Wie könnte ein modernes Urheberrecht aussehen? Ein Diskussionsvorschlag.

Urheberrecht im Wandel (Foto: opensourceway; Quelle: Flickr, CC BY SA 2.0)

Urheberrecht im Wandel (Foto: opensourceway; Quelle: Flickr, CC BY SA 2.0)

Die Diskussion um das Urheberrecht kommt nicht von der Stelle und das, obwohl die Debatte zur dringend notwendigen Modernisierung der entsprechenden Gesetze zweifellos in der Mitte der Gesellschaft angekommen ist. Wie könnte ein modernes Urheberrecht aussehen? Ein Diskussionsvorschlag.

Auf der einen Seite steht mit ACTA ein internationales Abkommen, das weitgehend unter Ausschluss der Öffentlichkeit ausgehandelt wurde. Auf der anderen Seite steht ACTA in der Kritik mehrerer zehntausend Menschen, die bei Minusgraden gegen ACTA auf die Straße gehen. An ACTA entzündet sich aktuell die Diskussion um das Urheberrecht. Wechselseitig bezeichnen sich Rechteverwerter und Nutzer als Bande krimineller Raubkopierer oder als Contentmafia.

Im Folgenden soll ein Diskussionsvorschlag mit dem Ziel eines bestmöglichen Interessensausgleichs skizziert werden. Dieser soll sich zum einen an aktuellen Forschungsergebnissen orientieren und zum anderen die Alltagsrealität der Bürger berücksichtigen.

1. Kürzere Schutzfristen
Warum wird das Urheberrecht überhaupt zeitlich beschränkt? Weil Kultur, weil Kunst und Wissen immer auf Vorhergehendem aufbauen. Wer die Urheber von gestern mehr als notwendig schützt, benachteiligt die Urheber von heute und morgen und damit die gesamte Gesellschaft.

Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage: Welche Schutzdauer wäre optimal?

In Deutschland gilt die Schutzfrist des Urheberrechts bis 70 Jahre nach dem Tod des Urhebers, doch selbst hier gibt es Ausnahmen, die eine Verlängerung zulassen. Einige Studien kommen aber zu dem Schluss, dass eine Schutzfrist von ungefähr 15 Jahren optimal ist (siehe etwa Some Theory And Empirics Of Optimal Copyright, PDF). Die Fristen für neue Werke sollten also auf maximal 15 Jahre beschränkt sein.

Ich würde auch noch einen Schritt weitergehen und eine erste Grundfrist von zwei Jahren nach Erstveröffentlichung vergeben. In dieser Zeit werden neue Werke regelmäßig aktiv vermarktet und Urheber und Verwerter wären geschützt. Danach könnte die Schutzfrist von Jahr zu Jahr verlängerbar sein, bis die 15 Jahre erreicht sind. So wird verhindert, dass geschützte Werke verwaisen, wie es bisher oft der Fall ist.

2. Weg vom automatischen, umfassenden Urheberrechtsschutz:
Opt-in statt Opt-out

Wir schaffen als Privatpersonen mit unseren Digitalkameras, Smartphones und Rechnern und unserer Nutzung von Plattformen wie YouTube oder Flickr ständig und eher unabsichtlich urheberrechtlich geschützte Werke. Warum sollten wir aber unbedingt Rechte halten (müssen), die wir weder wollen, bzw. von denen viele überhaupt nichts wissen? Und warum sollten wir diese Rechte halten, wenn wir gleichzeitig jedes Mal gegen diese Rechte von Freunden verstoßen, wenn wir deren Inhalte teilen?

Im 19. Jahrhundert mag ein Automatismus vertretbar gewesen sein, heute ist ein Opt-in für gewisse Rechte sinnvoller: Jemand, der sein Foto auf Flickr hochlädt, erhält nicht automatisch ein allumfassendes Urheberrecht an diesem Foto. Nur wer es ausdrücklich will, erhält exklusive Verwertungsrechte. Alle übrigen privaten Urheber erhalten in der Grundeinstellung nur das Recht auf Namensnennung.

Wenn ich also mein Werk geschützt sehen will, weil ich damit Geld verdienen möchte, muss ich mein Werk bei einer zentralen Instanz dafür registrieren (Das Copyright in den USA war so aufgebaut, bis es in den 1970er Jahren auf Druck von Konzernen wie Disney geändert wurde).

Immerhin gibt es mit den Creative-Commons-Lizenzen bereits einen brauchbaren Ansatz, der es schon heute Urhebern ermöglicht, eine Lizenz gezielt nach den eigenen Bedürfnissen auszuwählen.

3. Unterscheidung zwischen kommerzieller und nicht-kommerzieller Nutzung

Kommen wir von der Urheber- zur Nutzerseite. Soll der Urheber die nicht-kommerzielle Nutzung seines Werkes kontrollieren können? Wenn ja, warum? Und zu welchen gesellschaftlichen Kosten wäre das umsetzbar/durchsetzbar?

Die ökonomische Notwendigkeit für die umfassende Kontrolle müsste noch näher untersucht werden, denn die Legalisierung des nicht-kommerziellen Verbreitens von Nutzer zu Nutzer – über Peer-to-Peer (P2P) also -, würde auch zu einer noch stärkeren Verschiebung der Einkommensströme führen. Diverse Studien, die den Anstieg der Gesamteinnahmen von Film- und Musikbranche in den letzten Jahren aufschlüsseln (eine aktuelle Studie findet man hier, eine weitere Übersicht hier), legen allerdings nahe, dass die signifikanten Einnahmenzuwächse nicht aus den (trotzdem steigenden) Dateiverkäufen kommen, die unter der Legalisierung logischerweise am stärksten leiden würden.

Diese Betrachtungen betroffener Branchen als Ganzes legen nahe, dass wir die massenhafte unkommerzielle Nutzung von Werken im Netz nicht wie bisher verbieten und unnachgiebig verfolgen müssen. Eine Rechtfertigung zur Kriminalisierung einer ganzen Generation oder gar eine Begründung für die Einschränkung von Grundrechten im Netz ist daher nicht gegeben. Deswegen ist eine Legalisierung jeglicher nichtkommerzieller Nutzung sinnvoll.

Fazit:
Sind diese und ähnliche Vorschläge für ein modernes Urheberrecht umsetzbar? Nicht in absehbarer Zeit, denn dafür sind die Fronten derzeit zu verhärtet und ein Gesprächsprozess hat noch nicht einmal begonnen. Zudem gibt es viele Überschneidungen zu anderen Rechtsgebieten (z.B. Markenrecht und Patentrecht), die mit berücksichtigt werden müßten. Es handelt sich hier wie gesagt um einen Diskussionsvorschlag, um überhaupt einmal ins Gespräch zu kommen.

Denn ein Problem mit internationalen Abkommen wie ACTA und das unter ähnlichen Umständen ausgehandelte TRIPS-Abkommen von 1994 ist, dass diese fast ausschließlich unter Beteiligung der Rechteverwerter, aber ohne Einbeziehung der eigentlichen Urheber und Nutzer ausgehandelt wurden. Und dass selbst die Parlamente unzureichend mit den Themen befasst waren. Dass muss sich jetzt ändern und zwar schnell.

Eine Übersichtsseite zur Urheberrechtsdebatte, mit weiteren Informationen und Links, findet sich hier.

(Das ZDF ist für den Inhalt externer Internetseiten nicht verantwortlich; der Beitrag gibt die Meinung des Autoren wieder)

49 Kommentare

  • RJonathan
    21.02.2012, 18:30 Uhr.

    3 Absätze, und in keinem wird die Sache aus Sicht der Urheber beleuchtet. Die Debatte ist nicht nur Verfahren, weil es haltlose Beschimpfungen gibt, sondern, weil die Sache in der Realität nicht so einfach ist.

    zu 1. Es gibt übrigens angeblich auch Studien die eine Verlängerung empfehlen.
    zu 2. Urheberrecht ist Menschenrecht. Ich bin mir nicht sicher ob Opt-In damit vereinbar ist. Prinzipiell ist das “kontinentale” Urheberrecht jedenfalls nicht veräußerbar, um Urheber vor der Ausbeutung von Konzernen zu schützen. Wenn es nur bei eintragung gilt, heißt das
    - entweder: nur Konzerne machen das – und es wird zu einem echten Verwertungsrecht = Copyright
    - oder: Konzerne können einen Total-Buy-Out erzwingen in Verträgen, in denen der Urheber Nicht-Eintragung erklärt.
    Das ist zumindest die logische Schlussfolgerung aus der Aufhebung eines “nichtveräußerbaren Opt-In”. Was die Realität dann für Auswüchse nimmt steht auf anderem Blatt.
    zu 3. es stellt sich dennoch die Frage ob die nichtkommerzielle Weitergabe nicht gerade die immer eingeforderten Geschäftsmodelle (zB Spotify) untergräbt. Eine genauere Analyse woher Umsatzsteigerungen kommen, wäre auch interessant.

    • Fred Foobar
      22.02.2012, 19:49 Uhr.

      zu 1) Bitte belegen, sonst nicht erwähnen
      zu 2) Nö, ist es nicht. Es gibt das Recht auf Eigentum, beim Immaterialgüterrecht, geht es aber genau darum nicht. Sondern allenfalls um ein Pendant dazu.
      Die „logische Schlussfolgerung“ sehe ich auch nicht. Wenn der Prozess eines Opt-in hinreichend einfach und kostenfrei ist, ergäbe sich da überhaupt keine Gefahr. Zudem unterscheiden Sie nicht hinreichend zwischen Urheberschaft und Verwertungsdiskussion
      zu 3) Wer seinen Inhalt frei verbreiten möchte, hat ohnehin kein Interesse daran, dass Spotify damit Geld verdient. Wo soll da der Widerspruch sein?

      • Rjonathan
        25.02.2012, 18:48 Uhr.

        zu 1) habe ich nicht zur Hand, deswegen sage ich “angeblich”. Es ist jedenfalls fragwürdig, genau die eine Studie als Begründung zu nehmen, die die radikalste Kürzung vorschlägt.
        zu 2) dazu hat Christian Möller schon genug gesagt. Bitte informieren.
        zu 3) Es geht mir nicht um die freiwillige Veröffentlichung mit cc-Lizenz. Es geht um das Erlauben von Austauch zwischen privaten Nutzern – der über P2P dann Ausmaße annehmen kann, die Spotify und andere gefährden.

    • Christian Möller
      23.02.2012, 12:49 Uhr.

      Art. 27 Abs. 2 der UN-Menschenrechtserklärung lautet:

      2. Jeder hat das Recht auf Schutz der geistigen und materiellen Interessen, die ihm als Urheber von Werken der Wissenschaft, Literatur oder Kunst erwachsen.

      Urheberecht angeblich kein Menschenrecht??? An der Unkenntnis darüber liegt der Hase im Pfeffer.

  • TBretschneider
    21.02.2012, 19:28 Uhr.

