Klickbetrug bei YouTube hat Methode

Von Markus Hündgen

Niemand redet gern darüber. Weder Agenturen, Unternehmen noch Medienhäuser. Ein Blick hinter die Kulissen offenbart jedoch: Das Fälschen von Kommentaren und Manipulieren von Zuschauerzahlen bei Videoplattformen wie YouTube ist längst Methode geworden. Selbst DAX-Unternehmen schrecken vor Manipulationen nicht zurück. Ein Erfahrungsbericht.

Irgendwann im Dezember 2010. Das Licht ist angerichtet. Stuhl, Mülleimer und Ventilator sind in Position. Noch schnell ein paar Worte auf eine Pappe schreiben, ins Bild stellen und die Aufnahmetaste drücken. Exakt 30 Sekunden später ist der Film auf der Speicherkarte. Eine Stunde und drei Schnitte später bereits bei YouTube.

Das Experiment beginnt

Mein Plan: Mit einem minimalen Video maximale Abrufzahlen generieren. Und zwar keine ehrlichen Abrufe. Warum? Weil es geht. Aber angeblich weiß niemand wie.

Die Klickbringer sind derweil schon längst bestellt, und zwar in Pakistan. Increasetubeviews (Anmerkung: Dienst mittlerweile eingestellt) verspricht viele Zuschauer für wenig Geld. Ich kaufe das Starter-Paket. 30.000 Abrufe für 20 Dollar. Bezahlt wird entweder per Scheck, Kreditkarte oder Paypal. Um mir die Buchhaltung zu erleichtern, wähle ich Paypal. Sicherlich kann ich als Freiberufler den Service von der Steuer absetzen.

Was mich während des Bestellprozesses stutzig macht: Ich muss nicht nachweisen, dass ich der Inhaber des zu beglückenden YouTube-Kontos bin. Eine durchaus praktische Sache: Vielleicht schenke ich meiner Tante zum Geburtstag 50.000 Videoabrufe auf ihr Urlaubsvideo aus der Toskana. Oder meiner Ex-Freundin eine Million Abrufe innerhalb von 24 Stunden. Das kostet mich dann zwar 10.000 Dollar, ihren Account bei Google wäre sie aber höchstwahrscheinlich los. Lebenslange Google-Sperre wegen Missbrauchs: Unbezahlbar.

Manipulation mit hohem Risiko

Denn die dunkle Seite der Macht birgt durchaus einige Risiken. Das automatisierte Einkaufen von Videoabrufen verstößt gegen die Nutzungsbedingungen YouTubes. Mag der Verlust eines dortigen Kontos für viele Nutzer noch verschmerzbar sein, kann dies Unternehmen und angehenden YouTube-Sternchen Kopf und Kragen kosten. Wer sein YouTube-Konto mit Google AdSense gekoppelt hat, fliegt auch gleichzeitig aus dem Werbenetzwerk des Suchmaschinengiganten. Wie schon erwähnt: Lebenslang. Die Vernetzung mit Google AdSense ist für Partnerkanäle, also Kanäle mit kommerziellen Interessen, übrigens Pflicht.

Der Faktor Mensch

Seit einer Woche ist mein Video online und hat mittlerweile 5.000 Abrufe erreicht, Tendenz stark steigend. Doch etwas stimmt nicht: 5.000 Abrufe und keinerlei Interaktion? Reichlich unrealistisch für ein soziales Netzwerk wie YouTube. Und so unauthentisch. Auch hier bietet mir mein pakistanischer Videoservice Hilfe an. Für 10 Dollar kaufe ich mir 40 Bewertungen, bei YouTube durch „Daumen“ symbolisiert. Ich gebe mich selbstkritisch und nehme nur 39 positive Bewertungen, ein mal darf der Daumen nach unten zeigen. Es soll ja authentisch wirken.

Weil ich gerade in Kauflaune bin, schlage ich beim „Angebot der Woche“ zu. Zehn Kommentare für läppische zehn Dollar.

