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	<description>Blog der makro-Redaktion</description>
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		<title>Wasser &#8211; umkämpfte Ressource</title>
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		<pubDate>Wed, 08 May 2013 12:30:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>[3sat] Eva Schmidt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sendung]]></category>
		<category><![CDATA[Wasser]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Glas zur Hand nehmen, den Wasserhahn aufdrehen, Durst löschen. In Deutschland eine absolute Selbstverständlichkeit. Für viele Menschen auf der Welt aber ein unermesslicher Luxus. Klimawandel, Verschwendung und Bevölkerungsexplosion lassen weltweit die Ressourcen schrumpfen.  Wasser in unbegrenzter Menge und noch dazu in trinkbarer Qualität zu genießen, ist immer weniger Menschen vorbehalten. Ausgerechnet dem blauen Planeten drohen Wassermangel [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2536" class="wp-caption alignnone" style="width: 470px"><a rel="attachment wp-att-2536" href="http://blog.zdf.de/3sat.makro/2013/05/08/wasser-umkaempfte-ressource/2013-05-10_wasser_11_671984_reuters/"><img class="size-medium wp-image-2536" src="http://blog.zdf.de/3sat.makro/files/2013/05/2013-05-10_wasser_11_671984_reuters-460x258.jpg" alt="" width="460" height="258" /></a><p class="wp-caption-text">Bild: reuters</p></div>
<p>Ein Glas zur Hand nehmen, den Wasserhahn aufdrehen, Durst löschen. In Deutschland eine absolute Selbstverständlichkeit. Für viele Menschen auf der Welt aber ein unermesslicher Luxus. Klimawandel, Verschwendung und Bevölkerungsexplosion lassen weltweit die Ressourcen schrumpfen.  Wasser in unbegrenzter Menge und noch dazu in trinkbarer Qualität zu genießen, ist immer weniger Menschen vorbehalten. Ausgerechnet dem blauen Planeten drohen Wassermangel und Dürre.</p>
<p>Nicht nur, dass viele Menschen gezwungen sind, um jeden sauberen Tropfen Wasser zu kämpfen. Auch Staaten und sogar Unternehmen strecken ihre Arme aus nach diesem begehrten Gut. Konflikte rund um den Globas sind vorprogrammiert. Und selbst in Deutschland droht eine ernste Wasserschlacht, seitdem Kommunen ihre Trinkwasserversorgung an private Unternehmen abgeben. Viele Bürger sorgen sich darum, Konzerne könnten ihr Trinkwasser zu einer Handelsware machen. makro mit einem Blick auf den &#8220;Milliardenmarkt Wasser&#8221;.</p>
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		<title>Pakistan: Das Millionenrätsel</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Apr 2013 16:26:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>makro</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sendung]]></category>
		<category><![CDATA[Pakistan]]></category>

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		<description><![CDATA[Pakistan ist erstaunlich. Das Land hat einen völlig verlotterten politischen Betrieb, jede Menge Schulden, hängt am Tropf des IWF, hat exemplarisch defizitäre Staatsunternehmen, eine schwindsüchtige Währung, auf dem Land bitterste Armut mit teils leibeigenschaftsähnlichen Strukturen, ein Haushaltsdefizit von 7,5%, die Städte platzen aus allen Nähten &#8211; und trotzdem ist Pakistan noch nicht implodiert oder explodiert [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2517" class="wp-caption alignleft" style="width: 470px"><a rel="attachment wp-att-2517" href="http://blog.zdf.de/3sat.makro/2013/04/30/pakistan-das-millionenraetsel/2013-05-01_pakistan_11_zdf_michael_pohl/"><img class="size-medium wp-image-2517" src="http://blog.zdf.de/3sat.makro/files/2013/04/2013-05-01_pakistan_11_zdf_michael_pohl-460x258.jpg" alt="" width="460" height="258" /></a><p class="wp-caption-text">In manchen Momenten zeigt sich noch die wohlgeordnete britische Kolonialvergangenheit. Im Großen und Ganzen regiert jedoch das Chaos. Bild: ZDF / Michael Pohl</p></div>
<p>Pakistan ist erstaunlich. Das Land hat einen völlig verlotterten politischen Betrieb, jede Menge Schulden, hängt am Tropf des IWF, hat exemplarisch defizitäre Staatsunternehmen, eine schwindsüchtige Währung, auf dem Land bitterste Armut mit teils leibeigenschaftsähnlichen Strukturen, ein Haushaltsdefizit von 7,5%, die Städte platzen aus allen Nähten &#8211; und trotzdem ist Pakistan noch nicht implodiert oder explodiert oder ähnliches.</p>
<p>Wie machen die das bloß? Diese Frage hat sich auch makro-Reporterin Katrin Sandmann gestellt, als sie das Land für unsere Wirtschaftsdokumentation bereiste.</p>
<p>Ein Grund, weshalb Pakistan noch nicht ökonomisch kollabiert ist, sind paradoxerweise die Pakistani, die das Land verlassen haben. 10 Millionen sollen es sein, die im Ausland Arbeit gefunden haben, viele von ihnen in den Golfstaaten, &#8211; und mit ihren Überweisungen ihre Familien in der Heimat über Wasser halten. In den letzten vier Jahren, so die Statistik, sollen 13 Mrd. Dollar nach Pakistan zurücküberwiesen worden sein. Etwa doppelt so viel sei es, schätzt der ehemalige Minister Farooq Sattar, wenn man die nicht deklarierten Geldflüsse hinzurechnet.</p>