    Meiner Meinung nach gibt es schon heute einen massiven Widerspruch.
    Mit dem Kauf meiner Festplatte habe ich zum Beispiel eine Abgabe an die Österr. Verwertungsgesellschaft gezahlt – für die Möglichkeit der Privatkopie.
    Jetzt bestehen die Contenthersteller jedoch auf einer Vollverwertung. Wenn das so kommt kann Gema oder jede andere Verwertungsgesellschaft, die Abgaben auf Datenträger erhebt abgeschafft werden. Oder ich erlaube – wieder – ohne Kopierschutz – die Privatkopie und behalte die Verwertungsgesellschaften.
    Im Moment zahle ich doppelt – an den Contenthersteller für ein Kopiergeschütztes Werk und an die Verwertungsgesellschaften, damit ich dieses Werk NICHT kopieren kann.

  • Liesel
    21.02.2012, 19:41 Uhr.

    Vielleicht sollte man es sich einmal auf der Zunge zergehen lassen, was es heisst, wenn ein Werk bis 70 Jahre nach dem Tod geschützt ist. Von heute aus betrachtet, muss diese Person 1941 gestorben sein. Mal grob gerechnet kann das eine Person sein, die um 1870 geboren wurde, also unser Urur- oder Urgroßvater.

    Man kann sich also schon fragen, warum die Ururenkel noch von der Kreativität ihres Vorfahrens profitieren sollen.

    Was man beim Urheberrecht derzeit überhaupt außer acht ist, ist die Frage der Schöpfungshöhe hier sehr restriktiv. Hier wäre zu überdenken, ob wirklich jeder Schnappschuss durch eine vollautomatische Kamera wirklich genügend Kreativität des Fotografen enthält um überhaupt ein Urheberrecht beanspruchen zu können.

  • Vurguzz
    21.02.2012, 19:47 Uhr.

    Das das Urheberrecht reformiert werden muß steht außer Frage.
    Nur, um einige Fragen in den Raum zu stellen: Wo beginnt die kommerzielle Nutzung und endet die nichtkommerzielle?
    Ist ein YT Channel schon kommerziell?
    Gibt es überhaupt ein Grundrecht auf den Diebstahl jeglichen Eigentums?
    Wie könne die kümmerlichen verbleibenden Rechte die nach dem Willen des Autors übrig bleiben ohne ACTA geschützt und durchgesetzt werden?
    Wie kann man die kriminellen User mit einbeziehen wollen in ein Urheberrecht das sie auch bisher nicht interessiert hat?
    Sollen wir in Zukunft Leute wie Schmitz anbeten statt bestrafen?
    Freies Denken ist das Grundrecht das am wenigsten genutzt und am meisten mißbraucht wird.

    Und noch ein sehr ironischer Kommentar zu diesem Absatz:
    “Denn ein Problem mit internationalen Abkommen wie ACTA und das unter ähnlichen Umständen ausgehandelte TRIPS-Abkommen von 1994 ist, dass diese fast ausschließlich unter Beteiligung der Rechteverwerter, aber ohne Einbeziehung der eigentlichen Urheber und Nutzer ausgehandelt wurden. Und dass selbst die Parlamente unzureichend mit den Themen befasst waren. Dass muss sich jetzt ändern und zwar schnell.”
    Diese Forderung bedeutet letztendlich auch, das wir Mörder in die Gesetzesgebung mit einbeziehen müssen, die diese betreffen. Deren Urteil dürften wir kennen. Ironie Ende.

  • Detlef E. Friedrich
    21.02.2012, 19:51 Uhr.

    Mein Tipp: Für alles wofür man bezahlen muss sollte man auch die Nutzungsrechte automatisch und selbstverständlich übertragen bekommen. Beispiel: wir zahlen 8,5 Milliarden € an GEZ Gebühren im Jahr also sollten wir auch das Recht haben die Infos, Filme usw. nutzen zu dürfen. Ich halte es für einen Treppenwitz der Zeitgeschichte das wir mit 8,5 Milliarden GEZ Gebühren jährlich z.B. die Produktion von Spielfilmen bezahlen um anschließend die DVD zum Spielfilm wieder bezahlen zu müssen!

    • Zeitportal
      22.02.2012, 00:35 Uhr.

      Noch ein Treppenwitz (des Urheberrechts):

      Februar 2011 hatte ich die ersten eineinhalb Stunden der ZDF-Kultnacht »Das Beste aus 40 Jahren Disco« verpaßt (klar, um 2 Uhr morgens!). Nach einem Jahr vergeblichen Wartens auf eine Wiederholung, durfte(?) ich mir den fehlenden Anfang nun von einem zwielichtigen Server herunterladen (samt Trojaner). Denn bezahlt war das ja offensichtlich schon über die reichlichen Fernseh-Gebühren (die Kultnacht, nicht der Trojaner). Die entsprechende DVD-Box habe ich übrigens auch (bezahlt), das ist aber keineswegs dasselbe.

      Übrigens: Aus rechtlichen Gründen scheint die Seite »kultnacht-zdf-de« auch nicht mehr so ganz aktuell auf dem neuesten Stand zu sein.

  • Bastian Brinkmann
    21.02.2012, 20:15 Uhr.

    Link broken “bei siehe etwa Some Theory And Empirics Of Optimal Copyright, PDF”.
    Richtig wäre: http://www.rufuspollock.org/economics/papers/optimal_copyright.pdf

  • Hannes_86
    21.02.2012, 20:23 Uhr.

    Dann auch mein kleiner Beitrag zu der Diskussion:

    In Vorschlag 2 würde ich sagen, dass dabei schon zu radikal gedacht wird. Denn wenn es maximal 15 Jahre nach Erstveröffentlichung wäre, würden z.B. Autoren wie Schlink bereits ihre Rechte verloren haben (wie am Vorleser o.ä.). Das fände wenigstens ich sehr seltsam.

    Und zum anderen verwischt die Grenze zwischen privat und kommerziell immer mehr. Wenn ich mir ein Paper runterlade, weil ich es privat sehr interessant finde, ist es dann private Nutzung? Oder doch eher kommerzielle, weil ich das Wissen in meiner weiteren Arbeit sehr sicher nutzen werde.

    Sonst teilweise sehr schöne Ansätze:)

  • HScharpf
    21.02.2012, 20:24 Uhr.

    Der Urheberrechtsschutz dient im Wesentlichen den etablierten Künstlern sowie den Konzernen, die sie vertreten und vermarkten. Die Reichen werden reicher, während unbekanntere Komponisten – gerade im Bereich der ernsten Musik – kaum jemals eine Chance haben, vom Schutz zu profitieren, im Gegenteil: Musiker meiden sie, weil sie sich die Gebühren sparen (müssen).
    Wichtigste Aussage von Marcel Weiß: 99% der geschützten Werke verwaisen. Beispiel: Wen interessiert heute noch ein Buch von 1981 über den Übergang von Rhodesien zu Simbabwe? Ich kaufte es damals für eine Facharbeit. Es ist längst vergriffen. Das darin gesammelte Wissen ist für heutige Recherchen weitgehend verloren, außer man wird zufällig über ein Hinweis in einer Literaturliste darauf aufmerksam und kann es sich mühevoll irgendwie besorgen. Was soll hier der Urheberrechtsschutz? Wem nützt er? Eine kommerzielle Nutzung vieler Bücher war schon bei der Erstveröffentlichung nicht möglich! Welcher Autor wäre nicht froh, seine Arbeit von damals würde noch irgend jemand interessieren? Ein Urherberrechtsschutz, der länger als die vorgeschlagenen 15 Jahre hinausgeht, ist nichts anderes als ein Verhinderungsinstrument.

  • Bertram in Mainz
    21.02.2012, 23:12 Uhr.

    Es kann auf etwas beliebig Kopierbares kein so weit gehendes Recht geben wie auf einen materiellen Gegenstand. Das Urheberrecht muss sinnvoll zurechtgestutzt werden. Das heutige Urheberrecht ist nicht nur absurd lang. Es geht in mancher Hinsicht über ein Eigentumsrecht hinaus.

    Wenn jemand etwas besitzt, was ich auch gerne hätte, darf ich das nicht einfach wegnehmen. Aber ich kann mir etwas Vergleichbares herstellen. Das Urheberrecht verbietet genau das bei Immateriellem.

    Ein normales Patent läuft 20 bis 25 Jahre. Da wurden vielleicht Hunderte von Millionen investiert. Aber trotzdem wird eine technische Konstruktion, ein industrielles Verfahren irgendwann Allgemeingut. Und das ist auch gut so.

    Aber irgend ein Liedchen “Schnappi-schnappi-trallala” ist mehrere Generationen lang geschützt. Macht dann jemand eine “Bearbeitung”, z.B. “juffijuffi fallera” statt “juffifallerallala”, das ist das wieder (50 Jahre? 70 Jahre?) geschützt.

    Je nach den Zufälligkeiten des Marktes könnte es sein, dass wir für deutsche Liedchen aus der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg plötzlich Lizenzgebühren an einen amerikanischen oder asiatischen Konzern zahlen müssen. Der “arme Künstler” und seine Erben sehen nicht viel von den Einnahmen. Er muss sich an die Verwerter verkaufen.

    Die absurde Laufzeit muss runter! Die Laufzeit normaler Patente ist für mich eine Obergrenze, von der aus man abwärts verhandeln kann. 10 Jahre für einen Schlager, 20 Jahre für einen Film? Oder einfach 15 Jahre, damit keine aufwändige Unterscheidung nötig wird?

    Und es darf keine Trivialpatente geben! Auch keinen Urheberrechtsschutz für Triviales! Das Bild einer Karotte ist nicht schutzwürdig. Aber mit solchen “Rechten” verdient heute die Abmahn-Industrie.

  • Thorsten
    22.02.2012, 00:58 Uhr.

    Spätestens am Ende von Abschnitt 3 dämmert dem aufmerksamen Leser, dass auch dieser so hoffnungsvoll beginnende Artikel doch nur nach dem altbewährten „Der Täter als Opfer“–Konzept gestrickt wurde. Schade irgendwie.

    Warum brauchen wir eigentlich ein neues, sog. „moderner“ Urheberrecht? Laut den Reformern, weil es illegale Tauschbörsen gibt. Und die gibt es, laut den Befürwortern, weil wir kein modernes Urheberrecht haben. Ein Zirkelschluss. Würde man die Tauschbörsen zusperren, hätten die Reformer gar kein Argument mehr. Vielleicht sind die deswegen gegen ACTA?
    Und den geforderten Interessenausgleich zwischen Konsumenten und Produzenten gibt es auch schon längst: Wenn ich ne DVD kaufe, habe ich ne DVD und der Produzent sein Geld. Wenn die DVD überteuert ist, behalte ich mein Geld und der Produzent sein Werk. Problem gelöst.

    So gesehen präsentiert uns Herr Weiß drei Lösungen für ein nicht existentes Problem, und liefert einen Beitrag zu einer Debatte, die erstaunlicherweise nur innerhalb der Downloader-Fraktion geführt wird. Denn schon heute können Produzenten frei aus einer Unmenge von Lizenzmodellen wählen. Das Problem ist offenbar die Durchsetzung der gewählten Lizenz. Genau darüber gibt es aber wenig Gesprächsbereitschaft, und auch dieser Artikel bietet dafür keine Basis.
    Denn zum Kern des Problems nimmt Herr Weiß leider gar nicht Stellung: Dürfen Autoren Geld für die Nutzung ihrer Werke verlangen? Falls ja, mit welchen Maßnahmen setzt man dieses Recht durch? Falls nein, warum darf man die Arbeitsleistung Kunstschaffender umsonst in Anspruch nehmen?

