Lieber Steve Jobs, du hast uns die Freiheit genommen. Vielen Dank dafür!

Steve Jobs (Foto: Ryoichi Tanaka, Quelle Flickr, CC BY 2.0)

Steve Jobs (Foto: Ryoichi Tanaka, Quelle Flickr, CC BY 2.0)

Ein Mann ist gestorben. Ein Mann? Nein, ein großer Unternehmer, ein Visionär, ein Weltveränderer, ein iGod, ein Gott. Steve Jobs ist tot – und das Netz quillt über vor digitalen Beileidsbekundungen im Superlativ. Kein Wunder: Der Mann hat unsere digitale Kultur wenn nicht erschaffen, dann zumindest dominierend geprägt. Doch hinterlässt er uns wirklich eine bessere Welt? Leider nicht.

Es ist dieses warme Gefühl, das Apple-Produkte so einzigartig macht. Geräte, die man nach dem Kauf auspackt – und sie begrüßen dich beim Anschalten. Geräte, die sofort funktionieren, auch wenn man nicht weiß, wie sie funktionieren. Geräte, an die man andere Apple-Geräte anschließen kann – und die sofort miteinander kommunizieren. Steve Jobs hat uns von der Diktatur einer menschenfeindlichen Technikwelt befreit und uns einen digitalen Alltag geschenkt, der weich und problemlos ineinander greift. Das Leben im digitalen Zeitalter fühlt sich seitdem endlich ein wenig so an, wie das Leben in einer modernen, technologisierten Welt sein könnte.

Moderne Sklaverei

Doch die bessere Welt ist eine Blase. Steve Jobs hat uns mit seinem digitalen Ökosystem in eine moderne Sklaverei geführt. Wer Apple-Produkte nutzt, gerät in eine Abhängigkeit, die unter der Oberfläche nur wenig vom Heilversprechen enthält, das Steve Jobs so gerne gepredigt hat. Technologische Unfreiheit ist der Preis, den wir für das flauschige Gefühl bezahlen müssen. Das Faszinierende: Die meisten wissen das, die wenigsten interessiert es wirklich.

Ich schreibe diesen Text auf einem Apple Macbook. Ich habe es mir vor Jahren gekauft, als ich es satt hatte, mich mit sperrigen Betriebsystemen, hässlicher Hardware und fehlenden Treibern für Drucker, Scanner oder externe Laufwerke herumzuschlagen. Ich telefoniere seit Jahren mit iPhones von Apple, weil es das komfortabelste Smartphone für mobile Internetnutzung, und ja, für einen mobilen Lebenstil ist. Ich ärgere mich seitdem darüber, dass Apple mir dabei die Regeln für diesen Lebenstil diktiert. Ich werde mir trotzdem bald ein neues Macbook kaufen, obwohl Microsoft inzwischen ein angenehm zu bedienendes Betriebssystem anbietet und manche Hersteller sogar schöne und durchdachte Computer verkaufen. Ich werde mir bald das iPhone 4S bestellen, obwohl ich zurzeit ein Android-Smartphone nutze und das gar nicht schlecht ist. Ich bin selbst schuld.

Wir wollen diesen Lifestyle

Das Vermächtnis von Steve Jobs sind nicht die charismatischen Auftritte auf den durchinszenierten Pressekonferenzen, nicht die Geräte, die er in den letzten zehn Jahren in Cupertino entwickeln ließ, nicht einmal seine Visionen, die aus bereits bekannten Technologien erfolgreiche Produkte machten. Es ist nicht der angebissene Apfel, der als weltweit gesellschaftlich akzeptiertes Statussymbol auf der Rückseite der Apple-Produkte prangt. Das eigentliche Vermächtnis ist genau dieser Zweispalt, in den Steve Jobs die Entwicklung der digitalen Gesellschaft getrieben hat: Wir wollen diesen Lifestyle – und er macht uns unfreier.

Die digitale Welt, die uns Steve Jobs hinterlässt, ist eine Welt der geschlossenen Systeme. Apple ist das Role Model für die Digitalbranche, die das Konzept der radikalen Kundenbindung auch für sich entdeckt hat. Jüngstes Beispiel: der Online-Händler Amazon, der gerade seine Marktführerschaft im E-Commerce mit einem eigenen Appstore und Tablets zum Dumpingpreis verknüpft, und so in Kürze ein Gegensystem zu Apples digitaler Medienwelt etablieren wird. Von Firmen wie Google und Facebook ganz zu schweigen, die längst vom Internetdienst zur Infrastruktur des Netzes geworden sind und unsere digitalen Ströme über ihre Nervenbahnen lenken. Das Apple-Prinzip ist die digitale Welt der Zukunft. Die Zukunft, die wir nicht haben wollen – und irgendwie doch.

Enttäuschung im autokratischen System

Steve Jobs hat die Präsentation seines neuesten Gerätes nur einen Tag überlebt. Viele Menschen haben sich nach der Vorstellung des iPhone 4S darüber aufgeregt, dass Apple nur die Technik, nicht aber die Optik des Telefons erneuert hat. Die Enttäuschung, die sich in den Minuten und Stunden nach der Pressekonferenz in sozialen Netzwerken und Online-Medien entlud, ist dabei eine Enttäuschung über die ausgebliebene Belohnung für die gehorsame Gefolgschaft im autokratischen Apple-System. Ein superflaches, superleichtes, superkleines, supergroßes oder irgendwie anderes iPhone, das war die erwartete Gegenleistung. Doch während manch einer Apple damit bereits am Ende sieht, warten nun alle auf das iPhone 5. Oder sie kaufen doch das iPhone 4S.

Steve Jobs war ein Genie. Es ist ihm zu verdanken, dass sich die moderne Sklaverei gut anfühlt.

(Das ZDF ist für den Inhalt externer Internetseiten nicht verantwortlich)

Alexander von Streit

Alexander von Streit - beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit den Schnittstellen von Technologie, Medien und Gesellschaft. Er ist einer der Herausgeber des Online-Portals VOCER und Mitbegründer des Vereins für Medien- und Journalismuskritik. Zuvor leitete er fünf Jahre lang das Digital-Ressort bei "Focus Online", war unter anderem Chefredakteur des Medienmagazins "Cover" und schrieb als Autor und Kolumnist für überregionale Medien. Er ist Mitherausgeber des Buches "Digitale Mediapolis. Die neue Öffentlichkeit im Internet".

68 Kommentare | 06. Oktober 2011 | 14:48 Uhr | Twittern | Facebook

68 Kommentare

  1. Sehr schön geschrieben! Der Artikel spricht mir aus der Seele, obwohl ich selbst noch nie ein Apple-Produkt besass (ausser dem iPod meiner Tochter ;-)

    Grobie | 6. Oktober 2011 | 15:18 | Antworten
  2. “Yep, freedom from programs that steal your private data. Freedom from programs that trash your battery. Freedom from porn. Yep, freedom. The times they are a changin’, and some traditional PC folks feel like their world is slipping away. It is.” – Steve Jobs

    Peter Schmidt | 6. Oktober 2011 | 15:30 | Antworten
  3. “Yep, freedom from Flash”

    Grobie | 6. Oktober 2011 | 15:40 | Antworten
  4. Naja, es gibt ja auch immer noch Leute die sich die DDR zurückwünschen, da hatte auch jeder nen Job und niemand musste hungern, schön flauschig eben…

    Dahaniel | 6. Oktober 2011 | 15:41 | Antworten
  5. Dass man nach dem Tod eines Menschen nur Gutes über ihn sagt, ist eigentlich normal. Und auch in diesem Fall ist das sicherlich in vielen Bereichen berechtigt.

    Jedoch war Herr Jobs auch ein Kontrollfreak, der ein digitales Unversum geschaffen hat, das nach seinen Regeln lebt und ihn als Alleinherrscher und Alleswissenden akzeptiert.

    Hätte er ein Land regiert, wie er seine Firma und seine Kunden “geführt” hat, wären nicht so viele positive Nachrufe auf ihn verfasst worden.

    Die Apple Welt ist eine Welt, in der der User keine Privatsphäre mehr hat, in der jeder Nutzer gläsern ist und seine Individualität komplett aufgegeben hat – aller dings nicht, wie sonst übelich, durch politischen Zwang, sondern freiwillig.

    Entrechtung kann auch Spass machen. Mit Herrn Jobs ist ein genialer Kopf, ein kreativer Leader und ein grosser Visonär gegangen – doch vielleicht ist es gut, dass einige seiner Visionen nicht mehr realität werden – wenn nicht sowieso schon zu viele real sind.

    Gerd Harms | 6. Oktober 2011 | 15:41 | Antworten
  6. Danke für diesen Text! Solange es aber Menschen gibt, die mit Jailbreaks dagegen halten, ist noch alles in Ordnung. Ein iPhone ohne Jailbreak würde ich allerdings nicht mehr benutzen. Erst die Cydia-Apps machen das Gerät überhaupt benutzbar.

