Mobiles Google+ trackt Nutzer
Google+ heißt der neue Dienst von Google, der binnen weniger Tage in Deutschland schon zahlreiche begeisterte Mitglieder gefunden hat: Endlich eine Facebook-Alternative. Google+ verbindet wie Facebook Menschen miteinander – ganz einfach kann jeder über “Kreise” definieren, welche Personen welche Nachrichten erhalten. Die Nutzer erhalten damit mehr Kontrolle über ihre Daten – dennoch gibt es einen Haken.
Google+ punktet in Sachen Datenschutz, da jeder Nutzer die Kontrolle über seine öffentlichen Äußerungen erhält. Wie im realen Leben kann jeder darüber bestimmen, wie viele Personen etwas erfahren. Anders als bei Facebook müssen sich Nutzer also nicht “befreunden“, sondern sie können differenzieren – nach “Familie“, “Freunde“, “Bekannte“ oder beliebigen Interessensgebieten.
Der neue Dienst verfügt zudem über ein in sozialen Netzwerken bislang unbekanntes Feature: Man kann eine Weiterverbreitung der Originalnachricht durch andere deaktivieren. Das ist neu, denn das klappt heute nicht einmal bei E-Mails. Natürlich gibt es Umwege wie etwa Screenshots, um dennoch Inhalte gegen den Willen des Urhebers zu verbreiten. Unbedachtes Weiterverbreiten ist bei Google + jedenfalls ausgeschlossen, mutwilliges nicht.
Hohe Nachfrage nach mehr Kontrolle
Weil offenbar die Nachfrage nach mehr Kontrolle groß ist, hat Google angekündigt, über dieses Wochenende die deaktivierte Weiterleitung über die eigenen Kreise hinaus zum Standard zu machen, sodass die weitere Verbreitung bewusst gewählt werden muss. Der Dienst befindet sich nämlich noch im Beta-Zustand. Hinein kommen deshalb bislang nur diejenigen Google-Konto-Inhaber, die von Google+-Nutzern angemailt werden.
Auch wenn Nutzer also gegenüber ihren Kreisen eine gewisse Kontrolle über ihre Daten ausüben können, gegenüber Google ist keinerlei Kontrolle möglich. Google erfährt über den Dienst, wie Menschen andere Menschen einordnen und in welchen Beziehungen sie zueinander stehen.
App kann User lokalisieren
So darf es auch nicht verwundern, dass die entsprechende mobile App, die es für Android-2.1- und iPhone-Nutzer gibt, auch die “Kontaktdaten lesen“, den “SD-Karten-Inhalt ändern / löschen“ und den “Telefonstatus lesen“ darf. Zum Aufreger dürfte sich jedoch die Forderung entwickeln, dass die App immer auch auf den “genauen (GPS-)Standort“ zugreifen kann. Natürlich hat der Nutzer keine andere Wahl als zu “akzeptieren“.
Dazu gehören die “mobilen Nutzungsbedingungen“. Darin heißt es: “Sie stimmen der Sammlung, Verwendung, Freigabe und weiteren Übertragung Ihrer Daten einschließlich (jedoch nicht beschränkt auf) Sprach- und Standorten, gemäß den Google Mobile-Datenschutzbestimmungen (m.google.de/privacy) zu.“ Darin wird näher spezifiziert, was unter „Standortdaten“ verstanden wird: “Diese Informationen können wie im Falle von GPS-Daten auf Ihren tatsächlichen aktuellen Standort hinweisen. Sie können aber auch nur einen Teil einer Adresse übermitteln, um eine Karte der näheren Umgebung anzuzeigen.“
Google droht Ärger
Google könnte nun ähnlicher Ärger ins Haus stehen wie Apple. Als Apple sich in seinen Datenschutzbestimmungen das Recht einräumte “präzise Standortdaten“ zu erheben, nutzen und weiterzugeben, “einschließlich des geographischen Standorts Ihres Apple-Computers oder Geräts in Echtzeit“, war der Aufschrei hierzulande groß und Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) mahnte Nachbesserungsbedarf an. Weil Nutzer den Bedingungen zustimmen müssen, erhielt Apple dafür auch den diesjährigen Big-Brother-Preis.
update:
Weil es vielleicht unklar ausgedrückt war:
Auch Facebook bietet die Funktion, Freunde nach Listen zu organisieren und Statusmeldungen nur bestimmten Listen anzuzeigen. Zusätzlich lassen sich “Gruppen” gründen, die privat oder sogar “geheim” sein können. Zu diesen Gruppen kann man Freunde hinzufügen, das ist dann wie eine zweite Pinnwand, die nur Gruppenmitglieder sehen können. Allerdings sind das anders als bei Google+ nicht die “werksmäßig” vorgesehenen Standardeinstellungen. Bei Google+ müssen sich die Nutzer Gedanken über die Einsortierung ihre Kontakte machen und bei Facebook nicht. Daher ist sind die “Kreise” ein wesentliches, neues Ordnungsprinzip bei Google+.