    • komfort_nutzer
      22.02.2012, 17:28 Uhr.

      Meiner Meinung geht es bei dem Interessenkonflikt eben nicht nur um die Sache an sich, sondern auch um die Art des Vertriebs. Der moderne Konsument will einen Film eben nicht als DVD im Schrank stehen haben, sondern als Datei auf der Festplatte. Nicht nur, weil es komfortabler ist, auch die Menge an abspielfähigen Geräten ohne optisches Laufwerk nimmt zu (Ultrabooks, Tablets, …).
      Und genau hier ist die Lücke, in der die Tauschbörsen so gut ankommen. Dass das Problem ein fehlendes Geschäftsmodell seitens der Content-Industrie ist und nicht der Zahlungsunwille der Konsumenten, zeigt der Fall Megaupload. Diese haben mit ihrem Geschäftsmodell Millionen erwirtschaftet. Dieses Geld könnte alles in die Hände der Content-Industrie fließen, wenn sie einen modernen, digitalen Vetriebskanal anbieten.

    • Nico Streuber
      22.02.2012, 20:19 Uhr.

      Diesen „Zirkelschluss“ sehe ich überhaupt nicht. Schlichtweg, weil die Reduzierung des Problems auf Tauschbörsen vollkommen am Thema vorbei geht.

      In der digitalen Welt sind die Aspekte mannigfaltig, die nach einer Reform des Urheberrechts schreien. Ich nenne mal wahllos einige Aspekte.

      - generell Schnelllebigkeit des Mediums. Konzepte und Prinzipien etablieren sich heutzutage innerhalb von Monaten, statt Jahrzehnten. Werke werden nachgenutzt, es gibt Merchandising und ähnliches. Vermarktung bedingt einen starken Blick auf die Erfolgsrezepte der Konkurrenz. Hier entsteht eine Grauzone, was abgekupfert oder inspiriert bedeutet
      - geteilte Urheberschaft: Community-basierte Werk- oder Wissensschöpfung, Open source-Projekte etc. passen nicht mehr ins historische Urheberschema
      - digitale Teilhabe: politische, wissenschaftliche oder gesellschaftliche Abhandlungen bieten die Chance, konkret im jeweiligen Anwendungsgebiet gesellschaftlichen Nutzen zu erzeugen. So etwas ist nur möglich, wenn eine zeitnahe Nutzung von Werken und Daten nicht durch URechte künstlich beschränkt werden. Auch hier fehlt ein Abwägen der Rechtsgüter
      - Content-Aggregation, Remix, digitale Auswertung, Wissensmanagement, Volltextsuche, Online-Archive: Solche Sachen sind im Ggs. zu Analogmedien heute vollautomatisiert möglich. Aus Werken können völlig neue Werke oder Erkenntnisse entstehen, für die heute die Urheberschaft noch nicht hinreichend geklärt ist.
      - Streaming, zeitverzögerte Multimedia, Caching, Archivierung, Geräteunabhängigkeit: Alles Aspekte, die nicht von der Diskussion zu trennen sind. Vielfach machen es technische Gegebenheiten nicht möglich, Medien legal zeitgemäß zu nutzen. Im Ggs zu einem Buch ist digitaler Content aber nun einmal vielfältig konsumierbar, kann und muss anderes verwaltet, verteilt etc. werden – alles Aspekte, die dingliche Medien nicht tangieren. Letztlich steht hier aber das Recht eines Käufers dem Recht des Verwerters entgegen und muss auch berücksichtigt werden.

      Was generell fehlt ist die Unterscheidung zwischen Urheber- und Verwertungsrecht. Nicht jeder Schutz schließt kommerzielle Verwertung aus. Nicht jede Freigabe des Werkes lässt eine Verwertung ausschließen. Und da kämen bspw. Lizenzen ins Spiel, die heute noch von etablierten Verwertungsgesellschaften als nicht kompatibel zum Geschäftsmodell bezeichnet werden.

  • Ugur Gözel
    22.02.2012, 05:02 Uhr.

    .
    Ich habe auch ein Problem mit der Thematik der Urheberschaft.
    Nämlich die Urheberschaft einer These die meinem Geist entstammt und ich dies durch die Niederschrift auch auf diesen Seiten sichergestellt wissen will.
    Das ZDF ist eines mehrerer Quellen wo ich diese These gut aufgehoben glaube und ich würde die verantwortlichen Damen und Herren bitten, wenn sie dies passend zum Thema der Urheberschaft auf dieser Seite zu meine Gunsten erhalten könnten.

    VIELEN, VIELEN DANK wenn meinem Wusch entsprechen werden könnte !

    —————————————
    Meine These :

    DER URSPRUNG UND DIE BEGRÜNDUNG BIOLOGISCHEN LEBENS !

    Sprich, warum verbinden sich Atome zu einem Menschen oder einem anderen Lebewesen?

    Ich denke daß es die nächst höhere Daseinsform von Atomen, nach dem des Molekülzustands. Es wird nämlich auch nicht gefragt, warum sich Wasserstoff- u. Sauerstoffatome zum Molekül Wasser verbinden. Also warum machen sie das?
    Warum gehen Moleküle Verbindungen ein, so dass daraus auch biologisches Leben entsteht?
    Das ist die selbe Frage wie -WAS IST DER SINN DES LEBENS AUF DIESEM PLANETEN?-.
    Gibt es eine noch höhere Form des Daseins als die der des biologischen Lebens, die das Dasein der von uns bekanntesten kleinsten Form, nämlich des Atomes möglich macht?
    Ist zum Bsp. die Menschen Gemeinschaft eine nächst höhere Form des Daseins? Warum vereinigen sich Menschen zu einer Gruppe? Weil es in der Gemeinschaft einfacher ist zu existieren? Ist es die Schwarmintelligenz?
    Gibt es deshalb auch H2O (Wasser), Schwarmintelligenz von Wasserstoff- und Sauerstoffatomen?
    Ich denke dann das schon Kinder kriegen nichts anderes bedeutet wie Schwarmintelligenz in seiner Reinstform.
    Das ist die selbe Kraft, die Elektronen, Protonen und Neutronen in einem Atom zusammenhält.
    Diese Kraft ist bei Menschen aber etwas schwach ausgeprägt. Im Wort Schwarmintelligenz steckt nämlich das Wort Intelligenz. Und da war Gott leider bei einigen von uns nicht sehr spendabel gewesen. Bei manchen so geizig, daß ihnen nichts anderes übrig bleibt als nur an sich zu denken.

    Ich habe vielleicht eine Erklärung für die Frage warum sich Atome über den Umweg des Molekülzustandes zu Lebewesen und Pflanzen verbinden. ICH GLAUBE ATOME LEBEN!
    Nicht so wie ein Mensch. Denn sie sind der Mensch das Tier oder die Pflanze über die sie sich letztendlich definieren und somit eine für sie “angenehmere” Daseinsform erlangen. Sie leben ein sehr einfältiges Leben, da ihre einzige Lebensmaxime eine bestimmte Daseinsform zu besitzen beinhaltet. Sprich einen bestimmten energetischen Zustand zu bevorzugen, eben Temperaturen um die 0bis70 Grad Celsius. Denn ansonsten heißt es für sie tote Materie zu sein, sprich Wasser im Ozean oder Kohlenstoff Atom in der Erde, die den Naturkräften, insbesondere der Hitze oder Kälte ohne „Schutz“ ausgeliefert wären. Denn nur der Mensch, das Tier oder die Pflanze sind in der Lage die in ihm beherbergten Atome vor der Zerstörung ihrer eigenen Lebensform zu bewahren und sie somit vor der Hitze oder Kälte zu schützen. Deshalb denke ich mir, daß pflanzliches Leben eben die erste Lebensform auf dem Planeten gewesen sein dürfte und sich über die flexibeleren Lebensformen wie Tiere oder Insekten noch weiteren Schutz angeeignet hat in Form des energetischen Zustand im Bereich von 0bis70 Grad Celsius.
    Die einzige Frage herbei die sich stellen würde ist, warum gerade dieser energetische Zustand, die Atome verleitet in diesem Bereich zu verweilen?
    Denn die Lebensformen die sie bilden, versuchen nach Möglichkeit anderen energetischen Zuständen auszuweichen. Grundsätzlich ist es so, daß überhaupt Leben außerhalb dieses energetischen Zustandes erst gar nicht möglich ist. Atome können sich ihren Schutz in Form eines Lebewesen erst in diesen Temperaturbereichen ermöglichen. Aber dann gelingt auch der Schutz je nach Lebensumstand des Lebewesens. Je erfolgreicher die Lebensform, umso mehr Atomen ist es möglich in dem Lebewesen oder einer Gruppe der Lebewesen beherbergt zu werden, sprich die Gruppe oder ein bestimmtes Lebewesen werden größer. Ich hätte sogar eine Antwort auf diese Frage.

    Das ist die einzige Möglichkeit, die die Atome haben die die Physik ihnen übrig lässt. Unter 0 Grad Celsius gefriert Wasser, also kein Zellstoffwechsel mehr möglich und über 70 Grad Celsius fängt Wasser an zu verdampfen. Und Wasser hat aufgrund der Luftströmungen keine notwendige Zeit in Gasform Verbindungen mit anderen Wassermolekülen einzugehen.

    Letztendliche Schlußfolgerung und der Grund des Lebens.

    Wasserstoffatome, Sauerstoffatome, Kohlenstoffatome und andere seltenere Atome gehen eine Symbiose ein und programmieren daß von ihnen geschaffene Leben auf überleben und fortpflanzen um jeden Preis. Um letztendlich ihrer “Sache” zu dienen, die ich beschrieben habe. Ihre “Sache” war wie ich beschrieben habe ihr Dasein zu behalten.
    Das heißt wenn es zu heiß wird ist ihre Existenz gefährdet und wenn es zu kalt wird auch. Zumindest geht ein Abweichen vom Idealbereich zwischen 0 und 70 Grad Celsius in Richtung ungemütlichere Lebensumstände. Denn selbst Pflanzen und Tiere versuchen Hitze und Kälte zu meiden.
    Als Bsp. Japan-Makaken auf der Insel Honshu.
    Wir Lebewesen auf diesem Planeten sind unvollkommene programmierte Rechnereinheiten mit Eingabe, Verarbeitung und Ausgabe. Also so eine Art biologischer Roboter. Und wie sollte es auch bei uns anders sein als wie bei unseren Untermietern, den Atomen. Unsere Lebensumstände werden von der Physik und unserer Programmierung, also unserer Persönlichkeit bestimmt. Der einzige Unterschied zwischen uns und den Atomen ist einer der beweist, daß uns letztendlich nichts unterscheidet.

    -Der Unterschied zwischen ihnen und uns ist unsere unterschiedliche Persönlichkeit-

    Unser Leben (von Mensch, Tier und Pflanze) ist komplex und erzwingt dadurch unsere Fehlbarkeit und das Leben der Atome ist “einfach” (Elektronen umkreisen die Protonen und Neutronen) und dafür beständig und Unfehlbar. Aber das Ziel das wir gemeinsam verfolgen ist das Ziel zu Leben. Für das Atom bedeutet Leben unser Überleben und unsere ununterbrochene Fortpflanzung. Ansonsten ist sein Überleben schwierigeren Umständen unterworfen.

