Ägypten: Die frauenfeindliche Revolution

Sammlung im Netz: Sexuelle Übergriffe auf dem Tahir-Platz (Screenshot: harassmap.org)

Sammlung im Netz: Sexuelle Übergriffe auf dem Tahir-Platz (Screenshot: harassmap.org)

Heute beginnen in Ägypten die ersten Parlamentswahlen seit dem Sturz des Mubarak-Regimes. Unabhängig vom Ergebnis steht aber jetzt schon fest: Die ägyptische Revolution ist eine Enttäuschung – vor allem für die Frauen des Landes. Während der ersten Protestwelle spielten sie noch eine entscheidende Rolle. Nach dem Rücktritt Mubaraks sollten sie jedoch wieder an ihren alten, untergeordneten Platz in der Gesellschaft zurückkehren. Viele Frauen wehren sich dagegen, aber das Militär und religiöse Hardliner schrecken nicht einmal vor dem Einsatz sexueller Gewalt zurück, um die Frauen klein zu halten. Über das Internet organisiert sich der Widerstand.

Frauen sind immer noch Bürger zweiter Klasse

“Frauen sind gut für Revolutionen aber Revolutionen sind nicht gut für Frauen”, sagte Rouba Al-Fattal, die Mitgründerin des Euroarab-Forums, schon während einer Konferenz im Mai. Sie sollte Recht behalten. Selbst unter Mubarak genossen Frauen in Ägypten, gemessen an anderen arabischen Staaten, eine vergleichsweise hohe gesellschaftliche Stellung. 2010 wurde sogar eine Frauenquote eingeführt. Nach der Revolution ist diese wieder vom Tisch. Und immer noch gelten die ungerechten Scheidungsregelungen, die es für finanziell abhängige Frauen nahezu unmöglich machen, ihren Mann zu verlassen, da sie auf Unterhalt verzichten müssen.

Auch bei der Internetnutzung zeigt sich die gesellschaftlich untergeordnete Stellung der Frauen in der arabischen Welt. Während weltweit Frauen mit durchschnittlich 61 Prozent die Mehrheit der Facebook-Nutzer stellen, sind in der arabischen Welt gerade einmal 33,5 Prozent der Mitglieder von Facebook & Co. weiblich. Racha Mourtada, eine der Koautorinnen des Arab Social Media Report, vermutet, dass dieses ernüchternde Ergebnis mit dem unterdurchschnittlichen “Zugang für arabische Frauen zu Informationstechnologie, Bildung und wirtschaftlicher und politischer Partizipation” zusammenhängt.

Mit Nacktfotos gegen sexuelle Unterdrückung

Dennoch gibt es sie zur Genüge, die selbstbewussten ägyptischen Tweeps und Bloggerinnen. Zuletzt sorgte eine von ihnen für landesweite Empörung. Die zwanzigjährige Aliaa Magda Elmahdy postete auf Facebook, Twitter und in ihrem Blog Nacktfotos von sich, um gegen eine Gesellschaft zu protestieren, “in der Frauen nichts anderes als Sexobjekte sind, die tagtäglich von Männern belästigt werden”, wie sie in einen CNN-Interview erklärt.

Pfiffe, dumme Sprüche, Grapschereien und andere Formen von sexueller Belästigung sind für viele Frauen längst lästige Normalität geworden, wie eine Studie des ägyptischen Zentrums für Frauenrechte ermittelt hat. Und selbst Vergewaltigungen sind keine Seltenheit. Über 20.000 Fälle pro Jahr dokumentiert der hohe Flüchtlingskommissar der vereinten Nationen (UNHCR).

Sexuelle Belästigung auf dem Tahir-Platz

Die Webseite harassmap.org bietet Opfern von sexueller Belästigung die Möglichkeit, Übergriffe per SMS, Mail oder Tweet zu melden. Auf der Webseite werden diese Meldungen veröffentlicht und auf einer Karte von Kairo verstandortet. Knapp 600 Meldungen sind bislang eingegangen. In den letzten Tagen kommen diese dabei hauptsächlich vom Tahrir-Platz und lesen sich so: “Ich wurde mehrmals begrapscht während einem Tränengasangriff in der Mohammed Mahmud Street.” Eine andere Meldung beklagt, dass generell “sexuelle Übergriffe” am Tahrir Square zugenommen haben.

