Das Interview führte Andreas Garbe:


Das Thema Bildfälschung wird schon in naher Zukunft immer mehr Aufmerksamkeit erhalten. Doc Baumann hat uns in einem interessanten zweiten Interview Rede und Antwort gestanden. Das Interview führte Wolfgang Danner:



Andreas Garbe beschäftigt sich diese Woche mit filmreifen Games. Ab wann ist ein Spiel die perfekte Vorlage für einen Kinofilm? Was muss ein erfolgreiches Spiel (genau wie ein Film) besitzen, damit es beim Nutzer/Zuschauer gut ankommt? Andreas hat mit den Drehbuchautoren Peter Scheerer und Michael Roesch gesprochen. Das komplette Interview-Material gibt es schon jetzt hier auf unserem Blog.



Ich habe mich aus Gründen der Transparenz und der Feedback-Möglichkeiten unseres Blogs dazu entschieden, die Zuschauerzuschriften, die zu der von mir betreuten Sendung zum Thema „Zensur im Netz" eingetrudelt sind, öffentlich zu diskutieren. Wer die Sendung nicht gesehen haben sollte, findet sie hier:

http://www.3sat.de/mediathek/mediathek.php?obj=14872

 oder hier:

http://www.zdf.de/ZDFmediathek/content/869220

oder auf den einschlägigen Video-Seiten im Netz.

 

 



Apple kann sich warm anziehen.
Vor wenigen Stunden hat Amazon seinen MP3-Downloadangebot in Deutschland freigeschaltet. Damit bläst dem bisherigen Branchenprimus aus Cupertino eine steife Brise ins Gesicht. Das wird auch Zeit. Zwar hat Apple gerade erst komplett auf DRM verzichtet, doch gleichzeitig macht sich die Firma durch die Einführung eines neuen Preismodells bei vielen, ehrlichen Käufern unbeliebt. Einige Titel sollen dann bereits ab 0,69 Euro zu haben sein, andere, vor allem aktuellere Stücke werden bald jedoch 1,29 Euro kosten.

Neues Preismodell
Höchstwahrscheinlich werden die aktuellen Charthits, sowie auch ältere, beliebte Titel zu den teuren Downloads gehören. Das ist schade, wenn man bedenkt, dass der ehrliche Käufer sich zu Recht fragt, warum er für einen alten Klassiker 1,29 Euro berappen soll. Insbesondere in Krisenzeiten ein höchst unglückliches Signal an die Kundschaft.
Dazu kommt die Gebühr von 0,30 Euro für ein Upgrade von bereits gekauften Titeln, um diese von den digitalen Fußfesseln zu befreien. Wer zu den "Early Adoptern" gehört, zahlt quasi doppelt. Durch solche Signale vergrault man schnell selbst eingefleischte Apple-Jünger.

Vielleicht kann Amazon den Wettbewerb beleben und mit seinen deutlich günstigeren Preisen den Markt aufmischen. Das kommt schließlich allen Online-Musik-Käufern zu Gute.

Hier noch mal die Sendung vom 22.03. zum Thema Musik im Netz zum Download als Podcast.


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