Leben ohne Google in zehn Schritten

Alternativen: Das Netz ist voller Möglichkeiten (Grafik: Andreas Winterer)

Alternativen: Das Netz ist voller Möglichkeiten (Grafik: Andreas Winterer)

Das Gejammer über Google ist groß. Das Unternehmen sei eine allgegenwärtige Datenkrake und ein geldgieriger Monopolist. Selbst Schuld! Das sagen auch die Manager von Google: Niemand werde gezwungen, die Angebote nutzen, schließlich gebe es genügend Alternativen. Wir haben Google beim Wort genommen und uns auf die Suche gemacht.
Beim Blick auf mögliche Alternativen zu den wichtigsten Google-Diensten fällt auf: Es gibt sie und ein Leben ohne Google ist möglich, bisweilen ist es allerdings etwas beschwerlicher:

1. Ixquick statt Google.de
Die Suchmaschine Google merkt sich sehr genau, was wir suchen, schon allein, um die Suchergebnisse zu verbessern. Für Nutzer mit Google-Konten sei ein Blick auf google.com/history empfohlen. Wer diese URL aufruft und bei Google angemeldet ist, erhält seine komplette Such-Historie.

Wem das nicht gefällt, der muss nicht gleich zu Bing aus dem Hause Microsoft wechseln, er kann auch auf ixquick.com ausweichen: Die Alternative nennt sich selbst “die diskreteste Suchmaschine der Welt” und ist in der Tat die erste und einzige offiziell nach EU-Datenschutzrecht geprüfte und zertifizierte Suchmaschine. Da ist sogar der Datenschützer von Schleswig-Holstein glücklich. Ixquick verwendet HTTPS, speichert die IP-Adresse des Suchenden nicht und bietet bei jedem Suchergebnis einen Proxy-Link, so dass man sogar die Ergebnisse ansehen kann, ohne dem Zielserver seine IP preiszugeben.

Die Suchergebnisse stammen aber dennoch von Google, man hat also keinen Verlust bei der Ergebnisqualität (allerdings berücksichtigt das Ergebnis keine Empfehlungen von Google+-Freunden). Wem das immer noch zu googlelastig ist, der kann auf MetaGer ausweichen, einer Metasuchmaschine der Uni Hannover. Hier kann man vorher auswählen, über welche Suchmaschinen gesucht werden soll.

2. Zoho Mail statt Google Mail
Google Mail ist, das merkt jeder, der das Freemailangebot nutzt, ein verdammt guter Dienst mit erträglicher Werbung und einer umfangreicher Fülle an Funktionen. Allerdings drängt er seinen Nutzern immer wieder ungefragte Zusatzdienste wie Buzz oder neuerdings Google+ samt Circles auf. Freemail-Alternativen gibt es wie Sand am Meer, doch aus der Menge sticht vor allem Zoho Mail heraus (“No Ads. No Distraction. Total Privacy”). Features wie Webmail/POP/IMAP, Filter, Abruf anderer Konten, Anbindung der Mail an die eigene Domain und nahezu unlimitierter Platz, machen es zu einem konkurrenzfähigen Ersatz.

3. Good Noows statt Google Reader
Der Google Reader lässt sich mit nahezu beliebig vielen RSS-Feeds füttern und ist dann ein bequemer Gefährte zum Lesen von News- und Blogposts. Das es auch ohne Google geht, zeigt Good Noows: Der Online-Newsreader kommt ab Werk mit zahlreichen, auch deutschen News-Quellen und präsentiert diese ähnlich raffiniert und übersichtlich wie die beliebten Smartphone- und Tablet-Apps von Flipboard, Pulse oder Zite.

Google Reader kann über “Einstellungen, Import/Export” eine OPML-Datei speichern, die sich bei Good Noows über “Kiosk, OPML-Feed-Sammlung importieren”, einlesen lässt.

4. Netvibes statt iGoogle
iGoogle war lange ein Geheimtipp, der von Google kaum beworben wurde: Eine gelungene Symbiose aus Suchschlitz und RSS-Feed Reader. Auch dafür gibt es einen bewährten Ersatz: Netvibes bietet nach Anmeldung eine individualisierbare Portal- und Startseite, in die sich Newsfeeds ebenso integrieren lassen wie Widgets für Twitter, Facebook oder andere Dienste. Mehr noch: Zu den Tabs, in denen auch iGoogle seine Feeds zusammenfasst, bietet Netvibes komplette Dashboards, in denen man zwischen thematisch unterschiedlichen Ansichten umschalten kann. Mehr RSS-Overkill geht nicht.

5. Rivva & Co. statt Google News
An einer echten Alternative zu Google News hapert es aus zahlreichen Gründen, die meisten davon dürften rechtlicher Natur sein, denn News-Aggregatoren berühren den rechtlichen Schutz des Urhebers. Und die traditionellen Verlage wehren sich gegen dies Nutzung ihre Inhalte. Aktuell ist die Diskussion um ein Leistungsschutzrecht neu entbrannt.

Dennoch wagen sich immer wieder neue Dienste aus der Deckung, auch wenn sie nicht ganz mit Google News vergleichbar sind. Rivva legt den Schwerpunkt auf Netzthemen, die aus Blogs und klassischen Nachrichtenangeboten herausgefiltert werden. Die Gewichtung wird auf Basis verschiedener Faktoren wie Häufigkeit der Verlinkung, “Shares” und “Likes” ermittelt. Virato dagegen konzentriert sich mehr auf die Auswertung klassischer Medien. Weitere Anbieter sind: buzzly.de und Newstral.