Da die Meldungen anonym veröffentlicht werden, lassen sie sich schwer verifizieren. Dass sexuelle Belästigung aber seit langem ein gesellschaftliches Phänomen ist, ist unstrittig. Viele Frauen in Kairo haben längst gelernt, eindeutige Sprüche und Blicke zu ignorieren.

Gezielte Taktik von Militär und Muslimbrüdern?

Eine neue Qualität haben die Übergriffe am vergangenen Mittwoch bekommen. Die Journalistin Mona el-Tahawy wurde von Polizisten festgenommen, verprügelt und – nachdem ihr die Augen verbunden wurden – sexuell missbraucht. Auf Twitter veröffentlicht sie Fotos ihrer gebrochenen Hand und schreibt: “Fünf oder sechs umzingelten mich, betatschten meine Brüste und meinen Intimbereich. Ich habe den Überblick darüber verloren, wie viele Hände in meine Hose wollten.” Der Fall erinnert an den der amerikanischen Journalistin Lara Logan, die im Februar Ähnliches erlebte. Damals waren es jedoch keine Polizisten sondern vermeintliche Mubarak-Loyalisten. Die Täter wurden nie ermittelt.

Unter #EndSH werden diese Fälle auf Twitter intensiv diskutiert. Viele vermuten, dass die Angriffe von Militär und Muslimbrüdern geplant und durchgeführt wurden, um Frauen vom Tahrir-Platz fernzuhalten. Sollte es sich dabei tatsächlich um einen Plan handeln, ist er zum Teil aufgegangen. Wie Videos nahelegen, ist der Frauenanteil auf dem Platz – verglichen mit den Protesten im Januar und Februar – erheblich zurückgegangen.

(Das ZDF ist für den Inhalt externer Internetseiten nicht verantwortlich)

14 Kommentare | 28. November 2011 | 12:03 Uhr | Twittern | Facebook

14 Kommentare

  1. In dem wiedersprüchlichen Artikel werden Sachverhalte vermischt:

    – wenn Frauenübergriffe auch unter Mubarak gängig waren, dann hat dies nichts mit der Muslimbruderschaft an sich zu tun, die ja in extremer Opposition zu Mubarak stand; Übergriffe auf Frauen sind also ein übergeordnetes Problem.

    – Das Gefügigmachen von Frauen im Rahmen eines streng ausgelegten Islams widerspricht der Idee der sexuellen Belästigung von Frauen. Beim Gefügigmachen geht es u.a. darum, dass Frauen öffentlich ihre Sexualität verbergen. Die sexuellen Übergriffe dienen u.a. dazu, die Frauen bloßzustellen, zu demütigen usw. Das eine schließt das andere nicht aus, aber man sollte die jeweilige Motivation unterscheiden, damit man die gesellschaftliche Entwicklung in Ägypten besser zuordnen und verstehen kann, anstatt mit plumpen anti-Islamisierungsthesen Stimmung zu verbreiten.

    – ich bin anti-religiös und daher auch anti-islamisch (nicht nur anti-islamistisch), aber nützt nichts, plump und mit Vorurteilen gegen Religionen vorzugehen

    Onigorom | 28. November 2011 | 13:53 | Antworten
    • Die Männlich Arabische Welt hat wohl noch nicht begriffen das,diese Revolution,auch das Machogehabe in dieser Welt beenden muß.Der Islam wird und muß sich ändern.So wie Christliche glaube in Europa in den letzten 150 Jahren.
      Freiheit und Demokratie kann nicht auf doppelmoral und
      einseitigkeit beruhen.Das muß der mannliche Teil der arabischen welt endlich mal schnallen.Der Islam wird in den nächsten Jahren aufweichen und liberaler werden.Wenn nicht wird da wieder die Zeit stehenbleiben und irgendwelche Diktatoren oder strengreligiose Spinner regieren

      Unbekannt | 28. November 2011 | 16:04 | Antworten
  2. Hier sollte man schon ein bisschen vorsichtiger sein. Das in den letzten 30 Jahren im Westen entstandene Frauenbild kann nicht einfach als Normalfall und Richtschnur für die arabische Welt geltend gemacht werden.
    Zudem halte ich es für mindestens sehr fragwürdig, ob Blicke, “dumme” Sprüche und ähnliches gleich “sexuelle Belästigung” darstellen. Wer das so einschätzt, sollte sich hinterfagen, ob er nicht mindestens so prüde ist, wie die von ihm gescholtenen Ägypter.

