Wem gehört das Internet?

Geplante Gesetze zum Urheberrechtsschutz wie das internationale Handelsabkommen Acta führten zu Proteststürmen und trieben Tausende von Demonstranten auf die Straße. Das offene Netz von Facebook und Google kämpft gegen die geschlossene Gesellschaft von Apple und Amazon.

Alles Quasi-Monopolisten, denen das eigene Reich zu klein wird und die deshalb beim anderen “wildern”. Wer steht wie zum Urheberschutz und wer hat im Milliarden-Monopoly des Internet die besten Karten?

Ossi Urchs, Internet-Legende, Firmen-Berater, IT-Experte steht Rede und Antwort.

makro

makro - Jeden Freitagabend bietet makro Orientierung im globalen Wirtschaftsdschungel. Mit Blick für den Menschen und fürs Detail, aber vor allem für die globalen Zusammenhänge.

74 Kommentare | 27. April 2012 | 16:53 Uhr | Twittern | Facebook

74 Kommentare

  1. Jetzt hab ich mir alle Kommentare durchgelesen und bin nicht schlauer als vorher… immer wenn es konkret wurde kam keine Antwort mehr!

    Leo | 19. Mai 2012 | 15:07 | Antworten
  2. klasse Idee, ne Wiederholung zu senden, OHNE auf die Hinfälligkeit des mehrfach “beworbenen” info-environments (chat, Promibefragung, Diskussion, …) hinzuweisen.

    e.n.t. | 1. Mai 2012 | 19:25 | Antworten
  3. In Bezug auf das Downloaden oder sharing von Audio- und Videomaterial sollte man die Realität mal nicht außer Acht lassen…. Es ist völlig sinnlos die heutige Internetstruktur zu reglementieren oder zu überwachen. Werden Versuche unternommen etwas zu verhindern oder Einzuschränken, sind sofort unzählige Hacker und semiproffessionelle User dabei dieses wieder zu umgehen oder zu hacken. Keine Firma oder Institution der Welt hat hierfür die Kapatzität oder Kompetenz. Die Einzige Möglichkeit wäre das Internet abzuschalten, was logischer Weise ein wirtschaftliches Chaos zur Folge hätte. Man hat ja gesehen wie schnell Mastercard etc.pp gehackt wurde, Selbst gesperrte Seiten in China wurden durch ein simples Script welches über eine andere Url ein Screenshot der angeforderten Seite erstellt ausgetrickst incl. Verlinkungen und Deeplinks.

    Die Leute, die sich auf diversen Seiten einer schier unbegrenzten Datenmenge bedienen, würden sich doch nicht, falls das auf einmal nicht mehr funktionieren solle, zum nächsten Laden laufen und dieses dann käuflich erwerben…. Lächerlich! Entweder werden dann Gleichgesinnte, oder Freunde und Bekannte angefragt, oder wenn nich- dann eben nich…. daher sind diese sogenannten “Umsatzeinbußen” völliger Mumpitz

    Kriminalisierung ist keine Lösung

    Mike Allan | 27. April 2012 | 22:25 | Antworten
    • Nochmal, es geht nicht darum, bei den Nutzern zu kassieren. Es geht darum, die Profite, die Google und Konsorten mit der Arbeit anderer machen, etwwas gerechter zu verteilen. Dabei darf Google gerne weiter protträchtig bleiben. Ich zitiere Focus Money: “Google hat ein erfolgreiches erstes Quartal 2012 hingelegt: Der Nettogewinn des Internetkonzerns stieg um 61 Prozent auf knapp drei Milliarden Dollar.” Wenn die zehn Prozent an die Urheber abgeben, bringt die das um? Gefährdet das die Netzfreiheit?

      teb | 27. April 2012 | 22:43 | Antworten
      • Ist ja alles richtig….wollte ja nur auf die Sinnlosigkeit im Hinblick jedweder Umsetzung der digitalen Urheberrechtsfrage hinweisen. Egal wie es geregelt wird, kann es nichts verhindern. Leute mit gewissen Hintergrundwissen werden immer an die Daten kommen die sie haben wollen.
        Ich finde auch, daß Interpreten ein Recht auf Wahrung des geistigen Eigentumes haben sollen und entsprechend vergütet werden sollte. Aber die Sendung heißt halt nicht “wünsch dir was” sondern “so Isses”

        Mike Allan | 27. April 2012 | 23:07 | Antworten
  4. Hallo an alle, die jetzt noch lesen. Ein schönes Beispiel für Schwarmintelligenz, was hier so zusammenkommt.

    teb | 27. April 2012 | 22:22 | Antworten
  5. Hallo Herr Urchs!