<p>Das ist viel Geld für ein armes Land. Und all dieses Geld fließt praktisch direkt in den Konsum. Allerdings an der Steuer vorbei. So beleben die Auslandsüberweisungen zwar die Wirtschaft, aber der Staat geht leer aus. Und wer glaubt, Griechenland könne keine Steuern eintreiben, der war noch nicht in Pakistan. Von den 183 Millionen Einwohnern haben zuletzt 856.000 Steuern gezahlt.</p>
<p>Eine halbwegs funktionierende Regierung könnte in Pakistan wirklich etwas bewegen. Es wäre dem Land zu wünschen. Am 11. Mai sind Wahlen. Am 3. Mai läuft die makro-Dokumentation &#8220;Blackbox Pakistan&#8221;. Wie immer um 21.00 Uhr.</p>
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		<title>Fracking: Boom oder Blase? &#8211; Reden Sie mit!</title>
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		<pubDate>Thu, 25 Apr 2013 12:18:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>[3sat] Eva Schmidt</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Energie]]></category>
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		<description><![CDATA[Auf dem internationalen Energiemarkt dreht sich momentan alles ums Fracking. Mit dieser umstrittenen Methode fördern die USA so viel Erdgas wie nie zuvor. Umstritten ist diese Methode, weil mit Hilfe eines Chemikaliencocktails Gas aus Schiefergestein gepresst wird. Doch der Erfolg lässt in den USA Politik, Industrie und auch die Wall Street in Jubel ausbrechen. Stimmen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2502" class="wp-caption alignleft" style="width: 470px"><a rel="attachment wp-att-2502" href="http://blog.zdf.de/3sat.makro/2013/04/25/fracking-boom-oder-blase-reden-sie-mit/2013-04-26_gas_ap/"><img class="size-medium wp-image-2502" src="http://blog.zdf.de/3sat.makro/files/2013/04/2013-04-26_gas_ap-460x258.jpg" alt="" width="460" height="258" /></a><p class="wp-caption-text">Per Fracking kann aus Lagerstätten mehr Gas gefördert werden als mit herkömmlichen Methoden. Bild: ap</p></div>
<p>Auf dem internationalen Energiemarkt dreht sich momentan alles ums Fracking. Mit dieser umstrittenen Methode fördern die USA so viel Erdgas wie nie zuvor. Umstritten ist diese Methode, weil mit Hilfe eines Chemikaliencocktails Gas aus Schiefergestein gepresst wird. Doch der Erfolg lässt in den USA Politik, Industrie und auch die Wall Street in Jubel ausbrechen. Stimmen die Prognosen, wären die USA bald der größte Gaslieferant der Welt. Und würden damit die Machtverhältnisse im internationalen Rohstoffmonopoly kräftig verschieben.</p>
<p>Die Erfolge des Frackings setzen auch andere Teile der Welt unter Druck. Was ist mit Europa, was ist mit Deutschland? Verpassen wir den Anschluss, wenn wir nicht schnell handeln? Fracking und die Folgen: Stehen wir vor einem neuen Energiezeitalter oder ist nicht viel zu viel Optimismus im Markt? Diskutieren Sie mit Werner Zittel, Vorsitzender der Ludwig Bölkow Stiftung und Mitglied der Energy Watch Group. Er hat erst kürzlich eine Studie vorgelegt. Seine These: Der Fracking-Boom in den USA werde bald ein Ende haben, deutsche Vorkommen würden überschätzt.</p>
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		<title>Arm trotz Arbeit</title>
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		<pubDate>Thu, 18 Apr 2013 09:48:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>[3sat] Eva Schmidt</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Mindestlohn]]></category>

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		<description><![CDATA[Deutschland ist gerechter geworden, meint Bundeskanzlerin Angela Merkel. Weil heute so viele Menschen in Lohn und Brot stünden wie seit 20 Jahren nicht mehr. Ein Arbeitsplatz schütze am ehesten vor Armut, sagt die Kanzlerin weiter. Traut man aber eine aktuellen Studie im Auftrag der Gewerkschaft ver.di, hieße der Satz korrekterweise: Mehrere Arbeitsplätze schützen am ehesten vor [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="attachment wp-att-2494" href="http://blog.zdf.de/3sat.makro/2013/04/18/der-boom-und-seine-kehrseite/2013-04-18_niedriglohn_dpa/"><img class="alignleft size-medium wp-image-2494" src="http://blog.zdf.de/3sat.makro/files/2013/04/2013-04-18_niedriglohn_dpa-460x258.jpg" alt="" width="460" height="258" /></a>Deutschland ist gerechter geworden, meint Bundeskanzlerin Angela Merkel. Weil heute so viele Menschen in Lohn und Brot stünden wie seit 20 Jahren nicht mehr. Ein Arbeitsplatz schütze am ehesten vor Armut, sagt die Kanzlerin weiter. Traut man aber eine aktuellen Studie im Auftrag der Gewerkschaft ver.di, hieße der Satz korrekterweise: Mehrere Arbeitsplätze schützen am ehesten vor Armut. Denn aus der Studie geht hervor, dass immer weniger Menschen von ihrem Einkommen leben können. Sie werden zu sogenannten &#8220;Multijobbern&#8221;, die nach Feierabend zum nächsten Job eilen.</p>