(Das ZDF ist für den Inhalt externer Internetseiten nicht verantwortlich)
22 Kommentare | 03. Juli 2011 | 11:48 Uhr |
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“Wie im realen Leben kann jeder darüber bestimmen, wie viele Personen etwas erfahren. Anders als bei Facebook müssen sich Nutzer also nicht ‘befreunden’, sondern sie können differenzieren – nach ‘Familie’, ‘Freunde’, ‘Bekannte’ oder beliebigen Interessensgebieten.”
Das ist nur die halbe Wahrheit. Es ist zwar richtig, dass Facebook immer ein “befreunden” voraussetzt, aber prinzipiell bietet Facebook diese Funktion auch. Man kann die “Freunde” (engl. Friends, also eigentlich eher “Bekannte”) bei Facebook in Listen einteilen und ebenfalls einstellen, dass meine Äußerung xy nur Liste a und/oder Liste b sehen kann. Ebenso kann man im Profil einstellen, welche Liste was sehen darf.
Es ist in sofern also schon richtig, dass G+ kein “befreundet” voraussetzt, sobald dies bei Facebook aber gegeben ist, kann man die selben Funktionen wie bei G+ nutzen, wenn auch natürlich (wie üblich bei Facebook) wesentlich schwieriger.
Seit wann gibt es diese Funktion? Sie drängt sich jedenfalls nicht wie G+ unmittelbar auf, sondern ist eine Option. Bei G+ ist es Konzept.
Diese Funktion der Freundeslisten gibt es schon seit mind. einem halbe Jahr bei Facebook. Aber sie ist extrem unhandlich. Deswegen benutzt sie auch keiner. Das es bei Google Konzept ist, wird Googles großer Vorteil.
Wieso wird hier nicht auf die Facebook-App eingegangen?
Ich finde man kann nicht einfach sagen: “Leute seht mal her, Google macht jetzt auch so etwas und dabei wollen sie die und die Daten von einem haben.” Wenn andere, wie Facebook, so etwas schon lange machen und teilweise noch dreister. Das achsotolle Angry Birds, verschickt auch brav im Hintergrund das komplette Telefonbuch. Was die Facebook-App alles heimlich ausspioniert wird mit Sicherheit nicht weniger sein. GPS, WLAN-Standort etc.
Ich finde solche kritischen Dinge sollten nicht immer auf Google beschränkt werden. Google ist groß, ok. Aber frech und hinterlistig sind die kleinen viel eher.
Wenn ich in der mobilen App von G+ angebe, dass mein Standort unter dem Post stehen soll, muss ich Google auch erlauben, diese Daten zu sammeln und zu verwenden, sonst dürften sie es nämlich nicht.
Natürlich. Aber Nicht-Akzeptieren geht nicht. Entweder ich akzeptiere, oder ich kann den Dienst nicht nutzen. Siehe Apple.
Aber das gilt auch für alle anderen Apps bei Android oder iPhone, es gibt keine Möglichkeit die Berechtigungen zu bearbeiten.
Dies allgemein zu diskutieren ist eines aber jetzt auf Google herumzuhacken, weil sie dies angeblich als einzige tun ist m.E. irreführend.
Sämtliche sozialen Anwendungen auf meinem Handy haben Zugriff auf diese Daten.
“Seit wann gibt es diese Funktion? Sie drängt sich jedenfalls nicht wie G+ unmittelbar auf, sondern ist eine Option. Bei G+ ist es Konzept.”
Seit wann es die Funktion gibt, weiß ich nicht. Ich nutze sie jedenfalls schon einige Monate.
Richtig, G+ hat diese Funktion in den Fokus gestellt, bei Facebook ist es eher ein verstecktes Feature. Dennoch: Die Idee ist nicht neu.
Mir fiel bei fb nur auf, dass diese Einteilung in “Familie” usw. öffentlich erfolgt – alle Kontakte können sehen, wer in welchen Listen ist, wer also zu wem wie steht – bei Google+ ist das diskret.
Ja das ist etwas schwierig: Erstellt man die Listen über “Konto” -> “Freunde bearbeiten” -> “Liste erstellen”, so ist sie nicht öffentlich. Erstellt man sie über “Profil bearbeiten” -> “Freunde und Familie”, ist sie (erstmal) öffentlich. Löscht man im selben Punkt die Liste aber wieder via dem “x”, so ist die Liste nicht mehr öffentlich aber unter “Konto” -> “Freunde bearbeiten” noch vorhanden und noch benutzbar. Sie wurde durch das Löschen also nur aus dem Profil gelöscht, nicht aus dem Account. Von daher kann man das auch bei FB diskret machen.