    Empfehlen sie also Internetnutzen alle ihre Inhalte mit entsprechenden creative Commons zu nutzen? Und bin ich dann wirklich gegen den Diebstahl ebendieser geschützt?

    mariebü | 27. April 2012 | 22:14 | Antworten
  6. Liebe Zuschauer, liebe Besucher unseres Blogs.
    Vielen Dank für Ihr Interesse an der heutigen Sendung und die Teilnahme am Meinungsaustausch in unserem Blog. Ein besonderes Dankeschön an Ossi Urchs für die Beantwortung der Fragen. Selbstverständlich sind Sie herzlich eingeladen weiterhin an dieser Stelle zu diskutieren. Schönen Abend und ein schönes Wochenende.
    Das makro-Team

    makro | 27. April 2012 | 22:04 | Antworten
  7. Usability Technisch ist das hier ja ein Witz. Die 3SATler haben wohl noch nie sich mit dem Internet näher beschäftigt??? Wann es los geht, dass der Chat hier eigentlich die Kommentare sind und wann es zu Ende ist sollte man schon oben irgendwo mal beschreiben…

    Werner | 27. April 2012 | 22:03 | Antworten
  8. vielen dank für die diskussion. ich mach mich mal vom acker, tchüss und schönes wochenende allerseits

    ossi urchs | 27. April 2012 | 22:03 | Antworten
    • tschöö!

      fred | 27. April 2012 | 22:04 | Antworten
    • HAHA ich lache mich tod!

      Nel | 27. April 2012 | 22:07 | Antworten
    • Hallo Ossi,
      das, was du im 2. Teil des Makro-Interviews über das Urheberrecht gesagt hast, kann man sicherlich objektiv nicht so stehen lassen. Das war sehr allgemein formuliert. Ich halte das Urheberrecht ganz unabhängig von der Internet-Philosophie, die ich auch unterstütze, für sehr wichtig. Daher bitte ich Dich hiermit um Konkretisierung, was du wirklich damit gemeint hast (das Urheberrecht gehöre einer anderen Zeit an etc).
      Gruß
      Nic

      Dominic Menzler | 27. April 2012 | 22:18 | Antworten
  9. Wann ist denn das hier zu ende????

    Werner | 27. April 2012 | 22:00 | Antworten
    • also ich habe noch zeit…

      fred | 27. April 2012 | 22:01 | Antworten
      • genau, Craig Feldspar

        Nel | 27. April 2012 | 22:03 | Antworten
  10. Ich fand es sehr schade dass in der Sendung mal wieder nicht klar gemacht wurde, dass das Thema “Urheberrecht” oft nur ein Vehikel ist, um das überwachen der Bürger zu rechtfertigen. Plattenfirmen sollen das Recht bekommen, hoheitliche Aufgaben selber zu übernehmen. Ich denke das ist der wirklich kritische Punkt weil hier die Bürgerrechte massiv betroffen wären, wenn es tatsächlich dazu kommt.
    Herr Urchs, ich denke das hätten Sie mal rüberbringen sollen (Wobei bei diesen Mini-Interviews ja eh kein Tiefgang möglich ist – einfach keine Zeit dafür da)

    Werner | 27. April 2012 | 21:59 | Antworten
    • plattenfirmen (sic!) mit hoheitlichen rechten, kann und will ich mir lieber nicht vorstellen.

      ossi urchs | 27. April 2012 | 22:02 | Antworten
    • Das in drei Sätzen zu kommentieren, wird schwierig. Auf welchen Acta-Artikel bezieht sich das? In meinem Exemplar kommen immer Gerichte, Anträgs usw vor: Muster Artikel 12, Einstweilige Maßnahmen “Jede Vertragspartei sorgt dafür, dass ihre Gerichte befugt sind, dem Antragsteller bei
      einstweiligen Maßnahmen aufzuerlegen, alle vernünftigerweise verfügbaren Beweise vorzulegen,
      damit sie sich mit hinreichender Sicherheit davon überzeugen können, dass das Recht des
      Antragstellers verletzt wird oder dass eine solche Verletzung droht…” Werner sag’ mir doch bitte, welchen Artikel Du meinst.