6. Vimeo statt Google YouTube
Alle Welt klagt über die sinkende Qualität beim Tatort und die YouTube-Katzenvideos sind auch nicht mehr das, was sie mal waren. Dabei muss man nur umzuschalten: auf das Videoportal Vimeo. Dort gibt es Klasse statt Masse zu sehen. Die thematisch organisierten Channels sprechen alle möglichen Arten von Filmfans an, wobei die Qualität der Kurzfilme teils ziemlich beeindruckend ist. Eine Registrierung ist nicht notwendig, lohnt aber, will man Möglichkeiten wie Lesezeichen und Kanal-Abonnements nutzen. Likes, Sharing, Embedding gibt bei Vimeo auch, ebenso Apps für iOS und Android. Selbst einige Fernsehgeräte und TV-Boxen können Vimeo.

7. Openstreetmap.de statt Google Maps
Google Maps ist ein schwer zu ersetzender Dienst, weil die Herstellung von Kartendaten und Satellitenbildern aufwändig und teuer ist. Daher setzt das 2004 gegründete Projekt OpenStreetMap auf Crowdsourcing: Die Geodaten werden von den Nutzern selbst mit dem eigenen GPS erfasst und in die Karten eingepflegt. Wie bei Google Maps sind Mashups und die Integration in andere Dienste möglich, zum Beispiel verwendet Foursquare schon seit einiger Zeit OpenStreetMap statt Google Maps.

8. Zoho Office statt Google Texte & Tabellen
Google Texte und Tabellen haben sich inzwischen zu einer leistungsstarken Office-Suite entwickelt. Zwei ähnlich starke Alternativen bemühen sich seit Jahren um die Gunst der Nutzer: Zoho Docs für alle, die zum Beispiel ohnehin schon Zoho Mail verwenden, oder Thinkfree Office für Nutzer, die ihre Daten auch in einem identischen Offline-Programm für Windows, Mac, Linux bearbeiten wollen (das allerdings, anders als die Online-Version, kostenpflichtig ist). Beide eignen sich zur Bearbeitung von Dokumenten, Tabellen und Präsentationen und ahmen im Großen und Ganzen Microsofts Office 2003 nach.

9. Iron statt Chrome
Mit Chrome ist Google in einen Markt eingedrungen, in dem sich etablierte Anbieter immer wieder sicher gefühlt und auf ihren Lorbeeren ausgeruht haben. Nachdem Firefox erfolgreich den Netscape-Killer Internet Explorer verdrängt hat, schickt sich nun Google-Chrome an, den Markt zu erobern. Viele gute Features stoßen auf das Interesse der Nutzer. Aber es gibt weitere Alternativen: SRWare Iron ist ein Chrome-Nachbau, der einerseits auf dem öffentlichen Chromium-Quelltext basiert, andererseits kritisierte Datenkraken-Features weglässt. Wer auch Chromium für Teufelszeug hält, sollte sich mit dem “guten alten” Opera-Browser anfreunden: Nach einer schmerzvollen Phase Umgewöhnung bereuen den Umstieg nur wenige.

10. Diaspora statt Google+
Einen Ersatz für Google+ zu finden ist im Prinzip ganz leicht, doch wer eigentlich nur aus den Fängen von Google entkommen will, weil er dort zu viel von sich preisgibt, der sollte nicht zu Facebook wechseln. Alternativen zu Google+ und Facebook gibt es einige, doch sind es allesamt noch Nischennetzwerke – man ist dort im Vergleich zu den stark bevölkerten Massennetzwerken von Google und Facebook ziemlich alleine. Ayloo lehnt sich von der Funktion an G+ an. Eher an Facebook orientiert sich joindiaspora.com.

Alternativen: Es gibt sie
Auch der Bilderdienst Picasa lässt sich durch Flickr mehr als ersetzen, und Blogger sind bei Tumblr oder WordPress mindestens ebenso gut aufgehoben wie bei Blogger.com, dem Dienst von Google. Es ist also gut möglich, für praktisch jede Google-Funktion einen Ersatz zu finden und so komplett ohne den angeblichen Monopolisten auszukommen. Also warum nicht jetzt damit beginnen?

(Das ZDF ist für den Inhalt externer Internetseiten nicht verantwortlich; der Beitrag gibt die Meinung des Autors wieder)

65 Kommentare | 13. März 2012 | 16:13 Uhr | Twittern | Facebook

65 Kommentare

  1. 11. Kein Android-Handy kaufen, denn da benötigt man auch einen Googlemail-Account.

    Stefan | 13. März 2012 | 17:00
  2. @stefan stimmt nicht. Man wird bei der Einrichtung gefragt.

    tobias | 13. März 2012 | 17:21
    • Dann hat man aber auch keinen Zugriff auf Market.
      Hier gäbe es zwar auch Alternativen, aber die kommen nicht mal annähernd an das App-Angebot von Market ran.
      Gerade der Bereich ist ja der Grund, warum man sich ein Smartphone kauft.

      Stefan | 13. März 2012 | 17:55
  3. Sämtliche Tipps laufen doch auf einen reinen Tausch hinaus. Teufel mit dem Beelzebub austreiben nennt man sowas.

    Dave Winer fasst das Problem anhand von Google vs DuckDuckGo sehr schön zusammen:

    http://scripting.com/stories/2012/01/24/canWeBuyYourSearchEngine.html#p12374

    Diaspora hätte eine Chance, wenn es genügend Leute gäbe, die genug Ahnung und Motivation hätten, eigene, private Nodes zu betreiben. Solange es 10 große Diaspora-Server gibt, ist es mit der Dezentralisierung noch nicht wirklich weit.

