Allgemein
Der Anfang vom Ende der Computer, wie wir sie kennen
Der erstaunliche Erfolg des iPads läutet den Beginn der “Post-PC-Ära” ein. Wir werden nie wieder mit einem Computer so umgehen, wie wir es bisher gewohnt sind.
Als Steve Jobs am 27. Januar 2010 das erste iPad vorstellte, sparte er wie gewohnt nicht mit Superlativen. “Etwas vollkommen Neues”, ein “revolutionäres Produkt”, ach was – rundheraus “magisch” sei das neue Gerät.
Die Reaktionen auf das so begeistert vorgestellte Gerät fielen allerdings eher gedämpft aus. Das iPad sei nicht mehr als ein großes iPhone, ein überteuertes Spielzeug, mit dem man als faule Couch-Kartoffel Inhalte lediglich konsumieren, nicht aber produzieren könne. Neu sei es auch nicht, schließlich gebe es schon seit Jahren Tablet-PCs, UMPCs und natürlich auch Netbooks, die ohnehin besser seien. Kurz: Dem iPad wurde kein langes Leben vorhergesagt. Bekanntlich verlief die Entwicklung ein wenig anders.
Alles nur Marketing-Hype?
Für Apple-Kritiker ist der unleugbare Erfolg des Konzerns einfach nur das Ergebnis einer auf Hochtouren laufenden Marketingmaschine, und die Käufer sind nichts weiter als Fans, die das Unternehmen religiös verehren. Nun ist eine hohe emotionale Bindung an die Marke Apple mitunter nicht zu übersehen, doch es fällt schwer, die immensen Verkaufszahlen des iPads nur als Marketingblase zu erklären. Apple verkaufte allein im vierten Quartal 2011 rund 15,4 Millionen iPads – mehr, als der PC-Riese Hewlett-Packard im gleichen Quartal an Computern absetzen konnte.
Offensichtlich hat das iPad einen Nerv getroffen hat, und sein Erfolg lässt sich wohl kaum noch als ein künstlich befeuerter Hype erklären, der so schnell vergehen wird, wie er gekommen ist. Im Gegenteil, der Erfolg hält an: Vom “neuen iPad” verkaufte Apple am ersten Wochenende bereits mehr als drei Millionen Stück – vor den Läden bildeten sich lange Schlangen. Was macht Apple anders als andere Hersteller – und ganz offensichtlich richtig?
Abschied von “WIMP”
Das derzeit gültige Bedienkonzept für Computer hört auf den Namen WIMP, was eine Abkürzung für “Windows, Icons, Menüs und Pointer” ist, sich also mit Fenster, Symbole, Menüs und Mauszeiger übersetzen lässt. Programme laufen in einzelnen, frei platzierbaren Fenstern, über Symbole und Menüs werden Aktionen gesteuert, der Mauszeiger ist die grafische Abbildung der Armbewegung auf dem Schreibtisch, mit der Elemente über die grafische Benutzeroberfläche (engl. Graphical User Interface, Abk. GUI) ausgewählt werden.
Frühere Tablet-Versuche wie etwa die “Ultra Mobile PC (UMPCs)” scheiterten schlicht daran, dass sie dieses Bedienkonzept praktisch unverändert vom Desktop aufs Tablet übertragen haben. Erst das iPhone und später das iPad räumte mit WIMP nachhaltig auf. Zwar gibt es noch Symbole und Menüs, aber auf Fenster oder einen Mauszeiger wird verzichtet.
Direkter Zugang
Der typische Mauszeiger in den herkömmlichen Geräten fügt der Benutzeroberfläche eine weitere, abstrakte Ebene (Layer) hinzu, die der Anwender zuerst verstehen muss, bevor er den Computer bedienen kann. Wer das für eine Petitesse hält, möge sich nur an seine ersten Versuche mit Windows, Linux oder Mac OS erinnern oder Einsteiger jeden Alters beobachten, um zu erkennen, dass der Mauszeiger ein durchaus kompliziertes Konzept ist.
Beim iPad wird auf diese überflüssige Abstraktion verzichtet. Statt dessen tippt der Anwender umstandslos genau auf die gewünschte Stelle des Bildschirms, betätigt virtuelle Tasten, verschiebt und skaliert Elemente durch direktes Anfassen und ähnliches mehr.
Auch unterschiedliche Fenster, die über den Desktop geschoben werden und verschiedene Inhalte bieten, gibt es beim iPad nicht mehr. Statt dessen füllt jede Applikation den Bildschirm komplett aus. Auch das ist keine Kleinigkeit, verwandelt sich das Gerät im Betrieb doch chamäleongleich stets in eine neue Anwendung. Überspitzt gesagt: Man startet auf dem iPad kein Programm, sondern das iPad wird vollständig zu diesem Programm.
