Titel oder Tränen?
Während Frankreich und Schweden – zwei Teams übrigens, die uns über weite Strecken dieser WM spielerisch entzückt haben – bereits am Samstag um Platz drei kämpfen, geht es am Sonntag im Finale um die Zukunft des Frauenfußballs in den USA.
Entgegen einiger Berichte zuletzt, ist der Frauenfußball in den USA schon längst nicht mehr auf Rosen gebettet. Vom Boom der 90er Jahre sind sie weit entfernt, trotz der vielen Fußball spielenden Mädchen und Frauen in den Staaten.
Der letzte WM-Titel ist zwölf Jahre her, der Pleite der ersten Profiliga „WUSA“ im Jahre 2003 folgte ein zweiter Versuch. Das Spielniveau der „WPS“ ist aber keinesfalls besser als das unserer deutschen Bundesliga, die Zuschauerzahlen sind Jahr für Jahr rückläufig und nach jeder Saison meldete sich bislang ein Club bankrott ab. Auch die Führungspersonen der Liga wurden bereits ausgetauscht.
Der besondere „Blickfang“ Marta reicht offenbar nicht, um den Frauenfußball in den USA dorthin zurückzuführen, wo er einmal war. 90.000 Fans beim WM-Finale 1999, gigantische TV-Quoten, eine perfekte Marketing-Strategie, doch die Nachhaltigkeit blieb auf der Strecke!
Nur der heißersehnte dritte WM-Titel macht Hoffnung auf einen erneuten Aufschwung. Weitere aktuelle internationale WM-Stars könnten die US-Liga weiter aufpolieren und entsprechend Geldgeber auf den Plan rufen.
Im Wege stehen dem „nur“ die Japanerinnen, die bei dieser Weltmeisterschaft den schönsten erkennbaren Konzeptfußball gespielt haben.
Freuen wir uns auf ein packendes Finale am Sonntag in Frankfurt!
4 Kommentare | 16. Juli 2011 | 15:10 Uhr |
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Ja.Aber das Spiel um Platz 3.ist Weltklasse im Frauenfussball-so wie gespielt werden muß in einem WM Turnier.
Das ist wunderbarer Frauenfussball,für 2011.
Was die die Vereine für probleme haben betreff Frauenfussball ist deren Problem was sie sicherlich Verbessern müssen die nächsten Jahre um es noch besser aussehen zu lassen.
Maß aller Dinge ist die WM-Krone.
Schweden hat es in Unterzahl geschaft,Weltklasse Siegtor.
3.Platz und das einzigste Team bis jetzt was die USA geschlagen hat.
EM ist in Schweden das wird auch ein super Turnier werden hoffentlich können wir uns wieder durchsetzten.
Den Boom wird es eventuell wieder geben, wenn jeder einzelne BundesliegaVerein-Verbände ein richtiges Nationales Konzept verbreitet so das auch in den kleinsten Vereinen und Städten das Gefühl der Gesamtheit enstehen lässt,ich denke wer ein Herz hat,für diese Sportart, lässt sich nicht von seinen Weg abbringen, sondern wird vieleicht noch mehr tun als von Ihnen verlangt wird.
Ich liebe mein Land und so wird es immer bleiben.
Das Marketingprogramm,was ihr entwickelt habt ist gut,aber es nützt nicht wenn es nicht mit ganzen Herzen in der öffentlichkeit getragen wird ,denn wer einmal diese Auswahl genießen darf muss erkennen können das es die Chance für eine Spielerin fürs ganze Leben ist, in diesen Weltfussball ein Teil seiner Perönlichkeit einbringen darf.
Und das muss mit einer Überzeugung sein die man selber erkennen muss als Anfängerin-Auswahl-DFB.
Frauenfussball muß noch attraktiver gestaltet werden und diese Vereine sind in der Pflicht überall in Deutschland dafür zu sorgen die euphorie anzuheben.
Es gibt viele Fernsehsender die so gut wie keine Einschaltquoten haben im öffentlich rechtlichen Sender und wenn es nur 3 Spiele am Wochenende wären,wäre das ein Anfang um es intressant zu machen,langsam ernährt sich das Eichhörnchen.
Am meisten freue ich mich auf Bibiana Steinhaus. Ich bin überzeugt, sie zeigt uns, wie man in einem vollbesetzten Stadion ein WM-Finale ordentlich über die Bühne bringt. Vielleicht spricht sich dann auch weltweit herum, das Schiedsrichterinnen das Pfeifen vor großer Kulisse zur Zeit leider nur in Männer-Ligen lernen können. Oder bei Frauenturnieren in Deutschland.