    Hendrik | 13. März 2012 | 17:30
  4. Für den Webanalysedienst Google Analytics gibt es auch eine gute Alternative, nämlich Piwik – http://de.piwik.org/. Damit speichert man seine Daten auf dem eigenen Server und nicht bei Google in den USA.

    Cujo | 13. März 2012 | 18:20
  5. http://duckduckgo.com sollte eine erwaehnung wert sein.
    ziemlich viele coole features. und mit ‘!google suchbegriff’ kriegt man auch die original google ergebnisse, wenns denn sein muss.

    bytepirate | 13. März 2012 | 18:22
  6. Besten Dank dem Autor für diesen Blog Beitrag. Excellent. Er war seit langem höchst überfällig (im Zdf), wo nahezu täglich gegen die Datenkraken “gewettert” wird im TV wie in Foren, aber keine Alternativen aufgezeigt, im Gegenteil sogar mit zunehmender Tendenz zu Facebook und zur “Twitterkratie” (die moderne Jagdgesellschaft) gezwungen wird von Wiso bis Maybrit – und wo ein Zdf-ForumsKonto schon nicht mehr ausreicht.
    Beim Suchmaschinen -Ersatz sollte (über ixquick hinaus) das seit längerem gebräuchliche duckduckgo.com nicht fehlen.
    Kleine Anregung: bitte Angabe, was Google wo speichert a) im Web und b) auf der eigenen Maschine von Windows bis Mac vom Cookie, CrossCooking zu zB YouTube bis zu den Datenkraken Google.demon und Prefs, die einen nicht mehr online gehen lassen, ohne “ihre Dienste” und wo sie zu finden sind und wie man sie löscht – bis zum Browser-Setting
    Sonst der Artikel ganz grosse Klasse und Dank dafür – bis Maps und Videos alles da, wenn man die Google-Verfolgung und “Service” nicht will.

    Ben Abbay | 13. März 2012 | 18:29
  7. Danke für die Zusammenstellung.
    Leider wird’s so aussehen, dass nur wenige User Google verlassen werden. Einfach aus Bequemlichkeit. Oder aus Unkenntnis darüber, dass Google alle Daten und Suchanfragen speichert und diese als Persönlichkeitsprofil an Dritte verkauft bzw. abgibt (Behörden). Damit verdient sich die Firma die goldene Nase. Leider muss man sagen, dass ein Datenschutz bei Google – mit europäischen Maßstäben gemessen – so gut wie nicht vorhanden ist.
    Es ist schade, dass Google so tief in den Sumpf geraten ist, denn ähnlich wie bei facebook sind die Ansätze hervorragend, das Handeln der Firma aber ist verwerflich und stellt eine nicht zu unterschätzende Gefahr dar.

    Heinz | 13. März 2012 | 18:35
  8. fehlt noch Ersatz für googles public DNS-Server unter IP 8-8-8-8 ?
    der ist zwar gut und schnell, dürfte aber auch zum Erfassen genutzt werden.

    KFR | 13. März 2012 | 18:36
    • opendns.com mit 208.67.222.222

      stefan | 14. März 2012 | 15:50
  9. Suchmaschine mit lustigen Features: DuckDuckGo
    https://ddg.gg

    Adoa Coturnix | 13. März 2012 | 18:46
  10. Ach, und da isser wieder, irgendsoein Heinz, der behauptet, Google ist böse, ohne was beweisen zu müssen.

    Jürgen A. Erhard | 13. März 2012 | 19:09
    • google ist nicht böse nur zu monopolistisch!

      hans | 5. April 2012 | 11:08
  11. Unter den Entwickler wird duckduckgo.com momentan groß gefeiert! Ein etwas gewöhnungsbedürftiger Name, aber immerhin brauch man keine Angst vor dem JavaScript zu haben wie bei Google heut zu tage. (Meint: 1 Klick an der falschen Stellen und es kann ALLES passieren)

    RadioCode | 13. März 2012 | 19:10
    • Das dachte ich auch gerade! duckduckgo ist großartig und man gewöhnt sich schnell dran.

      Lena | 13. März 2012 | 20:26
  12. Danke für den Artikel. Sehr nachdenklich machend.

    Er stellt vor allem die Endusersicht dar, also die Herangehensweise des Konsumenten im Internet.
    Würde Google nicht die Suchmacht in Deutschland darstellen, müssten sich Affiliates und die gesamte Online-Werbeindustrie ebenfalls umstellen. Ein riesiger Markt.

    Dafür gibt es derzeit wohl recht wenige Alternativen. Auch mangels Interesse.

    stef | 13. März 2012 | 19:18
  13. Bis auf wenige Ausnahmen gibt es natürlich einen entscheidenden Unterschied:
    Die Alternativen kosten im Grunde alle Geld.

    okrinom | 13. März 2012 | 19:23
    • ?
      Ich kenne zwar nicht alle der genannten Alternativen, aber die, die ich kenne (Ixquick, MetaGer, ZohoMail, SRWareIron, OpenStreetMap) sind alle kostenlos.

      brainheart | 13. März 2012 | 20:21
      • Die Genannten sind aber auch nicht vollkommen vergleichbar, was Fähigkeiten und Leistungsfähigkeit betrifft.
        Zoho-Mail beispielsweise ist Speicherplatz begrenzt bzw. bietet ein Freemium Dienst, ixquick ist relativ langsam, OpenStreetMap bietet eine andere (in Ballungsgebieten zugegebnermaßen oft bessere) Datenbasis als Google-Maps, hat aber kein Streetview bzw. Luftbilder.