      teb | 27. April 2012 | 22:15 | Antworten
  11. Lieber Herr Urchs,

    halten Sie dieses Semester wieder ihren Gastvortrag an der Goethe-Uni? Ich konnte im Dezember leider nicht da sein, wollte das aber gern nachholen.

    student_ffm | 27. April 2012 | 21:53 | Antworten
    • wohl eher wieder im ws, aber sie können ja mal einen antrag stellen ;-)

      ossi urchs | 27. April 2012 | 21:56 | Antworten
  12. warum geht es immer nur um’s geld. warum kann man nicht einfach so glücklich sein?

    fred | 27. April 2012 | 21:52 | Antworten
    • Ja klar. Dummerweise habe ich sechs Beschäftigte, zwei Kinder, ein Frau, aber leider keinen Hund mehr, was den Kostendruck etwas senkt. Und die Uni, an der mein Sohn studiert, ist auch nach Absingen fröhlicher Algorhythmen aus dem Boden gewachsen. Und Google kauft ein und apple macht Rekordgewinne, weil es Leute gibt, die für ein Ipad das Zehnfache dessen bezahlen, was es in der Produktion kostet – aber wozu über Geld reden und nicht einfach so glücklich sein.

      teb | 27. April 2012 | 22:00 | Antworten
      • was ist denn mit dem hund passiert?

        fred | 27. April 2012 | 22:04 | Antworten
        • Hat nach einem erfüllten Leben im Kreis der Familie sein unausweichliches Ende gefunden, mit 15 Jahren in einm für einen Hund recht hohen Alter

          teb | 27. April 2012 | 22:27 | Antworten
        • 15 years ought to be enough for anybody.

          fred | 27. April 2012 | 22:47 | Antworten
  13. Google kassiert, You Tube kassiert. Für was? Dafür, dass sie die Arbeit anderer ausbeuten. Denn die Werbekunden zahlen dafür, dass sie die Nutzer erreichen. Und die Nutzer sind da, weil es interessante Inhalte gibt. Aber wer schafft die Inhalte. Das ist nichts Neues. Das haben die Jungs schon in den Präsentationen erzählt, als Web 2.0 in den Kinderschuhen steckte. Zitat: “Wir schaffen es, dass die Kunden die Inhalte selber produzieren und noch dafür bezahlen.” Das ist im Grund auch ok, wenn redlich oder wenigstens ein bisschen geteilt wird. Das ist auch nichts Neues. Kennt jemand noch die Dinger, die sich Bücher nennen. Da ist das ganz einfach: Einer kauft ein Buch, der Verleger, die Drucker, der Verteib, die Werber und auch der Autor, jeder bekommt ein bisschen was ab. Und der Nutzer hat die Freiheit es weiter zu geben, wenn er es gelesen hat, denn er hat ja dafür bezahlt. Nur die Freiheit es zu kopieren hat er nur dann, wenn er die Urheber und Hersteller daran beteilgt. Dafür gibt’s eine Kopierabgabe. Kurz und gut: Es geht nicht darum, die Freiheit des Netzes zu beschränken, es geht darum, die Milliardenprofite, die Google und Co auf Kosten anderer machen etwas gerechter zu verteilen. Der Nutzer, pardon User, muss gar nichts bezahlen, denn bezahlt wird schon jetzt über die Werbung. Da werden die User ganz schön für dumm verkauft. Oder steckt sogar Absicht dahinter? Ist ja nicht das erste Mal, dass einer die Meute aufhetzt, um seine Schäfchen ins Trockene zu bringen. Und wer am lautesten haltet den Dieb schreit, ist erfahrungsgemäß sehr oft selber einer.

    teb | 27. April 2012 | 21:43 | Antworten
    • kopien im internet sind eben etwas ganz anderes als kopien analoger medien. kopien sind die art im inmternet inhalte zu teilen. deshalb lassen sie sich auch nicht unterbinden. aber die idee die gewinne von Google “gerechter” zu verteilen, hat charme: etwa die nutzer, die mit ihren daten Googles geschäfte erst ermöglichen, auch dafür zu bezahlen …

      ossi urchs | 27. April 2012 | 21:50 | Antworten
      • Wenn es nur um das Kopieren geht, wäre es nicht eine Lösung einfach die Kopier-Funktion (STRG+C) zu sperren bzw zu entfernen? Gleiches gilt für Screenshot und co.