Nach dem PC
Es steht wohl kaum außer Frage, dass wir den Anbruch der von Steve Jobs so genannten “Post-PC-Ära” erleben und sich die Art und Weise, wie wir in Zukunft mit einem Computer umgehen, deutlich verändern wird. Natürlich werden die klassischen PCs oder Notebooks nicht aussterben, aber sie werden an Bedeutung verlieren. Ob einjährige Kinder oder hundertjährige Erwachsene – das Internet ist voller Beispiele, wie Menschen, die noch nie Kontakt zu einem Computer hatten, sich mit dem iPad einen völlig neuen Zugang zur Welt verschaffen.
Nein, die Frage lautet vielmehr: Gelingt es HP, Dell, Samsung & Co. den Durchmarsch von Apple zu stoppen – oder geht die Aufholjagd so aus wie seinerzeit beim iPod, der verspätet in den Markt kam, um diesen Markt anschließend komplett zu dominieren?
Auch wenn die Marktforscher bei IDC für 2015 den Sieg von Googles Android prognostizieren (wobei IDC den Kindle Fire kurzerhand als Android-Tablet rechnet) – bislang wirkt es so, als stünden die klassischen Computer-Hersteller eher unschlüssig vor einem Phänomen, das sie nicht wirklich verstehen. Und noch gilt, dass die Leute eben nicht irgendein Tablet egal von welchem Hersteller wollen, sondern sie verlangen ausdrücklich nach iPads, und die sind nun mal von Apple.
Hoffen wir, dass sich das nachhaltig ändert und Apple zu einem Player unter mehreren wird. Im goldenen Käfig einer von Apple vollständig kontrollierten Post-PC-Welt lebt es sich zwar bequem. Aber nur, solange man die Käfigstäbe nicht bemerkt.
(Das ZDF ist für den Inhalt externer Internetseiten nicht verantwortlich; der Beitrag gibt die Meinung des Autoren wieder)
41 Kommentare | 22. März 2012 | 11:38 Uhr |
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Apple bietet derzeit einfach mehr als die Konkurrenz. Tolles Design, riesiges App-Angebot, einfache und funktionale Bedienung und technisch ausgereift. Einzig der fehlende USB-Anschluss und der Preis sorgen dafür, dass die Konkurrenz einen gewissen Marktanteil halten kann. Der Ipad ist derzeit die Messlatte an die alle Anderen momentan nicht herankommen.
Wiviel bezahlt Apple eigentlich für einen Werbetext wie diesen?
Das Problem am Ipad, ist, dass es von Anfang an eher vom Iphone abgeleitet war als von einem richtigen Rechner. Sorry, aber App’s sind schon etwas anderes als Anwendersoftware. Als verlängertes E-Book mit dem auch Medien-Content gekauft und konsumiert werden kann, mag das für einen Spielzeug und Surferhype taugen. Aber die Möglichkeiten und die Usability ist doch vergleichsweise zu sehr auf den Konsumentenuser ausgerichtet um interessant zu sein. Aber wenn einem sowieso nicht vielmehr als Surfen und Videos ansehen als Nutzung einfällt, mag es schick wirken, für diesen begrenzten Nutzungsbereich auch so gut wie nichts in der Hand zu halten
Wer will schon an einem Tablet größere Texte schreiben, große Bilddatenbanken verwalten, Bilder ordentlich bearbeiten und Druckerzeugnisse erstellen.
“Der PC ist tot” mag für’s private Surfen, Briefchen oder Mail schreiben zutreffen.
Für ernsthaftes Arbeiten aus meiner Sicht garantiert nicht.
Andreas
Schaut aus wie Julian Jordan!
Das stimmt, der PC ist tod. Aber das iPad hat, mit Verlaub, keine Chance gegen Android. Wenn im Sommer die ersten 200-250€ Android Tablets, und die neuen Android-Tablets mit 1920×1080 erscheinen, dann wird der Android-”Tablet” Boom erst richtig losgehen (so wie einst mit den Android-Handys, die 3 Jahre lang nach Erscheinen ein Schattendasein fristeten). Denn auf diese warten die User. Alles braucht seine Zeit.
Ich stimme Andreas Balko zu, auch stört mich genau die beschriebene Eigenschaft dieser Geräte: Eine Anwendung füllt den Bildschirm aus – Multitasking im Sinne von öffnen mehrere Dateien und hin und her-kopieren oder Dateien in einem selbsterstellten Dateisystem (Exploreransicht) zu sortieren ist unmöglich. Traurig, dass Windows 8 anscheinend einen ähnlichen Weg einschlägt. Aus einem mündigen Anwender wird ein Thin Client ohne Hirn, der auf einer bunten Oberfläche wie ein kleines Kind herum tatscht. Entsprechend sind das nur Spassgeräte.