        Das die Alternativen oft Geld kosten ist auch nicht verwunderlich, irgendwie muss sich ein Dienst nunmal finanzieren.

        okrinom | 13. März 2012 | 22:33
    • Scheinbar kostenlose Angebote sind zwar unentgeltlich, aber kostenlos?

      Die erste Fragen, die ich mir bei “kostenlosen” Angeboten stelle, lauten: “Warum machen die das wohl?”, “Warum würde ich als Betreiber den Dienst kostenlos anbieten?”, “Wie hoch ist mein Vertrauen in den Anbieter?”

      Wie schon mein Opa immer sagte: Umsonst ist noch nicht einmal der Tod, denn der kostet das Leben ;)

      Andreas | 16. März 2012 | 09:38
  14. Besser als Zoho Mail gefällt mir mail.yandex.com – Optik fast wie bei Gmail, sehr flottes Interface, ähnliche Konfigurationsmöglichkeiten. Die Suchmaschine yandex.com ist für englische Inhalte auch sehr empfehlenswert (Für deutsche Inhalte habe ich yandex bisher kaum genutzt und kann mir daher kein Urteil erlauben).

    Stefan | 13. März 2012 | 20:19
  15. 2 Argumente für Yandex Mail hatte ich noch vergessen:
    - unlimitierter Speicherplatz
    - E-Mail-Anhänge dürfen bis zu 3GB groß sein (allerdings is es fraglich ob das in der Praxis gut klappt, ich hab es noch nicht ausprobiert)

    Stefan | 13. März 2012 | 20:24
  16. Danke für die wirklich gute Zusammenstellung.

    Jürgen | 13. März 2012 | 21:05
  17. Danke für die Erinnerungen.
    Rivva nutze ich schon sehr lange.
    ( Es sei mir noch ein Hinweis auf http://www.nachdenkseiten.de/ erlaubt …)
    Zoho.Mail werde ich mir gleich genauer anschauen.
    Meine joindiaspora-Präsenz werde ich noch weiter ausbauen …

    KChristoph | 13. März 2012 | 22:03
  18. Apropos Alternativen : Welche guten Alternativen gibt es eigentlich zu Ebay ? Hood.de oder … ?

    Schöne Grüße

    Peter H. U.

    Peter H. U. Bahr | 13. März 2012 | 22:03
  19. Meiner Ansicht ist das Palaver um Sicherheit in den sozialen Netzwerken überflüssig, denn jeder hat es selbst in der Hand für die Sicherheit entsprechend den Möglichkeiten der einzelnen Netzwerke zu sorgen. Was viele Nutzer nicht begreifen wollen, ist die Tatsache, daß es keine 100%ige Sicherheit gibt. Da hilft nur eins … sich von sämtlichen sozialen Netzwerken trennen! Durch die Technik, auf die die meisten Leute nicht verzichten wollen, machen uns nunmal zu “gläsernen” Nutzern, ganz gleich welches Netzwerk wir nutzen. Durch die ganzen Medienberichte entstand eine übertriebene Hysterie. Für mich persönlich ist jedenfalls Google+ das “non plus ultra” der sozialen Netzwerk.

    Werner Frohns | 13. März 2012 | 22:25
  20. Danke für die netten Alternativen… 1-2 Schätze sind auch dabei ;)

    billig Urlaub machen | 13. März 2012 | 23:04
  21. Ein weiterer empfehlenswerter News-Aggregator ist http://www.newsk.it

    noName | 13. März 2012 | 23:09
  22. “Eher an Facebook orientiert sich joindiaspora.com” ist eine seltsame Aussage, wenn man bedenkt das Google+ beim Release weitgehend eine Kopie von Diaspora war. Ayloo kenne ich nicht. Mag sein, dass das wiederum eine Kopie von G+ ist.

    nunatak | 13. März 2012 | 23:30
  23. Ixquick und Co. sind ja nur Schmarotzer die lediglich fremde Suchmaschinen einbinden. Sowas kann theoretisch ja jeder als Angebot hochfahren.

    Ansonsten gut dass hier mal Alternativen gelistet werden.
    Hoffe mal dass Google Apologeten es in Zukunft dann unterlassen andere mit ihrem Senf behelligen zu wollen. Von IT haben diese Leute ja eh meistens keine Ahnung.

    bl0b | 14. März 2012 | 00:39
  24. Sehr schöne Zusammenstellung, vielen Dank.
    Ich nutze von Google inzwischen nur noch gezwungenermassen den RSS Reader bzw. aggregiere die Feeds dort, um sie dann via Reeder auf dem Mac abzurufen. Leider ist Google der einzige mir bekannte Anbieter, der einen synch über diverse Geräte und Plattformen erlaubt. Früher habe ich dafür NetNewsWire genutzt, aber Google hat sie vor ein paar Jahren gekauft und übernommen. Aber wenn man sonst alle Dienste breit gestreut hat, kann auch einer bei Google liegen. :-)

    Kiki | 14. März 2012 | 00:42
  25. Leider sind viele Alternativen nur so halb gut. Und dem besseren Datenschutz die Nutzererfahrung zu opfern, finde ich auch nicht toll.

    Habe das im letzten Jahr mit einem zweiwöchen Wechsel zu Bing probiert. Das war kein Spaß!

    LG vom Wannsee,

    Sebastian

    Sebastian (naanoo.com) | 14. März 2012 | 01:05
  26. Wie der Autor der Beitrages sicher meiner E-Mail Adresse entnehmen kann, bin ich etwas anderer Meinung und auch gerne bei Google. Auch nutze ich viele Dienste von Google.

