Als Steffi Jones noch ein Pummelchen war…

Als Gero Bisanz den Job als erster Frauenfußball-Bundestrainer (1982 – 1996) übernommen hatte, spielten auch schon eine gewisse Steffi Jones (allerdings “mit allzu viel Babyspeck” auf den Rippen…) und eine Doris Fitschen (“ein ganz guter Ersatz”…) eine Rolle. Seine Aufgabe als Coach und Mitbegründer des Nationalteams beim DFB war es, die Grundlage für eine erfolgreiche Zukunft des Frauenfußballs zu legen, was ihm dann auch gelungen ist. Mit dem ersten EM-Titel 1989 im ausverkauften Osnabrücker Stadion kamen auch die ersten Übertragungen vom Frauenfußball ins deutsche Fernsehen. Das waren noch Zeiten…

Bei einem PR-Termin während der WM plauderte der heute 75-Jährige in Anwesenheit prominenter Gäste aus dem Nähkästchen:



(ZDF) Gerhard Crispin

(ZDF) Gerhard Crispin - Frauenfußball aus Lust und Leidenschaft - unter diesem Motto schaut sich der sport.zdf.de-Redakteur die WM an – und das vor allem aus der Fan-Perspektive.

5 Kommentare | 15. Juli 2011 | 08:00 Uhr | Twittern | Facebook

5 Kommentare

  1. Humor scheint der Herr Bisanz ja zu haben…
    Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie beeindruckt ich von Steffi Jones war, als ich angefangen habe Länderspiele zu schauen. Tolle Spielerin.

    Elli | 15. Juli 2011 | 11:05
  2. Steffi Jones war eine tolle Spielerin und ist eine interessante Persönlichkeit.

    Besonders gut gefällt mir, dass Sie in allen grossen Tunieren, die sie gespielt hat, nie eine gelbe oder rote Karte bekommen hat.

    Schaue ich mir dagegen die Zahl der gelben Karten der deutschen Frauen bei diesem Tunier an, finde ich das nicht so gut. Müssen wir den Männern eigentlich jeden Blödsinn nachmachen?

    Steffi

    Stefanie Günther | 15. Juli 2011 | 14:23
    • Sie war eine der besten Spielerin im Deutschen-Frauenfussball und was sie jetzt geleistet hat ist mit Beckenbauer schon zu vergleichen.Ich glaube das jede Spielerin der früheren Tage ihren Beitrag geleistet haben um diese WM Frauen und den Frauenfussball voran zubringen.
      Ich bin zweimal Fan und das mit Herz,und jede Niederlage ist für mich eine total verückte Geschichte zum verzweifeln.
      Die Nationalmannschft-Deutschland ist für mich im Sportlichen Sinne mehr als nur Fussballspielen.
      Auf jedenfall ist die beste Schiedsrichterin der Welt im einem Endspiel vertreten ein kleiner trost von hier aus und bitte legt nicht jedes Wort in meinen kommentierten Blogs
      auf die Goldwaage ich war einfach nur maßlos enttäuscht.
      Wünsche allen ein super Endspiel und auf ein neues Jahr wir haben noch lange nicht genug.

      Dirk | 15. Juli 2011 | 17:21
  3. sie hat bei den großen Turnieren nie eine Karte bekommen? das zeigt, dass man auf Weltklasseniveau durchaus fair spielen kann. traurig, dass viele Menschen das nicht mal als erstrebenswert sehen (das haben auch viele Kommentare hier in diesem Blog gezeigt)…

    Elli | 15. Juli 2011 | 15:18
  4. die Persönlichkeit und Qualifikation einer Steffi Jones erkenne selbst ich, als bekennender Frauenfußballskeptiker und ewig querulierender Nörgler, an.

    Steffi Jones könnte ich mir sogar in einer Funktion im Männerfußball vorstellen.

    skywalkerohnelaserschwertM90471 | 15. Juli 2011 | 15:32