So ähnlich hörte sich das bei der Einführung der grafischen Benutzeroberfläche oder der Maus auch an.
Das stimmt tatsächlich, doch mit den neuen Übergroßen Symbolen für patsche-Händchen verschwinden ausführliche Menüs. Und wie gesagt, gleichzeitig etwas runter zu laden, aus Excel Daten in eine Worddatei übertragen und noch schnell zwischendrin ein Bild für eine Präsentation bearbeiten wird verkompliziert.
Zusätzlich erschwert eine Touchsteuerung nicht nur das Arbeiten, auch nicht-casual Spiele lassen sich damit kaum steuern.
Zusammen mit dem Trend zu der ach so tollen Cloud, die für Hacker ein wunderbares Ziel darstellt (oder auch für Staaten) (vgl. Sony-Network Hack der Benutzerdaten) wird der Anwender immer unselbständiger und abhängig von den Fähigkeiten und dem Sicherheitssystem der Anbieter.
Bitte nicht falsch verstehen: Zur Unterhaltung ist diese GUI interessant und eine nützliche Erweiterung der Bedienkonzepte, aber trotzdem hoffe ich, dass es sich nicht alls alleiniges Bedienkonzept etabliert.
Das Apple-Prinzip, an den Programmierern der Apps (durch Verkauf des Editors…) und am Verkauf der Apps mit zu verdienen wird wohl einen entsprechenden Trend auch bei anderen Herstellern (MS windows shop) starten, der nur noch vom Hersteller akzeptierte Programme zulässt und Konkurrenz erschwert. Wobei ich sagen muss, dass es wohl nicht ganz so kommen wird und, dass wohl apple doch noch nicht wichtig genug ist, denn würde Microsoft so rigide die Programme für Windows zensieren (siehe Apps fürs iPhone, die nach amerikanischem Ethikgefühl zensiert werden), würde wohl das Kartellamt sofort reagieren. Die EU hat sich dort ja sogar über auf Windows vorinstallierte Programme beschwert…
Also bis auf die wirklich gelungene Bedienung (im Rahmen der Unterhaltungsanwendungen) und dem aus der Sicht von apple perfekten Aufbau des Appsystems, kann ich der aktuellen Entwicklung nicht viel Positives abgewinnen.
Es ist immer wieder erstaunlich, wie emotional viele Diskussionen geführt werden. Dabei geht es doch gar nicht um Apple oder das iPad. Das ist nur ein Werkzeug – und ein Eingeständnis der Computerhersteller, dass sie jahrzehntelang nicht in der Lage waren, den User zu bedienen. Denn ehrlich: wenn sie ihre Maschinen nur an Leute verkaufen würden, die damit “ernsthaft arbeiten” (was auch immer diese Einstellung zu bedeuten hat), wäre aus den Maschinchen kein Konsumartikel geworden. Die meisten brauchen Computer, um damit zu kommunizieren. Und das geht mit einem iPad sehr gut. Denn im Gegensatz zu anderen Anbietern gibt es zum iPad ein ganzes “Ökosystem” dazu. Das reicht für den Durchschnittsanwender aus. Und die anderen können sich ja gerne große Kisten ins Zimmer stellen, wenn sie das fürs Ego brauchen…
Warum denn so verkrampft? Die mit den großen Kisten fürs Ego sind doch wohl am ehesten die Gamer. Mir reicht ein 3-Liter-Gerät und das nächste wird sicher noch kleiner.
Fakt ist doch, dass ein Touch-Pad nicht für jeden Zweck die beste Lösung ist, erst recht nicht auf großen Bildschirmen.
Das kann man ja auch im ZDF immer wieder gut beobachten.
Also ich lese dies auf einem PC mit 22″ Bildschirm und ordentlicher Tastatur, weil ich den zum Arbeiten brauche (vgl, Steffen und Andreas Balko), ein iPad mag ja durchaus nützliche Funktionen haben, taugt aber immer nur als eigentlich überflüssiges Zweitgerät. Natürlich gibt es auch Leute, die den Computer nur für die Freizeit brauchen, so what.