    Kranich | 28. November 2011 | 17:18 | Antworten
  3. Ich habe erhebliche Probleme mit deutschen Männern, die sich zum Anwalt arabischer Frauen machen und in ihrem Bemühen ein Schwarz-Weiß-Bild von bösen Muslimbrüdern auf der einen Seite und emanzipativ-guten Frauen auf der anderen Seite aufbauen. Diese Realität mag der engen Kopfwelt mancher im Westen entsprechen, sie ist nach meiner Erfahrung nicht mit der arabischen Welt im Allgemeinen und mit der ägyptischen im Besonderen in Einklang zu bringen. Insofern kann ich mich Kranich nur anschließen. Als Wissenschaftler finde ich es interessant, dass jemand auf Grundlage von Videos glaubt, den Frauenanteil auf dem Tahrir-Square einschätzen zu können… Ist auch psychisch interessant. Klassifizieren Sie eigentlich auch die Castor-Gegner nach Geschlecht? Übrigens sind mehrere Dutzend Menschen zwischenzeitlich umgekommen, so dass man davon ausgehen kann, dass die Verhältnisse vor Ort eher nicht friedliebend sind. Aber was sind schon mehrere Dutzend Tote, wenn Frauen sexuell belästigt werden, war im 2 WK übrigens auch so – sollten wir nicht die Geschichte des 2 WK neu schreiben und die sexuellen Übergriffe von Soldaten aller Nationen auf die jeweilig besiegte Bevölkerung an erste Stelle setzen, wen interessieren schon die paar Millionen Tote?

    Michael Klein | 28. November 2011 | 17:38 | Antworten
  4. Ich qualifiziere diesen Beitrag als hetzerische Polemik. Die offenkundigen Probleme der Frauen in Ägypten haben mit der Revolution und den Wahlen nichts zu tun.

    Nur weil in Deutschland gerade mal die Frauenquote schick ist, rechtfertigt dies nicht nun in allem und jedem, was sich in der jungen ägyptischen Demokratie tut, ein Haar in der Suppe zu finden.

    Die Missstände werden in Ägypten offen diskutiert und auch angeprangert und mit der Zeit wird sich die Lage der Frauen sicherlich verbessern.

    Deutscher in Kairo | 28. November 2011 | 17:41 | Antworten
  5. Vielen Dank für die kritischen Kommentare. Ich möchte ganz kurz auf einige Punkte eingehen:

    - Anlass für den Artikel sind keine westlichen oder gar antiislamistischen Vorurteile, sondern Berichte von ägyptischen Kontakten vor Ort und Mitteilungen in sozialen Netzwerken. Der Beitrag richtet sich nicht gegen Anhänger einer Religion, sondern gegen das Phänomen an sich. Wie im Text beschrieben, werden sowohl Polizisten als auch religiös-konservative Ägypter hinter den Übergriffen am Tahrir-Platz vermutet. Ob dahinter politische, religiöse oder sonstige Motive stehen, lässt sich nicht pauschal sagen. Zu rechtfertigen ist solches Verhalten aber in keinem Fall.

    - Was als sexuelle Belästigung zählt ist sicherlich Definitionssache. Ich beziehe mich hier auf die Kategorien, die auf harassmap.org genannt werden. Diese sind tatsächlich streitbar aber ich möchte mir nicht anmaßen zu bestimmen, wo die Grenze zwischen Niveaulosigkeit und sexueller Belästigung zu ziehen ist.

    - Nicht das Video war Grundlage der Annahme, dass der Frauenanteil zurückgegangen ist. Wieder stützte ich mich hierbei auf Berichte vor Ort. Richtig ist aber natürlich, dass dieses Video keinen Beweis für diese Vermutung darstellt. Das wird im Text allerdings auch nicht behauptet.