    Zur Veranschaulichung:
    Ein Fels im Gebirge ist biologisch tot. Es lebt nicht und dessen hauptsächliche Kohlenstoffatome sind deshalb den Naturgewalten “schutzlos” ausgeliefert. Dabei darf man Naturgewalten nicht runter reduzieren auf die, die auf unserem Planeten im Augenblick vorherrschen. Unter Naturgewalten fallen zum Bsp. auch alle Lebensfeindlichen Zustände auf den anderen Planteten in unserem Sonnensystem. Und dort ist es den Atomen kaum oder gar nicht möglich sich zu verbünden, also biologisches Leben zu bilden, und so besser den Widrigkeiten die dort herrschen zu trotzen. Oder ich gehe noch weiter, auf der Sonne müssen sich die Wasserstoffatome sogar gefallen lassen zu Helium Atomen verwandelt zu werden. Und deshalb gibt es auch kein Leben auf den anderen Planeten in unserem Sonnensystem. Auf den Meißten fehlt sogar schlicht und einfach um diese Symbiose einzugehen Wasserstoff und Sauerstoff, sprich Wasser. Wie alle richtig feststellen, es ist das Element des Lebens.
    Man stelle sich die Erde vor mehreren hundert Millionen Jahren vor. Eine Suppe die nur in Wenigen Bereichen biologisches Leben möglich macht. Da nach meiner These Atome leben und ihren ursprünglichen Zustand wahren möchten, bleibt ihnen nichts anderes übrig als sich zu verbünden und dadurch Mobilität und Schutz durch ein biologisches Dasein zu erlangen. Erst in kleinen Zellen und im laufe der Jahrmillionen immer größere Organismen. Ein Beweis das Atome ihren ursprünglichen Zustand wahren möchte ist die Tatsache daß Strom fließt, egal weshalb und wo. Strom fließt nur, weil physikalische Kräfte Elektronen von ihren Atomen trennen und dadurch zum Fluß zwingen um den ursprünglichen Atomaren Altzustand wieder zu erlangen.

    Ein Beweis für die Stichhaltigkeit meiner These durch eine weitere aber unwiderlegbare These:
    Ein Sardellenschwarm flieht im Gleichtakt im Falle einer Gefahr durch Fressfeinde oder Temperaturveränderungen nur deshalb, weil es die Evolution ihrer Untermieter, also die der Atome es ihnen möglich gemacht hat. Sonst gäbe es sie auch nicht, wenn sie nicht im Gleichtakt fliehen würden oder bestimmte Gebiete auf der Erde meiden könnten. Siehe den Effekt des El Ninios, der im östlichen Pazifik durch einen Temperaturanstieg ihre Lebensgrundlage, nämlich das Fehlen des Phyto- und das Zooplankton auslöst oder durch die zu hohen Temperaturen ihre biologische Existenz gefährdet.
    Erkenntnis dieser Tatsache:
    Der Wirt, die Sardelle verhält sich milliardenfach wie sein Schmarotzer das Atom. Sardellen leben nämlich sich synchron verhaltend vor den Küsten von Chile und Peru in Milliarden großen Populationen. Die einzelnen Mitglieder der Gruppe leben synchron und im Gleichtakt, wie das Atom selbst auch lebt, synchron und im Gleichtakt mit den anderen Atomen. Die Sardellen sind eigentlich nur dafür da, sich im besagten Temperaturbereich zu befinden. Für die Atome haben die Sardellen ansonsten keine Funktion. Sie sind nur Diener ihrer Sache.
    Wir leben alle Synchron im Schwarm, auch der Mensch. Wir wollen es uns nur nicht eingestehen.

    Atome leben, da bin ich mir absolut sicher. Denn man kann nämlich unmöglich folgenden Standpunkt ein nehmen. Eine Gruppe vieler Lebewesen lebt. Ein großes Lebewesen lebt. Auch die kleinsten biologische Zellen aus den diese Lebewesen bestehen, leben.

    Wer ist nun so vermessen und möchte behaupten daß die allerkleinsten Bausteine dieser Lebewesen, nämlich die Atome, tote Materie sein sollen ???
    Man sollte akzeptieren, daß ein Lebewesen nicht unbedingt immer Gefühle wie wir sie zeigen, besitzen muß. Aber daß jedes Lebewesen Ziele verfolgt, so auch das Atom. Auch wenn es bei ihm nur die Wahrung des Istzustands ist. Im Grunde genommen macht biologisches Leben nichts anderes. Es ist von den Atomen programmiert zu seinen Gunsten zu funktionieren, also zu leben, sein Istzustand zu wahren. Aber mit größeren Gestaltungsmöglichkeiten als bei ihm selbst, um ihm besser zu Diensten sein zu können. Unsere verschiedenen lebendigen Zellen in unserem Körper machen es auch so. Sie funktionieren um uns am Leben zu erhalten.

    Das SAR 11 soll die kleinste lebende Zelle sein. Die SAR 11 Zelle, laut Wiki im Durchmesser bis zu
    0,2 ym groß, ist um ein vielfaches größer als das Atom, aber wer hat schon mal eine Gefühlsregung dieser Zelle beobachtet ?
    Diese Zelle funktioniert scheinbar optisch betrachtet gefühlslos. Wer will aber trotzdem überzeugt behaupten daß diese Zelle keine Gefühle hat?
    Ich möchte in meiner These noch nicht einmal behauptet haben, daß Atome keine Gefühle haben.
    Denn ich weis es nicht wirklich.
    .

    • Zeitportal
      22.02.2012, 14:04 Uhr.

      Man könnte auch sagen, Atome sind der Geist Gottes. Somit liegt das Urheberrecht allen Seins bei Gott. Alles was jemals gedacht wurde und in Zukunft noch gedacht werden kann, hat seinen Ursprung in der Schöpfung und ist somit auch gleichzeitig Eigentum der gesamten Schöpfung.

    • Horst
      22.02.2012, 20:32 Uhr.

      Was für ein esoterischer Mist! Nur weil man Begriffe wie „Schwarmintelligenz“ mal gehört hat, sollte man sie nicht unbedingt in einem Haufen pseudo-intellektuellen Geschwurbels verwenden und hinterher behaupten, es wäre eine wissenschaftliche These. Ganz beiläufig: „Leben“ bedeutet das, wie wir es definieren, selbst wenn Atome „leben“ würden, wäre das nicht gerade eine bahnbrechende Erkenntnis.
      Fazit: Ich empfehle den Konsum von Halluzinogenen einzuschränken. Oder wenigstens nicht zeitgleich im Internet völlig themenfremde Beiträge mit einem Kommentar zu „beglücken“.

    • Ugur Gözel
      23.02.2012, 21:32 Uhr.

      Erstes Update meiner These

      —————————————

      DER URSPRUNG UND DIE BEGRÜNDUNG WESHALB BIOLOGISCHES LEBEN EXISTIERT,
      sprich, warum verbinden sich Atome zu einem Menschen oder einem anderen Lebewesen?
      Auch wenn es zu einfach klingt:

      ATOME LEBEN IHR EIGENES LEBEN !!!

      Ich denke daß es die nächst höhere Daseinsform von Atomen, nach dem des Molekülzustands. Es wird nämlich auch nicht gefragt, warum sich Wasserstoff- u. Sauerstoffatome zum Molekül Wasser verbinden. Also warum machen sie das?
      Warum gehen Moleküle Verbindungen ein, so dass daraus auch biologisches Leben entsteht?
      Das ist die selbe Frage wie -WAS IST DER SINN DES LEBENS AUF DIESEM PLANETEN?-.
      Gibt es eine noch höhere Form des Daseins als die der des biologischen Lebens, die das Dasein der von uns bekanntesten kleinsten Form, nämlich des Atoms möglich macht?
      Ist zum Bsp. die Menschen Gemeinschaft eine nächst höhere Form des Daseins? Warum vereinigen sich Menschen zu einer Gruppe? Weil es in der Gemeinschaft einfacher ist zu existieren? Ist es die Schwarmintelligenz?
      Gibt es deshalb auch H2O (Wasser), Schwarmintelligenz von Wasserstoff- und Sauerstoffatomen?
      Ich denke dann das schon Kinder kriegen nichts anderes bedeutet wie Schwarmintelligenz in seiner Reinstform.
      Das ist die selbe Kraft, die Elektronen, Protonen und Neutronen in einem Atom zusammenhält.
      Diese Kraft ist bei Menschen aber etwas schwach ausgeprägt. Im Wort Schwarmintelligenz steckt nämlich das Wort Intelligenz. Und da war Gott leider bei einigen von uns nicht sehr spendabel gewesen. Bei manchen so geizig, daß ihnen nichts anderes übrig bleibt als nur an sich zu denken.

      Ich habe vielleicht eine Erklärung für die Frage warum sich Atome über den Umweg des Molekülzustandes zu Lebewesen und Pflanzen verbinden. ICH GLAUBE ATOME LEBEN!
      Nicht so wie ein Mensch. Denn sie sind der Mensch das Tier oder die Pflanze über die sie sich letztendlich definieren und somit eine für sie “angenehmere” Daseinsform erlangen. Sie leben ein sehr einfältiges Leben, da ihre einzige Lebensmaxime eine bestimmte Daseinsform zu besitzen beinhaltet. Sprich einen bestimmten energetischen Zustand zu bevorzugen, eben Temperaturen um die 0bis70 Grad Celsius. Denn ansonsten heißt es für sie tote Materie zu sein, sprich Wasser im Ozean oder Kohlenstoff Atom in der Erde, die den Naturkräften, insbesondere der Hitze oder Kälte ohne „Schutz“ ausgeliefert wären. Denn nur der Mensch, das Tier oder die Pflanze sind in der Lage die in ihm beherbergten Atome vor der Zerstörung ihrer eigenen Lebensform zu bewahren und sie somit vor der Hitze oder Kälte zu schützen. Deshalb denke ich mir, daß pflanzliches Leben eben die erste Lebensform auf dem Planeten gewesen sein dürfte und sich über die flexibeleren Lebensformen wie Tiere oder Insekten noch weiteren Schutz angeeignet hat in Form des energetischen Zustand im Bereich von 0bis70 Grad Celsius.
      Die einzige Frage herbei die sich stellen würde ist, warum gerade dieser energetische Zustand, die Atome verleitet in diesem Bereich zu verweilen?
      Denn die Lebensformen die sie bilden, versuchen nach Möglichkeit anderen energetischen Zuständen auszuweichen. Grundsätzlich ist es so, daß überhaupt Leben außerhalb dieses energetischen Zustandes erst gar nicht möglich ist. Atome können sich ihren Schutz in Form eines Lebewesen erst in diesen Temperaturbereichen ermöglichen. Aber dann gelingt auch der Schutz je nach Lebensumstand des Lebewesens. Je erfolgreicher die Lebensform, umso mehr Atomen ist es möglich in dem Lebewesen oder einer Gruppe der Lebewesen beherbergt zu werden, sprich die Gruppe oder ein bestimmtes Lebewesen werden größer, nicht dick, sie werden gesund größer. Ich hätte sogar eine Antwort auf diese Frage.