Diese Dinger sind in erster Linie (praktisches) Spielzeug. Sie werden sicherlich ihren Stellenwert bekommen und auch vehement nicht nur an die ewigen Mac-Fans verkauft werden. Für professionelle Bildschirm-Arbeit wie Bildbearbeitung oder Sound-Design kann ich sie mir allerdings nicht vorstellen. Dafür sind 24″ Monitore oft kaum ausreichend. Die NASA mit iPads im Space-Center? Dann fliegen die Shuttles garantiert desöfteren Achterbahn…
Hat irgend jemand schon einmal eine Anwendung für ein iPad gesehen, mit der man arbeiten kann ? Diese “Apps” sollten eigentlich “Gimmicks” heißen, sie sind nicht mehr als Spielzeuge.
Die Ablösung des PC sehe ich noch lange nicht, zumindest nicht so lange, wie Apple entscheidet, welche Anwendung ich auf dem Gerät installieren darf, das ich um teures Geld gekauft habe.
Hoffen wir, dass Apple nach dem Tod eine bessere und fairere Firma wird, wie es bei Microsoft nach dem Weggang von Bill Gates der Fall war.
ähm, die Ausrüstung aller Piloten mit iPads auf dem alle benötigten Infos und Karten installiert sind … anstelle 20kg mit sich herumzuschleppen.
Wem das nicht gefällt wie ein iPad & Apps funktionieren, braucht es nicht zu kaufen sondern kann sich weiterhin an Windows , Linux etc. erfreuen.
Es wird immer den Bedarf von beiden Systemen geben – die Nutzer werden von Fall zu Fall entscheiden .
Was bringt dem Konsumenten die Nutzung eines Tablets? Der geniale Schachzug hinter einem Hype ist immer die gleichzeitige Verbreitung der These, dass alles vorherige nun bald ersetzt und ausgemustert würde.
In ein paar Jahren, wenn wir erkannt haben, dass wir sinnlos 1000 oder noch mehr € in besonders schöne Internetschnittstellen investiert haben, werden wir uns nach der brachialen Rechenkraft der gleichgültig treuen und kantig designten Schreibtischrechner zurück sehnen, auf dem nicht nur konsumiert, sondern auch gearbeitet werden kann. Das ist der Unterschied zwischen einem Lifestyleprodukt und der Grundlage moderner Büroarbeit.
Daher wird uns auch Win7 noch lange erhalten bleiben.
Das IPad ist nix anderes als eine Art Ersatreligion. Das goldene Kalb wird so lange gehypt, bis dann am Verkaufstag alle Jünger, Anhänger, Anbeter des IPad in die “Kirchen” (Mac Stores ) rennen. Für diesen Gott opfert man dann gerne 500-800 Euro.
Dann aber an der Tankstelle oder im Laden “heulen” wenn die Preise um paar lächerliche Cent gestiegen sind.Wie krank ist das denn??????
Eine Ablösung des PC sehe ich nicht.Wie denn auch??
Die Jünger des IPad müssen doch über den PC ihren Gott synchronisieren. Oder nicht???
Und der PC kann halt viiiiel mehr als nur paar Apps zu bewegen!!
Das ist nur wieder einen neue Mode zu sagen wie wären in der Post Pc Ära.
Wer verdient denn eigentlich wieder daran, wenn so etwas behauptet wird???
Oh je.
Also ich kann dem Blogverfasser hier leider nicht zustimmen. Der PC ist von wegen tot!! Der PC lebt und wird auch in Zukunft leben.
Und um ehrlich zu sein, möchte ich mal ganz ehrlich die Frage in den Raum stellen: wer bitteschön braucht ein IPad?? Und dann ausgerechnet von Apple???
Dazu sage ich nur: ich liebe mein Notebook und ich verzichte freiwillig auf diesen Elektronikschrott! Ich brauche kein IPad und – wenn überhaupt – dann würde ich mir garantiert keines von Appel kaufen sondern von der Konkurrenz!
Und was auch wahr ist: ein IPad kommt nun mal nicht am guten Linux vorbei. Denn das IPad taugt allerhöchstens so viel wie ein ebook-reader. Nicht mehr und nicht weniger. Das IPad ist – wie oben schon ganz richtig geschrieben – keine echte Arbeitsmaschine, die Oberfläche sieht einfach mies aus und kann ebenfalls im Design nicht mit den aktuellen Linux-Distributionen mithalten und kann daher die Ansprüche eines echten PC- und Internetusers eben nun mal nicht erfüllen, weil diese Teile nicht über ein CD-ROM/Brennerlaufwerk verfügen, dann ist die Festplatte viel zu klein, die Dinger verfügen nicht mal über usb-Ports und außerdem: wer vertraut seine persönlichen Daten schon gerne einer Cloud an??? Ich zumindest mal nicht.
Ich nutze zwar Dropbox. Aber dort habe ich keine persönlichen Daten gelagert sondern lediglich artwork für Linux.
Und zum Arbeiten ist mir persönlich mein geliebtes Laptop allemale lieber als irgendein dahergelaufenes IPad.