Ich gebe zu, ich habe damals auch länger gebraucht um diese Funktion zu verstehen. Ist einfach scheiße programmiert.
Da fällt mir nur ein: Datenschutz-Usability ist nicht trivial.
Na und? Schon mal die Facebook-App angeschaut? Die verlangt noch viel mehr Rechte, die teilweise noch viel problematischer sind. Deswegen mache ich Facebook am Smartphone nur über Browser.
Übrigens, man kann GPS auch ausschalten. Oder die GPS-Position fälschen.
Allein die Überschrift dieses Artikels („Mobiles Google+ trackt Nutzer“) dümpelt abseits von journalistischen Mindeststandards und ist wohl bewusst zur Panikmache gewählt worden. Denn Panikmache in Bezug auf Google scheint ja spätestens seit dem Street-View-Unfug eins der großen Hobbys deutscher Medien zu sein.
Nüchtern betrachtet fällt auf, dass man als Google+-User die Möglichkeit hat, Posts mit seinem aktuellen Standort zu versehen, also zu geotaggen. Damit das funktioniert, muss die Google+-App Zugriff auf die Positionierungsfeatures des Telefons (also z.B. GPS) haben.
Nun ist es bei Android-Apps so, dass sie vor der Installation dem Nutzer eine Reihe Berechtigungen darlegen, die sie möglicherweise benötigen. Auf andere Dinge als die bei der Installation angeforderten wird die App keinen Zugriff haben, und sie kann sie auch nicht im Nachhinein anfordern. Deshalb muss sie alle Features, die sie möglicherweise verwenden will, bei der Installation anfordern – selbst wenn sie sie während der _Benutzung_ aufgrund von Präferenzen des Nutzers gar nicht verwendet.
Dazu gehört auch die Positionierung. Schreibt jemand in der App eine Nachricht, kann er sie auf expliziten Wunsch hin(!) mit seiner Position versehen, und dafür braucht die App dann diese Berechtigung. Ein ständiges „Tracken“ des Nutzers findet hingegen nicht statt. Theoretisch hätte die App zwar die Möglichkeit dazu, aber bei den meisten Mobiltelefonen wird in der Statusleiste angezeigt, wenn eine App das GPS benutzt. Im Verborgenen könnte ein solches Tracking also nicht stattfinden.
Nun kann man kritisieren, dass man bei Android nur alle angeforderten Rechte abnicken oder die App eben nicht installieren kann. Auf Apples iOS fragen Apps nämlich _nach_ der Installation, ob sie Ortsdaten verwenden dürfen, und man kann ihnen dieses Recht verweigern und die App trotzdem nutzen. Dafür ist das aber auch die einzige Berechtigungsfrage, die es bei iOS gibt. Welche sonstigen Zugriffe auf das Gerät die App durchführt, ist bei iOS für den Nutzer nicht sichtbar, schon gar nicht in einer übersichtlichen Liste vor der Installation wie bei Android.
Wer mit der möglichen Nutzung der Positionsdaten, die übrigens auch beispielsweise von so ziemlich jedem Android-Twitterclient angefordert wird, nicht einverstanden ist, kann immer noch (wie auf jedem anderen Mobilgerät auch) stattdessen die browserbasierte Variante von Google+ verwenden, die unter http://m.google.com/plus erreichbar ist. Denn im Browser hat eine Seite nur dann Zugriff auf Positionsdaten, wenn der Nutzer es explizit erlaubt – und funktioniert ansonsten eben ohne Positionsdaten. Damit dürfte dann auch die Geodatenfurcht der deutschen Medienlandschaft besänftigt werden.
Wir hatten ja schon auf twitter diskutiert – Technik, und damit auch Android ist gestaltbar. Und Google hat ja gezeigt, dass es den Selbstkontrollwünschen seiner Nutzer weit entgegenkommen KANN. Positionsdaten sind hier nicht nur GPS-Daten (siehe Artikel). Was Google mit den Daten macht, wissen wir nicht. Hier können wir nur spekulieren. Es wird jedenfalls das Recht zur weiteren , pauschalen, nicht weiter differenzierten Nutzung eingeräumt. Das ist eine rechtliche Regelung – und hier ist überlegen, ob diese gegen das datenschutzrechtliche Kopplungsverbot verstößt. Eine Ablehnung des Nutzers (die hier differenziert nicht möglich ist) darf nicht mit der Nicht-Nutzung des Dienstes verbunden werden – was hier der Fall ist. Das wird kritisiert. Dass Google das eleganter lösen kann, ist unbestritten. Wenn man jedoch nicht den Finger auf das Problem hält, wird sich auch nichts ändern.
Nur dass das Kopplungsverbot hier halt überhaupt nicht Thema ist. Denn der „Dienst“ ist Google+, und den kann man durchaus auch ohne diese teuflische Android-App nutzen. Wie ich bereits dargelegt habe.