    Daniel Bröckerhoff | 6. Oktober 2011 | 15:52 | Antworten
  7. Ein schönes Zitat aus einem anderem ZDF-Blog:

    “Ich bin blind. Für Menschen mit einer Sehbehinderung sind die Apple-Produkte ein Meilenstein. Standardmäßig bieten iPhone, iPad unc co. die VoiceOver-Funktion an. Sie liest den Bildschirminhalt vor. Ich kann dank dieser Technik mobil surfen, mich über die Umgebung orientieren uvm. Das Bemerkenswerte daran ist, dass Apple seine Produkte für Menschen mit Behinderung zugänglich macht, ohne dass man eine teure Zusatzsoftware kaufen muss. Das war ein großer Schritt nach vorn – für mehr Unabhängigkeit und Selbstbestimmung blinder und sehbehinderter Menschen. Danke Apple, danke Steve!”

    Alexander Detig | 6. Oktober 2011 | 16:00 | Antworten
  8. Fragen: Warum (1-4)? Und jetzt (5)? Warum (6)?

    1) Warum ist Steve Jobs gestorben? Er hatte Krebs. Dass dies eine tragische Sache ist, die jeden von uns treffen kann, brauchen wir – glaube ich – nicht weiter auszuführen… Steve Jobs war ein brillianter Vordenker, sonst hätte er wohl kaum die einzig ernst zu nehmende Konkurrenz zu Microsoft darstellen können (Weiteres: siehe unten)…

    2) Warum ist Apple das höchst-ge”ratete” Unternehmen der Welt? Weil Apple sich durch Innovationen (!) der vermeintlichen Überlegenheit von Microsoft widersetzt hat. Mit Erfolg. Dieser Erfolg gebührt Steve Jobs. Ob es seinen “Nachfolgern” gelingen wird, dies zu wiederholen (geht wohl kaum) oder zumindest “aufrecht zu erhalten”, mag bezweifelt werden.

    Aber dieser Erfolg ist auch eine Blase! Wer garantiert, dass Apple IMMER neue tolle Produkte bringen wird? Was, wenn andere auch nicht auf den Kopf gefallen sind und den Zahn der Zeit erkennen?

    3) Warum Apple nicht das Heil der Welt ist? Apple bietet zwar sehr innovative Produkte an, koppelt diese jedoch technisch sehr von “der anderen” IT-Welt ab. (Z. B. “I-Tunes-gebunden” oder kein Flash etc.) Heißt: Entweder man ist “Appler” oder eben nicht… Bringt mich zum nächsten Punkt:

    4) Warum ich KEIN “i-Irgendwas” besitze? Weil mir der Zwang zum “Apple-System” zu wider ist. Denn dies hat nichts mit freier Entscheidungsfreiheit zu tun, sondern mit Geißelung meiner selbst, wenn ich denn so “hipp” sein will, Apple-Produkte zu besitzen.

    Bei PC-Systemen habe ich wenigstens noch die Wahl zwischen Windows und Linux. Und jeder Menge freier Software… Apple ist die Gängelung unserer und seiner selbst, worauf sich eigentlich der Freiheits-Siegeszug gegen Microsoft mal berief. Schade!

    5) Und jetzt?? Keine Ahnung, ob Steve Jobs rechtzeitig für (kreative) Nachfolge gesorgt hat. Ohne ihn wird Apple es jedoch zweifelsohne schwer haben. Denn auch die Konkurrenz schläft nicht (vgl. Samsung). Und auch Microsoft, Google und Co. holen mächtig auf.

    Denn es ist eigentlich nicht erklärbar, warum ein Unternehmen mit proprietärer Technik ausgerechnet die ganze moderne Welt bestimmen soll. “Konkurrenz belebt das Geschäft” – NICHT der blinde Kaufwille.

    Also ich würde es begrüßen, wenn andere Unternehmen ähnlich innovativ wie Apple wären – im Gegensatz dazu jedoch “Technologie-offen”, so dass ich mir als Benutzer das Beste aussuchen kann. Denn im Moment ist es bei Apple doch so: “Friss meine teuren Produkte (um eben hipp zu sein), oder stirb.”

    Für mich inakzeptabel. Hoffentlich wird sich daran bald was ändern. Dies soll jedoch nicht Steve Jobs Tod geschuldet sein. Ganz im Gegenteil: Voller Respekt für Ihn, “sein eigenes Ding” Jahrzehnte-lang durchgehalten zu haben. Aber “freier” wurden wir dadurch NICHT.

    whim | 6. Oktober 2011 | 16:18 | Antworten
    • —> Bei PC-Systemen habe ich wenigstens noch die Wahl zwischen Windows und Linux. Und jeder Menge freier Software… Apple ist die Gängelung unserer und seiner selbst, worauf sich eigentlich der Freiheits-Siegeszug gegen Microsoft mal berief. Schade!<—-
      Auf jedem Mac kannst Du, wenn Du willst Windows, Linux, DOS oder was auch immer installieren! … Das ist Freiheit.

      Thomas | 6. Oktober 2011 | 16:58 | Antworten
      • Ja, klar: Mit virtuellen Maschinen geht alles! Da kann ich mir auch meinen MAC auf dem PC zimmern – wenns denn sein muss. Das ist jedoch NICHT die Unabhängigkeit, die ich gemeint habe… Genauer lesen, genauer denken, dann wiederkommen… Danke!

        whim | 6. Oktober 2011 | 17:18 | Antworten
        • Natuerlich kann man auf jedem Mac Windows installieren. Apple bietet mit Bootcamp sogar selbst den Installations-Assistenten an! Das hat gar nichts, aber auch rein gar nichts mit virtuellen Maschinen zu tun…diesen Text habe ich uebrigens auf meinem Macbook Pro geschrieben…und dieser laeuft gerade mit Ubuntu…”Genauer lesen, genauer denken, dann wiederkommen” ….stimmt!

          cad33 | 6. Oktober 2011 | 18:10 | Antworten
          • Ja, ne, is klar. Mit Windows-Funktionen / Programmen auf einem Mac zu installieren, definieren Sie also die große Freiheit!? Meines Erachtens ein wenig kurz gesprungen (und mir ist es – ehrlich gesagt – auch egal, von wo/was Sie Ihren Kommentar schreiben) Entscheidend ist die Interoperabilität. Microsoft ist mir genauso abstrus wie Apple. Oder Linux. Ich möchte mir lediglich alles aussuchen können…

            whim | 6. Oktober 2011 | 19:03 | Antworten
  9. Lieber Alexander,

    danke für die Erinnerung, dass nicht jeder Querdenker ein Genie ist. Manch einer denkt halt einfach nur verquer. Sie sollten damit aufhören, es ist kein Geniestreich, was Sie schreiben, sondern oberflächlich.

    Gruß,

    Chris

    Chris | 6. Oktober 2011 | 16:22 | Antworten
    • Nebenbei werde ich durch meine Kontoauszüge jeden Monat daran erinnert, dass ich zwangsweise einen Sender wie das ZDF finanzieren muss, dessen einziger Nutzen für mich darin besteht, dass ich die heute.de Website ab und an lese. Wie wäre es mal mit einem witzigen Artikel über diese Form der Diktatur? Ach, soviel Pressefreiheit gibt es ja in einer öffentlich-rechtlichen Zensur nun auch wieder nicht, oder was? Einfach nur armselig, was sich auf dieser URL abspielt. Grüße an die GEZ!

      Chris | 6. Oktober 2011 | 17:58 | Antworten
      • dem kann ich nur zustimmen!!!

        cad33 | 6. Oktober 2011 | 18:11 | Antworten
      • Wenn ich auch grundsätzlich der Kritik an den GEZ-Gebühren zustimme, muss ich doch auf die in den letzten Tagen auf den öffentlich-rechtlichen Sendern gezeigten Berichte über Apple und die Produktion des iPhones in China hinweisen. So frei haben sich die öffentlich-rechtlichen Sendern dann doch gezeigt. Übrigens auch sehr interessante neurologische Zusammenhänge zwischen Religion und Apple beziehungsweise dem heutigen allgemeinen Markenverständnis.

        Mattes | 6. Oktober 2011 | 20:52 | Antworten
        • Ich kann dieses Gejammer über GEZ Gebühren nicht mehr hören. Niemand beschwert sich darüber, dass er durch den Kauf irgendwelcher Produkte den Privaten Sendern deutlich mehr Geld in den Rachen wirft als der GEZ. Und über die Qualität der Privaten will ich mich jetzt nicht weiter auslassen. Aber diese Ausgaben sind ja indirekt und werden zwangsweise eingezogen. Aber so ist das nun mal mit dem Bewußtsein!

          Alfons | 6. Oktober 2011 | 21:36 | Antworten
  10. Ruhe in Frieden Steve!! Möge Gott Dir gnädig und barmherzig sein.

