Cybererotik: Der Partner wird optional
Erotik ist einer der grundlegenden Treibstoffe des Internet: Menschen laden Pornographie herunter, sie treffen sich zum Cybersex und nutzen Kontaktbörsen, um sich kennenzulernen. Die Fleischeslust wird zunehmend virtuell, der Partner dagegen optional. Wie könnte es übermorgen weiter gehen mit der virtuellen Erotik?
3 Kommentare | 22. Januar 2012 | 12:17 Uhr |
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Die Entfremdung der Geschlechter/Menschen wird immer grösser. Der “virtuelle Sex” macht den Graben noch grösser.
Die Menschen werden immer beziehungsunfähiger und man erkennt Liebe nicht mehr – dem Grundbaustein zur Gründung einer Familie.
Die sexuellen Reize müssen dann immer “höher” werden weil man dann beim Anblick einer “normalen” Frau/Mann nicht mehr erregt ist, man ist ja härteres gewohnt. So gehen Beziehungen in die Brüche, die Langlebigkeit einer Beziehung ist gar nicht mehr erreichbar ohne dass sich einer der beiden vernachlässigt oder “unausgelastet” führt.
Schade.
Weia. Man meint, Florian Rötzer hat einen seiner Alpträume verfilmt.
@Doualien: Warum soll man Liebe virtuell nicht erkennen? Manchem mag Cybersex, Cyberflirt, wie immer man das nennen will, leichter fallen, weil er zu schüchtern ist, jemand für Sex perösnlich kennenzulernen, da immer schnell wegrennt, das schließt aber nicht aus, daß man sich nachher auch persönlich trifft, wenn man sich mehr kennengelernt hat. Ich würde das sogar als Normalfall betrachten. Wo liegt der Unterschied zu einem Treffen in einer Kneipe? Außer bei einem meist höheren Niveau und weniger Alkohol im Blut?
Kommerzielle Sexangebote sind nochmal was anderes, aber auch das gab es schon immer und trotzdem f*cken die meisten zuhause und nicht im Puff.
Als Filmchen ist das ja mal ganz witzig, aber ey, Bevölkerungsimplosion, weil keiner mehr normal Sex hat, das ist absurd. Auch wenn es eine gute Methode zur Geburtenkontrolle wäre
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