      Das ist die einzige Möglichkeit, die die Atome haben die die Physik ihnen übrig lässt. Unter 0 Grad Celsius gefriert Wasser, also kein Zellstoffwechsel mehr möglich und über 70 Grad Celsius fängt Wasser an zu verdampfen. Und Wasser hat aufgrund der Luftströmungen keine notwendige Zeit in Gasform Verbindungen mit anderen Wassermolekülen einzugehen.

      Letztendliche Schlussfolgerung und der Grund des Lebens.

      Wasserstoffatome, Sauerstoffatome, Kohlenstoffatome und andere seltenere Atome gehen eine Symbiose ein und programmieren daß von ihnen geschaffene Leben auf überleben und fortpflanzen um jeden Preis. Um letztendlich ihrer “Sache” zu dienen, die ich beschrieben habe. Ihre “Sache” war wie ich beschrieben habe ihr Dasein zu behalten.
      Das heißt wenn es zu heiß wird ist ihre Existenz gefährdet und wenn es zu kalt wird auch. Zumindest geht ein Abweichen vom Idealbereich zwischen 0 und 70 Grad Celsius in Richtung ungemütlichere Lebensumstände. Denn selbst Pflanzen und Tiere versuchen Hitze und Kälte zu meiden.
      Als Bsp. Japan-Makaken auf der Insel Honshu.
      Wir Lebewesen auf diesem Planeten sind unvollkommene programmierte Rechnereinheiten mit Eingabe, Verarbeitung und Ausgabe. Also so eine Art biologischer Roboter. Und wie sollte es auch bei uns anders sein als wie bei unseren Untermietern, den Atomen. Unsere Lebensumstände werden von der Physik und unserer Programmierung, also unserer Persönlichkeit bestimmt. Der einzige Unterschied zwischen uns und den Atomen ist einer der beweist, daß uns letztendlich nichts unterscheidet.

      -Der Unterschied zwischen ihnen und uns ist unsere unterschiedliche Persönlichkeit-

      Unser Leben (von Mensch, Tier und Pflanze) ist komplex und erzwingt dadurch unsere Fehlbarkeit und das Leben der Atome ist “einfach” (Elektronen umkreisen die Protonen und Neutronen) und dafür beständig und Unfehlbar. Aber das Ziel das wir gemeinsam verfolgen ist das Ziel zu Leben. Für das Atom bedeutet Leben unser Überleben und unsere ununterbrochene Fortpflanzung. Ansonsten ist sein Überleben schwierigeren Umständen unterworfen.

      Zur Veranschaulichung:
      Ein Fels im Gebirge ist biologisch tot. Es lebt nicht und dessen hauptsächliche Kohlenstoffatome sind deshalb den Naturgewalten “schutzlos” ausgeliefert. Dabei darf man Naturgewalten nicht runter reduzieren auf die, die auf unserem Planeten im Augenblick vorherrschen. Unter Naturgewalten fallen zum Bsp. auch alle Lebensfeindlichen Zustände auf den anderen Planteten in unserem Sonnensystem. Und dort ist es den Atomen kaum oder gar nicht möglich sich zu verbünden, also biologisches Leben zu bilden, und so besser den Widrigkeiten die dort herrschen zu trotzen. Oder ich gehe noch weiter, auf der Sonne müssen sich die Wasserstoffatome sogar gefallen lassen zu Helium Atomen verwandelt zu werden. Und deshalb gibt es auch kein Leben auf den anderen Planeten in unserem Sonnensystem. Auf den meisten fehlt sogar schlicht und einfach um diese Symbiose einzugehen Wasserstoff und Sauerstoff, sprich Wasser. Wie alle richtig feststellen, es ist das Element des Lebens.
      Man stelle sich die Erde vor mehreren hundert Millionen Jahren vor. Eine Suppe die nur in Wenigen Bereichen biologisches Leben möglich macht. Da nach meiner These Atome leben und ihren ursprünglichen Zustand wahren möchten, bleibt ihnen nichts anderes übrig als sich zu verbünden und dadurch Mobilität und Schutz durch ein biologisches Dasein zu erlangen. Erst in kleinen Zellen und im laufe der Jahrmillionen immer größere Organismen. Ein Beweis das Atome ihren ursprünglichen Zustand wahren möchte ist die Tatsache daß Strom fließt, egal weshalb und wo. Strom fließt nur, weil physikalische Kräfte Elektronen von ihren Atomen trennen und dadurch zum Fluß zwingen um den ursprünglichen atomaren Altzustand wieder zu erlangen. Selbst auf der Sonne an den Plasmabögen zu erkennen, die aufgrund von elektromagnetischer Kraft die durch Stromfluß zustande kommt, in den Weltraum geschleudert werden und durch zu hohe Stromstärken (Elektronenfluß) hell glühen.

      Ein Beweis für die Stichhaltigkeit meiner These durch eine weitere aber unwiderlegbare These:
      Ein Sardellenschwarm flieht im Gleichtakt im Falle einer Gefahr durch Fressfeinde oder Temperaturveränderungen nur deshalb, weil es die Evolution ihrer Untermieter, also die der Atome es ihnen möglich gemacht hat. Sonst gäbe es sie auch nicht, wenn sie nicht im Gleichtakt fliehen würden oder bestimmte Gebiete auf der Erde meiden könnten. Siehe den Effekt des El Ninios, der im östlichen Pazifik durch einen Temperaturanstieg ihre Lebensgrundlage, nämlich das Fehlen des Phyto- und das Zooplankton auslöst oder durch die zu hohen Temperaturen ihre biologische Existenz gefährdet.
      Erkenntnis dieser Tatsache:
      Der Wirt, die Sardelle verhält sich milliardenfach wie sein Schmarotzer das Atom. Sardellen leben nämlich sich synchron verhaltend vor den Küsten von Chile und Peru in Milliarden großen Populationen. Die einzelnen Mitglieder der Gruppe leben synchron und im Gleichtakt, wie das Atom selbst auch lebt, synchron und im Gleichtakt mit den anderen Atomen. Die Sardellen sind eigentlich nur dafür da, sich im besagten Temperaturbereich zu befinden. Für die Atome haben die Sardellen ansonsten keine Funktion. Sie sind nur Diener ihrer Sache.
      Wir leben alle Synchron im Schwarm, auch der Mensch. Wir wollen es uns nur nicht eingestehen.

      Atome leben, da bin ich mir absolut sicher. Denn man kann nämlich unmöglich folgenden Standpunkt ein nehmen. Eine Gruppe vieler Lebewesen lebt. Ein großes Lebewesen lebt. Auch die kleinsten biologische Zellen aus den diese Lebewesen bestehen, leben.

      Wer ist nun so vermessen und möchte behaupten daß die allerkleinsten Bausteine dieser Lebewesen, nämlich die Atome, tote Materie sein sollen ???
      Man sollte akzeptieren, daß ein Lebewesen nicht unbedingt immer Gefühle wie wir sie zeigen, besitzen muß. Aber daß jedes Lebewesen Ziele verfolgt, so auch das Atom. Auch wenn es bei ihm nur die Wahrung des Istzustands ist. Im Grunde genommen macht biologisches Leben nichts anderes. Es ist von den Atomen programmiert zu dessen Gunsten zu funktionieren, also zu leben, sein Istzustand zu wahren. Aber mit größeren Gestaltungsmöglichkeiten als bei ihm selbst, um ihm besser zu Diensten sein zu können. Unsere verschiedenen lebendigen Zellen in unserem Körper machen es auch so. Sie funktionieren um uns am Leben zu erhalten.

      Das SAR 11 soll die kleinste lebende Zelle sein. Die SAR 11 Zelle, laut Wiki im Durchmesser bis zu
      0,2 ym groß, ist um ein vielfaches größer als das Atom, aber wer hat schon mal eine Gefühlsregung dieser Zelle beobachtet ?
      Diese Zelle funktioniert scheinbar optisch betrachtet gefühlslos. Wer will aber trotzdem überzeugt behaupten daß diese Zelle keine Gefühle hat?
      Ich möchte in meiner These noch nicht einmal behauptet haben, daß Atome keine Gefühle haben.
      Denn ich weis es nicht wirklich. Meiner Meinung haben Atome, genauso wenig wie Menschen ein Gehirn. Denn wenn ein Mensch ein Gehirn hätte würde er nicht so sehr an seinem leben hängen können. Man stelle fest, der Mensch gehorcht höheren Kräften. Denn nicht das Gehirn steuert ihn sondern sein Verstand, seine Persönlichkeit, also seine Programmierung. Die wiederrum den Atomen entliehen ist. WIR SIND SKLAVEN DER ATOME.

      Das Atom stellt sich keine Fragen, es funktioniert einfach nur.

      Und noch einmal auf Gefühle von Atomen zurück kommen. Ich glaube sogar daß Atome Gefühle haben. Für mich bewiesen am folgenden Umstand. Warum gefällt einem rationell logisch denkenden Mensch Musik? Was liegt an den Rhythmen, daß wir uns Zeit nehmen und Diesen zu zu hören?
      Ich glaube deshalb auch zu erahnen weshalb ein Mensch Musik als angenehm und wohltuend empfindet.

      DAS ist der Gleichtakt in der sich auch Atome bewegen.

      Andere unhomogene Geräusche stören den Gleichtakt der Atome. Bei Musik fällt es den Atomen im Kopf des Menschen einfacher Verstand und Zusammenhänge zu stricken. Ich glaube nicht wir hören die Musik, sondern die Atome in unserem Kopf lieben die Musik. Und dabei geht ihnen das leben leichter von der Hand. Und zwingen uns deshalb immer wieder Musik zu hören.
      Dabei ertappe ich mich immer wieder, wie ich Körperteile von mir ohne Vorsatz anfange rhythmisch zu bewegen.
      Nein, das alles lässt keinen anderen Schluß zu. In Wirklichkeit brauchen die Atome die Musik !!!
      Vor allem habe ich den Eindruck, daß tiefe Frequenzen (20 bis 100Hz) Atome erregt.
      Denn ich höre sie gerne.
      Selbst Tiere machen da kein unterschied und es ist immer wieder zu beobachten, daß auch einzelne unter ihnen von Musik sichtlich angenehm erregt werden.

      Das Einzige was biologisches Leben noch werden kann ist körperlich gesund größer zu werden, in der Population zu zu nehmen und intelligenter zu werden. Denn so haben uns die Atome programmiert.
      Sinngemäß sollen wir für ihre Zwecke eine größeres Haus werden und damit uns das besser gelingt, haben sie uns die Fähigkeit angeeignet intelligenter zu werden. Bei manchen klappt es ganz gut, andere haben weniger Erfolg. Liegt aber zum aller größten Teil an ihrem Lebensumfeld. Denn der biologische Aufbau ist per DNA betrachtet identisch, natürlich unter gleichartiger Spezies. Und alle stehen wir in Wettbewerb untereinander, natürlich beabsichtigt von unseren Herren den Atomen.

