der das Projekt spannend macht: Jedes Mitglied wird Anteilseigner.
“Zurker befindet sich gerade im Beta-Test und ist ohne Einladung nicht für die Öffentlichkeit zugänglich.” So begrüßt das neue soziale Netzwerk Zurker die Besucher auf seiner Webseite. Wie sich das für einen neuen Web-Dienst gehört, werden Einladungen verteilt und um Aufmerksamkeit gebettelt. Hinter dem Login gibt es für die Besucher keine große Überraschung: Es werden die Standard-Funktionen eines sozialen Netzwerks geboten. Keine technische Innovation anzubieten, geben die Macher offen zu. Ihnen ist auch klar: Auch wenn im Netz der Wunsch nach Facebook-Alternativen vorhanden ist, kann das Start-Up mit dem Alleinstellungsmerkmal eine “Alternative” zu sein, noch keinen Blumentopf gewinnen.
Zurker packt aber seinen größten Konkurrenten an einem Punkt an, an dem es weh tut: Wem gehört Facebook? Wem gehört das Wissen der 900 Millionen Mitglieder? Einem Studienabbrecher Jahrgang 1984. Mark Zuckerberg. Zurker arbeitet nach dem Motto: Lieber sich selbst nicht trauen, als Zuckerberg nicht zu trauen.
Diese Idee bindet die Mitglieder auf eine ganz andere Art und Weise an die Plattform, die Aspekte Verantwortung und Erfolgsinteresse werden auf die Schultern aller Mitglieder verteilt. Was ist, wenn das Netzwerk eines Tages Gewinn macht? Werde ich dann für meine Zeit, die ich in Zurker investiert habe, bezahlt? Was ist, wenn die Community für einen Verkauf stimmt? Werde ich dann über Nacht reich, wie jüngst einige der Facebook-Mitarbeiter? Mit dieser Vision will Zurker-Gründer Nick Oba, ein Unternehmer der schon verschiedenste Startups ins Leben rief, das Netz für sein Netzwerk überzeugen.
Der Gratis-Irrglaube
Oba trifft aber auch einen wunden Punkt der Internet-Nutzer: Je länger die Menschen Zeit mit Google und Facebook verbringen, desto klarer wird ihnen, dass die Angebote nicht umsonst sind, obwohl sie kostenlos sind. Als Gegenleistung werden die Plattformen mit den eigenen Daten, bestehend aus Inhalten und Verhaltensmustern, gefüttert, die in die Monetarisierung fließen. Auch wenn dieses Geschäftsmodell für die Nutzer zunächst bequem ist, passt es längst nicht allen.
Einige beklagen den Kontrollverlust über die eigenen Daten. Immerhin wissen wir nicht, welche technischen Entwicklungen einmal möglich sind und welche Nutzung möglich sein wird. Genau hier will Zurker es anders machen. “Wir wollen keine neuen Funktionen anbieten, nur weil damit eine bessere Monetarisierung möglich ist“, erklärte Oba in einem Interview. Neue Funktionen soll es nur geben, wenn diese auch den Nutzern etwas bringen. Am Ende entscheiden auch die Nutzer über größere Änderungen.
Aber ob solch eine Genossenschaft 2.0 funktioniert? Was sich auf dem Papier gut liest, muss sich im Web-Alltag erst noch behaupten. Obwohl das Netzwerk schon seit vielen Wochen im Netz ist, haben sich die großen US-Tech-Webseiten mit Zurker noch nicht beschäftigt. Idealismus ist keine Erfolgsgarantie.
Vielleicht wird Zurker nicht die Lösung sein. Zurker liefert aber einen wichtigen Diskussionsbeitrag.
(Das ZDF ist für den Inhalt externer Internetseiten nicht verantwortlich; der Beitrag gibt die Meinung des Autors wieder)
14 Kommentare | 30. Juni 2012 | 14:43 Uhr |
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Der generelle Ansatz von Zurker ist ja durchaus gut, dass diese Plattform den Usern gehören soll. Aber: dass alleine macht es nicht.
Denn die Frage ist: wie hält es Zurker mit solchen – derzeit heftig in der Kritik stehenden – Funktionen wie etwa Datenspeicherung, Iriserkennung, Zusamnmenführung von Diensten???
Es wäre gut, wenn Zurker hier erklären würde, nicht mitzumachen und den Datenschutz aller User zu achten. Denn: Datenschutz geht uns alle an!! Jeder sollte auf den Schutz seiner Daten achten und keine unnötigen Daten herausgeben.
Daher wäre es interessant, von dieser neuen Plattform mal ein Statement dazu zu bekommen.
Gruß
Linuxhelfer
»Wem gehört das Wissen der 900 Millionen Mitglieder? Einem Studienabbrecher Jahrgang 1984. Mark Zuckerberg.«
Wie wär’s denn mit der CIA?