    Für mich ist das ein einfaches Tauschgeschäft: Ich darf alles Google-Dienste kostenlos nutzen, dafür erfährt Google ein bisschen über mich.

    Aber das erschreckende für alle Google Basher ist ja, dass es alle anderen genauso machen: Alle sind auf meine Daten scharf, da gibt es so gut wie keine Ausnahmen im Netz.

    Uwe | 14. März 2012 | 06:27
    • Eben. Kein Dienst kommt über kurz oder lang ohne Daten aus. Und wenn die Alternativen, die hier beschrieben werden, schon auf der Startseite Dienste wie Google Analytics verwenden, dann bin ich wieder bei dem Problem ganz vorne angelangt.

      Salid | 14. März 2012 | 07:13
  27. Mehr Werbung konnten Sie für Google eigentlich nicht machen.

    Entweder 10 alternative Links (mit vlt. 10 verschiedenen Passwörtern, ok es gibt sso) oder alles zusammen in einem schönen Bundle. Man bin ich faul… wer noch?

    Christian | 14. März 2012 | 10:42
  28. Ein sehr guter Artikel.

    Den Hype um DuckDuckGo kann ich nicht nachvollziehen. Die Suchergebnisse dort erinnern mich eher an AltaVista, also unsortiert und von erschreckender Irrelevanz.

    Randolf | 14. März 2012 | 12:18
  29. Bringt Google eine Leistung? Ich meine Ja. Dann haben sie auch eine Bezahlung verdient. Diese Bezahlung machen wir indem wir mit unsere Daten (jeder bestimmt selber welche Daten er zeigt) bezahlen.
    Scheinbar ist diese Art der Bezahlung für viele noch neu und ungewohnt.
    Ein Vergleich: Private TV (RTL, PRO7….) ist auch nicht kostenfrei. Diese Programme zahlt ihr mit eurer Zeit. Werbung kostet eure Zeit.
    Pro Google – aber nur wenn man weiß was man tut.

    Ralph | 14. März 2012 | 13:56
    • Der Meinung bin ich auch!
      Und wenn einen die Werbung stört, kann man sie sogar bei Chrome wirkungsvoll mit adblocker abschalten.
      Also nicht jammern, sondern die Möglichkeiten nutzen!

      rudolf | 15. März 2012 | 17:58
  30. Ja, man muss im Netz darauf achten, nicht zu viele Daten von sich preiszugeben, aber
    - beim Kauf mit Kreditkarten passiert das gleiche
    - Meldeämter verkaufen Daten
    - Steuerfinanzierte Luftbilder werden ebenfalls verkauft (Google Streetview)
    - Payback-Karten, Amazon, ebay …..

    Auch sollte man sich vergegenwärtigen, dass Google keine Datenabanken mit Namen und deren Gewohnheiten sammelt. Ich empfehle allen diesen Artikel: http://erichsieht.wordpress.com/2012/02/26/datenkrake-google-17-einleitung/

    Lore Reß | 14. März 2012 | 13:58
  31. Google WAR zweifelsohne gut und lange ein Segen. Es ist dann nicht mehr gut, wenn es schon fast mehr über mich weiss, als meine Bank und Daten über mich weiterverkauft. Wozu wollen soziale Netzwerke ein Geburtsdatum brauchen über die IP Ziffer hinaus, die eine Geschäftsfähigkeit im Erwachsenen-Alter nachweist. Und um die 50 Cookies allein für Google und noch nicht zu reden von CrossCooking. Es geht auch ohne Cookies und “ServiceListen” wann ich wo im Web Begriffe wie zB Sodomie gesucht habe. Die einen empfinden das als Service. Ich begehre das Recht auf 1. Anonymität und 2. Werbefreiheit auch meines Briefkastens und nicht dafür “Massgeschneidertes” für mich im Web und 3. auf Vergessen – wie im echten Leben, wo ich entscheide, wann ich wem welche Daten gebe (und sofern ich die Wahl habe) – und die habe ich bei Google nicht mehr, wenn es meine Post mitliest + speichert, meine Freunde kennt und selbst die noch vermarktet und über Jahrzehnte meine Websuchen abspeichert und an Fahndungsbehörden weitergibt. Gewiss, wer nix zu befürchten hat, auch Fahnder nicht, der braucht eine Weitergabe nicht zu scheuen. Dennoch lege ich Wert darauf, daß meine DNS nur ich kenne bzw eine Vertrauensperson. Man kann eine Gesellschaft nicht amerikanisches Misstrauensprinzip lehren und im gleichen Atemzug Vertrauen in Google lehren. Es ist die gleiche Diskussion wie mit der iCloud und den iClowns. Und ich denke eben, daß meine Daten bei mir besser aufgehoben sind, als in der iCloud und seien sie noch so wertvoll beim Urban DataMining. Eben wie so manches im Leben Geschmacksache – und 10 Millionen Fliegen können sich ja nicht irren bei der Schwarmintelligenz.

    Ben | 14. März 2012 | 16:16
  32. These: Wer nicht im Internet erscheinen will, muss sich direkt nach der Geburt einschließen lassen.

    Ich kenne Leute die haben noch ein Nokia 6210 und nicht mal eine email Adresse. Googelt man nach dieses Namen wird man fündig. Name, Adresse, Festnetznummer. Warum? Sehr engagiert im Verein tätig. –> Google weis Bescheid!

    Meine Adresse, Telefonnummer, email usw. haben ca. 300 Leute. Ich habe keinen Einfluß darauf wie die Leute mit meinen persönlichen Daten umgehen. Garantiert die Hälfte derer syncen über Google ihr Adressbuch. –> Google weis Bescheid!