    Auf dem Friedhof liegen Millionen , die sich während ihres Lebens unersetzlich unentbehrlich fühlten.
    So auch Steve. er meinte ein digitales voll vernetztes Universum geschaffen zu haben. Er war ein Besessener, der arbeitete bis zu Tod. Er musste alles kontrollieren usw.Er meinte sich unsterblich mit seinen Produkten zu machen. MEINTE er.
    Nur im Angesicht des Todes was bleibt da übrig???? NICHTS!!

    Und in der weltweiten Finanzkrise, die noch viel schlimmer werden wird, wird es in sehr naher Zukunft andere Probleme geben als da die meisten sich heute fragen: Mmmhh welches Ipod , welches IPad, welches App usw soll ich kaufen??

    Es ist sowieso pervers, das wir uns solche Fragen stellen, während in der Welt Menschen an bitterster Armut sterben.

    Sowas hinterlässt ein Steve Jobs.

    Auch ein Mensch wie jeder andere auch. Er kam nackt und ist nun nackt von uns gegangen. Das letzte Hemd hat keine Taschen, nicht einmal für ein IPod.

    Bubu | 6. Oktober 2011 | 16:27 | Antworten
    • Unglaublich, was sie hier für dünnpfiff verzapfen.
      Sollen wir traurig durchs Leben schreiten, weil es Armut gibt auf der Welt? Am besten keine Musik hören oder Filme schauen und darüber diskutieren… es gibt ja wichtigere, schlimme Sachen. Am besten überlegen wir uns nicht ein Apple Produkt zu kaufen, welches uns freude bereiten würde, denn es gibt ja so schlimme Dinge auf der Welt.
      Blöd?

      Rollo | 6. Oktober 2011 | 18:29 | Antworten
  11. niemand kann mir die freiheit nehmen. nicht durch ein telefon oder ein mp3 player. sicherlich hat steve jobs die nutzung eingeschränkt, aber ich habe mich freiwillig entschieden dieses produkt zu kaufen. ich wußte das ich keine flash abspielen kann, ich wußte das die geräte iotunes gebunden sind, aber ich habe entschieden, das ich es trotzdem tue. ich habe sehr viel respekt vor dem was der mann geschaffen hat und wer behauptet das es nicht so ist, platzt wahrscheinlich vor neid, dass er nicht ansatzweise so etwas schafft. jedes auto das ich kaufe zwingt mich in eine vetragswerkstatt zu gehen, sonst verfällt meine garantie und es gibt noch tausend andere beispiele.

    KODE | 6. Oktober 2011 | 16:30 | Antworten
  12. Aus meiner Seele spricht der Artikel bestimmt nicht,
    und die digitale Welt, “die uns Steve Jobs hinterlässt”
    moechte ich auf alle Faelle nicht mit dem Verfasser teilen;
    Wer sich Apple nicht leisten kann oder will soll’s halt lassen – ich hab noch keinen Apple VoPo gesehen der einen mit Pistole am Kopf zwingt Apple Produkte zu kaufen -
    man sollte es einigen Leuten allerdings verbieten und bitte,
    lasst doch den Mann erst mal kalt werden, bevor Ihr Euch das Maul zerreisst.

    Bar | 6. Oktober 2011 | 16:42 | Antworten
    • Hey Bar, ich freu mich ja sooo für Dich, dass Du Dir einen Apple leisten kannst! Glückwunsch! (auch im Namen meiner Eltern).

      Ich KÖNNTE mir einen leisten, tue es aber nicht. Wow, oder? Und hat das jetzt was mit Leichen-Fledderei zu tun? Wohl kaum…

      whim | 6. Oktober 2011 | 17:22 | Antworten
      • Jetzt muss ich aber mal nachdenken…
        geht es Dich etwas an ob ich mir einen Apple leisten kann oder nicht…
        NEIN, ES GEHT DICH NICHTS AN
        Und es freut mich sehr, dass Du Dir keinen Apple kaufst -
        Unterschiede muessen ja nun mal sein.
        Und jetzt whimpy geh’ schoen Deine Schularbeiten machen und nerv’nicht.

        Bar | 6. Oktober 2011 | 18:06 | Antworten
        • Lieber Bar,

          also WER hier rum-”pubertiert”, dürfte wohl jedem klar sein. Unklar sein dürfte Deine “Nichts-Aussage”. Also jetzt mach mal selbst Deine Hausaufgaben (“iPhone4 + 1 = iPhone4S) und dann reden wir weiter…

          Danke und schöne Grüße

          (Natürlich weiß ich alles besser – Ironie ;-) )

          Dich selbst ad absurdum geführt…?

          whim | 6. Oktober 2011 | 19:18 | Antworten
          • Etwas verwirrt?
            Leichten Minderwertigkeitskomplex?
            Grossen Geltungsdrang?

            Keine Sorge, wenn Du mal gross bist, darfst Du auch mal ‘nen Apple anfassen.
            Und jetzt Zaehne putzen und ab in’s Bett!

            Bar | 6. Oktober 2011 | 22:12 | Antworten
          • Ja klar, Liebkindelein,
            jetzt so tun, als ob schon selber pinkeln können… ;-) Dann pack jetzt schön weiter Deinen Apple an (und was sonst noch alles) – bist ein toller Hecht!
            Grüßelein ans Kindelein

            whim | 7. Oktober 2011 | 08:01 | Antworten
  13. Moderne Sklaverei, Freiheitsentzug und Gefangenschaft in einem autokrartischen System?

    Lieber Herr von Streit, Sie scheinen das Wesen einer technisierten Welt nicht verstanden zu haben. Der Mensch ist von Natur aus ein Sklave und ein Gefangener seiner Unvollkommenheit.

    Unsere Welt spiegelt dies in vielerlei Hinsicht wider. Und es spiegelt sich auch in allem wider, was von uns erschaffen wird. Freiheit ist eine Floskel, ein hohler Begriff – zumindest wird sie das in Ihrem Kommentar. Sie fühlen sich Ihrer Freiheit beraubt, versklavt und ohne Privatsphäre? Welch eine Beleidigung für alle echten Sklaven, Ihrer Freiheit beraubten und unter repressiven Systemen leidenden.

    Dass Sie Ihr Heil in der von Ihnen genannten Applewelt suchten und weiterhin suchen, weil es dort wohl am angenehmsten erscheint ein Sklave zu sein macht die Konfusität Ihres Beitrages nur umso deutlicher.

    Ihre in meinen Augen beschränkte Sicht der Dinge entspringt nicht der Sklaverei von außen, vielmehr ist sie ein Spiegelbild Ihrer inneren Sklaverei, Ihrer eigenen ganz persönlichen Schranken.

    Ich wünsche Ihnen von Herzen, dass Sie diese überwinden können und dass auch in Ihrer Welt die Erkenntnis wächst, dass wir unsere Freiheit selbst mit Leben füllen müssen. Mit Worthülsen werfen ja viele um sich. Sie haben sich dem angeschlossen. Schade.

    Jimmy | 6. Oktober 2011 | 16:44 | Antworten
  14. Es ist eine der grössten Verlüste in der Hardware und Software Branche , die High-Tech Experten und Entwickler regsitrieren werden…
    Was kommt nach ? Tritt der Riese in eine Schlaffphase oder einen Hibernationszustand ..? Wird Apple ohne seinen Meister
    genau so charismatisch bleiben ?…Werden die Manager den Denkvermögen und den MUM besitzen , um Apple auf die Beine zu halten..?
    Ich denke mal, dass die Mitarbeiter völlig vorbereitet waren und wissen , wie sie in schwierigen Momenten durchhalten können…

    PS: Es gab in der History von Apple schlimmere Situationen …ich hoffe , man hat eine Lehre daraus gezogen…

    Mineiro | 6. Oktober 2011 | 16:54 | Antworten
  15. hi Alexander,

    auch wenn man nichts schlechtes über Tote sagen soll…es tut mir Leid, aber ich trauere steve Jobs in keiner Weise hinterher.

    Ja OK, es ist richtig, dass er ein Universum in der Computerindus-
    trie erschaffen hat. Nur: dieses Universum ist ein Universum der Unfreiheit. Denn mit diesen Mac-Betriebssystemen ist es nicht anders als unter Microsoft und Bill Gates auch: es ist schlicht Gängelung pur. Denn: Flash funktioniert in Mac-Betriebssystemen nicht, dann wurde schon vorher geschrieben, dass dort der User gläsern ist und außerdem ist dieses Betriebssystem dieser I-Phones auch noch anfällig für Sicherheitsrisiken.

    So ist erst jetzt bekannt geworden, dass eine App einen Trojaner mitbringt, über den ein Schadcode in das System eingeschleust wird. Über diesen Schadcode kann der User dieses I-Phones dann von Hackern total kontrolliert werden (GPS-Daten), dann können persönliche Daten ausgelesen werden und vieles mehr.
    Von daher muss auch ich sagen, dass Steve Jobs ein totaler Kontrollfrak ist.