<p>Warum können so viele Menschen nicht am wirtschaftlichen Erfolg teilhaben? Deutschland steht ja gut da, der Arbeitsmarkt ist robust, die Konjunktur brummt. Das ist sicherlich auch ein Erfolg der Agenda 2010, die im Ausland große Anerkennung erfährt. Doch diese Agenda hat gleichzeitig auch die Lohnungleichheit in Deutschland verstärkt. Eigentlich sollte der Niedriglohnsektor für Millionen Langzeitarbeitslose das Tor zum regulären Arbeitsmarkt werden. Das aber ist nicht geschehen. Zu viele Menschen kommen aus der Falle &#8220;Dumpinglöhne&#8221; nicht heraus.</p>
<p>Ist die Agenda 2010 nicht zu Ende gedacht? Welche Strategien gibt es, die Arbeitswelt gerechter zu gestalten, ohne die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands aufs Spiel zu setzen? Diskutieren Sie mit Professor Gerhard Bosch, Direktor des Instituts Arbeit und Qualifikation an der Universität Duisburg Essen.</p>
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		<title>Schulden: Immer schlimmer? &#8211; Reden Sie mit!</title>
		<link>http://blog.zdf.de/3sat.makro/2013/04/11/schulden-immer-schlimmer-reden-sie-mit/</link>
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		<pubDate>Thu, 11 Apr 2013 15:50:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>makro</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Euro]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzkrise]]></category>
		<category><![CDATA[Schulden]]></category>

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		<description><![CDATA[Nicht nur Zypern, Griechenland, Spanien &#8211; kein Staat ist schuldenfrei. Ganz im Gegenteil: Wir machen Schulden ohne Ende. Höher als jetzt war die Staatsverschuldung großer Industrienationen nur während des Zweiten Weltkriegs. Aber geht es denn überhaupt noch ohne? Will ein Staat große Investitionen tätigen, sind Schulden nahezu unvermeidlich. Übertreiben sollte er es trotzdem nicht. Für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2470" class="wp-caption alignleft" style="width: 470px"><a rel="attachment wp-att-2470" href="http://blog.zdf.de/3sat.makro/2013/04/11/schulden-immer-schlimmer-reden-sie-mit/2013-04-12_europa_schulden_3/"><img class="size-medium wp-image-2470" src="http://blog.zdf.de/3sat.makro/files/2013/04/2013-04-12_europa_schulden_3-460x258.jpg" alt="" width="460" height="258" /></a><p class="wp-caption-text">Die Verschuldungskrise hat Europa fest im Griff. Der einzige Trost: In anderen Industrieländern ist es auch nicht besser.</p></div>
<p>Nicht nur Zypern, Griechenland, Spanien &#8211; kein Staat ist schuldenfrei. Ganz im Gegenteil: Wir machen Schulden ohne Ende. Höher als jetzt war die Staatsverschuldung großer Industrienationen nur während des Zweiten Weltkriegs. Aber geht es denn überhaupt noch ohne? Will ein Staat große Investitionen tätigen, sind Schulden nahezu unvermeidlich. Übertreiben sollte er es trotzdem nicht. Für die Mitglieder der Eurozone gilt laut dem Maastrichter Vertrag: Eine Staatsverschuldung von maximal 60% des BIP ist erlaubt. Doch da liegt inzwischen fast jeder drüber, auch Deutschland.</p>
<p>Nur, was tun gegen die maßlose Verschuldung? Kann ein Schuldenerlass die richtige Lösung sein? Die Idee, alle Schulden zu streichen und noch einmal von vorn zu beginnen, klingt natürlich verlockend. Ebenso der Vorschlag der Wirtschaftsweisen: Ein sogenannter  Schuldentilgungspakt soll die Euro-Länder dazu verpflichten, ihre Schulden auf 60% der Wirtschaftsleistung abzubauen, indem sie alles, was darüber hinausgeht, in einen gemeinsamen Topf werfen. Und abzahlen.</p>
<p>Aber können diese Ideen das Problem der Verschuldung wirklich lösen oder würden sie vielmehr die nächste Katastrophe einläuten? Diskutieren Sie nach der Sendung hier in unserem Blog mit unserem Studiogast Helge Peukert, Professor am Lehrstuhl für Finanzwissenschaft in Erfurt.</p>
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		</item>
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		<title>Japan: Operation Kamikaze</title>
		<link>http://blog.zdf.de/3sat.makro/2013/04/09/japan-operation-kamikaze/</link>
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		<pubDate>Tue, 09 Apr 2013 18:16:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>makro</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Japan]]></category>
		<category><![CDATA[Schulden]]></category>
		<category><![CDATA[Yen]]></category>