Da gibt es
Amazon
Apple iTunes,
Bing,
eBay,
Facebook,
Google,
Microsoft,
Twitter,
(jeweils mit allen zusätzlichen Diensten) und wohl noch andere. Was haben diese Firmen alle gemeinsam?
a) Alle sind im Internet global sehr erfolgreich
b) Alle haben ihren Hauptsitz in den USA
c) Alle sammeln Daten von Nutzern, direkt oder indirekt
Ein sogenannter Verschwörungstheoretiker könnte da nun leicht auf die Idee verfallen, der weltweite Erfolg könne hauptsächlich daher rühren, weil diese Firmen von der Regierung im Stillen gepusht und/oder gesponsert werden, da solche Firmen eine ideale Quelle darstellen, um weltweit unauffällig (durch eingebaute Hintertüren) an private Daten aller möglichen Leute zu gelangen. Tatsächlich kontrolliert werden kann der illegale Zugriff durch Regierungsstellen auf diese Daten ja ohnehin nicht – und schon gleich gar nicht vom Nutzer selbst.
Wenn ich mich bei eBay einlogge, wird meine derzeitige IP-Adresse automatisch mit meiner realen Adresse und meinem realen Namen verknüpft. Suche ich dann gleich anschließend z.B. nach einem Begriff auf Google oder lade ein Video auf YouTube hoch, braucht im Hintergrund nur jemand genau hinzusehen, um zu erfahren, welche reale Person da gerade nach etwas bestimmten sucht oder sonst unternimmt.
Es wird somit langsam schon reichlich auffällig, wenn die erfolgreichsten Dienste im Internet gerade zufällig aus den USA kommen, während viele andere Firmen mit Anfangspotential im Internet einfach nur mehr oder weniger unbeachtet (auch, oder gerade von den Medien) vor sich hindämmern. Das deutsche Gegenstück zu eBay (Hood) kommt nicht aus den Startlöchern, ebenso das deutsche Gegenstück zu Facebook (StudiVZ, bei dem Namen »Zurker« zucke ich sowieso schon zusammen). Warum wohl? Werden da etwa zu wenig Daten generiert, die dann durch eine Hintertür abgegriffen werden können?
Ich bin mir sicher, bis 2007 noch nie etwas von Facebook oder Twitter gesehen oder gelesen zu haben, obwohl ich damals schon reichlich im Internet unterwegs war. Und dann schlagartig, praktisch über Nacht, tauchen überall auf den Seiten im Web diese dämlichen f- und t-Buttons auf, obgleich der Mehrwert von diesen Diensten für einen durchschnittlichen Internet-Nutzer doch eher zweifelhaft erscheint (Twitter habe ich bisher sicherlich keine zehn mal aufgerufen). Wer glaubt da wirklich noch daran, es ginge hier alles mit rechten Dingen zu?
Daher:
d) Alle diese Firmen sind Fundgruben für Geheimdienste
und diese Geheimdienste lassen sich den Zugang zu diesen Daten bestimmt etwas kosten (zahlt ja eh alles der Steuerzahler)
»Obwohl das Netzwerk schon seit vielen Wochen im Netz ist, haben sich die großen US-Tech-Webseiten mit Zurker noch nicht beschäftigt.«
Einfach eine Hintertür einbauen, wo die entsprechenden Interessenten die Daten der Nutzer still und heimlich abgreifen können. Dann wird’s auch was (das mit dem »Blumentopf gewinnen«).
@ Zeitportal,
ich hoffe mal, deine Worte:
“Einfach eine Hintertür einbauen, wo die entsprechenden Interessenten die Daten der Nutzer still und heimlich abgreifen können. Dann wird’s auch was (das mit dem »Blumentopf gewinnen«).”
sind nur Ironie!! Ansonsten wäre ich darüber leider überhaupt nicht begeistert. Ich will nicht, dass meine Daten in die Finger von solchen Geheimdiensten gelangen!!
Warum?
Der Grund ist, dass ich diesen Geheimdiensten überhaupt nicht vertraue!! Schon gar nicht im Punkto Datenschutz und noch weniger im Punkto Menschenrechte!!