Und was außerdem noch wahr ist: jede Linux-Distribution bringt darüber hinaus auch ein Programm zum lesen von ebooks mit, sodass man auch dafür weder ein IPad noch einen ebook-reader zu kaufen braucht.
Alles was man braucht, ist ein Laptop und ein vernünftig installiertes Linux. Dieses Programm zum lesen von ebooks kann man in Ubuntu, seinen Derivaten, LinuxMint, OpenSuse und anderen Linux-Distributionen ganz bequem über die Paketmanager nachinstallieren nach der Grundinstallation.
Und was außerdem zutreffend ist: auch wenn Apple vornerum so tut, als würden die jetzt auf ordnungsgemäße Arbeitszeiten in ihren Fabriken achten, werden die Arbeitnehmer hintenrum immer noch ausgebeutet. Denn kaum sind die Kontrolleure verschwunden, geht der alte Trott weiter. Und die nächste Frage ist: wer kontrolliert die Kontrolleure dieser Fabriken wie Foxconn und andere???
Wie gesagt: diese IPads sind nichts weiter als ein total überhitzter Medienhype und ein Gerät, dass niemand wirklich braucht!!! Daher sage ich ganz ehrlich: Nein Danke auf ein IPad. Ich bleibe lieber bei meinem geliebten Notebook.
Grüße
Linuxhelfer
Von welcher nicht ausbeutenden Firma aus Asien stammt denn dein Notebook? Weiß weißt Du über die dortigen Arbeitsbedingungen? Vielleicht nichts, weil ja nur Apple ein großer bösartiger Konzern ist und die restlichen Konzerne seine Notebooks deshalb so billig verkaufen kann bei MediaMarkt und Co, weil die Arbeiter richtig gut Geld verdienen.
sorry , ich verwende Linux seit SuSE 5.x und kann Ihnen hier nur wiedersprechen. LAMPP , Mail und einige anderen Server – Anwendungen sind ganz hervorragend und ich würde nie auf die Idee kommen einen Windows Server zu installieren .
“….ganz bequem über die Paketmanager nachinstallieren nach der Grundinstallation”
wir sprechen hier vom Massenmarkt – wie solle ich meiner Mutter “apt-get update und xterm beibringen” ?
Ich liege jedenfalls auf meiner Couch mit einem iPad und am Schreibtisch steht ein MBP – das ist keine Religionsentscheidung sondern aufgrund der einfachen Handhabung – die Tastatur nervt auf der Couch mehr nicht .
Also haben alle anderen Firmen wie Samsung , HP , Dell nur glückliche Arbeiter und Apple ist der einzige Auftraggeber von Foxconn ? Dieses Problem betrifft alle Hersteller und liegt an der geiz ist geil mentalität.
S
ist dieser Artikel Satire? Muss eigentlich so sein.
Ach ja, was ich noch hinzufügen wollte:
Warum sollen wir User über den Kauf eines Apple-IPads dessen Patentkriegereien auch noch unterstützen und mitspielen?? Warum sollen wir User uns von Apple gängeln lassen??
Da sage ich nur dazu: denen von Apple gehört für diesen weltweiten Patentkrieg schon lange ein dicker Tritt in den Allerwertesten!! Denn was die machen, ist nichts weiter als ein übler missbrauch von GPL-Vorschriften. Denn diese ganzen Patente, die die beanstanden, sind aus den gängigen Linux-Distributionen geklaut!! Und dass kann ich beweisen!!
Und daher muss ich dazu noch anfügen: Apple betrügt die Gerichte und die sind auch noch so dumm, darauf hereinzufallen… ohh mann..wie dreist ist Apple eigentlich?? Die sollten sich schämen, nachdem was die mit OpenSolaris angestellt haben. Das haben die einfach platt dicht gemacht und daraus alles mögliche für deren OSX-Betriebssysteme geklaut. Danach haben die OpenSolaris einfach auf den Müll geworfen, nachdem sie es nicht proprietär machen konnten.
Danach haben die das gleiche mit OpenOffice versucht, sind aber gescheitert am Gericht!! Gott sei Dank, kann man da nur sagen!! Im nächsten Schritt haben die sich dann Suns Java unter den Nagel gerissen, nachdem die es von Oracle gekauft hatten. Ohh mann..sowas mieses wie Aplle gibt es nur einmal auf der Welt!!! Und jetzt versuchen die auch noch, mit GPL-Patenten einen weltweiten Patentkrieg zu führen, obwohl diese ganzen Patente gar nicht von Ihnen sind, sondern von diversen weltweiten Linux-Entwicklern!!!