    Vielen Dank für die kritische Auseinanderssetzung! In den Kommentaren wurden sehr wichtige Punkte angesprochen.

    Frederik Fischer | 28. November 2011 | 21:59 | Antworten
  6. Dass Frauen in der Arabischen und Afrikanischen Welt nicht viel Wert sind weis ich aus Erfahrung…
    hier eine groteske kleine Geschichte, die einer lieben Freundin passiert ist, beim Klub-Urlaub am roten Meer:

    Beim anprobieren einer Kette stellt sich der Verkäufer hinter sie um den Verschluss zu schließen, sie spürt dabei etwas komisch hartes an ihrem Steissbein. Sich umdrehend sieht sie ihrer Freundin in die Augen, diese deutet auf den Hosenschlitz des Mannes, seine Hose ist nass

    Astrid | 28. November 2011 | 23:50 | Antworten
    • Ich habe in Ägypten und Tunesien erlebt, dass Männer die Enge im Bus oder im Zug ausnutzten, um sich an mir zu reiben. Einmal habe ich mich umgedreht, und der Typ hinter mir sah aus, als hätte er einen Fussball in der Hose. Mehrere Leute hatten es gesehen, aber keiner hatte was gesagt. Erst als ich den Typ zusammengeschrieen habe, wurde er von den Mitfahrenden aus dem Bus geworfen. Solche Übergriffe passieren übrigens nicht nur westlichen Frauen. Ich kenne mindestens eine ägyptische Schriftstellerin, die exakt diese Form der Vergewaltigung in einer Kurzgeschichte thematisiert. Das Problem ist, dass diese sexualisierte Gewalt bagatellisiert wird und dass die Täter fast nie zur Rechenschaft gezogen werden. Stattdessen wirft man den Frauen vor, sie hätten die Männer provoziert.

      tantchen | 4. Dezember 2011 | 23:28 | Antworten
  7. Natuerlich gibt es im Moment groessere Probleme, als Pfiffe, angefasst werden, mit machoduemmlichen Spruechen belaestigt zu werden. Aber, wenn jemand sagt, man muss sich fragen, ob das schon mit sexueller Belaestigung gleichzustellen ist, dann kann ich nur davon ausgehen, dass diesen Kommentar ein Mann geschrieben hat. Wie der Autor des Artikels so schoen beschrieben hat, die Frauen haben sich an solche Uebergriffe schon gewoehnt und ignorieren sie. Von einer “anstaendigen” Frau wird erwartet, dass sie die Augen niederschlaegt und sich dafuer schaemt, dass sie sexuell belaestigt wurde. Ich weiss, wovon ich spreche. Habe ich doch 15 Jahre in Kairo gelebt und diese Erfahrungen tag taeglich gemacht. Aber ich habe mich geweigert, die Augen niederzuschlagen und die Sprueche zu ignorieren. Ich habe den Maennern ins Gesicht geguckt und sie direkt auf ihr Fehlverhalten angesprochen. Oft genug hat das gewirkt. Ploetzlich waren es die Maenner, die die Augen niederschlugen. Ja klar, ich bin eine Frau aus dem Westen und weiss eh nicht was sich gehoert. Auch sexuelle Belaestigung und Muslimbrueder gleichzusetzen, geht am Thema vorbei. Dieses Fehlverhalten zieht sich durch alle gesellschaftliche und religioese Schichten in Aegypten……es ist noch ein langer Weg!!

    Gabi | 29. November 2011 | 06:48 | Antworten
  8. Ich wiederhole meine Kritik und sage noch einmal: Pfiffe und Sprüche sind in meinen Augen keine sexuelle Belästigung und Sie (Kommentatorin Gabi) tun Frauen mit dieser unangemessenen Verwendung des Begriffs keinen Gefallen, die tatsächlich sexuell belästigt werden, d.h.: in eindeutiger Weise begrabscht oder beleidigt werden.
    Ich kenne – glücklicherweise – keine Frau, die einen Pfiff nicht vielmehr als Kompliment auffasst – was anderes soll es denn auch sonst sein?