Allerdings kann ich diesem Absatz:
“Ich bin mir sicher, bis 2007 noch nie etwas von Facebook oder Twitter gesehen oder gelesen zu haben, obwohl ich damals schon reichlich im Internet unterwegs war. Und dann schlagartig, praktisch über Nacht, tauchen überall auf den Seiten im Web diese dämlichen f- und t-Buttons auf, obgleich der Mehrwert von diesen Diensten für einen durchschnittlichen Internet-Nutzer doch eher zweifelhaft erscheint (Twitter habe ich bisher sicherlich keine zehn mal aufgerufen). Wer glaubt da wirklich noch daran, es ginge hier alles mit rechten Dingen zu?”
wirklich zustimmen. Und gerade Weil ich diesem Facebook auch im Punkto Datenschutz nicht vertraue und gerade weil ich weiss, dass die ihre Dienste auch noch mit Google zusammenführen und auch da ich weiss, dass Google neben Facebook die zweitgrößte Datenkrake weltweit ist, sollte diese Plattform Facebook dichtgemacht werden. Facebook lässt vielleicht über die Nutzung dieser Dienste und über die gesammelten Daten abstimmen.
Aber: wie ehrlich wird mit dem Ergebnis dieser Abstimmung umgegangen? Wird das Ergebnis – wenn es die Facebook-Macher wie ein Herr Zuckerberg nicht mögen – dann respektiert??
Wie gesagt: ich kann nur jeden vor diesen Datenkraken warnen und dabei bleibe ich!! Denn es gibt wirklich bessere Alternativen als ausgerechnet diese ganzen VZ-Verzeichnisse, Facebook und diese ganzen Google-Dienste!!
Das Einzige, wofür ich noch keinen Ersatz gefunden habe, ist Google-Earth. Aber aus Datenschutz-Gründen verzichte ich auf diese Anwendung, die mir mal Spaß gemacht hat, bis dieser Datenskandal ans Licht kam.
Danach habe ich auf allen meinen Rechnern Tabula Rasa gemacht und alle Google-Dienste deinstalliert und in meinem Forum wird auch der Facebook-Button wieder verschwinden!! Ich mag Facebook nicht und ich will nicht, dass die Daten meiner User an das FBI gesendet werden!!!
Und um das ganze zu verfollständigen, habe ich auch alle meine Email-Accounts von Google weggeholt und zu einem anderen Provider umgezogen!! Ich hasse diese Datenschnüffelei!!!
Und auch meinen Chat wickele ich nicht über einen Google-Dienst ab, sondern über einen anderen Dienst, der mit Userdaten besser umgeht!!!
Von daher stelle ich mal ganz ehrlich die Frage:
Was gehen bitte das FBI und die CIA die Userdaten der weltweiten Internet-Nutzer an??
Gar nichts, meine ich!! Die haben da gar nichts zu schnüffeln. Die sollen sich lieber um die echten Terroristen kümmern und ihre sogenannten “Geheimgefängnisse” auf deutschem Boden endlich schließen und ihre miesen Verschleppungsflüge über deutsche Flughäfen endlich einstellen!! Pfui daibel sage ich da mal dazu!!!
Denn die gesamten gesammelten Userdaten werden beim FBI und beim CIA mit heimlich existierenden Todeslisten abgeglichen und dann werden deutsche FLughäfen für diese verschleppungen genutzt!! Grrrrr….Pfui!!! Sowas verstößt gegen die Menschenrechte!! Und dieses sogenannte “Waterboarding” in diesen Geheimgefängnissen ebenfalls!! OK, Terroristen sollen hart bestraft werden, aber unter Einhaltung der Menschenrechte!!!
Darüber hinaus werden diese gesammelten Daten leider auch an diese mafiösen Organisationen wie die GEMA und die GVU und Co. weitergegeben. Damit sollen die Millionen kleiner Filesharer weltweit erwischt werden, die der amerikanischen Filmindustrie jährlich angeblich ja ach sooo große Schäden zufügen.
Wie kommt es dann, dass diese Herren Regiseure, Schauspieler und Vermarkter wie Time-Warner und andere jedes Jahr an den Börsen Millionen scheffeln und dicke Villen besitzen, von denen Unsereiner nur träumen kann und dicke Privatjachten und dicke spritschluckende Autos??
Von daher: diese mafiösen Organisationen belügen uns User, dass sich die Balken biegen. Von daher war es richtig, dass das EU-Parlament nun ACTA abgewehrt hat und auch weil es eben gegen sämtliche nationalen, internationalen und eu-weiten Verfassungen und Datenschutz-Regeln verstößt und auch gegen die Menschenrechte!!
Von daher wird es Zeit, dass wir dieser Datensammelei nun endlich Einhalt gebieten und solche Datenkraken an die Kandare genommen werden und die Folgegesetze von ACTA wie eben gerdade SOPA, PIPA, IPRED und CISPA ebenfalls zu Fall gebracht werden!!
Und zum Schluss gehört Facebook ebenfalls entweder an die Kandare genommen und denen deutlich strengere Datenschutz-Auflagen erteilt oder aber – wenn die nicht mitmachen sollten – diese Plattform wird dichtgemacht!!!