Schlussendlich kann man dazu nur sagen: Appe missbraucht hier seine Macht zu Lasten der User und die schrecken vor nichts zurück!! Nicht mal vor dem Missbrauch ihrer eigenen Untergebenen Arbeitskräfte!! Und dass solte man nicht auch noch mit dem Kauf eines IPads unterstützen!!!
Dafür gibt es von mir für Apple die rote Laterne!! Pfui Apple!!!
Gruß
Linuxhelfer
das wichtige OpenOffice wow ! also ich schreibe alles mit “vi”
Viele Kommentare scheinen ja hier Leuten zu verdanken zu sein, die täglich vor Ihrem PC sitzen, weil Sie es als “Werkzeug” gebrauchen. Klar, dass sich viele an diesem Konzept festhalten.
Doch eine neue Ära beginnt nicht auf einen Schlag. Genau wie beim Computer bleiben Tablets erst für einige von nutzen. Doch die Arbeit an diesen Geräten geht weiter, sonlange diese gut verkauft werden. Um mal Thomas Watson (chairman of IBM, 1943) zu zitieren: “I think there is a world market for maybe five computers.” Und heute nach Jahren der Forschung und Arbeit?
Ich besitze außerdem sowohl ein iOS- und ein Android-Gerät und muss sagen, dass ich bis jetzt immer lieber auf mein iOS-Gerät genutzt habe, weil es sich alles flüssiger und “runder” anfühlt. Das geht soweit, dass in der Jugendarbeit, in der ich helfe, ganz selbst verständlich mit diesen Geräten umgehen können, weil sie einfach selbst erklärend sind. Um ein Kind mit einem Mac vertraut zu machen und Visitenkarten zu erstellen, nehmen wir uns 6 Stunden, mit einem IPad 1,5 Stunden, wobei der Vergleich daran scheitert, dass die “Tablet-Kinder” einen PC schon bedienen können und das IPad länger zum Drucken braucht.
So ein Ipad ist ja zum spielen vielleicht ganz schön, ich selbst nutze es als Notenbibliothek. Aber zum wirklichen Arbeiten ist so ein Ding bis jetzt jedenfalls unbrauchbar..
Man schaue sich nur mal so ein Mailprogramm an: Keine Spamverwaltung, noch nicht mal “alle Mails” löschen geht auf einmal..
Und dieser behelfmässige Status zieht sich durch das ganze Ding.
Zugegeben, Programme mit denen man effektiv auf einem Ipad arbeiten kann, sind noch Mangelware.
Liegt aber daran, dass auch die Entwickler diesen Trend etwas verschlafen haben.
Das wird sich aber bestimmt schnell ändern.
Dieser Artikel und die gesamte Diskussion ist doch Schwachsinn. Tablets sind im Prinzip auch nur eine andere Bauform eines Computers und konkurrieren nicht mit normalen PCs. Wenn es dann endlich gute x86-Windows 8 Tablets gibt, die nicht kastriert sind wie iPad und co. werden Tablets endgültig auch zu PCs. Und für normale Notebooks und Desktops gibt es noch weiterhin Windows 7 und Linux alternativ. Ich sehe eine Ablösung des PCs noch lange nicht, selbst ein Smartphone ist ja auch nur ein ultramobiler PC.
Sehr geehrter Herr Damaschke,
über Ihre pointierten Analyse der unterschiedlichen Interface-Konzepte von klassichem PCs und Tablets stimme ich Ihnen habe ich mich sehr gefreut.
Allenfalls bedauern kann ich jedoch die Naivität, mit der Sie die Apples Werbephrase von der Post-PC-Ära nachplappern: In welcher Hinsicht bitte macht das iPad den klassischen PC obsolet?
Zugegeben: Der iPod hat als erster populärer MP3-Player zweifelsohne das Post-Walkman/Discman/MD-Player-Zeitalter eingeläutet: Er konnte seine Vorgängermedien funktional schlicht vollumfänglich ersetzen.
Aber schon bei den auf den ersten Blick sehr ähnlichen Notebooks und Netbooks handelt es sich um zwei eigenständige Produkte, die konzeptbedingt unterschiedliche Stärken und Schwächen haben und daher in vielen Bereichen keine funktionalen Substitute darstellen. Sie werden noch über Jahre hinweg am Markt koexistieren. Und auch sie werden das iPad überleben.
Zwar ist der PC definitiv kein hippes Produkt mehr, und Geld verdienen lässt sich aufgrund der großen Wettbewerberzahl am PC-Markt auch nur noch bedingt – ein wichtiger Grund für derzeitige Tablet-Flut. Aber weder wird der Tablet-Rechner den PC auf absehbare Zeit aus unseren Büros verdrängen, noch wird er den PC beispielsweise als High-End-Gaming-Plattform ablösen.