      Und wie Verwundbar diese Unternehmung Leben im Anfangsstadion, denn noch können wir nicht zu den Sternen fliegen und so mit unsere Existenz vervollkommnen, noch ist zeigt uns die Historie der Dinosaurier. Ein 1000 km Brocken im Durchmesser der unsere Erde rammt und schon ist biologisches Leben auf diesem Planeten Geschichte, vorerst wieder.

      Lange Beschreibung der Entstehung des Lebens und kurzer Sinn, das schreibe ich auch seit Jahren auf unzähligen Internetforen:

      DEN ZUFALL GIBT ES NICHT,
      ALLES WAS IM UNIVERSUM GESCHIET, GESCHIET IM SINNE DER ATOME !!!
      ABER NUR DANN, WENN SIE DIE PHYSIKALISCHEN NATURKRÄFTE ÜBERWINDEN KÖNNEN.

      Selbst den Tod der Atome bin ich in der Lage zu beschreiben. Sprich, wenn zum Bsp. Jeglicher Wasserstoff aller Sterne durch Kernfusion sich in Wasserstoff- und andere Atome verwandelt haben, erlöschen letztendlich die Sterne und im Universum wird durch fehlende Sonnenenergie das Weltall kalt. So kalt daß der absolute Nullpunkt bei etwa 273 Grad C erreicht wird und jegliche existierende Atome in sich zusammen fallen und somit Tod sind. Das heißt Die Elektronen fallen in ihren Atomkern zu den Protonen und Neutronen zurück und es entsteht das größte schwarze Loch daß jemals existierte. Und nach einer Zeit X macht es dann wieder BUUUUUUM und das schwarze Loch explodiert und schmeißt alle Materie wieder hinaus und alles beginnt von vorne, Galaxien, Sterne, Planeten, Dinosaurier, Menschen usw.

      Und so weiter und so weiter………..

      DAS ist der ewig anhaltende Rhythmus im Universum, der wohl schon mathematisch betrachtet unendlich lange Zeit anhält und wohl auch weiter fort geführt werden wird.

      WIR SIND UNSTERBLICH !

      Im Menschen sehe ich sogar den größten Unfall in der Evolution der Atome. Denn es ist das erste Geschöpf unserer Erschaffer, den Atomen, die immer mehr biologisches Leben auf dem Gewissen haben, selbst ihr eigenes. Zu sehen an den Geburtenjahrgänge. Der Mensch ist das größte Worst Case Zsenario, daß dem Atom widerfahren ist. Der Europäer hat gerade das Peak Leben hinter sich gelassen und ist immer noch dabei seinen Lebensraum zu zerstören.

      ATOME LEBEN !!!

      Als letzte von mir benannte These warum Atome leben müssen und auch gleichzeitige Erklärung warum sich Wasserstoff- und Sauerstoffatome zu Wasser verbinden. Auch als Tipp an Physiker und Chemiker zu werten:

      Nach meiner These sind Atome bestrebt Temperaturen von 0-70 Grad C in ihrem Lebensraum zu erhalten. Also was machen sie wenn Wasserstoffatome, Sauerstoffatome und Hitze zusammen kommen? Sie verwandeln sich zu Wasser und benetzen damit ihren Lebensraum, sprich sie unterbinden dadurch eine heiße Oxidation. DAS IST DAS SELBE WAS FEUERWEHRLEUTE MACHEN, SIE BENETZEN FEUER MIT WASSER und unterbinden dadurch eine heiße Oxidation. Klickt es jetzt bei Einigen? Kann sich noch Jemand an Lakehurst und die Hindenburg erinnern ?
      Auch wenn es erst einmal brennt. Wenn bei diesem Brennvorgang viel Wasser entstehen kann hat Feuer langfristig unter diesen Umständen eigentlich keine Chance !

      Ein Wort zu meiner Person.
      Ich bin technisch versiert(staatlich geprüfter Techniker der Prozessautomatisierung und auch Radio und Fernsehtechniker) aber bisher konnte mich kein Wissenschaftler in meiner These widerlegen. Und diese These ist solange gültig, bis mir das Gegenteil bewiesen wird, nämlich das Atome nicht leben. Andere sagen Atome sind tote Materie, aber ich bin der Überzeugung Atome leben und MACHEN UNS DADURCH DAS LEBEN ERST MÖGLICH.

      • Ugur Gözel
        24.02.2012, 12:22 Uhr.

        Kein Vorgang in der Natur und auch im Universum kann diese Theorie widerlegen.

        Auch keine Vorgang in der Natur auf diesem Planeten, in dem ein Mensch, Tier, Insekt oder auch Pflanze involviert wäre kann diese Theorie widerlegen.

        Ganz im Gegenteil !
        Tausende von Vorgängen im Alltag des Universums und der menschlichen und irdischen Natur, die bis heute keine Aufklärung erfahren konnten, wären mit dieser Theorie erklärt.

        Insbesondere was Krankheiten angeht und Verhaltensweisen die Mensch und Tier unterscheidet oder bis heute nicht erklärbar waren, werden mit dieser These erklärt werden.

        • Ugur Gözel
          24.02.2012, 13:21 Uhr.

          Als Bsp. die Krankheit Krebs !
          Wie wir aus der Physik des elektrischen Stromes wissen funktionieren Atome perfekt, OHNE FEHLER !
          Sonst hätte ich meine These hier im Internet nicht verfassen können!

          Sprich, die Krankheit Krebs kann deshalb in ein Organismus nur von außen eingeschleppt werden. Denn die Atome in einem perfekten Orgnismus arbeiten genauso perfekt.

          Das heißt durch chemische Stoffe oder schädliche Strahlung von außerhalb wird im Organismus ein Gendefekt in einer tierischen oder menschlichen Zelle verursacht und kann durch die DNA-Veränderung der Zelle nicht mehr korrigiert werden.
          Sprich Krebs beginnt und wurde ausschließlich durch äußere Einflüsse verursacht.
          Das einzige was ich noch dazu schreiben könnte. Manche lebendige Zellen sind resistenter als andere lebendige Zellen um sich einem Gen-Deffekt entziehen zu können.

          Aber der Deffekt kommt immer von Außen !!!
          .

        • Ugur Gözel
          24.02.2012, 13:22 Uhr.

          Ein kleiner Vorgang in meinem Alltag der wohl die Menschheit beschäftigen wird ?

          Ich habe gerade meine Tochter von der Schule abgeholt und habe ihr ein Eieromlet zubereitet.

          Da ist mir folgende Frage in den Sinn gekommen.

          AB WELCHEM ZEITPUNKT LEBT EIN KÜKEN IN EINEM EI DAS BEFRUCHTET WURDE ?
          SPRICH, AB WELCHEM ZEITPUNKT WERDEN AUS EHEMALS TOTEN ATOMEN LEBENDIGE ?

        • Ugur Gözel
          24.02.2012, 13:41 Uhr.

          Noch ein weiteres Bsp.

          Es wird auch behauptet daß man seinen Kindern keine direkten Handlungen aus dem eigenen Organismus vererben kann.

          Da muß ich widersprechen.
          Ich habe in meiner Kindheit, nach dem ich die Schreibschrift erlernt hatte, mind 5 Jahre lang im Kopf und auch per Hand Schriften in die Luft nachgeschrieben, die ich irgendwo vorher gelesen hatte. Dann habe ich aber irgendwann um nicht als Irre abgestempelt zu werden dieses Verhalten unterdrückt. Es ist schon Jahre nicht mehr aufgetreten.

          Heute beobachte meine Tochter wie sie unentwegt in der Luft rumwuchtelt und gerade dabei ist Dinge per Schreibschrift nach zu schreiben.
          Jeden Tag und unentwegt, Sie ist 8 Jahre alt.
          Das kann nur eine Vererbung meines Tuns aus meiner Kindheit sein.
          Ein Beweis das Atome ihr vorheriges Leben und ihre Programierung nicht gänzlich vergessen. Das heißt aber auch, nur wer Schreibschrift lernen durfte, kann sie auch weitervererben.

          Würde man meine Tochter unbehelligt Filmen, könnte man dieses Verhalten gut beobachten.

  • Harald Bembenek
    22.02.2012, 08:58 Uhr.

    Eine sehr aufschlussreiche, endlich einmal verständliche These des Entstehens und der Existenz von Mensch, Tier und Pflanze.

    Auf das Thema, im weiteren Sinne bezogen: Bei Urheberrechten (Restriktionen) der Natur, gäbe es uns und ergo eine Weiterentwicklung nicht.

    Mit freundlichen Grüßen

    Harald Bembenek

    • Ugur Gözel
      22.02.2012, 11:10 Uhr.

      Was unsere Existenz angeht.
      Das Einizige was wir noch werden können ist größer und schlauer zu werden.
      Denn so haben uns die Atome programmiert.
      Wir sollen für ihre Zwecke eine größeres Haus werden und damit uns das besser gelingt, haben sie uns die Fähigkeit angeeignet intelligenter zu werden. Bei manchen klappts ganz gut, andere haben weniger Erfolg. Liegt aber zum größten Teil an ihrem Lebensumfeld. Denn der biologische Aufbau ist per DNA betrachtet identisch.

      • Ugur Gözel
        22.02.2012, 11:17 Uhr.

        Der vollständigkeitshalber,
        vor allem sollen wir im Sinne der Atome in der Population eine größere Menge darstellen.
        Denn das ist der beste Weg ihrem “Schutz” zu dienen.

    • Ugur Gözel
      22.02.2012, 11:40 Uhr.

      Könnte man denn, ich meine meine These ist nicht zu widerlegen, zumindest nicht von mir und ich bin selbst nicht der Ungebildetste (Techniker), in großen gebildeten Kreis debatieren ?

      Ich muß nicht mal dabei sein, wirklich, ich bin nicht Geltungsbedürftig. Aber wäre das nicht ein Thema für das ZDF ?

      Eine Bitte an die Redaktion, könnt ihr nicht ein Gedanken wenigstens über die Debatte verlieren ?

      Vielen Dank !!!

      • Horst
        22.02.2012, 20:36 Uhr.

        Liebes ZDF, bitte verschont uns! Lieber Ugur Gözel, ebengesagtes. In diesem „Thread“ geht es um Urheberrecht, nicht um Gedankenkosmos oder universelle Geistestheorien. Vielleicht hat ja der Kopp-Verlag Interesse. Da fände sich sicher ein Platz zwischen Chemtrails und historischen Reichsflugscheiben.

        • Ugur Gözel
          22.02.2012, 21:42 Uhr.

          Lieber Horst,
          mach so als ob dies hier nicht steht.
          Dann ist vielleicht die Welt der Atome auch für dich erträglicher !
          .

  • Martin Conrath
    22.02.2012, 09:34 Uhr.

    Ich bin von Beruf Schriftsteller und sehe die Dinge, so sollte man meinen, naturgemäß anders. Aber letztlich betrachte ich das Urheberrecht und die damit einhergehenden Verwertungsrechte ganz pragmatisch: Es sind schlicht immaterielle BESITZrechte.