    Und was noch viel unschöner von Steve Jobs und der Firma Apple ist, dass Aplle im Streit mit Samsung das Gericht ganz offen betrogen hat. Die vorgelegten Beweise sind allesamt gefälscht. Sowas sollte Apple und Steve Jobs eigentlich nicht nötig haben. Hier hat sich Steve Jobs und die Firma Apple komplett verrant und den eigenen Ruf ruiniert.

    Und was noch besser ist: es gibt mehr als genug Alternativen zum Betriebssystem von Apple, die wirklich total modern sind (also die neuesten Treiber für dei hardware mitbringen), leicht zu bedienen sind und darüber hinaus noch kostenlos sind.

    Wovon ich rede?? Ich rede von diesen Betriebssystemen hier:

    Ubuntu und seine Derivate

    LinuxMint (ubuntu-based)

    LinuxMint-Debian (basiert auf Debian-testing)

    Dann kann man LinuxMint auch mit KDe-Oberfläche oder mit Xubuntu-
    Oberfläche haben.

    Dann gibt es außerdem noch Kanotix und Knoppix, Debian,Trisquel und viele andere kostenlose opensource-Betriebssysteme.

    Von daher Alexander: wenn du von Microsoft und deren Gängelung gefrustet bist und mal Lust hast auf echte Alternativen, dann schau dir meine genannten Alternativen mal an.

    Ich persönlich nutze schon seit einigen Jahren LinuxMint (ubuntu-based) und bin sehr zufrieden, denn hier ist man nicht gläsern und bestimmt selbst, was man haben möchte an Software und was nicht. Und ich kann dir sagen: es gibt zu den meisten Windows-Programmen bereits sehr gute Linux-Alternativen. Aber dass würde nun wirklich den Rahmen meines Beitrages hier sprengen.

    Aber mit diesen genannten Linux-Distributionen hast du die Freiheit der Entscheidung und niemand diktiert dir auf, für was du dich zu entscheiden hast. Hier entscheidest du persönlich ganz allein.

    Und noch was Alexander: wenn du Fragen zu LinuxMint oder zu Ubuntu und seinen Derivaten hast, dann schau mal hier vorbei:

    http://linuxmint.iphpbb3.de

    Grüße
    Linuxhelfer

    Linuxhelfer | 6. Oktober 2011 | 16:55 | Antworten
    • Geht alles auf einem Mac.

      i-lancer | 7. Oktober 2011 | 18:22 | Antworten
  16. hi Alexander,

    da ich gerade sehe, dass mein geposteter Link nicht funktionier, hier nochmal der funktionierende Link:

    http://http://linuxmint.iphpbb3.com/forum/index.php?nxu=42374215nx50886

    Linuxhelfer | 6. Oktober 2011 | 16:59 | Antworten
  17. irgendwie funktionieren Links hier heute nicht:

    http://linuxmint.iphpbb3.com/

    Linuxhelfer | 6. Oktober 2011 | 17:01 | Antworten
  18. Wie geschrieben Alexander, es gibt so gute Alternativen zu Apples Universum. Warum also ein neues Macbook kaufen, wenn es jedes andere Laptop mit Ubuntu oder einem seiner Derivate oder eines mit LinuxMint oder Kanotix oder mit Knoppix oder mit Debian es komplett genauso tut??

    Diesen Text schreibe ich dir von einem MSI-Notebook mit LinuxMint darauf und ich kann darauf die modernste Hardware laufen lassen. Ich habe kaum mehr Probleme wenn man ab und zu mal von Nvidia-Treibern absieht. Aber auch dass ist inzwischen gefixt worden und der neue Nvidia-Treiber läuft total schnurrig weich und sauber.

    Wie gesagt: warum teuer für ein Macbook bezahlen, wenn es andere Lösungen auch tun?? Überleg dir mal, ob du nicht lieber bischen sparen willst und dabei trotzdem ein gutes System haben willst.

    Liebe Grüße
    dein Linuxhelfer

    Linuxhelfer | 6. Oktober 2011 | 17:13 | Antworten
    • *gähn* bist du ein moderner Zeuge Linux’ oder wie? Jemand der sich einen Mac kauft weil er ihm gefällt, Optik, Haptik, Bedienbarkeit, der wird sich kein Ubuntu, Linux, watt weiß ich anschaffen. Es gibt einfach unterschiedliche Zielgruppen.

      Rollo | 6. Oktober 2011 | 18:35 | Antworten
  19. Bin da überhaupt nicht der selben Meinung. Ich finde schon, dass dieser Mann die Welt verbessert hat. Seine Innovationen tragen schließlich dazu bei, dass die Welt, miteinander kommunizieren kann. Immer und überall. Soetwas macht globale Revolutionen erst möglich, durch rasendschnellen Informationsaustausch. Also von wegen er hat die Welt nicht verbessert. Das ist eben alles eine Frage der Perspektive.

    Jaz | 6. Oktober 2011 | 17:20 | Antworten
    • Überall-Kommunikation, globale Revolution, etc…

      Schwachsinn! Sofern denn dies immer als Vorteil gesehen werden kann (es gibt auch negative Seiten, ähnlich wie bei der Atomkraft), ist dies mit Sicherheit KEINE alleinige Errungenschaft von Apple.

      Hier könnte ich mich selbst auch als Revoluzzer hinstellen, denn ich habe mal selbst einen Mail-Clienten geschrieben (für Laien: programmiert). Super oder?

      Ich glaube, ich habe damit die Welt verändert. Wow!

      PS: Mein Programm hat keine WLAN- bzw. Ortungsdaten gespeichert – und was sonst noch alles…

      whim | 6. Oktober 2011 | 17:31 | Antworten
  20. wow versucht das ZDF nun RTL zu kopieren?

    der Beitrag ist beleidigend und herablassend gegen einen menschen der sich nun nicht mehr wehren kann, gegen einen menschen der uns allen etwas wundervolles geboten hat.

    Ein Apple Produkt kauft man weil es einem gefällt und es auch ein Kult ist, ein Kult der Wahrscheinlich jetzt am ende ist.

    vll. sollten sie lieber Herr Alexander von Streit sich erstmal anstatt ein macbook und iphone, eine stück Hirn und wissen kaufen bevor sie so etwas posten und eine marke die Computer verkauft mit Sklaverei vergleichen PFUI!.

    thanks u Steve. R.I.P.

    Mary | 6. Oktober 2011 | 17:24 | Antworten
  21. Sklaverei oder Brüderlei ? Der Kapitalismus bleibt gnadenlos, und wenn der Mensch damit nicht klar kommt , sollte er oder sie ein neues System erfinden , in dem er oder sie klar kommt ..so lautet die Churchill Maxime ….

    Wir fördern mit unserer Mentalität auf direkte und indirekte Weise die Sklaverei…

    Gott Sei Dank , es gibt den Elfmeter Schuss…

    Mineiro | 6. Oktober 2011 | 18:04 | Antworten
  22. Es ist wirklich abenteuerlich, welche Richtung die Kommentare hier nehmen.

    Steve Jobs hat Produkte lanciert, die ganz deutlich unser Kommunikationsverhalten und unsere Beziehung zur Technik geprägt haben (oder wieso sehen so viele Smartphones wie iPhone Kopien aus?) und ganze Gattungen geschaffen. Nicht mehr und nicht weniger.

    Bei dem Gerede über die Sklaverei vergessen einige Autoren, was an positiven Aspekten dem gegenüber steht. Ein geschlossenes System ermöglicht reibungslosere Abläufe. Ich für meine Person benötige nicht die Freiheit, in jeder Software herumzupfuschen um dann festzustellen daß nichts mehr funktioniert. Hier erschließt sich mir eine ganz andere Art von Freiheit: Die Freiheit den Computer einfach für produktive Dinge zu nutzen. Versklavung ist für mich die Notwendigkeit ständig am Rechner herumzuadministrieren, weil sich irgendwelche Treiber mit irgendeiner Software nicht vertragen usw.

    Ich möchte keinem sein System madig machen, aber es gibt bei diesen Dingen sicher mehr als nur eine Wahrheit. Die Art der Sklaverei wählt jeder selbst. Und unabhängig davon ob man Apple mag oder nicht: Eine Persönlichkeit wie Steve Jobs verdient Respekt, Respekt für die Umsetzung von Visionen, an denen es unserer Welt derzeit mangelt. Ob dies die richtigen Visionen waren und sind lasse ich gern dahingestellt, aber ich würde mir mehr dieser charismatischen Persönlichkeiten wünschen.