»sind nur Ironie!! Ansonsten wäre ich darüber leider überhaupt nicht begeistert.«
Anders kann man es (sich) aber leider nicht erklären, wie ein Start-Up wie Twitter mit so einer merkwürdigen Geschäftsidee über Nacht wie eine Rakete aufsteigen konnte. Jeder andere, der auf die Idee käme, mit einem Dienst zur Verbreitung von kurzen kostenlosen Textnachrichten nennenswerten Profit zu machen (laut Wikipedia 900 Twitter-Angestellte!), würde damit wohl nur flux auf die Nase fallen.
Wenn ich jemandem, den ich kenne, schriftlich etwas mitzuteilen habe, kann ich das per eMail erledigen (auch 20 Leuten gleichzeitig). Wenn ich der Allgemeinheit etwas zu verkünden habe, kann ich dafür eine Homepage aufmachen. Und das alles, ohne mich dabei auf 140 Textzeichen (und sonstiges) beschränken zu müssen. Wozu also Twitter?
Übrigens ist Barack Obama scheinbar auch ganz begeistert vom offiziellen twittern im Weißen Haus (und vom Besuch des Twitter-Gründers Jack Dorsey dort).
hi Zeitportal,
wozu Twitter?? Die Frage ist wirklich zutreffend. Denn es gibt wirklich andere Möglichkeiten, als ausgerechnet Twitter. Kennst du jabber.org oder deshalbfrei.org?? Nein? Das sind Anbieter für Jabber-Konten, mit denen man auch geschützt mit seinen Leuten chatten kann. Und dafür braucht es eben in der Tat nicht sowas wie Twitter!! Da hast du vollkommen Recht.
Aber: in Sachen Speed sind solche Chatkonten oder aber auch Twitter leider wirklich deutlich schneller. Bis sowas über eine Homepage gelesen wird, dauert es eine erhebliche Zeit und die Information wird weniger schnell gefunden.
Und genau dieser Effekt – der Schnelligkeiteffekt – war es, der Twitter so berühmt machte. Aber niemand dachte dabei daran, dass Twitter ja auch Daten speichert.
Und ich stimme dir auch zu, dass nicht nur Twitter, sondern auch Facebook ein weiterer völlig unnützer Dienst ist, den keiner braucht!! Wie gesagt: es gibt jabber.
Und daher stelle ich nochmal die Frage: wer braucht bitte Facebook und Twitter?? Niemand, ist meine Ansicht!!! ich würde ehrlich gestanden gar nichts vermissen, wenn Facebook geschlossen würde!! Ich brauche es nicht!!!
jabber?? deshalbfrei?? Noch nie gehört! Wikipedia scheinbar auch nicht. Zuviel Datenschutz behindert eben das gepusht werden.
»Bis sowas über eine Homepage gelesen wird, dauert es eine erhebliche Zeit und die Information wird weniger schnell gefunden.«
Es sei denn, bei der Homepage handelt es sich um etwas wie die Portale von heute oder CNN (oder gleich dem Weißen Haus) etc., da fragt man sich natürlich schon, wieso da die Informationen dann auf Twitter oder Facebook schneller gefunden werden sollten, als wie auf den ursprünglichen stadtbekannten Nachrichtenseiten selbst.
Aber wenn nun schon Facebook und Twitter keiner braucht, dann sollte nun auch noch eBay von keinem mehr gebraucht werden. Das würde die Sache erst so richtig abrunden.
Wenn man erstmal darauf gekommen ist, wie es in Wahrheit läuft, wird natürlich schon klar, wieso eBay und Facebook etc. sich um die Wünsche ihrer Nutzer nicht besonders viel scheren und sich (vom ersten Tag an) arrogant aufführen, als wenn sie eine Behörde wären: SIE SIND EINE BEHÖRDE! Die Zufriedenheit des Nutzers kann ihnen weitestgehend egal sein, denn im Ernstfall können die ja mit jeder Unterstützung aus dem Hintergrund rechnen, bevor sie auch nur in die Nähe einer Pleite kommen würden.
hi Zeitportal,
hier mal die Links zu den Betreibern von jabber und deshalbfrei.org, wenn du wirklich noch nie von denen gehört haben solltest:
http://www.jabber.org/
http://www.deshalbfrei.org/
Schau dich dort mal in Ruhe um und du wirst merken, wie überflüssig eigentlich Twitter und Facebook sind. Ich brauche weder Facebook (war nie Mitglied dort und werde es nie werden) und auch bei Twitter war ich nie und werde es nie sein.
Was Homepages angeht:
das Problem ist eben, dass nicht alle Homepages solche großen Portale sind wie eben die von dir genannten großen Nachrichten-Sender. Und die anderen, eher unbekannteren Homepages, werden in Google eben nicht so schnell raufgesetzt und gepusht. Von daher dauert das Finden der Ergebnisse länger.