Am nächsten Tag erhalte ich folgende E-Mail:

„Please send me a list of 10 comments in your favorable language if you would like us to post on your favors.
Regards Vivian.“

Gekaufte Kommentare bei YouTube

Gekaufte Kommentare bei YouTube

Das nenne ich Kundenservice. Und schicke ihr meine selbstgeschriebenen und durchaus selbstkritischen Kommentare in der gewünschten Reihenfolge. Bis diese unter dem Video erscheinen, sollen allerdings einige Wochen vergehen.

Hauptsache Masse

30.000 Abrufe. Die Kampagne sollte jetzt zu Ende sein. Trotzdem schauen sich täglich noch einige hundert Zuschauer das Video an.

Auf Facebook erreicht mich per Chat eine Anfrage. O-Ton: „Ich suche noch eine Seedingagentur um 100.000 Views auf dem Youtubefilm in einer Woche zu erzeugen.“ Es geht um eine virale Kampagne eines DAX-Konzerns aus NRW. Ich weise darauf hin, dass so viele Abrufe in so kurzer Zeit durchaus möglich sind. Legal, dafür mit sehr viel Geld. Marketing-Experten nennen das „Word of Mouth“-Marketing. Mit viel Aufwand wird versucht, das Video bei Meinungsmachern unterzubringen. Es lebe der Schneeballeffekt.

Wenn nicht ganz so viel Geld zur Verfügung steht, bliebe auch der unschöne Weg über gekaufte Abrufe, aber… Meinem Chat-Partner gehen meine Bedenken am digitalen Allerwertesten vorbei: „Kommt auf den Preis an, sicher hätte ich lieber User Alter 22 bis 30 in Deutschland… Aber notfalls. Nehme ich auch was nur Masse ist, 100.000 Views in einer Woche.“ Vor meinem geistigen Auge sehe ich Vivian aus Pakistan, wie sie sich vor Freude die Hände reibt.

Dabei dachte ich, in Zeiten von sozialen Netzwerken sei die Zielgruppe wichtiger als ungefilterte Reichweite. Zumal gekauften Abrufen ein nicht unwichtiger Makel anhaftet: Die Abrufe kommen entweder aus Indien, Pakistan, eventuell aus den USA und nur selten aus Europa. Ach ja: Ob hinter den Abrufen echte Menschen oder raffiniert programmierte Bots stecken, weiß wahrscheinlich nur Vivian.

Einkaufen in Deutschland

Dennoch ist der Bedarf nach professioneller Unterstützung auch in Deutschland groß. Die Burda-Tochter sevenload, Videoplattform und -dienstleister aus Köln, führt das Kaufen von Videoabrufen ganz offiziell im Portfolio. Einen entsprechenden Produktflyer gibt es auf Anfrage bei sevenload. Nach außen wird der Service als „Viral Video Seeding“ bezeichnet. Anhand durch den Kunden spezifizierter Variablen wie Zielgruppe und Anzahl der Abrufe werde sevenload das Video im Netz streuen. „Word of Mouth“-Marketing oder doch nur eine Kopie des pakistanischen Geschäftsmodells? Denn: sevenload garantiert die verkauften Abrufe. CEO Andreas Heyden: „sevenload hat zahlreiche Tools und Methoden entwickelt, mit derer ein geplanter Werbeerfolg auch planbar wird. sevenload ist eher hochpreisig am Markt positioniert, da wir die Summe der Abrufe in einem bestimmten Zeitraum und geografische Region garantieren.“

Der „geplante Werbeerfolg“ scheint für die meisten Kunden derartiger Dienste eine zentrale Rolle zu spielen. Ein Key-Accounter einer mittelständischen Düsseldorfer Agentur bringt es auf den Punkt: „Der Kunde möchte oft nur Zahlen haben. Egal woher.“ Ob er sich vorstellen könne, für eine Kampagne Videoabrufe einzukaufen? „Natürlich. Die zu investierenden Geldbeträge sind doch lächerlich.“ Kein Wunder, dass der junge Mann nicht namentlich genannt werden möchte.