    Günter Gischler | 6. Oktober 2011 | 18:32 | Antworten
  23. Visionen von Computern in jedem Haushalt, Vernetzung und digitalen Welten hatten sie alle, von Gates, bis Jobs. Microsoft hat es aber damals besser und schneller verstanden den gemeinen PC einen allumfassenden wirtschaftlichen Nutzen zu verpassen. Daher denke ich, das die letzten 10 Jahre, die wahren Jobs Jahre waren. Er hat es vollbracht, bereits vorhandenen Content auf seine neuen und stylischen Endgeräte zu bringen. Im nächsten Schritt wurde auch am Content selbst partizipiert. Da wurden Plattformen erstellt und Rechte eingekauft. Ich behaupte das Apple heute mehr an Musik, Apps und sonstigen Inhalten verdient, als sie jemals mit dem Verkauf von Hardware hätten verdienen können. Selbst mit Telefongesellschaften wurden geschickte und exklusive Verträge gemacht. Kurzum, er hat die Säulen “Freizeit, Hobby, Kommunikation und Lifestyle” in eine Tüte gepackt und das schlichte Arbeitsgerät mit minimalen Entertainmentfaktor und Schick anderen überlassen. Er wusste, das er niemals mehr die Officewelten erobern wird. Er hat gemacht, was er grossartig konnte, Cool, Geil und WOW in seine Geräte zu konzentrieren. Das hat jeder gern, von Skater über den Lokführer bis zum Vorstandsmitglied, Mama, Papa, Gross und Klein.

    Jetzt muss man aber sagen, das die Welt dadurch zwar bereichert, aber nicht revolutioniert wurde. Das täglich Brot der meisten Menschen, wird mit Produkten von Microsoft verdient. Oder noch simpler, ohne Windows und ohne Office läuft in den meisten Büros dieser Welt gar nichts mehr. Daher halte ich Bill Gates für den Menschen, der die Welt deutlich nachhaltiger und umfassender verändert hat, als Jobs dies tun konnte. Da dies aber kein Wettbewerb auf lobpreisende Abgesänge werde soll, bleibt mir nur noch zu sagen; Ruhe in Frieden, Steve. Der Platz in der Geschichte ist Dir freilich gegeben.

    Walter Niedermeyer | 6. Oktober 2011 | 18:38 | Antworten
  24. so gesehen wäre der Kauf von Zigaretten und Alkohol – Abhängigkeit und somit auch Sklaverei… Seit 1989 besitze ich Apple-Produkte – als Sklave habe ich mich bisher nicht gefühlt. Ich sehe das ganze eben sehr locker – für mich ist der Computer ein Werkzeug – eine Maschine – ein Industrieprodukt – Industrieprodukte gehören gestalte) – je schöner des so besser – dann sieht es auch gut im Büro aus – das Arbeiten macht mehr spass – ein Werkzeug soll auch spass in der Anwendung machen – nicht nerven – sich unbemerkbar machen – Kult kommt vom anbeten – anhimmeln – Kult entsteht immer aus der Masse – wie man nun ein Werkzeug, dass mein Alltag erleichtert, anhimmelt, ist mir schleierhaft – warum werden Menschen bei diesem Werkzeugvorteil von Apple so aggressiv? – was ist mit diesen Menschen los? – ich nutze allerdings auch gerne Linux – Debian besonders – oder auch Win – in der Küche ein Mixer von Krupps – vielleicht bin ich ja ein Slave von Krupps – hmm – oder mein Auto – ein Volvo V40 – Slave? Ja – abhängig bin ich immer – aber von der kapitalistischen Gesellschaft mehr als von Produkten – kurzum – am objektivsten berichtet derzeit die ARD über den Tot von Steve Jobs – mein Sklavenhalter? Nö – aber ein Vorbild als Unternehmer, der Spass an seiner Arbeit hatte – ich hab auch gerne Spass an meiner Arbeit – Deutsche, seit mal lockerer – Schau Steve

    migger45 | 6. Oktober 2011 | 18:50 | Antworten
  25. Mal abgesehen vom Zauberwort “Jailbreak”, was die ganze Nummer mit einem recht pragmatischen Ansatz ohne große Mühe aus dem epischen Leidenskontext holt, hier noch ein Statement zu solchen in meinen Augen mit Rationalität gerechtfertigten Reflexbashings:

    Ich finde ja, solange der Todestag noch nicht kalendarisch aus allen Zeitzonen verschwunden ist, sind solche Texte, im Sinne eines halbwegs anständigen sozialen Miteinanders, schlicht etwas grobmotorisch platziert und tragen das muffige Aroma der Jungautorenprofilierung. “Darf denn sowas nicht geschrieben werden?” doch, na klar, zumal es ja inhaltlich zutreffend ist. Aber dies im Dunstkreis der noch warmen Todesmeldung raus zu drücken hat für mich pubertäre Züge nerdiger Antisozialisierung.

    ( Nix für Ungut)

    Daniel Glass | 6. Oktober 2011 | 18:54 | Antworten
  26. Ich weiß nicht ob ich gerne ein Apple-Sklave wäre, habe es nie ausprobiert, ergo noch nie ein i-irgendwas besessen. Ich habe auch keine Ahnung was ein Jailbreak oder Cydia-Apps sind. Kann man das essen ?
    Irgendwie bin ich wohl von vorgestern.

    joos63 | 6. Oktober 2011 | 19:14 | Antworten
  27. der wichtigste satz im kommentar von alexander von streit lautet: ich bin selbst schuld!
    also warum steve jobs irgendetwas vorwerfen? niemand ist gezwungen, apple-produkte zu kaufen. wer es tut, obwohl er weiß, welche folgen dies für seine (vermeintliche) freiheit hat, muss sich nicht beschweren.
    und warum macht man steve jobs dafür verantwortlich? weil es so schwer ist, selbst verantwortung zu übernehmen? weil es leichter ist, wenn (irgend)ein anderer schuld ist? ist da das merkmal eines (vermeintlich) freien menschen?
    ich selbst schwanke jeden tag zwischen diesen ansprechenden produkten und der vorstellung, eben nicht mehr als (vermeintlich) freier mensch, das www nutzen zu können. bisher konnte ich widerstehen – wenn ich aber irgendwann falle – dann ist es meine schuld!
    W.

    Emma S. | 6. Oktober 2011 | 19:20 | Antworten
  28. Hallo erstmal…
    Ich habe heute in mehreren Artikel gestöbert, nachdem ich die beherrschende Schlagzeile gelesen habe, dass Steve Jobs gestorben ist und habe u.a. auch Dinge erfahren, die ich bisher nicht wusste.
    Dann bin ich über diese Schlagzeile gestolpert: “Steve Jobs, Du hast uns die Freiheit genommen” – im ersten Moment habe ich verdutzt drein geschaut und darum habe ich den Link dann auch geklickt und den Beitrag von Alexander von Streit aufmerksam gelesen, sowie die kontroversen Kommentare dazu. Das ganze hat mich nun dazu bewegt auch meinen Senf dazu zugeben.

    Gleich vorweg möchte ich zum Beitrag von “Mary” etwas sagen: ich finde es in sich sehr umstritten, wenn man jemandem vorhält er würde beleidigent sein und selber eben diesen Mensch im gleichen Atemzug beleidigt!? Damit muss man sich ja dann den eigenen Vorwurf gefallen lassen, leuchtet zumindest mir nicht ein.

    Ich kann verstehen, dass dem einen oder anderen der Tod von Steve Jobs nahe geht, ich selber gehöre auch dazu. Doch gibt mir das nicht das Recht die kritische Meinung Anderer in den Dreck zu ziehen.

    Wenn ich den Beitrag hier lese, verstehe ich die Gedanken nicht als persönliche Attacke gegen Steve Jobs, sondern als Kontrapunkt zu den übrigen Berichten und Nachrichten, die sich ebenfalls nicht auf die Perönlichkeit an sich beziehen. Steve Jobs ist in meinen Augen Steve Jobs und Steve Jobs. Der eine ist ein Mann mit Familie und Freunden, der sein Leben gelebt hat ohne dass ich davon detailliert Kenntniss genommen habe oder ohne weiteres erlangen könnte oder wollte. Er hinterlässt jetzt u.a. Frau und Kind. Das kann man auch nachlesen, ja, aber das sind nicht die Fakten die die Welt im Moment bewegt. Der andere Steve Jobs ist Gründer von Apple, Pixar und anderen Firmen, hat den iPod, das iPhone und Co. ins Leben gerufen. Er stand in der Öffentlichkeit, für jedermann verfügbar. Und diesem Steve Jobs trauert die Mehrheit jetzt nach.

    Was hat er geschaffen? Dazu kann man eben geteilter Meinung sein und das es auch kritische Blicke darauf gibt kann ich prinzipiell nur gut heißen, denn das ist “freie Meinungsäusserung” und damit ein Grundpfeiler von “Freiheit”. Diese Empfindung birgt aber nicht automatisch meine Zustimmung!