Was ebay angeht:
Ebay ist ein ganz anderer Fall als Twitter und Facebook. Ebay ist ein Verkaufs- und Auktionshaus und kein Kommunikationskanal wie Facebook und Twitter. Damit gehört Ebay in eine andere Kategorie als Facebook und Twitter. Ebay gehört in die Kategorie Online-Shops, wohingegen Twitter und Facebook eben zu den reinen Komunikationsplattformen gehören. Dann werden auf Ebay jeden Tag große Geldbeträge umgeschlagen. Neben Amazon hat sich Ebay mittlerweile auf den zweiten Platz hochgearbeitet bei den Online-Shops!!
Deswegen wird Ebay im Gegenzug zu Facebook und Twitter sehr wohl gebraucht, weil man dort vieles deutlich günstiger erwerben kann, als bei Amazon und bei anderen größeren Shops. Aber den Online-Shops gehört die Zukunft, da sich der Markt immer mehr weg von den heutigen Ladengeschäften ins Internet verlagert! Die Kunden warten auf ihre Lieblingsshops nicht mehr vor den Ladentüren sondern im Internet!!
Dagegen gibt es im Internet für die Kommunikation andere Wege als ausgerechnet Facebook und Twitter. Da sind eben diese Jabber-Konten und Emails.
Was deine Darstellung angeht, dass Google und Facebook und Twitter eine Behörde wären: nein, das stimmt so überhaupt nicht!! Diese Firmen sind rein profitorientierte Wirtschaftsunternehmen und keine Behörden. Im Gegenzu dazu sind die GEMA und die GVU bereits zu Ermittlungsbehörden mutiert, obwohl es ihnen bereits mehrfach verboten wurde, sich in Ermittlungen gegen uns User zu betätigen. Links darüber kann ich dir gerne mal schicken, wenn es dich interessiert!!
Aber das schlimme ist: die User von Facebook, Twitter, Google, etc sind so doof und überlassen denen viel zu viele Daten im Irrglauben, dass es ihnen nutzen würde. Aber das Gegenteil ist der Fall. Diese Firmen Facebook, Twitter, Google, etc haben den Spieß doch schon längst gegen die User umgedreht und haben einen ersten Cyberkrieg im Internet angestoßen.
Und hier kommen nun diese amerikanischen Geheimdienste ins Spiel. Denn denen spielt diese Entwicklung doch total in die Hand. Die sind schon längst drauf aus, das Internet als Kriegsschauplatz zu nutzen und im Internet Krieg zu spielen. Sie wollen uns User gegen die Wirtschaft ausspielen!! Hast du dass denn noch nicht gemerkt?? Außerdem sind diese Kriegsspieler bereits dabei, diesen begonnenen Cyberkrieg für ihre realen Kriege an realen Schauplätzen wie Afghanistan, Irak, Syrien und eventuell bald der Iran zu verknüpfen und erstellen aus den gewonnenen Informationen bereits sogenannte “Todeslisten”!!!
Aber meine Wege zeigen auf, dass es auch anders geht. Es geht sehr wohl, diesen Schnüfflern mal kräftig eins auszuwischen und sie zu stoppen. Wie das geht? Dann lies weiter.
Trick eins: alternative Suchmaschinen nutzen
a) https://duckduckgo.com/
b) https://ixquick.com/
c) https://startpage.com/
Trick zwei: Emails verschlüsseln mit enigmail
Trick drei:
Emails verwenden anstelle von Twitter und Co.
Trick vier:
jabber-Konten verwenden anstelle von Twitter und Facebook
(Links siehe oben)
Trick fünf:
Festplatte mit Truecrypt abriegeln!!
Trick sechs:
Firewall an und aktuell halten!!!
Daher kann ich auch dich nur auffordern: wach endlich auf!! Wir müssen diesen Cyberkrieg im Internet stoppen, bevor er richtig beginnt. Denn die nächste Stufe wären dann unweigerlich diese Abkommen SOPA, PIPA, IPRED und CISPA!! Daher müssen auch diese Abkommen sofort gestoppt werden und wir User müssen dafür sorgen, dass diese Dienste wie Facebook, Twitter, Google, etc nicht mehr an unsere Userdaten kommen!!!