Der Tablet-PC ist eben keine Weiterentwicklung des PCs, sondern – wie Ihre Analyse völlig richtig andeutet, ohne daraus jedoch den richtigen Schluss zu ziehen – ein völlig neues Produkt.
Beste Grüße,
Stackor
Appel ist der Marktführer und das wird m.E. auch noch lange Zeit so bleiben.
Ich denke auch dass man vorsichtig sein sollte, jetzt schon von einer Post-PC-Ära zu sprechen. Bei allen Vorzügen in punkto Usability und Mobilität – das ipad/Konkurrenz ist einfach viel zu beschränkt und schwach, um den guten alten Desktop-PC als Arbeitsgerät oder Spiele-PC zu ersetzen.
“Man startet auf dem iPad kein Programm, sondern das iPad wird vollständig zu diesem Programm.”
Nette Formulierung für mangelnde Multitasking-Fähigkeit.
Ich bin kein Apple fanboy und ob es in Zukunft iPads oder Android oder Win8 touch Geräte sein werden mit dem die Leute rum laufen ist mir ziemlich egal – ich glaube, wie auch im Artikel erwähnt, dass es am Ende des Tages wichtig ist, dass es eine gesunde Mischung von Anbietern gibt und niemand den Mark dominiert – denn Monopole sind IMMER schädlich für Innovation.
Worauf ich eigentlich hinaus will ist die Tablets vs PC (im Sinne von “personal computer”, also Win, Mac oder was auch immer) Diskussion die hier entbrannt ist – und wer jetzt wen überleben wird. Wie ich die Dinge im Moment sehe wird es auf folgendes hinaus laufen: PCs und Tabes werden koexistieren. Inhalte konsumieren wird man auf Tablets (also Filme, Spiele, Fotos usw.) und alle Leute die Inhalte kreieren – vor allem Coder – werden dafür einen PC benutzen. Das hatte Steve Jobs mal dazu gesagt – natürlich mit etwas besserer Rhetorik und einer passenden Analogie (müsst bei YouTube nur “D8″ eingeben, ist ein gutes Interview). Wie auch immer – ich schliesse mich dieser Sichtweise zumindest an.
Auf der einen Geräte-Kategorie werden Inhalte erzeugt, die dann auf der anderen konsumiert werden. Und das hat auch nichts mit Verblödung der Benutzer zu tun. Wieso muss jeder ein Mechaniker sein, der einfach nur ein Auto fahren will? Diese Entwicklung, dass Geräte in verschiedene Kompetenzbereiche für Konsumenten und Profis aufgespalten werden, das ist was ganz übliches. Z.B. musste man bis Ende der 80er Jahre noch programmieren können, wenn man anständig mit einem Computer umgehen wollte. Ich habe mich letztens mit einem Freund unterhalten, der hat sich erinnert und mir erzählt es war damals ein Unding, als die ersten Leute ohne irgendeine Ahnung von Computern auf einmal Programme benutzen “durften”. Damit haben dann irgendwann GUI und Maus (erstmals für Konsumenten im ersten Macintosh) aufgeräumt.
Und in 10 Jahren wird man zurück blicken und sich denken “wie lächerlich damals, als jeder, der einfach nur einen Text-Editor benutzen oder eMails checken wollte – jeder von denen musste erstmal lernen wie Maus und GUI und Datei- und Betriebssysteme funktionieren, LOL”
@ TH,
ich habe mein schönes Notebook vom frazösischen Hersteller MSI (MIcroStar International). Und ich habe meine Lieferung hier bei der französischen Niederlassung bestellt und nur zwei Tage später geliefert bekommen!!
Von daher: was muss man sich Geräte von Apple kaufen?? Und ich verwende hier LinuxMint 12 und kann nur sagen: ich brauche so ein Apple IPad wirklich nicht!!!
Grüße
Linuxhelfer
Du musst kein einziges Gerät von Apple besitzen und, wenn Du kein IPad brauchst, ist das ja auch okay.
Allerdings ist die “Jagd der Besitzlosen” auf Apple – gerade bei der Foxxconn-Stroy- sehr verzerrt worden. Im asiatischen Raum, wo nun mal ein Großteil der Komponenten im Elektronik-Sektor herkommt, sind die Löhne schlecht und die Arbeitsbedingungen schlecht – wobei ich diese These nicht stützen kann. Allerdings musst der Reporter der Foxxconn-Story erst demletzt gestehen, dass einige Interviews und Teile seiner Reportage zu den Arbeitsbedingungen bei Foxxconn gefälscht waren.