    Auf alle einzelen Punkte möchte ich gar nicht eingehen. Nur ging es immer wieder darum, wenn doch im Beitrag von “Zwang” ja sogar “Sklaverei” gesprochen wurde, so war gern eine Antwort – dann nimm ein anderes System, kauf keine Apple Produkte. Ja, richtig! Wer diesem Zwang nicht unterworfen sein will, der muss ja nichts von Apple kaufen, der könnte ja etwas von Windows kaufen – oder doch nicht, da da ja ebenfalls ein “Zwang” besteht? eben einer von Windows – okay, dann nicht Windows, dann Linux oder Co.
    Es gibt ja umgangsprachlich “immer eine Alternative”.
    Doch wenn ich mich persönlich somit umorientiere, mir alternavie Produkte suche – verändert dies irgendetwas an den Apple-Produkten bzw. an der Apple-Philosophie? Wird dann plötzlich den restlichen Benutzern nicht der “Zwang” auferlegt, werden dann z.B. vom iPhone nicht mehr persönliche Daten an Apple weiter gegeben? (Wurde ja angeblich von Apple abgeschaltet – soll auch nur als Beispiel dienen). Alexander schreibt ja, das er selber gerne Apple-Produkte genutzt hat und auch weiter nutzen wird, weil sie schön, praktisch, angenehm, zuverlässig und und und sind.
    Die Tatsache das Apple bewusst und konsequent auf Markenbindung setzt, ist und bleibt ein Fakt. Dies wurde und wird auch in Zukunft von vielen Herstellern so betrieben und gilt in vielen Bereichen unseres täglichen Lebens. Apple hat es nur halt wie erwähnt recht konsequent betrieben. Und das dieser Beitrag in erster Line eben diese Philosophie bei Apple beleuchtet, ist eben dem traurigen Umstand zu verdanken, dass eben der führende Kopf, die Person mit der Allewelt Apple in verbindung bringt, gestorben ist.
    Genau aus diesem Grund schreiben ja auch alle anderen. Und dass man über einen verstorbenen nur gutes sagen darf ist schlichtweg unsinn. Dann dürfte man genau so gut nur noch positives über Honeker, Stahlin oder oder oder sagen.
    Selbstverständlich braucht man sich auch nicht das Maul zu zerreissen, insbesondere nicht über den Mensch an sich – aber das habe ich ja schon versucht klar zu machen. Steve Jobs ist getorben, das ist traurig, seiner Familie und seinen Freunden gilt mein Mitgefühl.
    Sein “Vermächtniss” bezieht sich aber eben nicht auf diese Person, sonder auf Apple und alles was damit zusammen hängt – und das darf man auch heute kritisch betrachten! So sehe ich das zumindest. Es ist meine persönliche Meinung und mit dieser habe ich keinen Anspruch auf generelle Gültigkeit. Ich gehe nicht davon aus, das jeder diese Meinung mit mir teilt – nein, ich wünsche und hoffe es sogar, denn sonst wäre die Welt sehr eintönig und fad. Aber ich nehme mir das Recht heraus, sie frei zu äussern! Und dieses Recht gestehe ich auch allen anderen zu – auch Alexander von Streit.

    friendlessfrog | 6. Oktober 2011 | 19:37 | Antworten
  29. Ein gut geschriebener Text, der aber, bei aller Wortgewandtheit nicht darüber hinwegtäuschen kann, dass er so selbstreferentiell ist, dass er sich selbst ad absurdum führt, zeigt er doch, dass aller Umus SELBSTGEWÄHLT ist und entsprechend ist dieser Text ein überflüssiger Text, denn da niemand gezwungen wird, ein Ipadpodphone zu kaufen, sollten sich diejenigen, die sich dennoch aus welchen Gründen auch immer entschließen, ein Ipadpodphone zu kaufen, nicht künstlich über ihre Abhängigkeit von den entsprechenden App’s aufregen. Oder wissen Sie etwa nicht, was Sie tun (kaufen)?
    Sie können die entsprechende Abhängigkeit auch jederzeit gegen eine öffentliche rechtliche Programmabhängigkeit eintauschen und sich ab sofort über das aufregen, was Ihnen auf dem Flachbildschirm zugemutet wird, ohne dass sie darauf einen Einfluss hätten.

    Michael Klein | 6. Oktober 2011 | 19:45 | Antworten
  30. hi Michael Klein,

    also wie gesagt: Apple versklavt seine User und gängelt sie mindestens genauso schlimm wie Microsoft es mit Windows tut. Von daher bin ich weg von Windows nach Linux gewechselt und dass schon seit einigen Jahren.

    Und was die Performance auf dem Bildschirm (also die Bildschirmreso-
    lution) angeht, muss ich sagen, dass ich derzeit sehr zufrieden bin. Linux beherrscht schon den neusten Standard mit HD+ und Bluerays laufen in den normalen Laufwerken total anständig.

    Auch auf Laptops laufen die meisten Linux-Distributionen sehr anständig und schonen sowohl die CPU wie auch die GPU.

    Von daher muss ich dir also widersprechen, was dass “sich aufregen über dass was einem auf dem Flachbildschirm zugemutet wird” angeht.

    Und auch zu I-Phones, I-Pads und Macbooks gibt es sehr gute Alternativen. Wenn ich mir jemals ein Smartphone zulegen sollte, dann würde ich die Firmen HTC oder Samsung oder auch LG bevorzugen. Die können das gleiche und sind auch preislich günstiger. Und anstelle von einem I-Pad habe ich lieber meinen Laptop (ich habe bei meinem Friseur jedes mal die Chance, auf einem nigelnagel neuen I-Pad herumzuspielen und das ausuprobieren; aber um ehrlich zu sein: die Bildschirmtastatur reagiert mir deutlich zu verzögert, was ein Graus ist für mich als Schnelltipper.) Außerdem: diese I-Pads speichern wirklich fieserweise zu viele Daten über einen, die ich dann erst umständlich nach jeder session wieder rauslöschen darf. Das ist echt oberfies. Das einzige was an diesen Dingern wirklich gut ist, ist der Safari-Browser. Der schlägt Opera und Firefox wirklich noch um Längen. Aber sonst…Neee ehrlich, so ein Ding brauche ich echt nicht. Und auch ich selbst habe gemerkt, dass Filme gucken auf dem I-Pad einfach echt schlecht geht…

    Liebe Grüße
    dein Linuxhelfer

    Linuxhelfer | 6. Oktober 2011 | 20:02 | Antworten
    • Hallo Linuxhelfer,

      ich kann nicht wirklich sagen, dass ich verstehe, warum Du mir widersprichst, denn mein Argument war gerade, dass TROTZ aller I-Gängelei, die einmal dahingestellt sein kann, IMMER NOCH NIEMAND GEZWUNGEN WIRD, sich ein Ipodpadphone zu KAUFEN. Dagegen wird (fast) jeder gezwungen, öffentlich rechtliche Sender zu finanzieren… Wo also siehst Du die Notwendigkeit zu widersprechen, wo Dein eigenes Argument doch darauf hinausläuft, die WAHL-Alternativen zu Ipodpadphone zu benennen, also mein Argument, dass niemand gezwungen wird ein Ipadpodphone zu kaufen, zu belegen?

      Michael Klein | 6. Oktober 2011 | 20:09 | Antworten
  31. Hallo,

    in allererster Linie sehe ich in Steve Jobs einen Unternehmer,dem es gelungen ist,mit seinem Produkt die Massen zu manipulieren,natürlich begünstigt durch Medienrummel.Wie schon vorab erwähnt,war er ein
    Kontrollfreak und ob er Genie war oder doch nur ein kleiner Psychopath mag dahin gestellt sein.
    Mir ist dieser Hype um Appleprodukte sehr suspekt,da die Qualität oft nicht das hält was der überzogene Preis verspricht.
    Den meisten Kunden von Appleprodukten geht es einzig und alleine ums Image.Wehe man kauft sich etwas anderes,dann
    sieht man in den Gesichtern: “Der ist ja von vorgestern”.
    Man will halt auch dabei sein und verleiht damit seiner mangelnden Individualität mehr Ausdruck.

    Lars | 6. Oktober 2011 | 20:13 | Antworten
  32. Na ja spätestens, seit Matrix weiß jeder, dass es eine rote und eine blaue Pille gibt, die es zu schlucken gilt und Pillen haben nun mal in der Regel immer einen bitteren Beigeschmack.
    Es muss jeder für sich selbst entscheiden, ob er Freiheit mit allen dazugehörigen Unwegsamkeiten, Risiken und Herausforderungen haben möchte, oder sich lieber im Schoss der umsorgenden Mutter wiederfindet, der im Zweifelsfall den Handlungsspielraum ganz klar durch die länge Nabelschnur begrenzt.