    …Podcaster die Google total meiden, aber Twittern was das Zeug hält und in Blogs gelistet werden…usw… –> Google weis Bescheid!

    Ich könnte jetzt noch einige Gründe nennen, warum Google über mich , oder andere Bescheid weis.

    Und jetzt die Gegenfrage: Warum soll ich mir das Leben den unnötig schwer machen und nicht auf die Google Services zurückgreifen, sondern auf Alternativen zurückgreifen, wo ich auch nicht weis was mit meinen Daten geschiet?

    Piepe | 14. März 2012 | 20:27
  33. Ich habe bei der Suche wirklich alles ausprobiert. Man kann das sehr gut mit Suchbegriffen tun, von denen man selbst weiß, dass es bei Google nur etwa 8 oder 10 Seiten gibt.
    Bei allen(!) anderen Suchmaschinen gibt es bei dem gleichen Begriff nur 3 oder 4 Seiten.

    Solange es keine wirklichen Alternativen zu Google gibt, bleibe ich also bei Google. Einfach, weil ich mehr sehe.

    c.s.

    Simonis | 14. März 2012 | 22:29
  34. Hallo,

    lieben Dank für die Alternativen! Ob Sie es glauben oder nicht: Ich nutze Google nur zum Suchen, all die anderen Dienste werden bewusst komplett vermieden, die Google-History-Speicherung sagt doch schon alles über die Datenkrake Google.

    Sie haben noch die neue “Waffe” von Google nicht genannt: Android, das BS für Smartphones. Auch hier gibt es Alternativen: MeeGo (von Intel und Nokia).

    Beste Grüße aus Hamburg

    Joomla Webdesign | 15. März 2012 | 10:39
    • Android ist nicht neu, sondern datiert auf 2009.

      Meego wurde ja von Tizen beerbt. Ob Letzteres eine Alternative für den “normalen” Endverbraucher werden könnte, wage ich stark zu bezweifeln, auch wenn die zusammen mit Bada (Samsung) an den Start gehen wollen.

      Gespannt bin ich auf Boot2Gecko von Mozilla. Hoffentlich legen sich die Entwickler dort mehr ins Zeug als beim androiden Firefox, der nach wie vor kein richtiges Bein an Deck bekommt.

      Andreas | 15. März 2012 | 21:33
  35. Ixquick als FF-Suchmaschine in Deutsch (und anderen Sprachen) kann man sich hier organisieren:

    https://ixquick.com/eng/download-ixquick-plugin.html

    Über das Suchmaschinen-Management gibt es da nämlich nichts zu holen.

    Andreas | 15. März 2012 | 11:34
  36. Ich spiele schon lange mit dem Gedanken mich meiner genutzten Googledienste zu entledigen. Artikel wie diesen hier lese ich mit großen Interesse und vor allem die wenigen aber konstruktiven Kommentare mit weiterführenden Links sind für mich interessant. Google-Adsense ist der einzige Dienst auf den ich nicht verzichten will. Alle Anderen werde ich 100%ig ersetzten. Leider ist das Thema Google-Alternativen noch zu frisch und kompetente Erfahrungen finde ich noch zu wenig im Netz. Das ein Emaildienst “ähnlich gut” wie Google-Mail ist reicht mir aber als Argument noch nicht. Ich traue den genannten Alternativen noch nicht über den Weg. Gerade bei Yandex einem russischen Anbieter bin ich mir nicht so sicher.

    rhustox | 15. März 2012 | 12:21
    • Warum e-mail-hostest Du Dir nicht Deine eigene Domain? Kostet mitunter weniger als einen Euro im Monat.

      Andreas | 15. März 2012 | 21:13
      • Ja genau, da wird die beste Variante sein.
        Bräuchte man nur noch eine schöne freie und seriös klingende Domain und einen guten Spamschutz beim Provider.

        rhustox | 21. März 2012 | 10:36
  37. Gibt es eine Alternative zum Google-Kalender?

    Claus | 15. März 2012 | 17:39
    • Du solltest Dir zunächst überlegen, welche Anforderungen der Kalender für Dich erfüllen soll.

      Eine pauschale Empfehlung ist ansonsten wenig zielführend.

      Andreas | 15. März 2012 | 21:16
  38. Vimeo’s größter Vorteil zur Privatsphäre ist, dass ich Videos mit Passwort schützen kann. Alles in allem ein toller Artikel! Danke

    Michael | 15. März 2012 | 22:51
  39. Meiner Meinung nach hat es keinen großen Sinn, von Google zu anderen freien aber kommerziellen Diensten zu wechseln: die anderen sammeln natürlich genauso Daten, um durch Werbung Geld zu verdienen.

    Die saubere Lösung, um die Datensammler auszuhungern: auf jedem Rechner als erstes Firefox/Adblock Plus installieren, und jedem wärmstens empfehlen, dasselbe zu tun. Die Seiten laden schneller, man ist weniger abgelenkt, man entrinnt der unterschwellige und allgegenwärtigen Konsumpropaganda, und Google verliert Geld! Was könnte besser sein?

    Axel Boldt | 16. März 2012 | 06:25
    • “die anderen sammeln natürlich genauso Daten, um durch Werbung Geld zu verdienen. ”
      Woher wissen Sie das? Welcher Ihnen bekannte Emailanbieter liest denn auch die Inhalte der Emails um passende Werbung einzublenden bzw. um die Inhalte mit den Sucheingaben abzugleichen um dann die Suchergebnisse anzupassen?