Ach ja, es gibt noch einen siebenten Trick, wie man diese Schnüffler ausschaltet:
Trick sieben: Browser Addons
a) AddblockPlus (Werbung ausschalten)
b) DoNotTrackPlus (Tracking-Seiten sperren; sehr nützlich)
c) Noscript (Java-Script ausschalten)
d) Better Privacy (gegen sogenannte LSO-Cookies)
e) BrowserProtect (gegen Browser-Entführung)
f) WAB (WebMail Addblock)
Du siehst also, man kann als User eine ganze Menge tun, um diesen gemeinen Schnüfflern und Spähern mal gründlich die Suppe zu versalzen, damit die endlich ihre Lektion lernen!!
g) Netzstecker am PC ziehen und einfach weggehen
Ein mobiles Telefon, das von mir stillgelegt werden könnte, besitze ich (zum Glück) erst gar nicht.
>>> Diese Firmen sind rein profitorientierte Wirtschaftsunternehmen und keine Behörden.
Sie führen sich aber so auf, als wenn sie Behörden wären. Das macht die Sache sicher mehr als nur verdächtig.
Kein normales Start-Up, aus dem erst noch etwas werden will, käme auf die Idee, seine Mitglieder so von oben herunter zu behandeln wie es bei eBay schon von Anfang an üblich war. Das war bei eBay schon immer richtiger Behörden-Stil (Stichwort: Textbausteine).
Fast alle loben Hood, aber kaum einer geht hin. Fast alle schimpfen auf eBay, aber alle sind dort. Wie kann man das mit den Regeln des freien Marktes erklären? Oder ist der Markt gar nicht so frei, wie er oberflächlich betrachtet erscheint?
Wenn da natürlich nun wirklich etwas dran ist, am gefördert werden durch dubiose Hintermänner, dann gilt der beliebte Spruch “Es wird ja niemand zu eBay gezwungen” auch nicht mehr. Denn klar wird durch die verdeckte Sonderbehandlung eBays dessen Konkurrenz weitgehend ausgeschaltet, und dadurch wird man eben doch indirekt zu eBay gezwungen.
>>> Und die anderen, eher unbekannteren Homepages, werden in Google eben nicht so schnell raufgesetzt und gepusht. Von daher dauert das Finden der Ergebnisse länger.
Was aber nutzt eine von Google schnell gefundene Facebook-Seite, wenn die meisten zu Facebook gar keinen Zutritt haben, weil sie dort nicht Mitglied sind?
Was nutzt ein 140-Zeichen-Text, der von Google aber gar nicht gefunden werden kann, weil die Begriffe, nach denen gesucht wurde, aufgrund der Kürze des Textes dort vielleicht gar nicht drin vorkommen (in der vollständigen Homepage aber schon)?
hi Kontrapunkt,
eine Frage: wer oder was ist Hood?? Ist das eine mögliche Alterantive zu ebay?? Ich gebe zu, ich kenne Hood nicht, bin aber bereit, mir dass mal anzugucken.
zu deinen Worten:
“Fast alle loben Hood, aber kaum einer geht hin. Fast alle schimpfen auf eBay, aber alle sind dort. Wie kann man das mit den Regeln des freien Marktes erklären? Oder ist der Markt gar nicht so frei, wie er oberflächlich betrachtet erscheint?”
Nein, der Markt ist gar nicht so frei, wie es vielleicht auf den ersten Blick erscheinen will. Bei den Online-Shops dominieren die großen zwei: ebay und Amazon. Diese beiden dulden ebenfalls fast keine Konkurrenz um sich herum..
Allerdings: Amazon hat die besseren Lieferbedingungen gegenüber ebay. Das ist wahr. Ich habe da auch schon mal günstig gekauft. Bei ebay ist eben alles sehr bürokratisch und kompliziert und viele Leute müssen – um das System bei ebay zu verstehen – erst mal einen Kurs machen.
Bei Amazon dagegen ist das handling des online-shops total easy. Aber diese Einfachheit bezahlt man dann wieder doch durch seine Daten. Denn Amazon will genauso deine Daten haben.
Und zu der Frage, wie dies Online-Shops an unsere Daten kommen, gibt es auch eine verdammt einfache Antwort: durch unsere gelbe Bundespost. Denn diese Online-Shops verkaufen diese Daten meistbietend und auch die Deutsche Post ist ganz vorne in diesem Geschäft mit drin!!
Nur: dieses Problem findet man auch in anderen Online-Shops. Denn auch wenn man mal bei Mediamarkt oder bei Saturn guckt…auch dort bezahlt man mit seinen Daten. Was die alles an Daten wollen…man… man…man…da ist so viel überflüssiges dabei, was niemanden was angeht…Da könnte echt auch mal ausgemistet werden.
Und über diese ganzen Verkäufe der Daten wandern auch viele Daten an Google.
Zu deinen Worten:
“>>> Diese Firmen sind rein profitorientierte Wirtschaftsunternehmen und keine Behörden.
Sie führen sich aber so auf, als wenn sie Behörden wären. Das macht die Sache sicher mehr als nur verdächtig.”