    Alecs S | 6. Oktober 2011 | 20:25 | Antworten
  33. Und ich dachte schon, die Zeiten seien längst vorbei, in denen der Besitz eines Mac oder eben eines PC für einige ungefähr so entscheidend und spaltend war, wie vor 50 Jahren der Besitz einer katholischen oder einer evangelischen Taufurkunde, .

    Jobs hat Ihnen nicht die Freiheit genommen, Herr von Streit, und das wissen Sie auch selbst: Sie gehen dem Imagekünstler ja, wie Sie selbst gestehen, sehr genussvoll auf den Leim. Also genießen Sie’s doch, andere genießen anderes. Wir entscheiden immer noch selbst über uns.

    Apple – wie Sie ja auch selbst sagen – bietet inzwischen reine Lifestyle-Produkte, technisch liegen längst keine Welten mehr zwischen Mac- und “Dosen” bzw. dem ganzen iKram und seinen i-losen Konkurrenten.

    Die Werbung zaubert virtuelle Welten/Persönlichkeiten für uns und von uns, in die wir uns gerne hineinsaugen lassen, – Eintrittskarte ist der Kauf eines überteuerten “In”-Produkts – das ist Lifestyle.

    Man entkommt ihm nur mit eigenem Stil: das kann billiger sein, ist aber schwerer zu bekommen.

    So, ich muss mal gucken, was meine iWash macht.

    Sibylle | 6. Oktober 2011 | 20:36 | Antworten
  34. Menschen mit einem derart eingeschränktem Horizont, wie Du ihn hier an den Tag legst, tun mir leid.

    Mehr Energie will ich in diesen Kommentar nicht Stecken, als ich bisher investierte, zumal verglichen damit noch weniger Sachverstand und Anstand in deinem Artikel steckt.

    Nils | 6. Oktober 2011 | 20:59 | Antworten
  35. Letzte Woche einen sehr guten Kollegen verloren, diese Woche ist Steve Jobs von uns gegangen, mein Bedarf an Krebstoten ist erst einmal gedeckt und mache mir wirklich keine Gedanken, ob uns Jobs nun mit Restriktionen belegt hat oder nicht. In den meisten Fällen waren sie ja berechtigt und wer braucht schon Flash. Bei den Apps bin ich froh, dass nicht jeder “Schrott” auf dem Markt auftaucht, das hält das ganze System schlank.
    Bis dieses Jahr hatte ich nur ein iPod und war zufrieden. Das iPhone war mir ziemlich egal, interessanter war allerdings ein iPad, von einem iMac oder iBook ganz zu schweigen. Letztere wollte ich unbedingt seit Jahren kaufen und wer hätte gedacht, daß ich meinen Apple-Gerätpark jetzt ausgerechnet doch zuerst mit einem iPhone erweitert habe. Allerdings schon mit dem Wissen, dass ein iPad 1 Monat später folgen sollte und ich mich im nächsten Jahr (nach fast 20 Jahren) von meinem letzten Windowsrechner verabschiede.
    Ja ich gebe mich damit in die Hände von Apple, aber vorher war ich in den Händen anderer Hersteller. Eine Datensammelwut hat jedes Unternehmen, so wie Facebook, Google oder auch Behörden. Ist so, weil die Datenschutzbehörden der Länder eigentlich nichts richtiges unternehmen.
    Wenn jemand einen Apple wegen des Hype kauft, ok, ich stelle mich jedenfalls nicht morgens in die Warteschlange um als erster ein Gerät zu erhalten. Mindestens ein halbes oder bis zu zwei Jahre müssen vergehen, bevor ich zuschlage. Dann kenne ich die Testberichte oder Probleme anderer User und muss mich nicht mit unausgereiften Produkten herumärgern, weil die Anwender den Druck auf die Firmen zur Präsentation neuer Geräte erhöhen. Schneller, weiter, höher… ich komme mir vor wie im alten Rom, wo es auch nur um Brot und Spiele ging.
    Es tut mir leid für Steve Jobs, dass er so früh gehen musste, sicher hätte er noch viele Ideen gehabt, aber die Applewelt bleibt deswegen nicht stehen. Ich hoffe, dass er sich rechtzeitig um sein Erbe gekümmert hat und “sein Apple” noch nach seinem Tod Geschichte schreibt.

    R.I.P. Steve

    Matthias Brandt | 6. Oktober 2011 | 21:36 | Antworten
  36. Ein seltsamer Artikel! Nicht, dass ich entschieden widersprechen würde, aber mir ist das alles zu unkonkret. Moderne Sklaverei? Ja, wo denn? Wischi waschi vom Anfang bis zum Ende.

    Den (technologischen Fortschritt) kann man kaum aufhalten. Und wer will das auch schon? Gerade heute, wo Technologie ja gerade auch helfen kann, die Umwelt zu schonen oder (mehr) Demokratie herbeizuführen.

    Falsch ist jedoch, Steve Jobs dafür verantwortlich zu machen. Schäbig ist es, schmutzige Wäsche mit einem gerade erst Verstorbenen zu waschen.

    Und wer sagt überhaupt, dass es die Technik ist, die uns unfreier macht? Auch das ist – zumindest meiner Meinung nach – absolut falsch. Der Mensch ist es, der sich nicht weiterentwickelt hat.

    In den nächsten hundert Jahren müssen und werden wir den Kapitalismus in der heutigen Form sehr wahrscheinlich überwinden. Eine andere, direktere Demokratie ist die Diktatur der Zukunft. Aber das alles werde ich wahrscheinlich nicht mehr erleben. Schade oder zum Glück?

    Oliver | 6. Oktober 2011 | 21:42 | Antworten
  37. Danke für diesen Artikel. Ich dachte heute ich traue meinen Ohren nicht, als ich die Heute Sendung heute gesehen habe. Lobeshymnen auf Steve Jobs, als wäre er ein Heiliger. Ein Mensch, der die Menschheit mit Liebeshymnen überschüttet hat. Ein Mensch, Mutter Teresa gleich. Die Verse des aktuellen Literaturnobelpreisträgers wurden ihm gewiddmet. Und wenn Menschen, die ihr Leben wirklich in den Dienst der Menschheit gestellt haben, Menschen, die z.B. irgendwo in einem Brennpunkt einer großen Deutschen Stadt als Streetworker versuchen, Kindern eine Zukunft zu geben, wenn einer dieser vielen Unbekannten stirbt, werden 99,9% von ihnen in keiner Heute Sendung erwähnt.
    Aber ein Mann, der die Welt in “die moderne Sklaverei” führt, wie im Artikel so treffend formuliert, stirbt, dann werden solche Lobeshymnen im öffentlichen Rundfunk angestimmt…

    Simone | 6. Oktober 2011 | 22:20 | Antworten
  38. Ich finde es immer wieder erstaunlich wie die Applegegner ihren Hass auf dieses geniale Unternehmen begründen! Natürlich ist Apple in vieler hinsicht “introvertiert” aber warum nicht? braucht man denn wie bei Windows hunderten von Zusatz Schnick schnack? NEIN! Ich brauche keine externe Festplatte, externe Webcam oder ähnliches! Beim iPhone brauche ich keinen zusätzlichen Karten Slot! 16Gb oder auch nur 8Gb reichen vollkommen aus! Apple bietet einfach immer das Gesamtpacket, wenn die neuen Softwares (übrigens kostenlos) fürs iPhone rauskamen, war ich immer erstaunt, ich dachte immer “irgendwann geht es ja nicht mehr weiter” aber falsch gedacht, ich wurde immer wieder aufs neue überrascht, es war immer wieder ein Erlebnis ein Produkt von Apple zu besitzen. Ich denke diese große Masse die einen scheinbar unbegründeten Hass auf Apple hat, kann es einfach nicht ausstehen das Apple in sovielen Dingen Vorreiter ist. Samsung und Co sind immer fleißig am kopieren, Apple erfindet den tablet PC, Samsung baut auch einen ?!! und um mal auf diese ganzen Kommentare einzugehen von wegen Abhängigkeit und so… Wer sich mal genau im Apple Store umschaut, der wird bei den Macs lesen, dass es eine Anleitung gibt wie man auf Mac Computer Windows installiert! Wer nicht auf den Kopf gefallen ist wird das schon hinbekommen. Und wegen der Kritik an den Arbeitsbedingungen, logisch ist es nicht in Ordnung das diese so schlecht sind, aber seien wir mal ehrlich, die anderen Herrsteller werden wohl kaum bessere haben! Ich fand es auch sehr anmaßend zu sagen das Steve Jobs das getan hat um seinen eigenen Reichtum zu steigern!