      Um als Emailanbieter Geld zu verdienen muss man nicht unbedingt Daten sammeln bzw. die Emails seine Nutzer lesen.
      Ich glaube das machen nur die großen Anbieter die auch eine Suchmaschine betreiben. Eigentlich traue ich sowas nur Google zu.

      rhustox | 21. März 2012 | 10:34
  40. Die mittelfristige Frage wird doch auch sein, ob Google nicht einfach die Services kauft, die als Mitbewerb gelten können. Die Werbemilliarden jedes Quartal müssen ja auch ausgegeben werden.
    Sind Google-Alternativen heute nicht eigentlich “Noch nicht Google”-Alternativen?

    Markus | 16. März 2012 | 09:47
  41. Toller Beitrag – leider nicht an journalistischen Ansprüchen gemessen. Der Tenor “Google ist eine böse Datenkrake” mag eine tolle populistische Schlagzeile sein, jedoch erwarte ich bei einem ZDF-Blog eine sachliche, fundierte Recherche. Diese hätte nämlich ganz schnell (so ging es mir jedenfalls, als die Suche nach einem neuen Mailprovider auf Gmail hinauslief, weswegen ich erst einmal nachforschte) ein paar Aussagen aus dem Management zutage gefördert:

    - Google sammelt zwar natürlich Daten, hat jedoch kein Interesse an umfassenden Personenprofilen, da diese nur Speicherplatz und damit Geld kosten, auf der anderen Seite jedoch keinen Vorteil bei der Werbeplatzierung bringen, weshalb nach werberelevanten Stichworten gefiltert wird, nur diese Stichworte (bzw. Eckdaten) gespeichert werden.

    - Ebenso gilt dies für die Zeitdauer der Speicherung. Für die Werbeplatzierung sind alte Daten uninteressant, weswegen alles, was älter ist als 6 Wochen, konsequent gelöscht wird.

    - Google sammelt Daten, verkauft diese aber nicht!
    Erst vor wenigen Wochen ging durch die Fachmedien die Meldung, daß ein Medienkonzern Google für direkten, ungefilterten Zugriff auf deren Datenbestände einen Millardenbetrag geboten hat. Google hat abgelehnt, weil grundsätzlich niemand Zugriff auf die Daten bekommt. Wer dort werben will, gibt die für die Zielgruppe(n) relevanten Kriterien an, Google blendet die Werbung entsprechend ein, niemals jedoch gibt Google die Daten heraus oder erlaubt Zugriff darauf.

    Für diese Punkte gibt es bislang auch keinen Beweis des Gegenteils, nicht einmal einen begründeten Verdacht. Darüber hinaus sollte man auch einen Blick auf das StreetView-WLAN-Debakel werfen. Wer hat die versehentliche WLAN-Daten-Erfassung aufgedeckt? Google selbst! Sie hätten es einfach verschweigen, unter den Teppich kehren können, sind aber von sich aus damit an die Öffentlichkeit gegangen.

    Darüber hinaus fehlt bei Punkt 1 der Hinweis, daß man jederzeit die Suchhistorie deaktivieren kann, wenn man diese nicht will.
    Ebenso, daß man beim Google Dashboard einen Überblick bekommt, welche Dienste was über einen gespeichert haben. Der Kollege Schieb beim WDR hat das sehr schön herausgearbeitet.
    http://www.schieb.de/708394/das-google-dashboard-zeigt-alle-gespeicherten-daten

    Diese und ggf. weitere, ähnlich geartete Punkte hätten in einen fundierten, seriösen Beitrag hinein gemußt. So etwas kann man bei einem ÖR-Sender doch erwarten, oder sollte ich mich so sehr täuschen?
    Ein pauschales Eindreschen statt differenzierter Darstellung ist nicht das, was ich unter seriösem Journalismus verstehe. Auch da kann Jörg Schieb als sehr gutes, stets sachlich-neutrales Vorbild dienen.

    Zum Schluß meine Meinung zu Google. Wie oben schon anklang, war ich auch skeptisch, sah Google als Datenkrake. Dadurch, daß sich Gmail als einzig in Frage kommenter Mailprovider herauskristallisierte, Google bei mir das Image der alles verschlingenden Datenkrake hatte, forschte ich erst einmal sehr skeptisch nach – und stieß auf oben genannte Aussagen. Gut, Googles Manager können viel erzählen. Ich forschte also weiter, fand aber keine Beschwerden, die diese Aussagen hätten widerlegen können. Im Gegenteil, die Meldung mit dem ausgeschlagenen Milliardenangebot unterstreicht die Statements der Manager.
    Ebenso das konsequente Vorgehen bei den kleineren Skandälchen der letzten Monate, wo lokale Google-Angestellte über die Stränge schlugen.
    Daher sehe ich Google inzwischen sehr viel milder, das Motto “don’t be evil” paßt schon. Natürlich überlege ich mir immer noch, welche Daten Google von mir nicht in die Finger bekommen muß. Außerdem sehe ich keine wirklichen Alternativen zu Googles Diensten. Entweder fehlt es an Features, an Nutzungskomfort oder beidem. In Zeiten von Smartphones gehört die enge Vernetzung zwischen Weboberfläche und Smartphone-Apps dazu, spätestens da hapert es fast überall.

    WK | 16. März 2012 | 10:45
    • Schon traurig wie einfach es sich manche Leute machen.
      Ein offizielle Pressemitteilungen gelesen und fertig ist die Weltanschauung. Alles ist doch ok.