OK, sie führen sich vielleicht so auf, weil sie eben ursprünglich aus Amerika stammen, bereits eine riesige Klientel haben und vielleicht – aber dass ist jetzt nur eine Vermutung von mir – weil es bis vor Kurzem keine richtige Alternative zu Google gab und weil hinter Google nämlich auch der mächtige Konzern Microsoft steht!! Microsoft zwingt seine User ja förmlich, in seinem Browser Internet Explorer Google als Suchmaschine zu benutzen. Ich wüsste jedenfalls nicht, wie man im Internet-Expolrer die default-search ändern könnte.
Bei Firefox und Opera dagegen ist dass ein Kinderspiel. Da gibt es in about:config einen String, den man ändern muss. Habe ich bei mir schon lange gemacht!!!
Aber jetzt merken diese Datenkraken, dass Alterantiven heranwachsen und fürchten um ihre Markanteile. Und weil es bis vor Kurzem keine echte Alternative zu Google gab, haben sich die User brav gefügt.
Aber: durch die ganzen PC-Foren, die derzeit ebenfalls wie Pilze aus dem Boden schießen, wachen die User auf und merken: hopsa, es gibt doch Alternativen und fangen an, umzuschalten. Und dass ärgert Google natürlich.
Und der nächste Knackpunkt ist, dass die User immer mehr zu alternativen Betriebssystemen für ihre Rechner umsteigen, weil sie von den proprietären Systemen (darunter fällt Google-Desktop und dieses andere Betriebssystem von Google) die Nase voll haben. Außerdem wurden sie auch durch diese ganzen Vorgänge der Verbraucher-Zentralen gegen Google wach und haben gemerkt, wie Google versucht hat, die User zu erpressen.
Und der finale Genickschuss für Google kam dann mit diesem Googe-Streetview, bei dem laut Google “bedauerlicherweise auch WLAN-Daten mitgeschnitten wurden”. Dabei soll es sich nach offiziellen Angaben um eine Software-Lücke gehandelt haben. Nur: keiner glaubt Google nun mehr!! Und Microsoft versuchte mit seinem Streetside (einer absoluten Kopie von Streetview) davon zu profitieren.
Aber: damit ist Microsoft auf die Nase geflogen, weil Streetside eben keinen Deut besser ist als Streetview von Google!! Und außerdem haben die meisten User inzwischen von Microsoft und seinem Betriebssystem die Nase gestrichen voll!!
Und deswegen sind Produkte von Google und Microsfot inzwischen unerwünscht. Und das macht sich nun auch bei den Tablets und den Smartphones bemerkbar. Da wechseln viele User nun zu den Systemen von Samsung und anderen Anbietern (freie linux-basierte Betriebssysteme), anstatt zu Google. Und dass ist der weitere Genickschuss für Google und Microsoft. Und deswegen versucht nun Google die Welt und die User erneut über diesen Weg der Patentstreitereien zu gängeln und zu bevormunden. Und in dieses Boot ist auch Apple eingestiegen.
Die kämpfen zusammen mit Google gegen Samsung und die anderen Hersteller. Allerdings hat sich dann im Verlaufe dieser Streitereien Appel besonders hervorgetan, weil der damalige Appel-chef geschworen hat, dass er “Android vernichten werde”. Und dass wurde dann Apple angekreidet.
Und so gehen die User erneut auf Wanderschaft. Denn jetzt versucht Microsoft natürlich mit diesem neuen Tablet, dass es jetzt präsentiert hat, seine verlorenen User wieder einzufangen. Aber: das wird wohl ebenfalls nicht erfolgreich sein, weil die User das durchschaut haben!!
zu deiner Frage:
Was aber nutzt eine von Google schnell gefundene Facebook-Seite, wenn die meisten zu Facebook gar keinen Zutritt haben, weil sie dort nicht Mitglied sind?
Doch, man kann auch als Nicht-MItglied viele Facebook-Diskussionen mitlesen. Zum Beispiel weil sie auf der heute.de-Seite oder auf vielen anderen Internet-Seiten verlinkt sind. Und von daher profitiert Google auch hier!!!
Andere Seiten dagegen fallen durchs Raster und werden nicht so schnell in die Listen-Rankings nach oben genommen. Das ist ja das miese!! Nur Seiten, die mit Twitter oder mit Facebook verbunden sind, werden von Google gepusht!!! Und natürlich stehen ja auch indirekt diese ganzen Datenlieferanten an Google dahinter!!
Das scheint nach dem Motto zu laufen: je mehr Daten jemand an Google gibt, desto mehr wird er von Google gepusht. Liefert er aber nur wenige Daten, dann biste weg vom Fenster…
Und wie ich schon schrieb, wildern auch die Geheimdienste bei Google rum!!! Und davon profitieren dann wiederum unter Anderem die USA und deren Geheimdienste!!