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		<description><![CDATA[Japans Staatsverschuldung liegt weit jenseits von 200% der Wirtschaftsleistung. Das ist weltweit einsame Spitze. Nicht einmal Griechenland kann da mithalten. Warum regt sich dann niemand über Japan auf? Weil alle Welt davon ausgeht, dass Japan seine Schulden brav zurückzahlen wird. Ein Blick in die Geschichte lässt an dieser Einschätzung zweifeln, denn es wäre das erste [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2444" class="wp-caption alignleft" style="width: 470px"><a rel="attachment wp-att-2444" href="http://blog.zdf.de/3sat.makro/2013/04/09/japan-operation-kamikaze/2013-04-09_japan_kuroda_ap/"><img class="size-medium wp-image-2444 " src="http://blog.zdf.de/3sat.makro/files/2013/04/2013-04-09_japan_kuroda_ap-460x258.jpg" alt="" width="460" height="258" /></a><p class="wp-caption-text">Der 4. April 2013 hat das Zeug, für Japan ein historischer Tag zu werden. Notenbankchef Haruhiko Kuroda öffnet die Geldschleusen, als gäbe es kein Morgen und versucht so, zwei Jahrzehnte Stagnation zu beenden. Bild: ap</p></div>
<p>Japans Staatsverschuldung liegt weit jenseits von 200% der Wirtschaftsleistung. Das ist weltweit einsame Spitze. Nicht einmal Griechenland kann da mithalten. Warum regt sich dann niemand über Japan auf? Weil alle Welt davon ausgeht, dass Japan seine Schulden brav zurückzahlen wird. Ein Blick in die Geschichte lässt an dieser Einschätzung zweifeln, denn es wäre das erste Mal. Für makro ist das allemal ein Grund, in der Sendung &#8220;Schulden ohne Ende&#8221; am Freitag dieser Woche Japan genauer unter die Lupe zu nehmen.</p>
<p>Nun gibt es eine Reihe von Gründen, warum Japan eine höhere Verschuldung zugestanden wird als anderen Ländern:</p>
<ul>
<li>Fast die gesamte Verschuldung, über 90%, wird von Investoren im eigenen Land gehalten. Japan ist also, mehr noch als Italien, kaum auf Finanzierung aus dem Ausland angewiesen &#8211; ein wichtiger Unterschied zu Ländern wie Portugal, Griechenland oder Spanien.</li>
<li>Noch ist das Netto-Finanzvermögen von Privathaushalten und Unternehmen (ohne Finanzsektor) mit rund 276 Prozent der Wirtschaftsleistung höher als die Staatsverschuldung.</li>
<li>Japaner gelten als fleißig, pflichtbewusst und leidensfähig. Die werden nicht einfach so den Schuldendienst einstellen, ist die Erwartung.</li>
<li>Zudem hat Japan eine im Grundsatz wettbewerbsfähige Industrie, die jedoch in den letzten Jahren vom sehr starken Yen ausgebremst wurde. Überhaupt: der stake Yen. Auf japanische Anleihen gibt es zwar kaum Zinsen, aber das 15-jährige Deflationselend hat aus Sparersicht den Charme, dass die Währung nicht an Wert verliert. Im Gegenteil &#8211; die Kaufkraft des Yen ist gestiegen, der Außenwert z.B. gegenüber dem US-Dollar hat sich <a title="zwischen 1990 und 2012 verdoppelt" href="http://blog.zdf.de/3sat.makro/files/2013/04/2013-04-09_usdjpy_1971-2013_vwd.png" target="_blank">zwischen 1990 und 2012 verdoppelt</a>. Real gab es also in Yen-Anlagen wie Staatsanleihen eine ansehnliche Rendite trotz Minizinsen.</li>
</ul>
<div id="attachment_2445" class="wp-caption alignleft" style="width: 470px"><a href="http://www.xe.com/currencycharts/?from=USD&amp;to=JPY&amp;view=10Y"><img class="size-medium wp-image-2445" src="http://blog.zdf.de/3sat.makro/files/2013/04/2013-04-09_usdjpy_10a_www.xe_.com_-460x342.jpg" alt="" width="460" height="342" /></a><p class="wp-caption-text">Wechselkurs Yen pro USD (10 Jahre, je niedriger der Kurs, desto stärker der Yen) Bild: www.xe.com</p></div>
<p>Wie gesagt: Es gibt eine Reihe guter Gründe, warum sich der japanische Staat viel Geld zu niedrigen Zinsen leihen kann. Wie gut diese Gründe tatsächlich sind, wird erst die Rückschau zeigen. Eines ist jedenfalls klar: Nachhaltig ist die unaufhaltsam steigende Verschuldung nicht. Das geht nur so lange gut, bis es nicht mehr gut geht.</p>
<p><strong>Inflationärer Kickstart</strong><br />
Nun gibt es zwei Entwicklungen, welche die bisherige Pro-Verschuldungs-Argumentation unterminieren. Die eine wirkt langfristig, die andere ist ganz neu.</p>
<p>Langfristig wird die demographische Entwicklung Japans die bisherige Verschuldungspolitik torpedieren. Die Zahl der Erwerbstätigen, also jener, die z.B. durch den Erwerb von Staatsanleihen für das Alter sparen, nimmt ab. Die Zahl der Pensionäre, die von ihrem Ersparten leben, also Staatsanleihen verkaufen, nimmt zu. Dies wird nicht von einem Jahr auf nächste kippen, aber die Entwicklung ist nicht aufzuhalten. Wir befinden uns bereits in einer Phase, wo einzelne japanische Pensionsfonds netto Anleihen verkaufen.</p>
<p>Ganz neu hingegen ist die kompromisslose Währungspolitik. Der frisch gebackene Notenbankchef Haruhiko Kuroda hat am 4. April 2013 die Geldschleusen geöffnet wie nie zuvor. Bereits in der ersten Sitzung unter seiner Ägide hat er die Parole ausgegeben, so lange Geld zu drucken, bis der Deflations-Drache endgültig besiegt ist. Innerhalb von zwei Jahren möchte er die Inflationsrate auf 2% puschen. Dazu wird die Notenbank jeden Monat für 7,5 Billionen Yen (knapp 60 Mrd. Euro) eigene Anleihen kaufen. Zwar behauptet die Notenbank, keine Staatsfinanzierung betreiben zu wollen, doch wer’s glaubt wird selig. Dazu muss man wissen: Die japanische Notenbank ist nicht unabhängig, sondern der verlängerte Arm der Politik.</p>
