Skaten in der dritten Dimension
Sebastian Denz fotografiert Skater in 3D. Er sucht sich ausgefallene Räumlichkeiten und inszeniert dort Bilder mit großer Tiefenwirkung. Wir haben ihn im Rahmen unserer “urban creatives”-Reihe besucht:
mehr über Sebastian Denz auf der kommenden Seite
Ein Skater setzt zum Sprung an und bleibt mitten im Raum hängen. Was aussieht wie direkt aus dem Leben gegriffen, ist in Wahrheit nur ein Bild, aufgenommen mit einer 3D-Kamera. Der deutsche Künstler Sebastian Denz hat sich auf Fotografien spezialisiert, die den Raum als Raum darstellen und die Menschen darin regelrecht zum Leben erwecken.
Er selbst bezeichnet sein Werk als ”realen Hyperrealismus”. Fast drei Jahre ist der 1974 geborene Denz dafür quer durch Europa gereist. Mit dabei: 20 Skateboarder und eine eigens für das Projekt angefertigte Speizialkamera. Obwohl er sich der Skaterszene eng verbunden fühlt, geht es ihm nicht nur um den Sport: “Ich wollte nicht einfach die spektakulärsten Sprünge fotografieren. Ich suche mir einen Raum, der interessant aussieht und inszeniere ein Bild. Die Kamera ist voreingestellt und steht auf einem Stativ. Ich weiss also ganz genau, wann der Skater jeweils zum Sprung ansetzt.”
Denz´ Bilder entwickeln eine erstaunliche Tiefenwirkung. Sein Werk Skateboarding.3D wurde mit dem BFF Award 2008 des Bundes freischaffender Foto-Designer ausgezeichnet und in New York und Madrid ausgestellt. Für den Künstler stimmt die Richtung: “Was ich hier tue, ist hybrides Arbeiten und eigentlich ein Schritt in die Zukunft.”

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Alexander Glodzinski | 3 Kommentare | 10. Mai 2011 | 19:45 Uhr |
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sensationell!!!
Supercooles Projekt!
Ich habe auch einen 3D-Skater in meinem Motion Design Reel:
http://vimeo.com/12146292
sieht gut aus!