Aber: es gibt da ein Problem!! Google ist auch ein Zwidder-Fall. Denn es gibt auch diese andere Seite von Google. Google tut verdammt viel für opensource-Projekte. So macht Google zum Beispiel Förderung für diverse Linux-Distributionen in Form von hohen Geldstiftungen. Welche Distributionen ich meine? Ich meine diese hier:
Ubuntu-Linux (Ubuntu, Lubuntu, Xubuntu, LinuxMint, Kubuntu)
Debian-Linux
OpenSuse
Fedora-Linux
Und dafür erlauben die Distributionen Google, dass Google dann die offizielle default-searchengine in deren Browsern ist (was man aber ändern kann, wie oben geschrieben)
Google spendet sehr viel Geld an die Entwickler-Teams dieser Distributionen zum Wohle der Linux-User und Google macht selbst opensource-Software wie zum Beispiel gerade Picasa und Google-Earth.
Allerdings gilt auch hier wieder: beide Programme sind inzwischen mit Facebook vernetzt und sammeln Userdaten!!
Aber wie gesagt: Linux ist opensource und damit kann man mit Linux kein Geld verdienen und damit sind die Entwickler-Teams von diesen Distributionen auf diese Spenden, die von Google und auch vone anderen Stiftungen wie der Mozilla-Stiftung kommen, angewiesen. Von daher arbeiten die Linux-Entwickler gerne mit Goolgle zusammen, auch wenn sie um diese Datensammeleien wissen.
Denn auch unter den Linux-Usern gibt es noch imer viel zu viele User, die auf Facebook versessen sind und davon nicht mehr loskommen und dort ihre Daten preisgeben.
Du siehst also: Google hat zwei Seiten. Eine helle für dieses Engagement im opensource-Bereich und eine dunkle wegen dieser ganzen Datensammeleien und Userbetrügereien (WLAN-Daten in Streetview). Daher sollte man mit Google und mit Facebook verdammt vorsichtig sein.
Hi!
>>> OK, sie führen sich vielleicht so auf, weil sie eben ursprünglich aus Amerika stammen
Wobei jetzt immer noch die Frage im Raum steht, wieso diese Firmen alle aus Amerika/USA stammen?
Sind die Leute in anderen Ländern zu dumm dazu, im Internet etwas Globales auf die Beine zu stellen? An der Sprachbarriere kann es ja nicht liegen, denn dann könnte da wenigstens auch mal etwas aus Australien oder England kommen.
Liegt es nicht vielleicht doch am amerikanischen Lifestyle, der ja besagt, die US-Regierung mischt sich gerne (verdeckt) weltweit überall mit ein, somit ganz sicher auch im Internet?
>>> Ich gebe zu, ich kenne Hood nicht, bin aber bereit, mir daß mal anzugucken.
Logisch nicht.
Es kommt (ganz rein zufällig) zu einer Sicherheitslücke, und alle System-Medien berichten darüber (über eBay). Eine Betrügerbande kassiert ab, und es wird überall darüber berichtet (über eBay). Irgendein Anwalt zieht reihenweise Abmahnungen durch und schon läuft es in einer Fernsehreportage (über eBay).
Und prompt hat eBay wieder kostenlose Reklame für sich eingestrichen. Die negativen Dinge, um die es dabei ging, sind schnell vergessen, was hängen bleibt, ist der Name eBay!!
Auf solch einen kostenlosen Reklame-Push von hinten kann Hood natürlich lange vergeblich warten. Daher kennt es auch kaum jemand.
Bei Spiegel-Online mal in die Suche Facebook oder eBay eingeben und dann anschließend Hood. Wem fällt da etwas auf?
>>> Google spendet sehr viel Geld an die Entwickler-Teams dieser Distributionen
Dazu fällt mir gerade ein: Vor einigen Jahren hatte ich mal ein sehr aufwendiges Google-Maps-Plugin für Joomla programmiert. Eine Zeitlang war dieses sehr beliebt. Dann aber habe ich weitere Updates sein lassen (funktioniert z.Z. überhaupt nicht mehr wegen geänderter Map-API), weil es mir außer Arbeitsaufwand nichts eingebracht hatte und ich mir allmählich reichlich komisch vorkam, für nichts und wieder nichts Google auch noch beim Profit-Scheffeln zu helfen.
Twitter wird sechs!? Das interessiert so gut wie keinen wirklich, aber Hauptsache Twitter hatte mal wieder seinen Push.
http://www.heute.de/ZDF/zdfportal/web/heute-Nachrichten/4672/23448416/225e2e/@twitter-Happy-Birthday.html
Ja, das läuft schon so, wie ich es weiter oben stark vermutet hatte.