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HEUTE IM BLOG: Kostümpartys, Funkchips und der Kurzfilm “Trade victim”
Wir blicken heute im MARKER-Blog nach Brasilien. Hier werden den Schülern Chips in T-Shirts eingenäht, damit die Eltern prüfen können, ob ihre Kinder zur Schule gehen. Außerdem zeigen wir Euch den kurzen Stop-Motion-Film “Trade Victim”, in dem eine Bluse auf große Reisen geht. Und – apropos Kleidung – wir berichten über die größte Fantasy-Messe in den USA, auf der wilde Kostümpartys gefeiert werden. Viel Spaß!
Den ganzen Tag hier im Blog – und später dann auch ab 20 Uhr in ZDFkultur und in der Mediathek.
Kommentieren | dermarker | 08. Mai 2012 | 18:06 Uhr |
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Eine Technik macht Schule
Was waren das noch für goldene Zeiten, damals, in der Schule. Es war zwar klasse in der Klasse – aber auch außerhalb. Und deswegen entschied man sich mit zunehmenden Alter für eine Art der Anwesenheit, die vielerorts scharf kritisiert wurde: die Abwesenheit. Klar: die einen mehr, die anderen weniger – aber irgendwie war es der Konsens auf dem Pausenhof, und egal ob Streber oder Sechserkandidat – alle waren sich mehr oder weniger einig: Schwänzen ist attraktiv!
Möglicherweise denken die Schüler in der brasilianischen Stadt Vitória da Conquista ähnlich. Und wenn ja, dann blüht ihnen eine unangenehme Zukunft, denn in der Stadt macht eine neue Überwachungstechnik Schule: in T-Shirts eingenähte Funkchips, die Auskunft über den Aufenthaltsort der Schüler geben.Kommentieren | dermarker | 08. Mai 2012 | 16:54 Uhr |
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Eine Frage der Leere
Wenn eine Bluse auf Reisen geht, dann hat sie meistens jemanden bei sich, um den sie sich schmiegt. Einen Körper nämlich, der dafür sorgt, dass sie mehr oder weniger eng sitzt. Für die Bluse ist das gut: so muss sie sich um nichts kümmern, denn es ist der Bluseninhaber, der die Bluse und damit auch Verantwortung für die Bluse trägt.
Was aber, wenn die Bluse keinen Inhaber hat? Wenn sie quasi körperlos durch die Weltgeschichte tourt und sich in ihr Leere breit macht? Vera Berzak hat sich in ihrem Stop-Motion-Film “Trade Victim” dieses Szenario ausgemalt. Damit will sie auf den unwürdigen Umgang mit Frauen aufmerksam machen. “Trade Victim” ist einer der Filme, die auf dem Internationalen Trickfilmfestival in Stuttgart gezeigt werden, das heute beginnt.Kommentieren | dermarker | 08. Mai 2012 | 15:52 Uhr |
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Kleider machen Leute
Einmal im Leben Captain Kirk sein, die Besucher des Dragon Con in Atlanta. Seit 1982 treffen sich dort einmal im Jahr Fantasy- und Science Fiction-Fans, um sich so zu kleiden wie ihre fiktiven Helden.
Ihr Ziel: gemeinsam abtanzen und Kontakte knüpfen. Auf Wettbewerben wie dem Comicbuch-Babe-Contest und dem Mr.Star Wars-Fanboy-Contest zeiegen sie ihre bizarren Kostüme. Der am schrägsten Verkleidete bekommt dann am Ende 1000 Dollar. Ob Horst Seehofer für seine Facbeook-Party heute abend wohl ähnliche Programmpunkte einplant?Kommentieren | dermarker | 08. Mai 2012 | 14:30 Uhr |
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