<div id="attachment_2446" class="wp-caption alignleft" style="width: 470px"><a href="http://www.xe.com/currencycharts/?from=USD&amp;to=JPY&amp;view=1Y"><img class="size-medium wp-image-2446 " src="http://blog.zdf.de/3sat.makro/files/2013/04/2013-04-09_usdjpy_1a_www.xe_.com_-460x344.jpg" alt="" width="460" height="344" /></a><p class="wp-caption-text">Wechselkurs Yen pro USD (1 Jahr, je niedriger der Kurs, desto stärker der Yen). Man sieht sehr schön den Anstieg des USD gegenüber dem Yen seit Oktober 2012 im Vorfeld der Parlamentswahl. Die Märkte haben mit einer sehr lockeren Geldpolitik der neuen Regierung von Shinzo Abe gerechnet. Am 04.04.2013 hat Notenbankpräsident Haruhiko Kuroda dann die Katze aus dem Sack gelassen. Bild: www.xe.com</p></div>
<p><strong>Yen im Sturzflug</strong><br />
Die Finanzmärkte nehmen Kurodas Ankündigung ernst, weshalb der Yen sich im Sturzflug befindet. Wie meistens haben die Märkte die Entscheidung in Japan bereits gewittert. Seit einem halben Jahr fällt der Yen. Während man letzten Oktober noch 78 Yen für einen USD brauchte, waren es kurz vor Japans Bazooka-Ankündigung bereits 93 Yen, ein Kursverlust von 20%. Die Vehemenz des japanischen Vorgehens hat aber doch überrascht, was sich in einem weiteren Absturz des Yen manifestiert. Jetzt braucht es bereits 99 Yen für einen USD.</p>
<p>Die Konsequenz für ausländisches Kapital ist klar: Japanische Anleihen werden Geldvernichtungsinstrumente. Falls der Yen weiter fällt, kommt auch irgendwann der Punkt, wo Japaner selbst den Geschmack an eigenen Anleihen verlieren und Ersparnisse ins Ausland verlagern. Dann ist guter Rat teuer.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Der neue Papst &#8211; Kirche der Armen?</title>
		<link>http://blog.zdf.de/3sat.makro/2013/04/03/der-neue-papst-kirche-der-armen/</link>
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		<pubDate>Wed, 03 Apr 2013 10:16:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>[3sat] Eva Schmidt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mit Franziskus hat die katholische Kirche nicht nur einen neuen, sondern einen anderen Papst gewonnen. Franziskus verzichtet auf Blendwerk und fordert die Kirche zur Erneuerung auf. Sein Bruch mit Konventionen und sein Ruf nach Bescheidenheit und Demut beeindrucken viele Menschen. Zumal wir in einer Zeit leben, in der sich immer mehr Widerstand regt gegen Maßlosigkeit und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2439" class="wp-caption alignleft" style="width: 470px"><a rel="attachment wp-att-2439" href="http://blog.zdf.de/3sat.makro/2013/04/03/der-neue-papst-kirche-der-armen/2013-04-03_papst_franziskus_dpa/"><img class="size-medium wp-image-2439" src="http://blog.zdf.de/3sat.makro/files/2013/04/2013-04-03_papst_franziskus_dpa-460x258.jpg" alt="" width="460" height="258" /></a><p class="wp-caption-text">Papst Franziskus predigt Bescheidenheit. Bild: dpa</p></div>
<p>Mit Franziskus hat die katholische Kirche nicht nur einen neuen, sondern einen anderen Papst gewonnen. Franziskus verzichtet auf Blendwerk und fordert die Kirche zur Erneuerung auf. Sein Bruch mit Konventionen und sein Ruf nach Bescheidenheit und Demut beeindrucken viele Menschen. Zumal wir in einer Zeit leben, in der sich immer mehr Widerstand regt gegen Maßlosigkeit und Profitgier. Franziskus will eine Kirche der Armen &#8211; doch wie ist es um das Verhältnis der Kirche zu ihren eigenen Gütern bestellt?</p>
<p>Im Besitz des Heiligen Stuhls befindet sich die Vatikanbank, die als Inbegriff für intransparente und illegale Machenschaften gilt. Doch der Vatikan ist nicht gleich katholischer Kirche &#8211; zumindest was die Gelder anbelangt. Theologisch herrscht in der katholischen Kirche Zentralismus, finanziell aber Föderalismus. Weltweit finanziert sich die Kirche in jedem Land anders.</p>
<p>In Deutschland zum Beispiel zahlt der Katholik eine Kirchensteuer, die sich nach dem Einkommen richtet und der Staat für die Kirche eintreibt. Gegen dieses deutsche Modell mit einer engen finanziellen Verzahnung von Kirche und Staat richtet sich immer wieder Kritik. Doch wie machen es die Katholiken in anderen Ländern der Welt? makro mit einem Ausblick auf die Finanzen der katholischen Kirche!</p>
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		<title>Ehrgeizige Nation</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Apr 2013 16:34:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>[3sat] Jürgen Natusch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Korea]]></category>