    Wenn die Verkürzung des Urheberrechts einhergeht mit der Verkürzung anderer Besitzrechte, wie z.B. bei Patenten oder Immobilien oder Autos …, dann könnte man darüber reden, ob wir unsere kapitalistische Gesellschaft, die ja auf Besitzrecht gegründet ist, beibehalten wollen, oder ob wir einen Besitzsozialismus wollen.
    Wär doch nett: Die Erben eines Häuschen müssen dann ihr geerbtes Häuschen nochmal bezahlen. So zumindest sähe es für meine Erben aus, wenn irgendwann die Urheberrechte an dem, was ich geschaffen habe, aufgehoben werden: Sie werden enteignet.
    In diesem Sinne bin ich dafür, dass Urheberrechte überhaupt nicht aufgehoben werden. Wenn daran unsere Kultur zugrundegehen sollte, dann hat sie es nicht besser verdient.

    Übrigens … kopiert wurde schon in der Bronzezeit. Da gingen clevere Steinzeitmenschen hin und fälschten Bronzebeile, indem sie einen Stein nahmen, der der Bronze zum Verwechseln ähnlich sah und meißelten dann täuschend echte Gussgrate in den Stein. Zu besichtigen im LWL-Museum für Archäologie in Herne.

    • Zeitportal
      22.02.2012, 13:54 Uhr.

      Genaugenommen enteignet sich der Besitzer seines immateriellen Besitzes – seines geistigen Eigentums nämlich – selber, in dem Moment, in dem er dieses geistige Eigentum jemand anderem mitteilt. Sobald ein Text, ein Film, eine Melodie etc. bei jemand anderem im Kopf (im Geist) angekommen ist, wird es eben unweigerlich zu dessen Mit-Eigentum. Man kann nicht einen eigenen Geistesblitz irgend jemand mitteilen (also mit ihm TEILEN!) und ihn gleichzeitig aber für sich allein behalten wollen. Das ist ein Widerspruch in sich.

      Das ist nun mal die Besonderheit, wenn jemand etwas besitzt, das nicht materiell ist. Für den Vorteil, den der Urheber hat, daß sich nicht-materielle Dinge sehr leicht vervielfältigen lassen (für den eigenen Profit), muß er eben mit den Nachteilen leben, die sich daraus ergeben, daß sich nicht-materielle Dinge sehr leicht vervielfältigen lassen (was den eigenen Profit wieder etwas schmälert). Das ist doch eigentlich ein ganz gerechter Ausgleich.

    • Liesel
      22.02.2012, 16:09 Uhr.

      “Die Erben eines Häuschen müssen dann ihr geerbtes Häuschen nochmal bezahlen.” Ja sowas gibt es. Das nennt sich Erbschaftssteuer.

      Wäre ja mal eine spannende Sache zu prüfen, inwieweit man solche immaterielle Besitzrechte auch besteuern könnte. Vielleicht will dann der eine oder andere gar nicht mehr die Kreativität seines Großvaters zu Geld machen.

      Und ein Vergleich mit Autos und Immobilien funktioniert schon deshalb nicht, weil diese schon allein durchs reine Besitzen ihren Wert verlieren. Wer nicht ständig in diesen Besitz investiert (Reparatur, Modernisierung) hat irgendwann Besitz der nichts mehr Wert ist.

      Insofern ist es nicht weit hergeholt, wenn auch immaterielle Besitzgüter ihren Wert verlieren.

    • Horst
      22.02.2012, 20:44 Uhr.

      Beides gute Punkte von Zeitportal und Liesel. Ergänzen möchte ich, dass erben auch kein reines finanzielles Privileg ist. Dabei entstehen auch Pflichten wie Erbschafts- oder Vermögenssteuer, für Immobilien bspw. Grundsteuer. Es erfolgt also auch ein Interessenausgleich mit der Gesellschaft. Für Immaterialgüter ist mir dergleichen nicht bekannt.

      • Alexander Rettig
        23.02.2012, 13:44 Uhr.

        Natürlich gibt es einen Interessenausgleich bei Immaterialgütern. Verdiene ich als Musiker Millionen, muss ich entsprechend mehr Steuern zahlen. Also fließt einiges an eingenommenem Geld wieder an den Staat zurück.
        Was Autos angeht: Kaufen Sie das richtige Auto (am besten ein seltenes, 280 Cabrio Mercedes), pflegen Sie es und schauen Sie mal, was es nach dreißig Jahren wert ist.
        Und ja, ich sehe es wie der Schriftsteller: Wenn die Urheberrechte quasi aufgekündigt werden, dann müsste folgerichtig mit Patenten und materiellem Besitz das selbe passieren. In Patenten steckt auch “nur” das Wissen von Generationen, ist so betrachtet Allgemeingut, wo diese Patente einfließen. Und das Haus meines Nachbarn, hey, das ist so groß und so alt: das nutzt der gar nicht allein. Tagsüber muss er arbeiten, weil er die Zinsen fürs Haus jahrzehntelang abstottern muss. Da könnten doch in der Zeit tagsüber anderweitig ein paar Leute das Haus nutzen bzw. TEILEN war das nette Stichwort. Wir könnten auch wieder bei den Kommunen der 68-Bewegung landen und teilen uns auch die Sexpartner. Wäre doch eine feine Sache, oder? Schließlich sind wird doch alle eine große Familie.

        • Martin
          03.03.2012, 18:46 Uhr.

          Patente verfallen nach einer bestimmten Zeit. Zynismus bitte erst dann, wenn man auch Ahnung vom Thema hat.

  • mister-ede
    22.02.2012, 17:02 Uhr.

    Die Verkürzung des Zeitraums, in dem ein Werk geschützt wird, ist vielleicht eine modifizierung des Urheberrechts, aber sicher kein neues Urheberrecht.

    Die Probleme von ACTA wurden gar nicht angesprochen, die Frage nach dem Urheberrecht nicht wirklich erläutert.

    http://www.mister-ede.de/sonstiges/acta-kontrolliert-die-falschen/366

  • jochen
    22.02.2012, 17:07 Uhr.

    Ich freue mich, dass diese Diskussion stattfindet und möchte ein paar Bemerkungen dazu machen:

    1. Schutzfristen
    Sie müssen in der Tat kürzer werden. Ich habe mich immer gefragt, woher diese lange Schutzfrist kommt, wenn man bedenkt, dass jeder Urheber denknotwendig auf dem aufbaut, was er in seinem Kulturkreis vorfindet. Aus dem Nichts kann nichts erschaffen werden.

    2. Schutzfähigkeit
    Es gibt genial entworfene Alltagsgegenstände (z.B. Möbel, Saftpressen etc.), die nicht urheberrechtlich geschützt sind, weil sie eben Gebrauchsgegenstände sind. Andererseits wird zum Teil bei Zufallsfotos, die unrechtmäßig verwendet werden, von Anwälten ein vergleichsweise gigantischer Streitwert bei Abmahnungen angesetzt. Das geht so nicht weiter. Es sollte genauere Kritierien für die Schutzfähigkeit geben.

    3. Kommerzielle und nicht-kommerzielle Nutzung.
    Ich denke auch, dass da dringend eine Unterscheidung gemacht werden muss. Einen durchdachten Vorschlag habe ich aber leider nicht.

    4. Mitnahmeeffekte
    Die Kulturschaffenden müssen geschützt werden – ohne Wenn und Aber. Müssen aber auch Rechtsanwälte geschützt werden, die den ganzen Tag nichts anderes machen, als Abmahnungen zu unterschreiben und damit Gebühren nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz entstehen zu lassen? Ich sage Nein!

    Jochen

  • madlin
    24.02.2012, 16:21 Uhr.

    Ich bin schon der Meinung, dass es einen Unterschied zwischen materiellen Gütern und immateriellen Besitzgütern geben sollte. Immerhin nutzen sich die große Werke der Literatur oder der Musik auch nicht ab. Aus Sicht eines Autors sehe ich die Sache nicht ganz so locker. Beispielsweise die Unterscheidung zwischen kommerzieller und nicht-kommerzieller Nutzung. Beispiel. Einen Urheber kann auch der notwendige Erlös verwert werden, wenn tausende Menschen, z.B. über Youtube, ein Lied für die eigene Nutzung herunterladen.

  • Jochen
    24.02.2012, 17:35 Uhr.

    Ich sage nicht, dass die private Nutzung kostenfrei sein soll. Mich stören die Mitnahmeeffekte, von denen der Urheber nichts hat. Die Verwertungsketten sind zu lang. Beispiel: Der Anwalt des deutschen Lizenznehmers des französischen Unternehmers, der vor ca. 10 Jahren die Rechte an den Grafiken des amerikanischen Künstlers Donald Edward Hardy gekauft hat, verlangt von jedem abgemahnten Verbraucher sehr hohe Abmahngebühren (z.B. 1379 Euro wegen einer angeblich (seiner Meinung nach) gefälschten Kappe mit einer Grafik von Donald Edward Hardy drauf nach einem Verkauf über eBay im Jahr 2010). Nutzt das dem Urheber? Ich sage: es schadet dem Urheber.

    Jochen

  • Survival
    25.02.2012, 08:15 Uhr.

    Es ist heute schon mehr als schlimm und absolut lächerlich!
    Der normale Bürger und kleine Unternehmen sind die Deppen und die grossen reiben sich die Hände.

    Wenn man es genau betrachtet darf man doch heute schon als privat Person und noch schlimmer als kleine Firma garnichts mehr machen.

    Nahezu kein Wort, Redewendung, Name oder sonst was das mittlerweile nicht “geschützt” wäre.

    Egal was du machst du bist mit einem Bein im Knast und kannst nur hoffen das es niemand merkt.

    Und ein ganzes rudel von armen Anwälten durchforstet das web nach kleinen UNABSICHTLICHEN fehlerchen die Sie abmahnen können.

    Den grossen ist das egal. Die haben ein Rudel Anwälte und lassen das vorher checken.

    Ein normalo oder eine ein Mann Firma kann aber nicht bei jeder kleinigkeit erstmal für 5000 Euro 3 Anwälte prüfen lassen ob irgendwer irgendwelche Ansprüche gegen irgendein Wort, Bild, Satz oder sonst was geltend machen könnte.
    Absolut lächerlich!

    Zumal das Copy und Urherberrecht ja ohnehin sehr merkwürdig gemacht ist.

    Bei manchen Dingen kannst du jeden Pups schützen bzw er wird sogar automatisch geschützt.
    Ich muss nur ein paar töne aneinanderreihen und schon gehören diese Töne mir.
    Selbst sachen die ähnlich klingen kann ich beanspruchen.

    da gibt es leute die haben vor 30 jahren mal ein liedchen geschrieben inerhalb von 30 minuten und verdienen noch heute jedes jahr millionen damit..