Justizia schaut Webvideos

Worüber sich die wenigsten Videomanipulatoren Gedanken machen: Sollten sie erwischt werden, droht weit mehr als der Liebesentzug durch Google. Rechtsanwalt Udo Vetter sieht beim Kauf von Videoabrufen, Kommentaren oder Bewertungen einen klaren Verstoß gegen das Wettbewerbsrecht: „Durch gefälschte Abrufzahlen wird die Größe des Unternehmens bzw. das tatsächliche Interesse an Produkten verschleiert. Gefälschte Kommentare erwecken den Eindruck zufriedener Kunden, die es gar nicht gibt. Das sind beides Referenzen, die zu einem Kaufentschluss führen können, den der Kunde ohne die Fakes nicht gemacht hätte.“ Wettbewerber könnten, so sie denn den Kauf der Abrufe nachweisen, dieses Verhalten abmahnen und Unterlassung verlangen.

Video Seeding Abrufe 10. Mai 2011

Abrufe des Testvideos. Stand: 10. Mai 2011

Derzeit steht mein Video übrigens bei etwas über 37.000 Abrufen. Mehr als von mir gekauft. IncreaseTubeViews gibt es derweil nicht mehr. Vor zwei Wochen habe ich eine E-Mail von einem John erhalten. Ob ich nicht Kunde seiner neuen Seeding-Firma in Indien werden will. Er würde auch Abrufe beim Videoportal Vimeo verkaufen. Achja: “Viele Grüße von Vivian.”

Nein danke.

Experiment Ende

Update: 13.05.2011, 13.40 Uhr:

Sevenload-CEO Andreas Heyden legt Wert auf folgende Ergänzung:

“sevenload setzt hierbei auf die Promotion in Facebook, Foren und anderen Social Networks, die Nutzer schauen sich die Videos freiwillig an. Die Videos werden entweder embedded oder ein Link zu den Videos promoted. Mechanische Methoden, die einfach nur Views erzeugen werden, soweit erkennbar, nicht eingesetzt.”

 

(Sämtliche Personen und Unterlagen liegen der Redaktion vor.)

(Das ZDF ist für den Inhalt externer Internetseiten nicht verantwortlich.)

Markus Hündgen

Markus Hündgen - Videopunk

44 Kommentare | 13. Mai 2011 | 10:54 Uhr | Twittern | Facebook

44 Kommentare

  1. Aber in FullHD. Die Pufferzeit war’s auf jeden Fall wert.

    fullhd | 13. Mai 2011 | 11:29
  2. Ich bin mir sicher, dass das in den AppStores dieser Welt nicht anders abläuft.

    Grisu | 13. Mai 2011 | 11:41
  3. Hihi,

    “Sämtliche Personen und Unterlagen liegen der Redaktion vor.” – Na hoffentlich bekommen die vorliegenden Personen wenigstens Matratzen…

    Aber ein sehr interessanter Selbstversuch.

    Ich stutze bei
    “Die Vernetzung mit Google AdSense ist für Partnerkanäle, also Kanäle mit kommerziellen Interessen, übrigens Pflicht.”

    Ganz sicher?

    Viele Grüße

    Stephan

    Stephan Goldmann | 13. Mai 2011 | 11:58
    • Nunja, das das wäre sicherlich die “offizielle” Adsense-Policy, nur leider sieht es in der Realität dann doch immer etwas anders aus.

      Würde aber die Kausa “Youtube” mal im Gesamten gar nicht so hoch hängen, da werden bei Facebook und Co. noch ganz andere Sachen versucht und gemacht. Wäre sicherlich mal einen Beitrag wert.

      Viele Grüße

      Miriam

      Newscentral | 27. Dezember 2011 | 16:43
  4. Bekloppte Idee. I like!

    Benjamin | 13. Mai 2011 | 11:59
  5. Jeder fakt jeden! Wundere mich nicht mehr darüber.

    Auf usocial kann man z.B. Facebook-Freunde kaufen.

    Willkommen im Social Network ;)

    Grüsse vom Bodensee
    Paul

    Paul Bieber | 13. Mai 2011 | 12:15
  6. Derselbe Eiertanz um Zahlen wie bei Besuchern und Klicks. Klar: Zahlen sind einfachst zu vermitteln. Aber mir wäre es als Kunde immer lieber, wenn die Agentur dasselbe Geld in echte Interessierte steckt, dann auch wegen mir im Verhältnis 100:1.