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		<description><![CDATA[Südkorea, genauer gesagt der Großraum Seoul, im Schnelldurchlauf. Resümee nach zwei Wochen Dreharbeiten: Am stärksten in Erinnerung bleiben sicher die Menschen, die wir kurz kennenlernen durften. Als Stellvertreter für die 50 Millionen Koreaner auf der südlichen Halbinsel sollen Hyo Jin, Kark-Bum, Seung Un und Sung-Hoon im Film zeigen, was Korea heute ausmacht. Alle Koreaner, denen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2405" class="wp-caption alignleft" style="width: 470px"><a rel="attachment wp-att-2405" href="http://blog.zdf.de/3sat.makro/2013/04/01/ehrgeizige-nation/2013-03-28_korea_airport/"><img class="size-medium wp-image-2405" src="http://blog.zdf.de/3sat.makro/files/2013/04/2013-03-28_korea_airport-460x259.jpg" alt="" width="460" height="259" /></a><p class="wp-caption-text">Infrastruktur für das 21. Jahrhundert</p></div>
<p>Südkorea, genauer gesagt der Großraum Seoul, im Schnelldurchlauf. Resümee nach zwei Wochen Dreharbeiten: Am stärksten in Erinnerung bleiben sicher die Menschen, die wir kurz kennenlernen durften. Als Stellvertreter für die 50 Millionen Koreaner auf der südlichen Halbinsel sollen Hyo Jin, Kark-Bum, Seung Un und Sung-Hoon im Film zeigen, was Korea heute ausmacht. Alle Koreaner, denen wir begegnet sind, zeichnen aus, dass sie enorm ehrgeizig und zugleich enorm liebenswürdig sind.</p>
<p>Erstaunlich ist, dass die Exportmacht Korea trotz globaler Wirtschaft und westlichem Konsum traditionell koreanisch geblieben ist. 1600 Jahre Konfuzius mit seinen Lehren haben sich tief eingraviert in das gesellschaftliche Beziehungsgeflecht. Hierauf beruht ohne Zweifel auch das Erfolgsgeheimnis des koreanischen Wirtschaftswunders.</p>
<div id="attachment_2406" class="wp-caption alignleft" style="width: 470px"><a rel="attachment wp-att-2406" href="http://blog.zdf.de/3sat.makro/2013/04/01/ehrgeizige-nation/2013-03-28_korea_jugend/"><img class="size-medium wp-image-2406" src="http://blog.zdf.de/3sat.makro/files/2013/04/2013-03-28_korea_jugend-460x259.jpg" alt="" width="460" height="259" /></a><p class="wp-caption-text">Erziehung im Geiste von Konfuzius</p></div>
<p>Oberstes Ziel des Konfuzianismus ist die harmonische Integration des Einzelnen in die Gesellschaft. Zwischen Eltern und Kindern hat Ehrerbietung und Gehorsam zu herrschen, ebenso gegenüber dem Vorgesetzten am Arbeitsplatz und dem Lehrer in der Schule. Jüngere haben den Älteren Respekt zu erweisen. Nur der Gebildete besitzt das Recht zum Herrschen, was die überragende Rolle des Bildungssystems in Korea erklärt.</p>
<div id="attachment_2408" class="wp-caption alignleft" style="width: 470px"><a rel="attachment wp-att-2408" href="http://blog.zdf.de/3sat.makro/2013/04/01/ehrgeizige-nation/2013-03-28_korea_tempel/"><img class="size-medium wp-image-2408" src="http://blog.zdf.de/3sat.makro/files/2013/04/2013-03-28_korea_tempel-460x306.jpg" alt="" width="460" height="306" /></a><p class="wp-caption-text">Energie schöpfen aus der Religion</p></div>
<p>Wir haben  bei den Filmaufnahmen Koreaner kennengelernt, in deren Kindheit Korea zu den ärmsten Ländern der Welt zählte. Ein reines Agrarland, wo Menschen noch hungerten. Diese Generation und die ihrer Eltern haben das zerstörte Land nach dem Korea-Krieg wieder aufgebaut. Wir durften sie in buddhistische Tempel begleiten und haben die Energie gespürt, die sie aus ihrer Religion ziehen.</p>
<div id="attachment_2407" class="wp-caption alignleft" style="width: 470px"><a rel="attachment wp-att-2407" href="http://blog.zdf.de/3sat.makro/2013/04/01/ehrgeizige-nation/2013-03-28_korea_mall/"><img class="size-medium wp-image-2407" src="http://blog.zdf.de/3sat.makro/files/2013/04/2013-03-28_korea_mall-460x259.jpg" alt="" width="460" height="259" /></a><p class="wp-caption-text">Tempel des Konsums</p></div>
<p>Und wir sind mit jüngeren Koreanern durch die neuen Tempel in Seoul gezogen, wo der Konsum vergöttert wird. Riesige Shopping-Malls, wo keine westliche Modemarke fehlen darf. Die junge Generation ist im Wohlstand aufgewachsen, Armut ist für sie ein Fremdwort. Auto, Wohnung, Kleidung -  viel läuft zwar auf Pump, erhöht aber den Lebensstandard und sorgt für kräftiges Wirtschaftswachstum. Das westliche Wachstumsmodell à la USA.</p>
<div id="attachment_2409" class="wp-caption alignleft" style="width: 470px"><a rel="attachment wp-att-2409" href="http://blog.zdf.de/3sat.makro/2013/04/01/ehrgeizige-nation/2013-03-28_korea_metro/"><img class="size-medium wp-image-2409" src="http://blog.zdf.de/3sat.makro/files/2013/04/2013-03-28_korea_metro-460x259.jpg" alt="" width="460" height="259" /></a><p class="wp-caption-text">Aufholjagd in Südkorea </p></div>
<p>Der &#8220;Tiger&#8221; Korea bleibt weiter hungrig, während das &#8220;Schaf&#8221; Deutschland schon länger satt ist. Auch wenn Analogien zur Tierwelt fast immer hinken, sollte sich Europa in Zukunft nicht von Asien die Butter vom Brot nehmen lassen.</p>