    Kranich | 29. November 2011 | 11:03 | Antworten
  9. Lieber Kranich,

    ja, dann nehm ich in Zukunft Sprueche, wie ” I want to f… you!” als Kompliment! Danke fuer die Belehrung!

    Gabi | 3. Dezember 2011 | 15:34 | Antworten
  10. Für mich sind die Kranich-Kommentare mit den dummdreisten
    Matchosprüchen der 60er Jahre vergleichbar.
    Wenn Kranich nur solche Frauen kennt, die Pfiffe und dumme
    Sprüche als Kompliment auffassen, kann es mit Einstellung zu Frauen und Ihrer Welt nicht weit her sein.

    Die ist dann eher im Rotlichtmilieu angesiedelt.

    Hajolife

    hajolife | 8. Dezember 2011 | 19:45 | Antworten
  11. Kranich: Ich würde Sie gern mal dabei erleben, wie Sie dumm angemacht, begrabscht oder mit anzüglichen Sprüchen belegt werden (sehr empfehlenswert hierzu übrigens: “Die Verschwulung der Welt” von Joachim Helfer – ein Mann, der sich auf einmal in der Rolle einer Frau wiederfindet und nur durch einen Blick schon äußerst belästigt ist). Ich vermute, Sie würden sehr schnell Begriffe wie “übergriffig” und “Belästigung” verwenden.
    Klein: Ich finde Ihre Argumentation erstaunlich simpel für jemanden, der offenbar einen wissenschaftlichen Hintergrund hat. Statt Tote mit sexuell belästigten Frauen gleich zu stellen, sollten Sie vielleicht in Betracht ziehen, daß die sexuelle Belästigung von Frauen in Kriegen/polit. Turbulenzen überhaupt erst seit wenigen Jahren ein Thema ist. Keiner bestreitet das Entsetzliche des Mordens. Demütigung und Gewalt an Frauen und Kindern im Zusammenhang jeglicher repressiver (und zwar immer männlich dominierter) Politik, äußere sie sich in Form eines Krieges, einer Diktatur, eines fundamentalistischen Staates, gehört genauso thematisiert und debattiert wie die Demütigung von strafgefangenen Männern beispielsweise oder eben die Morde. Ich finde es komplett absurd, das eine gegen das andere auszuspielen.
    Deutscher in Kairo: 1. Die Frauenquote ist nicht schick. Sie ist ein Instrument, um einen demokratischen Zustand herzustellen. Demokratie heißt Gleichberechtigung aller Bürger. Damit liegen wir auch in Deutschland laut New York Times noch hinter Kroatien. By the way.
    2. Es ist nicht nur ein Haar, es ist ein ganzer Schopf in der Suppe, wenn jemand, der eine Revolution ursächlich mit angeschoben hat, von denen, die passiv zuschauten, am Ende in die Passivität gedrängt werden.

    Im Grunde ist es ganz einfach: Stellen Sie sich einfach vor, Ihnen würde das passieren.

    Ovid | 12. Dezember 2011 | 17:20 | Antworten
  12. Ich finde es eine absolute und primitive Belästigung, wenn Männer Frauen hinterher pfeiffen. Den arabischen Frauen keine Achtung und Mitspracherechte( egal ob in Ihren Familien oder bei der Revolution) einzuräumen, finde ich von diesen Männern der arabischen Welt so egoistisch. Was bilden denn die sich ein, wer sie sind?! Manche Frau ist vielleicht intelligenter als ihr arabischer Ehemann, sie darf nur nicht den Mund aufmachen und wenn der den größten Blödsinn quatscht und tut!!!!
    Ich kenne da auch eine Freundin die an so einen geraten war und der von Anfang bis Ende ihr etwas vorgelogen hat und plötzlich taucht da seine ägyptische Frau auf die dann als wichtigster Mensch in seinem Leben dargestellt wird, aber ich glaube überhaupt nicht das diese Juliet etwas zu sagen hat. Diese Männer benutzen nur Frauen, die sollten sich mal ein Beispiel an unseren Männern nehmen, die achten eine Frau .

    Lena | 20. Dezember 2011 | 16:35 | Antworten

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