    Clemens Gleich | 13. Mai 2011 | 12:26
  7. Ich bin ein gekaufter Kommentar.

    John Doe | 13. Mai 2011 | 12:27
  8. Wieso sollte man keine gekauften Videoaufrufe zum Seeding von Videos verwenden? Wenn die ganzen Fakeviews das Video auch bis zu Ende (oder zumindest relativ lange) anschauen, dann gibt das einen Bonus in der YouTube-Suche und kann so die Anzahl der natürlich Views erhöhen.

    Malte Landwehr | 13. Mai 2011 | 12:36
  9. Laaangweilig.

    HeißeTusnelda696969 | 13. Mai 2011 | 12:39
  10. Ich wette, durch diesen Artikel hat das Video gleich noch ein paar mehr Views erhalten ;)

    Maren | 13. Mai 2011 | 12:46
  11. War ja klar, dass das bei YouTube auch möglich ist. Nach Twitter, Amazon, Facebook, kommt nun halt der YouTube Push.

    Technikfaultier | 13. Mai 2011 | 12:51
  12. Nicht wirklich etwas Neues …
    Aber mal eine ganz andere Frage: Wo sind in den Video denn die Schnitte? Oder war das nur eine rhetorischer Versuch, mehr Dramatik in den Artikel zu bringen?

    Ralf | 13. Mai 2011 | 12:52
  13. “Vor meinem geistigen Auge sehe ich Vivian aus Pakistan, wie sie sich vor Freude die Hände reibt” – Vivian könnte allerdings auch ein Mann sein. “A common alternate spelling is Vivian, which at one time was used mainly for males but is now also commonly used for females. Saint Vivian was a fifth century French saint and bishop who defended his country against the invasion of the Visigoths.” (Wikipedia)

    SeL | 13. Mai 2011 | 13:05
  14. mich persönlich wundert das schon lange nicht mehr, obwohl ich sowas persönlich eigentlich nicht OK finde. Gegen diese Betrügereien
    sollten endlich Maßnahmen ergriffen werden. Wenn schon Kommentare, dann bitte keine solchen Fake-Sachen.

    Ich fände es gut, wenn Youtube hier mal auf seinen Seiten aufräumt. Übrigens: Youtube ist und bleibt eine der größten Virenschleudern überhaupt. Deswegen bin ich zum laden von echten Kino-Filmen schon woanders hin ausgewichen. Die Firma Youtube sollte mal die Seiten ihres Portals säubern, ist meine Meinung.

    Und solchen Klickbetrug mag ich persönlich nicht. Deswegen von mir ein “Dislike”.

    Linuxhelfer | 13. Mai 2011 | 13:07
  15. Markus Hündgen

    @Stephan Goldmann:
    “Personen” erhalten bei uns eine klimatisierte und mit einem extrakuscheligen Feldbett ausgestattete Asservatenkammer.

    Der Zwang zur Kopplung mit Google AdSense wird hier erläutert: http://www.youtube.com/t/partnerships_benefits#qualifications
    “Du hast ein aktives AdSense-Konto.”

    Markus Hündgen | 13. Mai 2011 | 13:51
  16. @Markus Hündgen

    Danke für den Link – und ich bin so froh, dass Ihr Eure Personen gut behandelt.

    Grüße

    Stephan

    Stephan Goldmann | 13. Mai 2011 | 14:08
  17. Hatte Guttenberg nicht auch so unglaublich viele Freunde auf Facebook…?

    julian | 13. Mai 2011 | 14:16
  18. Verwundert irgendwie nicht. Seit “viral” im Portfolio des Marketing aufgetaucht ist, war es nur noch eine Frage der Zeit.
    Tendenzen sind auch bei der Produktbewertung von Amazon zu spüren. Das ist m.M.n. eine Sparte, wo es dann langsam übel wird. Man erinnere sich nur an die Aktion rund um das WePad.

    melan | 13. Mai 2011 | 14:56
  19. “sevenload setzt hierbei auf die Promotion in Facebook, Foren und anderen Social Networks, die Nutzer schauen sich die Videos freiwillig an. Die Videos werden entweder embedded oder ein Link zu den Videos promoted.”

    Noch besser: Die spammen also Foren und Twitter voll. Und sind auch noch stolz darauf. Echt heftig.