<p>Mit der Globalisierung hat der internationale Wettbewerbsdruck  zugenommen. Egal ob in der Autoindustrie, der Hightech-Branche oder im Konsumgüter-Bereich &#8211; der Kampf um Marktanteile kennt keine Gnade. Hier hat Südkorea eine beispiellose Aufholjagd hingelegt. Samsung, LG, Hyundai, Kia &#8211; erfolgreiche Marken rund um den Globus. Und die Aufholjagd ist noch lange nicht zu Ende. Das verbietet schon allein der Siegerwillen und der nationale Ehrgeiz der Koreaner.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Arbeit als Droge</title>
		<link>http://blog.zdf.de/3sat.makro/2013/03/25/arbeit-als-droge/</link>
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		<pubDate>Mon, 25 Mar 2013 10:35:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>[3sat] Jürgen Natusch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Korea]]></category>

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		<description><![CDATA[Südkoreas Turbo-Aufstieg vom armen Agrarland in die 1. Liga der Industrie-Nationen – wie ist so etwas möglich? Wir versuchen, das Erfolgsgeheimnis der Koreaner in Gesprächen und Interviews ein wenig zu lüften. Klar wurde, dass es drei Erfolgsfaktoren gibt: Staat, Bildung, Arbeit. Hier in Korea scheint man fast rund um die Uhr zu arbeiten, mal von den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2390" class="wp-caption alignleft" style="width: 470px"><a rel="attachment wp-att-2390" href="http://blog.zdf.de/3sat.makro/2013/03/25/arbeit-als-droge/2013-03-25_korea_flagge-2/"><img class="size-medium wp-image-2390" src="http://blog.zdf.de/3sat.makro/files/2013/03/2013-03-25_korea_flagge1-460x259.jpg" alt="" width="460" height="259" /></a><p class="wp-caption-text">Turbo-Aufstieg in die 1. Liga</p></div>
<p>Südkoreas Turbo-Aufstieg vom armen Agrarland in die 1. Liga der Industrie-Nationen – wie ist so etwas möglich? Wir versuchen, das Erfolgsgeheimnis der Koreaner in Gesprächen und Interviews ein wenig zu lüften. Klar wurde, dass es drei Erfolgsfaktoren gibt: Staat, Bildung, Arbeit.</p>
<div id="attachment_2386" class="wp-caption alignleft" style="width: 470px"><a rel="attachment wp-att-2386" href="http://blog.zdf.de/3sat.makro/2013/03/25/arbeit-als-droge/2013-03-25_korea_angestellte-ff/"><img class="size-medium wp-image-2386" src="http://blog.zdf.de/3sat.makro/files/2013/03/2013-03-25_korea_angestellte-ff-460x306.jpg" alt="" width="460" height="306" /></a><p class="wp-caption-text">Kurze Mittagspause in Seoul</p></div>
<p>Hier in Korea scheint man fast rund um die Uhr zu arbeiten, mal von den paar Stunden Schlaf abgesehen. Das bestätigen auch internationale Studien. Niemand auf der Welt arbeitet so viel wie die Koreaner. Im Schnitt 2.200 Stunden pro Jahr. Viele auch samstags. Urlaub – was ist das? Die Deutschen kommen gerade mal auf 1.400 Stunden. Dabei sind in Korea die zusätzlichen Stunden zu Hause und auf dem Weg zur Arbeit gar nicht mitgerechnet.</p>
<p style="text-align: left">Nach dem Internet soll jetzt in Korea auch die Arbeit mobil werden. Smart Working heißt das Regierungsprogramm. Danach werden in Zukunft so genannte Smart Working Center,  Großraumbüro ausgestattet mit modernsten Computerarbeitsplätzen, das Land überziehen. Schon 2015 soll ein Drittel der knapp 9 Millionen Büroangestellten von ihrer täglichen Fahrt zur Arbeit befreit sein. So könnten Pendler viel Zeit sparen und ihre Arbeitszeit produktiver nutzen.</p>
<p style="text-align: left">
<div id="attachment_2393" class="wp-caption alignleft" style="width: 470px"><a rel="attachment wp-att-2393" href="http://blog.zdf.de/3sat.makro/2013/03/25/arbeit-als-droge/2013-03-25_korea_metro-2/"><img class="size-medium wp-image-2393" src="http://blog.zdf.de/3sat.makro/files/2013/03/2013-03-25_korea_metro1-460x259.jpg" alt="" width="460" height="259" /></a><p class="wp-caption-text">Büroarbeit auch unterwegs</p></div>
<p>Doch es gibt erst 11 solcher Smart Working Center und das nur im Großraum Seoul. Selbst das für die Filmaufnahmen ausgesuchte Center zeigt gähnende Leere. Von den staatlichen Planvorgaben, die 500 solcher Center bis 2015 vorsehen, ist die Regierung weit entfernt. Dazu muss man wissen, dass Koreas Wirtschaft staatlich gelenkt ist. Wirtschaftliche Aktivitäten sind oft vom Staat geplant und verordnet. Viele Pläne bleiben aber Papiertiger.</p>
<p>Nichtsdestotrotz war in Korea die staatliche Planwirtschaft insgesamt höchst erfolgreich. Der Aufbau einer international wettbewerbsfähigen Exportwirtschaft ist generalstabsmäßig durchgezogen worden. Der 1. Plan galt der Leichtindustrie, der 2. Plan der kapitalintensiveren Stahl- und Chemieindustrie, während im dritten Plan Maschinenbau und Schiffsbau sowie Elektrotechnik und Kunststoffproduktion Hand in Hand gingen.</p>