      Und das Google Dashboard ist ja so was von ein Witz.
      Wer allen ernstes behauptet, das Google dort alle Daten zeigt die über einen gespeichert werden macht sich wirklich lächerlich.

      rhustox | 21. März 2012 | 12:23
  42. Vielleicht wird ja durch die semantische Suche in Zukunft wenigstens bei den Ergibnislisten alles besser. Wenn auch nicht in Bezug auf den Datenschutz…

    Erich Weber | 16. März 2012 | 13:33
  43. Google ist noch immer der beste Anbieter für die genannten Tools, Datenschutz hin oder her.

    Reime Freund | 16. März 2012 | 16:48
    • Warum?

      Andreas | 19. März 2012 | 10:34
  44. Zum Thema “Alternativ mailen” habe ich gerade in der TAZ gelesen:
    http://www.taz.de/Alternative-Mail-Anbieter/!89449/
    … oder habe ich es hier überlesen ?
    Ich werde mal schauen …

    KChristoph | 16. März 2012 | 20:03
  45. @ Autor: Ich hätte gern einen Beleg für die Behauptung, dass Ixquick nur ein Proxy für die Google-Suche ist.

    nadar | 20. März 2012 | 22:21
  46. Mhm, 10 Services eines Anbieters, die ich mehr oder weniger regelmäßig und gerne nutze – und das kostenlos. Und eigentlich nutze ich noch einige kostenlose Angebote mehr, wie SketchUp. Angbebote, bei denen man nicht mit zu viel Werbung belästigt wird. Sollen sie sich doch merken was ich gesucht und eingekauft und mir angesehen hab. Habe keinerlei Anhaltspunkte, dass Google Daten an Dritte weitergibt / verkauft hat, habe keinen Spam (im Gmail Account). Also ich find Google super. Und nutze lieber 10 Angebote bei Einem anstatt 10 bei zehn Verschiedenen.

    Sorry, aber für mich ist das einfach nur typisch deutsche Hysterie.

    Fiffi | 25. März 2012 | 18:54
  47. Für mich ist dieser Artikel auch nicht mehr als ein Rundumschlag gegen Google. Dabei muss man aber auch einmal sehen, bei Google weiß man, dass die Daten verwendt werden, wenn auch nicht immer genau wie und in welchem Umfang. Merh sorgen machen mit Anwendungen, wo man nciht genau weiß, was mit den eigenen Daten passiert. Denn wie hier schon richtig gesagt wurde, verwenden tun alle Anbieter die Nutzerdaten, wie auch immer. JEDE Suchmaschine der Welt wird gewisse Anwenderdaten nutzen, das müssen Sie schon allein deswegen um den eigenen Algorithmus zu verbessern. Man darf eine Sache nicht vergessen, stelle ich einen Dienst ins Internet entstehen mit immer kosten, auch wenn es nur die Kosten für Domain und Hosting sind. Und je mehr ein Projekt wächst, umso höher werden die Kosten. Eine Suchmaschine lässt sich nun einmal nur schwerlich auf einem Webpaket für 3,99€ im monat betreiben. Das heißt, dass es ab einer gewissen Größe kein Fun-Projekt mehr ist und ich auch einmal zusehen muss, wie ich Kosten ausgleiche.

    Dazu kommt, dass die alternativen oben zwar alle nett sind, aber wenn ich eine Social-Community nutzen möchte, dann komme ich im Grunde nicht an G+ oder FB vorbei. Was nutzt es mir das ich in einer ganz tollen, freien Community bin, da aber keinen meiner Freunde habe, weil die alle bei FB oder G+ (meintewegen auch noch im VZ) sind. Da brauche ich sowas dann erst gar nicht nutzen. FAKT! Bei der Bewertung von Alternativen muss halt auch berücksichigt werden, wie groß meine Einschnitte sind, die ich in Kauf nehmen muss.

    Ich habe vor Google nichts zu verstecken, ganz im ernst, es ist mir schei… egal ob die Wissen nach was ich bei ihnen gesucht habe. Sollen sie mir doch demnach Werbung anzeigen, ist mir fast lieber als dass ich irgendwas angezeigt bekomme, was mich nun mal gar nicht interessiert. Und Werbung bekomme ich, ob nun dank gesammelter Daten und zugeschnitten oder nicht.

    Es gibt im Netz einfach zu viele Gutmenschen, die glauben als Weltverbesserer auftreten zu müssen. Lasst die Leute selbst entscheiden welche Dienste sie nutzen möchten und welche nicht. Da muss man keine einseitige Politik betreiben.

    Berliner Junge | 30. März 2012 | 12:54
  48. MEINE ECHTEN FREUNDE HABE ICH IM ECHTEN
    LEBEN KENNEN GELERNT…ES SIND WENIGE
    UND AUF DIE IST VERLASS…

    DAS DERZEITIGE GEJAULE ist ein signifikantes
    ZEICHEN dafür, das unser VINTAGE-WEB halt zu
    99% von USERN benutzt wird… und die machen
    was mit einem PC?

    RICHTIG

    NICHTS…

    halt mal schnell posten ” ich geh pipi..”
    warten bis mami heim kommt
    oder pornos im netz glotzen bis die Nudel brennt

    die die ECHT was MACHEN HABEN KEINE ZEIT für ZEITVERSCHWNDUNG oder erfinden so was wie F-BOOK.

    finde zuggaberg cool- verdient mit den SCHAFEN
    1 MILLARDE USD IM MONAT steigend…

    hardbonemac | 16. April 2012 | 13:05
  49. Wer im Web aktiv und erfolgreich sein will kommt an Google kaum vorbei.

    Als Privat Person habe ich auch noch nichts besseres gefunden. Google ist nicht umsonst die No1 ( in Dt. mit großen Abstand).

    Ulrich | 22. Mai 2012 | 03:10