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Zwischen Staunen und Jubeln: “Weil Japan das verdient hat”
Japan ist Fußball-Weltmeisterin 2011: Viele Japaner, auch Reporter, im Frankfurter WM-Stadion staunten ungläubig und konnten ihr Glück kaum fassen. Die deutschen Fans – kleine wie große – waren begeistert vom Endspiel und hatten fast schon den K.o. unserer Mannschaft im Viertelfinale gegen eben diese tollen Japanerinnen vergessen.
Damit endet auch unser WM-Blog.
Vielen Dank für euer Interesse und fürs Mitmachen!
8 Kommentare | (ZDF) Gerhard Crispin | 18. Juli 2011 | 20:00 Uhr |
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Eine reine Welt(meister)-Theorie
Auch am Tag danach gilt in diesem Blog das Gesetz des Blicks hinter die Kulissen. Und bei genauem Hinschauen haben sich gestern bereits im Laufe des Nachmittags die Hinweise gemehrt, dass nur Japan Weltmeister werden kann. Und den USA einfach das Glück fehlte, zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein.
4 Kommentare | (ZDF) Tim Niedernolte | 18. Juli 2011 | 14:10 Uhr |
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Die all-inclusive-WM
WM-Finaltag – Japan vs. USA. Wer hätte das gedacht? Dennoch: Mit diesen beiden Teams standen die besten des Turniers im Finale.
In diesen drei Wochen, in denen wir von der deutschen Mannschaft eher enttäuscht worden sind, hat Frauenfußball dennoch viele Fans dazugewonnen: kleine Fans des Sports und große Fans des Events im Ganzen.
Fast immer und überall ausgelassene Stimmung und volle Stadien. Es gab Public-Viewing. Es entstanden eigenartige Worterfindungen wie Fan-In oder Hinterfrau.
Wir sahen tolle und spannende Spiele. Wir haben uns oft über Schiedsrichter-Entscheidungen geärgert. Wir erfreuten uns an den Tanzeinlagen der Schwedinnen – und verzweifelten an der japanischen Torhüterin. Wir bejubelten uns selbst mit La Ola. Wir sahen Stars wie Marta scheitern oder Birgit Prinz abdanken. Wir waren beeindruckt von Abby Wambach Last-Minute-Tor. Wir staunten über die Kondition der Teams in den Verlängerungen – kurzum:
Die WM bot alles (auch, weil wir wieder einmal gute Gastgeber waren), was Fußball bieten kann; einschließlich der Erkenntnis, dass für Frauen Fußball die schönste Nebensache der Welt bleiben wird.
6 Kommentare | (ZDF) Dunja Hayali | 17. Juli 2011 | 16:43 Uhr |
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Erst vom Blitz getroffen, dann vom Hirsch gedopt
Erst vom Blitz getroffen, dann vom Hirsch gedopt – ich glaub mich knutscht ein Elch! Die Geschichte klingt unglaublich. Der Reihe nach:
Am 8. Juni wurden nach Angaben der nordkoreanischen Teamführung im Trainingslager in Pjöngjang neun Spielerinnen vom Blitz getroffen. Laut FIFA-Chefarzt Jiri Dvorak gibt es entsprechende Bilder und Berichte von der anschließenden medizinischen Behandlung. Die Teamärzte hätten dabei auf traditionelle chinesische Medizin gesetzt. „Es ist ein Drüsenextrakt von einem Hirsch verwendet worden, der in der Region von Sibirien, Nepal, Mongolei bis Korea lebt“, erklärte Dvorak auf der FIFA-WM-Abschluss-Pressekonferenz den verdutzten Journalisten, „er heißt auf Deutsch Moschushirsch“.Kommentieren | (ZDF) Gerhard Crispin | 17. Juli 2011 | 08:00 Uhr |
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Titel oder Tränen?
Während Frankreich und Schweden – zwei Teams übrigens, die uns über weite Strecken dieser WM spielerisch entzückt haben – bereits am Samstag um Platz drei kämpfen, geht es am Sonntag im Finale um die Zukunft des Frauenfußballs in den USA. Weiterlesen
4 Kommentare | (ZDF) Claudia Neumann | 16. Juli 2011 | 15:10 Uhr |
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Deutschland ist doch im Finale dabei!
Riesenehre für das deutsche Schiedsrichter-Gespann bei der Frauen WM! Bei ihrer ersten WM-Teilnahme haben Bibiana Steinhaus, Marina Wozniak und Katrin Rafalski den vorläufigen Karrierehöhepunkt erreicht: sie sind das Finalgespann. Gratulation!!!