<div id="attachment_2394" class="wp-caption alignleft" style="width: 470px"><a rel="attachment wp-att-2394" href="http://blog.zdf.de/3sat.makro/2013/03/25/arbeit-als-droge/2013-03-25_korea_studenten-2/"><img class="size-medium wp-image-2394" src="http://blog.zdf.de/3sat.makro/files/2013/03/2013-03-25_korea_studenten1-460x259.jpg" alt="" width="460" height="259" /></a><p class="wp-caption-text">80% der Jugend an der Uni</p></div>
<p>Neben Staat und Arbeit ist wie gesagt die Bildung der dritte Erfolgsfaktor. Von klein auf lernen Kinder diszipliniert von morgens früh bis abends spät den vorgesetzten Unterrichtsstoff. Ab nachmittags schicken Eltern ihre Sprösslinge in teure, private Nachhilfeschulen. Auch für die spätere Universitätsausbildung geben sie ein Vermögen aus. 80% der Schulabgänger gehen danach zur Uni.</p>
<p>Dass der Staat nicht allmächtig ist, zeigen Plan und Wirklichkeit der Smart Working Center. Auch in Südkorea wachsen die Bäume nicht in den Himmel. Das macht das kleine Land, eingezwängt von den Großmächten Japan, China und Russland, schon wieder sympathisch.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Zypern: Plan D = Plan A + x</title>
		<link>http://blog.zdf.de/3sat.makro/2013/03/22/reden-sie-mit-zypern-wo-bleibt-plan-d/</link>
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		<pubDate>Fri, 22 Mar 2013 15:28:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>makro</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Euro]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzkrise]]></category>
		<category><![CDATA[Schulden]]></category>
		<category><![CDATA[Zypern]]></category>

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		<description><![CDATA[In der Zypernrettung ist seit nunmehr einer Woche mächtig Bewegung. Leider nicht in die richtige Richtung. Plan A, das Rettungspaket von EU-Troika und IWF, wurde von Zyperns Parlament beerdigt, unterstützt durch wütende Proteste auf Nikosias Straßen. Stein des Anstoßes: Ein von der Troika geforderter Beitrag von Anlagegeldern auf den Banken der Steueroase &#8211; eine Forderung, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2339" class="wp-caption alignleft" style="width: 470px"><a rel="attachment wp-att-2339" href="http://blog.zdf.de/3sat.makro/2013/03/22/reden-sie-mit-zypern-wo-bleibt-plan-d/2013-03-22_zypern_euro2_dpa/"><img class="size-medium wp-image-2339" src="http://blog.zdf.de/3sat.makro/files/2013/03/2013-03-22_zypern_euro2_dpa-460x258.jpg" alt="Ohne Rettungspaket wird Zypern als erstes Euroland untergehen. Bild: dpa" width="460" height="258" /></a><p class="wp-caption-text">Ohne Rettungspaket wird Zypern als erstes Euroland untergehen. Bild: dpa</p></div>
<p>In der Zypernrettung ist seit nunmehr einer Woche mächtig Bewegung. Leider nicht in die richtige Richtung. Plan A, das Rettungspaket von EU-Troika und IWF, wurde von Zyperns Parlament beerdigt, unterstützt durch wütende Proteste auf Nikosias Straßen. Stein des Anstoßes: Ein von der Troika geforderter Beitrag von Anlagegeldern auf den Banken der Steueroase &#8211; eine Forderung, welche Zyperns Regierung als Schröpfung der Kleinen ausformulierte, um das Vermögen der Großen zu schonen.</p>
<p>Plan B dann &#8211; der Versuch Zyperns, der verhassten Troika mit ihren ganzen Reformauflagen den Rücken zu kehren und sich in die schützenden Hände Moskaus zu begeben &#8211; scheiterte als nächstes. Zwar hat Gasprom Interesse an zyprischen Gasvorkommen, einen neuen Kredit aus Russland wird es aber nicht geben. Zyperns Finanzminister reist mit leeren Händen aus Moskau zurück.</p>
<p>Plan C, ein sogenannter Solidarfonds, in dem Zypern Vermögen der orthodoxen Kirche, das Gold der Zentralbank und das Ergebnis eines Beutezuges durch die eigene Rentenkasse sammeln möchte, um auf Basis dieser Sicherheiten Staatsanleihen emittieren zu können, scheint den Kriterien von Troika und IWF nicht standzuhalten. Das Vorhaben riecht nach einem Taschenspielertrick.</p>
<p>Nun also ist Plan D gefragt. Zeit bleibt bis Montag. Dann dreht die EZB den Geldhahn zu, mit dem sie Zyperns Banken seit letztem Jahr künstlich am Leben erhält.</p>
<p>Wie geht es jetzt mit Zypern weiter? Ist noch was zu retten und wenn ja, wie? Oder geht die Mittelmeerinsel als erstes Euroland finanziell unter? Welche Folgen hätte das für die anderen Krisenländer? Und letztlich für unser Geld?</p>
<p>Diskutieren sie direkt nach der Sendung hier in unserem Blog mit unseren beiden Studiogästen, den Finanzprofis Hendrik Leber und Max Otte.</p>
<p>Leber und Otte sind ausgesprochen kluge Beobachter unserer Zeit. Und als Vermögensverwalter sind sie vor allem Praktiker. Für sie sind Finanzmärkte und ökonomische Wechselwirkungen keine abstrakte Größe, sondern die teils irrationale Wirklichkeit, mit der sie sich tagtäglich in Form von Anlageentscheidungen auseinandersetzen müssen.</p>
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