    Michael | 13. Mai 2011 | 19:56
  20. Ganz ehrlich: Sevenload hat die volle Kontrolle über seine eigenen Viewzahlen, natürlich auch ohne Bots einzusetzen. Aber sie sind auch nicht darauf angewiesen “klassisch” zu seeden, so wie es Andreas Heyden hier darstellt.

    Wenn Kunde X Views will, dann bekommt er diese auch angezeigt. Das Video wird automatisch häufiger angezeigt, taucht in den entsprechenden Listen auf und alles ist so wie der Kunde es sich wünscht – nur dass nicht 100.000 Menschen das Video gesehen haben, sondern nur 10.000.

    Letztendlich wird hier nur der Kunde über den Tisch gezogen.

    dh | 14. Mai 2011 | 11:52
  21. Uraltes Konzept, was trotzdem noch wirkt. Nach dem gleichen Schema ist es aber nicht nur möglich, Youtube Views zu faken, sondern auch Fans für die eigene Fanpage auf Facebook oder Follower auf Twitter zu kaufen. Schaut man sich in den 5€-Jobbörsen wie fivrr um, erkennt man ganz klar ein ähnliches Muster: Für kleines Geld viel Fans, Follower oder eben Views. Und alles kommt aus Indien oder Umgebung. Schöner Beitrag!

    Christian | 14. Mai 2011 | 11:56
  22. “UPDATE video_additionals SET views=1000000 WHERE vid=12345;” – wahnsinns Geschäftsmodell, warum das Youtube nicht anbietet? Quasi 100% Marge, wenn man von den Lohnkosten eines Tecchies mal absieht…

    Just my 2 cents,
    Sven

    Sven | 16. Mai 2011 | 13:58
  23. Soll das Verarsche sein?

    Marc | 16. Mai 2011 | 15:16
  24. Und was ist mit den Firmen, die ihre Kunden dafür bezahlen, bei ciao.de gute Bewertungen zu schreiben? DAS nenn ich mal Betrug… wen interessiert, ob sinnlose Videos auf Youtube nun 200 oder 200.000 views haben, gibt auch genug mit 2.000.000 ;-)

    jan | 16. Mai 2011 | 15:36
  25. Im Umkehrschluß: wer wenig Abrufe seinen Filmchen hat, ist grundsolide.

    Hildegard Fuchs | 16. Mai 2011 | 20:02
  26. Schaut man hinter die Kulissen mancher Webseiten, so stammen alle Interaktionen aus eigener Hand. Schön, dass das Thema mal auf den Tisch kommt.

    Heiko Jendreck | 16. Mai 2011 | 20:59
  27. Schöner Bericht !

    Bleib mir nur zu sagen : De omnibus dubitandum.

    artfulart | 16. Mai 2011 | 22:01
  28. Naja wer sich beim Erfolg von Werbung von TKP-Zahlen bzw. Views leiten lässt ist auch ein bisschen selbst Schuld.

    Hinten raus sollten bei der Bewertung jeder Kampagne die direkten und indirekten Sales und damit die generierten Umsätze eine große Rolle spielen.

    Manuel | 17. Mai 2011 | 09:56
  29. Schon merkwürdig, dass Unternehmen inzwischen Geld zahlen, um Werbung für ihre Werbung zu machen.

    Heiner | 23. Mai 2011 | 13:04
  30. Eine weitere Form der Manipulation wurde hier noch nicht erwähnt: Falsche Bewertungen in den einschlägigen Portalen!
    Neben positiven Bewertungen des eigenen Angebots können so auch ungeliebte Mitbewerber durch negative Kommentare diffamiert werden. Allerdings kommen hier nur deutschsprachige “Dienstleister” in Frage.