    Wenn ich aber ein neues Gericht erfinde.. zb den döner.
    der jedes jahr milliardenfach verkauft wird.
    dann kriege ich dafür keinen cent und habe auch keinerlei chance da irgendwas zu schützen.

    selbst gene kann man schützen.
    wenn monsantö ein bissel am gen des schweines rumspielt dann gehört ihnen plötzlich nahezu jedes schwein auf der welt mehr oder minder. im übertragenen sinne..
    haben nichts gemacht und schon garnichts gutes aber sich eine riiiiesen geschichte angeeignet.

    wenn ich aber eine tolle idee für eine webseite habe..
    sobald die läuft kommen 100 leute machen einen clon der ein klein wenig anders aussieht aber im grunde 1 zu 1 das gleiche ist und nur auf meiner idee beruht und ich kann nichts dagegen tun.

    das copyright ist eine der schlimmsten dinge in unserer welt.
    in vielen dingen viel zu stark in vielen dingen viel zu schwach.

    nicht nur das es grundsätzlich sehr bedenklich ist.
    es ist obendrein noch hochgradig ungerecht.

    als erstes würde ich mal eine nichtigkeits klausel einführen.

    soll heissen… wenn jemand eine idee nachmacht dann muss da auch ein grosser schaden entstehen wenn man was gegen machen will.

    damit man eben genau das erreicht das privatpersonen und mini firmen nicht benachteiligt sind.

    klar ist es nicht schön wenn man ne tolle idee hat und ein anderer verdient dann damit millionen!

    das sollte man auch verhindern.

    aber es ist noch viel weniger schön wenn jemand der millionen verdient jemanden vor gericht zieht der 1000 euro im monat verdient.
    bzw von dem er behauptet er hätte seine idee geklaut und mit dieser idee jetzt 50 euro im monat verdienen würde.
    ist doch lachhaft.

    beispiel monsantö… die kleine bauern verklagen..
    sowas ist KRANK!

    ich würde solche klagen nur dann zulassen wenn eine gewisse grenze überschritten wird.. zum schutz der kleinen menschen.
    beispielsweise wenn derjenige der was geklaut haben SOLL damit über 20 000 euro im jahr verdient. oder einmalig über 50 000 oder sowas.

    das würde die gerichte schohnen und etwas normalität in die sache bringen.

  • Susanne
    25.02.2012, 14:10 Uhr.

    Altes oder neues Recht…es werden nur die großen geschützt, kann ein Lied davon singen, denn ich wurde in meinen Urheberrecht verletzt von einem großen Verlagsunternehmen….., das mich für Profitzwecke “missbraucht” hat
    Es ging sogar vor Gericht….. Staranwälte haben sie!!!!
    Und der Richter nahm eindeutig Partei für dieses Unternehmen
    ….dabei haben sie Bilder und persönliches meiner Internetseite “geklaut” und veröffentlicht, aber das interessiert nicht…….schlimm!!!!!!!!

    • simplex
      25.02.2012, 17:46 Uhr.

      Wichtig wäre aus meiner Sicht auch die Unterscheidung von “Kunst”, Patent, Design, Software und ev. Wissenschaft (die ja häufig bereits mit Steuern bezahlt wurde – womit ich nicht sagen will, dass mit dem Gehalt eines Profs alles abgegolten sein sollte – keineswegs).
      Schon richtig dass “Neues” auf “Altem” aufbaut – aber hier kommt doch seit langem die sogenannte “Schöpfungshöhe” mit in die Diskussion [in der Musik gilt z.B. das "Werk" eines DJ häufig wohl richtigerweise eher als "nicht schützenswert" - da die Eigenleistung des DJ zu gering ist - das DJ-Werk selbst, im Gegensatz zum von ihm "verwendetem" Ausgangsmaterial von anderen UrheberInnen, also eher nicht dem Urheberecht unterliegt]. Bei Patenten/Design/Wissenschaft jedoch würde ich das eher auch so sehen, dass zu viel Urheberschutz den “Fortschritt” aufhält.

      Werke sollten bei Bedarf unbedingt meldepflichtig sein – was zumindest bei Musik im Grunde so ist (siehe CCC bei SoundCloud oder lizenzfreie Musik – oder eben ausdrücklich kein (!) CCC auf Wunsch der/des UrheberIn – das muss man schon den UrheberInnen überlassen). 15 Jahre finde ich vor allem bei E(“rnsthafter”)-Musik viel zu kurz (ja – die gibt es auch ;-))) – ebenso z.B. für (nicht wissenschaftliche) Literatur u.a.
      Die Schutzfristen sind derzeit wohl zu lange (70 Jahre nach dem Tod) – aber ich wäre hier bei “Kunst” unbedingt für “lebenslänglich” (ich meine damit nicht, was denn nun genau Kunst ist, sondern wie schon erwähnt, grob gesagt die Unterscheidung von Kunst/Patent/Wissenschaft…)
      zu 3. wird es doch sehr problematisch – da gibt es noch sehr viel Diskussionsbedarf

      Siehe hierzu u.a. auch “You are not a Gadget” von Jaron Lanier – eine der wenigen Fälle, wo sich ein Urheber mit diesem Thema beschäftigt (wenn auch nicht gerade optimal) – leider sind auch die KomponistInnen bezüglich dieses Themas viel zu leise… – sie veröffentlich halt “nur Musik” und wollen häufig dann auch mit dem geschäftlichen Teil noch möglichst wenig zu tun haben.

      Die Unterscheidung von Urheber- und Verwertungsrechten sollte in der öffentlichen Diskussion viel mehr beachtet werden.

      Es gibt viel zu viele Nutzer, die denken, dass sie mit einer “Kulturflatrate” besser da stehen – natürlich – wenn man ein intensiver Hörer/Seher/Leser ist schon. Das wäre aber nicht sehr marktwirtschaftlich – wer viel verschiedenes hören/sehen/lesen will, der muss halt auch mehr bezahlen – ist doch klar.
      Vor allem zeigt sich aber, dass “Kulturflatratler” häufig auch die Vorstellung haben, dass das “ganze Packet” (freie Musik, freie Filme, freie Literatur…) für 20-30€ zu haben sei. Das wird so sicher nicht funktionieren!

      Aber was soll´s – liest ja eh niemand…

  • Jochen
    25.02.2012, 20:47 Uhr.

    Doch, ich lese.

    Das Urhebererrecht ist seit jeher ein System zur “mittelbaren Erfassung des Endverbrauchers”. Im Moment streben aber die Rechteverwerter leider eine unmittelbare Erfassung der Endverbraucher an: Wenn man 1000 Verbraucher abmahnen kann, verdient man tausendmal die Abmahngebühren. Im marktwirtschaftliche Sinne ist das durchaus verständlich, denn dadurch wird die Verwertungskette länger. Je länger die Kette, desto mehr Leute können daran verdienen. Aber das ist und bleibt systemwidrig. Die an einem Kinofilm beteiligten Urheber können sich auch nicht vor jedes Kino stellen und von jedem Besucher nochmal ein Entgelt verlangen. Denn das ist ja schon im Eintrittspreis mit drin.

    Jochen

  • marc
    04.04.2012, 22:16 Uhr.

    Ich gebs zu, ich bin kein Experte auf diesem Gebiet, trotzdem : ) Ein profanes Photo eines Brötschens hat keine Anspruch auf Urheberrecht, auch wenn das höchstrichterlich anders gesehen wird, da bin ich ausnahmsweise mal radikal.

    Das Urheberrecht kam durch die Abmahner und, sagen wir mal als Synonym, “Hollywood” ins Gerede, bis dahin war es ein gesundes Auslegen der Regeln. Nun, heute muss man feststellen, dass Abmahnen zum Geschäftsmodell geworden ist, Produzenten drücken Künstler noch weiter in die wirtschaftlicher Krise mit der Lüge, das Internet sei schuld.

    Kurz und gut … zaghafte Korrekturen am Urheberrecht führen zu keiner Lösung, es muss etwas neues her. Das wird lange, sehr lange dauern, und bis dahin müssen vorallem die im Windschatten dieser Diskussion geführten Angriffe auf das freie Internet zurückgeschlagen werden.

    Den Künstlern kann man nur raten, sich an der Entwicklung hin zu neuen Regeln, die nicht mehr die Produzenten reich und sie arm machen, zu beteiligen.

    Anlage: ein Diskussionsentwurf der Piraten … http://wiki.piratenpartei.de/wiki/images/0/07/UrhG_Arguments_FassungBPT2011-2.pdf

  • Hugo
    05.04.2012, 02:25 Uhr.

    “Wie könnte ein modernes Urheberrecht aussehen?”

    Dies muß definitiv öffentlich (neu)ausdiskutiert werden, schön daß selbst das ZDF hier einen Teil dazu beitragen will.

    Was für mich absolut inakzeptabel ist, ist z.B. ein Patentrecht, das es erlaubt sogar die “Rettung der Menschheit” zu verhindern.

    Wenn z.B. Öl-Multis Patente für Elektro-Autos kaufen und im Tresor wegschließen dürfen, um weiterhin teures Öl verkaufen zu können, “mangels” Alternativen für die Mobilität.

    Ps:
    Was der Ugur Gözel genommen hat, möchte ich auch mal probieren. ;)
    Ugur, lass Dich nicht unterkriegen :D

  • Joe Völker
    15.05.2012, 11:59 Uhr.

    Wie bei fast jeder Diskussion zu diesem Thema werden als erstes ein paar wackelige Prämissen verkündet, auf denen weiter argumentiert wird. Im Programm der Primatenpartei wird die Existenz bzw. Definition geistigen Eigentums angezweifelt.
    Hier im Blog heißt es im ersten Satz, das UrhR müsse dringend modernisiert werden.
    Leider wird nicht dargelegt, woher dieses “Muss” kommt. Dabei ist es ganz einfach: Das UrhR schützt den Urheber vor der unerlaubten Nutzung seines geistigen Eigentum durch Dritte, vor der Entstellung seines Werks und garantiert ihm das alleinige Recht zur Verbreitung und Vervielfältigung. Es sichert damit die Wertschöpfung des Autors aus seinem Werk.
    Diese Zielsetzung muss internetfähig gemacht werden. Ich denke, das Internet darf kein rechtsfreier Raum bleiben, wo man gegen Gesetze verstoßen kann, ohne eine Strafe fürchten zu müssen. Wenn das heißt, dass man an der Datenautobahn ein paar Radarfallen aufstellen muss, soll es mir recht sein. Auch eine Steuerprüfung ist ein Eingriff in die Privatsphäre. Kontrollen im Internet zum Schutz geistigen Eigentums wären keine Totalüberwachung, wie von den ACTA-Gegnern prophezeiht, sondern Stichproben. Wie bei einer Radarfalle eben.

  • Andreas Moser
    01.06.2012, 15:27 Uhr.

    Ich verstehe die Kritik an der 70-Jahre-Schutzfrist nicht: Wer nicht das Urheberrecht an einem Buch sondern ein Grundstück oder eine Firma erbt, behält dieses Recht ohne jede zeitliche Begrenzung. Wieso sollten die Erben der Urheber schlechter gestellt werden?
    Wenn schon, dann muß diese Diskussion zum Anlaß genommen werden, vollständig über das Erbrecht nachzudenken: http://mosereien.wordpress.com/2012/06/01/urheberrecht-erbrecht-schutzfristen/

  • Manuel Klemm
    21.06.2012, 12:31 Uhr.

    Wenn man seine Werke erst registrieren muss um Urheberschutz zu erhalten fallen wie immer die kleinen Fotografen, Grafikdesigner und Künstler, die es sich nicht leisten können, hinten runter. Ob das die Welt besser macht, wage ich zu bezweifeln. Aber Hauptsache die breite Masse muss nicht für von mir Erschaffenes bezahlen…

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