Da geht es mehr darum, Apple was anzuhängen, als wirklich den Leuten vor Ort zu helfen – und das finde ich definitiv nicht fair.
Die eigentliche Modetorheit des iPad-Konzeptes ist die Überbewertung des Touchscreens. Der hat nämlich eine technisch überhaupt nicht zu bewältigende Grenze der Auflösung: unsere Finger. Da können sie die Bildpunkte auf dem Display so oft vervielfachen, wie sie wollen. So eine Fingerkuppe ist nun einmal einfach ziemlich klobig und trifft daher auch nur relativ klobige Buttons. Der eigentliche Sinn einer höheren Auflösung, dass ein Bildschirm einen größeren Detailreichtum bietet, wird also an dem Touchprinzip völlig zunichte. Touchscreens sind vielleicht klasse für Fahrkartenautomaten und das Apple seine Medieninhalte auf die selbe Art möglichst monopolistisch verkaufen will, folgt einer gewissen merkantilen Logik. Aber jedes Kind, das nicht nur lesen, sondern auch schreiben kann, hat eigentlich schon eine viel dichtere “Auflösung” und hat daher auch eine entsprechend bessere Reaktion seines GUI verdient. Eine Technik, die dahinter zurückbleibt, wird sich in dieser Form nach meiner Einschätzung kaum dauerhaft halten können.
Vollkommender Blödsinn!
Das Tablet ersetzt keinen PC, höchstens wird der PC durch ein andersartiges Gerät ergänzt.
Menschen die vom PC zum Tablet wechsel haben einen PC nicht wirklich benötigt.
Sinnvolles Arbeiten mit dem Tablet ist nicht möglich und sinnvolles Arbeiten war ursprünglich der Grund für den PC.
Ergänzung ja, Ersatz nein und das nich jeder einen PC benötigt ist auch ok, aber hört auf mit dem Blödsinn der Post-PC-Ära!
Grüße : Green12
Solange es Verkaufsgespräche wie dies zwischen Abbott und Costello gibt, KAnn der PC gar nicht wegdiskutiert werden:
http://www.softwarepro.com/resources/fun/fun_abbott_costello.htm
Die angebotenen Apps werden immer leistungsfähiger. Die Bedienung ist intuitiv. Wir setzen das iPad schon bei der Video- und Bildbearbeitung ein. Und die Arbeit geht schneller von der Hand.
Ich kann der Argumentation nicht folgen, seit wann ist Apple innovativ? Es ist ja wohl altbekannt, das Apple prinzipiell veraltete Technik verwandet, diese aber sehr benutzerfreundlich intergiert. So dass Technikphobe Menschen natürlich die Apple-Produkte bevorzugen. Aber jeder Informatiker, jeder der mit Rechnern ernsthaft arbeiten muss, wird definitiv beim herkömmlichen Desktop-Pc bleiben. Sprich Menschen die nur Musik hören, Filme gucken, E-books lesen und im Netz surfen wollen, für die sind die Ttablet-PC’s genau richtig.
Ein weiterer bedeutender Nachteil ist, dass man an Tablet’s nicht herumbasteln kann, wie an jeden andern Standardrechner.
Außerdem ist die Leistung ausgesprochen beschränkt, anspruchsvolle Grafiken oder ressourcenfressende Programmen sind auf den Tablet’s auch nicht lauffähig.
Jeder Zocker wird auch einen Bogen um Tablet’s machen.
Z. B. Counterstrike etc. kann mir nur sehr schwer vorstellen wir sowas auf nen Tablet laufen soll.
Zitat: “Auch unterschiedliche Fenster, die über den Desktop geschoben werden und verschiedene Inhalte bieten, gibt es beim iPad nicht mehr. Statt dessen füllt jede Applikation den Bildschirm komplett aus. Auch das ist keine Kleinigkeit, verwandelt sich das Gerät im Betrieb doch chamäleongleich stets in eine neue Anwendung. Überspitzt gesagt: Man startet auf dem iPad kein Programm, sondern das iPad wird vollständig zu diesem Programm.” —> Wo soll da ein Vorteil sein? nachteilig ist das definitiv nicht, dass ich z.B. in Excel arbeiten kann, nebenbei nioch nen messenger offen habe und eventuell noch google -> multitaskingfähigkeit ist auf jeden Fall ein Vorteil, zumal man bei nahezu allen Programmen zwischen Fenster- und Vollbildmodus wechseln kann, also wird der “PC auch zum Programm”. Was Sie so einmalig am Apple Tablet finden. P.S. schonmal “Alt”+”tab” zusammenprobiert?
MfG und schönes Wochenende
“Der PC ist Tot!” das höre ich als PC-Spieler seit 10 Jahren…