    Auftragsmaler | 3. Juni 2011 | 14:12
  31. Guten morgen,
    Der beitrag ist Klasse, doch bin schon bissl erstaunt, das es also doch so einfach ist views zu faken. Ich habe mich schon die ganze Zeit gewundert wieso unsere Videos nicht hochgehen und dann bei anderen Videos wiederum diel views hoch rasen.
    Wir haben ein qualitative hochwertiges Musikvideo erstellt, das textlich, musikalisch und auch vom Video her mit den meisten Top10 Videos mithalten kann. Doch unsere Klicks gehen nicht hoch, diejenigen die es gesehen haben sagen Hammer.
    Zb. Ein Metall Hörer sagte es ist nicht meine Musikrichtung doch ich habe noch nie so etwas gutes dieser Sparte gehört und das Video sei gigantisch. Deswegen fragte ich mich immer wieso haben wir soooo wenig views!? Jetzt habe ich hier die Antwort bekommen.

    Vielen dank

    http//:www.Youtube.com/osiris200479

    Osiris | 8. Juni 2011 | 10:51
  32. klar wird sowas auch im Appstore gemacht. Hab vor längerem mal einen Artikel darüber gelesen. Erstaunt mich nicht.

    svenja | 3. Juli 2011 | 14:25
  33. Specialists tell that home loans aid people to live their own way, just because they are able to feel free to buy needed things. Furthermore, different banks offer term loan for all people.

    VelezBeverly27 | 15. August 2011 | 14:01
  34. Schon merkwürdig, dass Unternehmen inzwischen Geld zahlen, um Werbung für ihre Werbung zu machen.

    Mr Kaffee | 7. September 2011 | 00:17
  35. das kann man auch anders schaut euch das video an was ich angehängt habe. ist ne methode von den amis

    das läuft über ne internetseite die sich http://www.youlikehits.com nennt. Da kann man Punkte sammeln und diese für views follower oder tweets eintauschen.

    schaut euch das video an da ist ein script was man sehr gut einsetzen kann ihr könnt den link2 nehmen da müsst ihr euch nirgends anmelden

    gruß

    jack | 11. Oktober 2011 | 17:16
  36. http://www.youtube.com/watch?v=dmoN3kOoC54

    hier nochmal das Youtube video

    jack | 11. Oktober 2011 | 17:16
  37. is doch egal

    dieter hillebrand | 21. Dezember 2011 | 23:10
  38. Selbst bei Ebay kann man sich Klicks, Follower, etc. für bares Geld ersteigern.

    http://www.ebay.de/sch/i.html?_from=R40&_trksid=p5197.m570.l1313&_nkw=klicks&_sacat=See-All-Categories

    Ist leider immer so auf dieser Welt: Geld regiert die Welt und auch den Cyberspace.

    Viele Grüße
    Dirk

    Dirk | 5. Januar 2012 | 22:46
  39. Im Prinzip völlig egal weil kein Schaden entsteht, nur Kosten für die Unternehmen. Außerdem bin ich mir sicher, dass die meisten Internetnutzer diesen Spam von wirklichen Inhalt unterscheiden wissen.

    Vronismus | 6. Januar 2012 | 18:39
  40. das ist alles nichts neues.. egal ob facebook, youtube, twitter überall kann man sich fans, views, follower kaufen.

    Rene | 16. Januar 2012 | 02:47
  41. Mittlerweile gibt es auch Portale, in denen man tauschen kann.
    Genügend Möglichkeiten also, um die Werte aufzuhübschen.

    Stefan | 31. März 2012 | 16:14
  42. Hier das ist witzig :D
    http://www.youtube.com/watch?v=ieAsLO8jwY4

    Peter | 13. April 2012 | 13:41
  43. Netter Beitrag, der leider nur das ausdrückt was die Branche aktuell ausmacht. Man ist auf View-, Like- und Comment-Jagd.

    Alles völlig legitim, da am Ende kein wirklicher Nutzen steht. 10.000 Views bringen keine Umsätze, genauso wenig Facebook Likes.

    Es geht dabei nur um den ersten AHA-Effekt beim Aufrufen der Seite, da ein Video mit 100 Views scheinbar uninteressanter ist, als ein Video mit 100.000 Views.

    Dabei gibt es so viele tolle Videos, mit wenig Views die einen Klick bei Youtube lohnen.
    Und Nein, das ist keine Werbung, nur ein paar Jungs aus der Nachbarschaft.

    http://www.youtube.com/watch?v=LdnnqFeM7n8

    Steffen Scheidler | 15. Juni 2012 | 00:03