Bibi und ihr Team haben in zwei bisherigen WM-Einsätzen hervorragende Leistungen gezeigt und sich diese Ansetzung dank optimaler Konstellation (Japan gegen USA) absolut verdient. Ich bin mir sicher, dass die drei eine hervorragende Leistung bieten werden und alle deutschen Schiedsrichter in positiver Form repräsentieren können! Toi toi toi!!!
2 Kommentare | (ZDF) Riem Hussein | 16. Juli 2011 | 08:53 Uhr |
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Als Steffi Jones noch ein Pummelchen war…
Als Gero Bisanz den Job als erster Frauenfußball-Bundestrainer (1982 – 1996) übernommen hatte, spielten auch schon eine gewisse Steffi Jones (allerdings “mit allzu viel Babyspeck” auf den Rippen…) und eine Doris Fitschen (“ein ganz guter Ersatz”…) eine Rolle. Seine Aufgabe als Coach und Mitbegründer des Nationalteams beim DFB war es, die Grundlage für eine erfolgreiche Zukunft des Frauenfußballs zu legen, was ihm dann auch gelungen ist. Mit dem ersten EM-Titel 1989 im ausverkauften Osnabrücker Stadion kamen auch die ersten Übertragungen vom Frauenfußball ins deutsche Fernsehen. Das waren noch Zeiten…
Bei einem PR-Termin während der WM plauderte der heute 75-Jährige in Anwesenheit prominenter Gäste aus dem Nähkästchen:
5 Kommentare | (ZDF) Gerhard Crispin | 15. Juli 2011 | 08:00 Uhr |
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Alter Schwede: Deutsche Fans gehen fremd
Über das Ausscheiden der deutschen Damen ist ja schon jede Menge diskutiert worden. Und die flächendeckende Enttäuschung im Land ist allseits bekannt. Was aber macht denn nun der deutsche Fußballfan, um die WM noch irgendwie zu retten?
Er greift zu einem Trick und mutiert zum Schwedenfan …
2 Kommentare | (ZDF) Tim Niedernolte | 14. Juli 2011 | 19:00 Uhr |
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Halbfinale ohne Deutschland zwischen Wehmut und Andacht
Eigentlich sollten die DFB-Frauen am Mittwochabend im Frankfurter Halbfinale auflaufen. Doch es kam alles ganz anders. Das Stadion war trotzdem ziemlich voll und die Stimmung gar nicht so schlecht. Der Stadionpfarrer und der ZDF-Sportchef waren denn auch bei unserer Umfrage nur ein bisschen traurig. Und nicht nur unsere zwei Frauenfußball-Expertinnen zeigten sich sogar ziemlich begeistert vom Halbfinale ohne Deutschland. Hier die Stimmen zum Spiel Japan – Schweden:
Und wer wir nun Weltmeisterin 2011: USA oder Japan?
17 Kommentare | (ZDF) Gerhard Crispin | 14. Juli 2011 | 07:00 Uhr |
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Ein Schuss, ein Tor
So was nennt man eine zeitweise effektive Spielweise, auch wenn es am Ende nicht gereicht hat. In der ersten Halbzeit gegen Japan gelang den Schwedinnen nur einen Schuss auf das gegnerische Tor, dieser landete aber auch im Netz, eine kuriose Statistik.
Die Asiatinnen hatten bis zur Halbzeit immerhin sechs Torschüsse auf ihrem Konto, was bei einem erfolgreichen Versuch immer noch eine sehr gute Quote ergibt.Zum Vergleich: Vor dem Halbfinale hatte es insgesamt 71 Treffer bei 814 Torschüssen gegeben, was einem Tor alle 11,5 Schüsse entspricht.
Am Ende blieb es bei insgesamt drei mageren Torschüssen der Schwedinnen und die Gelb-Blauen verloren verdient gegen Japan, die für ihre drei Treffer 14 Torschüsse brauchten.
Einen Torschuss weniger hatten am Nachmittag die USA gegen Frankreich benötigt um drei Tore zu erzielen. Frankreich dagegen hatte doppelt so oft auf das Gehäuse gezielt, aber nur ein Treffer erzielt. Weder Effektivität vor dem Tor noch eine hohe Anzahl an Torschüssen sind also ein zwingender Weg zum Erfolg, Statstik hin oder her …
11 Kommentare | (ZDF) Stefan Baur | 13. Juli 2011 | 22:00 Uhr |
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