Das ist in etwa so, wie wenn Google ein rosa Telefon rausbringen würde und sich Hyperland dann darüber aufregt, dass jetzt die Menschheit dazu gezwungen wird, mit rosa Telefonen zu telefonieren – obwohl es halt durchaus auch andersfarbige Geräte gibt, um den Dienst „Telefonie“ zu nutzen.
Das wundert wen?
Google verdient mit personalisierter Werbung sein Geld. Dabei sollte man aber bedenken das Google die Person niemals “kennt” dabei, müssen sie auch nicht. Das ist am Ende eine ID die nicht mehr auf mir zurückverfolgbar ist.
Was hat Werbung mit positions Daten zu tun? Exakte bewegungsprofile von bestimmten Zielgruppen, wo lohnt es für mich Werbung aufzuhängen und welche Werbung wird die Leute an diesen Orten am ehesten ansprechen? Das kann einem Google damit sagen. Im grunde was Google online macht nur verlegt auf Werbeplakate. Ob einem das missfällt muss man selbst entscheiden. Mich stört das nicht, es ist nachwievor gott verdammte Werbung und nicht meine persönlichen Daten die hier verkauft werden wie bei Facebook. Die Paranoia die bei Google an den Tag gelegt wird ist teils echt ein wenig übertrieben. Warum wird immer nur von “bedrohlichen” Funktionen berichtet aber niemals wozu sie verwendet werden? Weil mal zur Abwechslung gute Recherche notwendig ist?
Bei Facebook kann ich ebenfalls angeben, wer von mir geteilte Inhalte sehen kann. Über die Zuteilung meiner “Freunde” in Listen wir das erleichtert. Lege ich eine Liste “ehem. Klassenkameraden” an, kann ich nachher meinen Post nur für diese Liste sichtbar machen.
Hat aber auch noch Hintertürchen, die ich allerdings erst noch ausprobieren müsste, um sie hier als Gegebenheit zu verkaufen:
Sieht ein Nicht-Mitglied meiner Liste “ehem. Klassenkameraden” wie ein Mitglied den Status kommentiert, kann er den Status ebenfalls sehen.
Wie gesagt, das müsste ich erst noch überprüfen.
Hmm, sich über fehlenden Datenschutz bei Google beschweren, aber selbst die Profilbilder fremder Menschen unverpixelt im TV zeigen…Finde den Fehler!
Die Organization der “Freunde” auf Facebook war schon immer moeglich, allerdings anfangs mit keiner weiteren Funktion verbunden. Das System basiert dabei auf Tags, womit theoretisch das Management schon immer so maechtig war wie die Circles bei Google+. Maechtigkeit wird allerdings auch durch die Handhabung bestimmt, weswegen es Google+ auch den Anschein erweckt ein neues Konzept entwickelt zu haben.
Tatseachlich war es Facebook immer moeglich die lineare Struktur voll aufzuheben. Ich vermute, dass sie wie schon andere grosse Unternehmen bei anderen Produkten die Entwicklung verschlafen haben bzw. aus strategischen Gruenden solch eine kritische Veraenderung herauszoegern wollten.
Scytale hat zwar schon alles Wichtige gesagt, aber Sie haben natuerlich recht, dass es moeglich ist die App so zu gestalten, dass zur Installation nur sehr wenige Rechte tatsaechlich benoetigt werden und spaeter wieder aktiviert werden koennen.
Rechtlich spielt das allerdings keine Rolle, da waehrend der Nutzung des Dienstes mit dieser App der Nutzer die grobe Kontrolle ueber die versendeten Daten behaelt und die App nicht die einzige Benutzerschnittstelle fuer den Dienst darstellt.
>>Datenschutz-Usability ist nicht trivial.
Auf dem Niveau wie diese Social Networks arbeiten, ist es trivial, wenn man als fuer die Arbeit Geld erhaelt.
Besonders die Privatsphäre scheint mir bei Google, obwohl FB einige Funktionen mehr hat als allgemein genutzt, wesentlich besser aufgehoben. Wenn FB nun nachzieht, werden sie trotzdem die nächsten zehn Jahre bei mir nicht annähernd den diesbezüglich guten Ruf haben von Google, da ist schon ein riesiger Kulturunterschied von Beginn an.
Die ganzen soziaelen Netze sind im Grunde nichts weiter als eine Investment Blase die uns auch bald um die Ohren fliegen wird. Trotz 2000 Freunden, egal ob bei Google+ oder Facebook, schleppt man seine Möbel beim Umzug immer noch selber – tolle Freunde.
Inzwischen regt sich der Widerstand zum ausufernden Datensammeln von Google. Das Google Kartell wird aktuell von der Federal Trade Commission mit der Staranwältin Beth Wilkinson attackiert.