    Rechtschreibfehler gibts Gratis dazu =D

    ep ep | 6. Oktober 2011 | 22:27 | Antworten
    • Offene Systeme können überall produziert werden – auch z. B. in Dunkel-Deutschland. Apples Geräte werden mit Menschenausbeutung “par excellence” produziert. Super, oder? Aber Hauptsache hipp (ist das nicht Baby-Nahrung?)…

      whim | 7. Oktober 2011 | 08:11 | Antworten
  39. … Sie denken alle das Selbe, Sie reden alle das Selbe und Sie wollen alle das Selbe … welch gelangweilte Welt von Plastik-Peoples oder vielleicht eher eine Appel-Matrix … anyway, ich hab den Artikel nicht mal bis zur Hälfte gelesen … greetz aus Berlin, Ed

    Edzard van Hove | 6. Oktober 2011 | 23:28 | Antworten
  40. So ein Blödsinn. Ich nutze auch alles mögliche von Apple und lebe absolut selbstbestimmt. Der Text ist populistisch und darauf aus, Krawall zu veranstalten. Das finde ich sehr bedenklich, wenn ein Mensch stirbt. Es passt nicht. Es ist unanständig.

    Harry Wessling | 7. Oktober 2011 | 00:11 | Antworten
    • Selber Blödsinn. Wenn man nicht merkt, wie man “selbstbestimmt” lebt…!?

      Ich zahle Steuern, lebe aber selbstbestimmt. Ich bin mit meinem Wohnort registriert, lebe aber selbstbestimmt. Ich zahle meine Handy-Rechnung, lebe aber selbstbestimmt. Ich fahre Auto, leber aber selbstbestimmt. Ich zahle mit EC-Karte, lebe aber selbstbestimmt. etc…

      Ich benutze Apple, lebe aber selbstbestimmt. Wirklich?

      whim | 7. Oktober 2011 | 08:16 | Antworten
  41. PS: Ab wann darf man auch Negatives über Verstorbene schreiben? Nach einem Tag? Nach drei Tagen? Nach sieben Tagen? Ok, dann komme ich in sieben Tagen wieder…

    Doch soviel dazu: Steve Jobs war kein Heiliger – auch wenn manche dies hier so darstellen. Er hat sein Geld das Leben lang gehortet – mitgenommen hat er keins. Da sind Bill Gates oder Warren Buffet schon “heiliger”, oder?

    whim | 7. Oktober 2011 | 08:25 | Antworten
  42. Die Grundbedürfnisse der Menschen haben sich in den vergangenen 20.000 Jahren nicht wesentlich geändert. Nur ihre Befriedigung wird durch die konsequente Forderung nach Sublimierung und den Men in the Middle ständig komplizierter und aufwändiger und damit oft unmöglich. Hierzu hat Herr Jobs – das muss man ihm lassen – einen wesentlichen Beitrag geleistet.

    Ich persönliche halte die postmodernen Trends für Irrwege. Da sie aber – wie schon gesagt – kompliziert genug sind, bedarf es für Entwurf und Umsetzung natürlich dennoch Visionäre, Gestalter, und ein Heer von Technikersoldaten. Genialität ist all diesen Kräften nicht abzusprechen. Nur ändert das in der Sache wenig.

    Um einmal etwas auszuschweifen: Die Profanisierung von allem ist mittlerweile so weit gegangen, dass *Krebswunderheiler* – wenn man sie wirklich ausspähen könnte – oder Personen, welche Stroh zu Gold spinnen können, sofort und nahtlos ihren Wunderstatus einbüssten, indem man sie
    a) Dem Wissenschaftlichen Analysebetrieb
    b) Der Kommerziellen Vermarktung ihrer Fähigkeiten
    c) Der Eingliederung in die Panglobale Wertschöpfungskette
    zuführte.

    Es wäre halt von da an ihr “verdammter Job”, gegen lausigen Lohn Wunderheilungen zu bewirken, Stroh zu Gold zu spinnen, Madonnenstatuen zum Weinen zu bringen etc.

    Fazit: Man lässt sich dieser Tage nur all zu leicht blenden. Und wer großes leistet, ist nicht unbedingt ein Vorbild.

    Einfaltspinsel | 7. Oktober 2011 | 10:02 | Antworten
  43. Ach so: Und dann natürlich nochmal schön “Asche machen” (sorry für die Doppeldeutigkeit)… Aber für wen eigentlich??

    http://www.heise.de/mac-and-i/meldung/Veroeffentlichung-der-Jobs-Biografie-nochmals-vorgezogen-1356490.html

    whim | 7. Oktober 2011 | 11:15 | Antworten
  44. Wir werden auch ohne ihn leben können – trotzdem “schluchz”.

    Fritz Waff | 7. Oktober 2011 | 13:07 | Antworten
  45. Ich bin gespannt ob es jemals jmd. in diese Fußstapfen schafft… Ein wirklich großer Visionär!!

    http://blog.code-n.org/2011/10/07/gunter-dueck-%e2%80%9esteve-jobs-besas-so-etwas-wie-eine-emotionale-intelligenz-%e2%80%93-fur-maschinen%e2%80%9c-2/

    Janina | 7. Oktober 2011 | 16:08 | Antworten
  46. Lasst Steve doch einfach in Frieden ruhen! Muss man denn alles und jeden zerfleddern?

    Mike | 7. Oktober 2011 | 20:57 | Antworten
  47. Erstmal, es ist immer traurig, wenn jemand stirbt, aber darauf will ich nicht hinaus.
    Das, was ich an Apple beurteilen will, sind die Geräte, die Software und das Verhalten der Nutzer.
    Was auf keinen Fall zu bestreiten ist: Apple macht tolle Geräte!
    Ja, Geräte…..

    Die Software und die Bedienung ist was anderes. Das Gesamtpaket halt.
    Wenn man sich ein Apple-Gerät kauft, ist man noch frei, aber das “unfreie” lässt nicht lange auf sich warten.
    Man packt es aus, und schwupp braucht man eine Verbindung zu Apple, und das geht nur über Itunes und eine Internetverbindung!

    Auch Klar, Itunes lässt sich leicht bedienen, auch für Laien, aber genau da ist der springende Punkt! Laien merken nicht, dass Apple dieses “Monopol” hat.
    Die Musik z.B. wird in .m4a gespeichert, ein unübliches Format und auf anderen mp3-Playern nicht zu gebrauchen!
    Zwar kann man das ändern, aber wer weiß das schon?
    Und was interessiert es meine Freunde, wie oft ich welches Lied höre??? Wenn ich es sagen möchte, dann tue ich das, aber nicht über Ping.

    Selbstverständlich gibt es auch Software, um dies zu umgehen, aber diese sind eher unbekannt, und bieten auch nicht den komfort des App-Stores.

    Wobei wir schon beim nächsten Thema wären, der App-store.
    WER kontrolliert die Apps und entscheidet, ob sie “in Ordnung” sind.
    WER bekommt die Rechte an den Apps???
    APPLE

    Alles Streitfragen, auch wenn Apple sagt, dass dadurch die Qualität und die Virenfreiheit garantiert wird.
    Es gibt zwar auch verschiedene Möglichkeiten, eigene Programme zu laden, aber ist das legal??? Und man verliert die Garantie! Noch mehr zum Streiten.
    Und dann noch der Skandal, dass Apple die Aufenthaltsorte von IPhone-Besitzern speichern lässt, das gleiche mit den Daten wie bei Facebook, aber darauf will ich hier nicht näher eingehen.

    Ganz aktuell, die Arbeiter in Asien, es ist EGAL, ob andere das auch machen! Wenn sich alle mit nem´ Hammer auf den Kopf hauen, mache ich das dann auch???!
    Man sollte einfach dran denken, dass das Menschen wie wir sind und auch ein Recht auf ein anständiges Leben haben, und dazu gehört auch anständige Arbeit mit anständigen Löhnen und Arbeitszeiten.
    Und zuletzt möchte ich noch was zum Komfort, der Freiheit und der Gebundenheit sagen: Vielleicht ist es nicht jedem bewusst was ICloud heißt. Für diese: Ich nehme meine persönlichen Daten und schiebe sie Apple ins Maul. Zwar kann ich dann von Überall drauf zugreifen….. aber ist es mir das wirklich wert??? Wer versichert mir, dass die Daten doch nicht gelesen werden??? Zum Beispiel durch Hacker?
    Ich spiegele mich ja in meinen Daten ab, und ist das Für jedermann?

    Absolut klar, jeder ist selbst verantworlich, wie viel er von sich Preisgibt, oder ob er sich so einschränken will, Apples Geräte haben viele Vorteile, die aber wegen den Streitthemen nur mit Vorsicht genossen werden sollten.
    Mit welcher Vorsicht? DAS entscheidet jeder selbst!
    ascore 5000

    ascore5000 | 13. Oktober 2011 | 17:26 | Antworten
  48. Was für ein Stockholmsyndrom-Beitrag! Aus Bequemlichkeit wird die Pressefreiheit an Apple verkauft. Und dafür bedankt sich so einer auf einem zdf blog. Erbärmlich!

    red | 21. Oktober 2011 | 10:58 | Antworten

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