        Nel | 27. April 2012 | 21:53 | Antworten
        • Wenn es nur um das Kopieren geht, wäre es nicht eine Lösung einfach die Kopier-Funktion (STRG+C) zu sperren bzw zu entfernen? Gleiches gilt für Screenshot und co.

          fred | 27. April 2012 | 21:55 | Antworten
  14. lieber herr urchs,
    wie stehen sie zur piratenpartei? wie kommentieren sie deren bildungslücken? ist politik im internet dazu verdammt so realitätsfern wie deren kandidaten zu sein?

    fred | 27. April 2012 | 21:42 | Antworten
    • zu den piraten stehe ich “wohlwollend-kritisch” ;-)
      bildungslücken haben wir wohl alle genung, nur die politiker der alten generation wähnen sich oft fehlerfrei …

      ossi urchs | 27. April 2012 | 21:47 | Antworten
      • Sorry, wenn ich widerspreche. Keiner ist fehlerfrei richtig. Aber das ist keine Entschuldigung für Nichtwissen. Beziehungsweise nicht nachgucken vor dem gackern. Denn man muss nicht alles wissen, aber wissen, wo man nachschauen kann. Der Satz stammt aber noch aus der Zeit der analogen Informationsübertragung mittels Druckerschwärze, stimmt aber im Internetzeitalter um so mehr. Fast alle Originaltexte sind im Internet verfügbar, soagr über Googel, man muss einfach nur mal anfangen, Seite 2 folgende aufzurufen

        teb | 27. April 2012 | 22:32 | Antworten
  15. Suche auch verzweifelt den Chat. Selbst die Suche in §Sat hilft nicht weiter.

    Ingolf | 27. April 2012 | 21:41 | Antworten
    • das hier ist der “chat”

      fred | 27. April 2012 | 21:43 | Antworten
  16. Gibts denn nun noch ein Chat oder antwortet Herr Urch einfach nicht?

    John | 27. April 2012 | 21:41 | Antworten
    • Ich denke mal es gibt zu viele fragen. mir hat er geantwortet.

      Ossifan | 27. April 2012 | 21:43 | Antworten
    • doch er antwortet …

      ossi urchs | 27. April 2012 | 21:44 | Antworten
  17. Lieber Herr Urchs!

    Ich erhebe Anspruch auf das Internet da mein Großvater (Herr Mehka Beit) einer der Mit-Entdecker des Internets war!

    Die Geschichte ereignete sich kurz vor beginn der 60ger Jahre als Beit zusammen mit Rudolf Adam Messel (anm. kur RAM genannt).

    Daher spreche ich nun ein absolutes Nutzverbot für jeden Menschen mit ausnahme von meiner Person!

    mit freundlichen Grüßen und auf ihre Zustimmung per Telegraph.

    Der Liquidator | 27. April 2012 | 21:37 | Antworten
  18. mal ganz ehrlich!
    ein großartiges thema und euch fällt nichts besseres ein?
    Ich muss ehrlich zugeben, dass mir das ganze fast angst macht. diese macht die internetgiganten wie facebook oder google durch unseren bereitwilligen exhibitionismus bekommt ist viel zu groß. ich muss zugeben, dass ich wie jeder ein absoluter google-nutzer bin aber dieses speichern unseres online-verhaltens geht mir absolut gegen den strich! da fällt mir nur der “gläserne” bürger ein.

    c. | 27. April 2012 | 21:36 | Antworten
    • benutz bitte bing ;)

      fred | 27. April 2012 | 21:37 | Antworten
      • besser startpage oder ixquick

        progress | 27. April 2012 | 21:40 | Antworten
  19. Wie lade ich mir diese Sendung herunter? Habe kein Streaming-Client, Flash-Player oder ähnliches, kann nur .mp4 oder .flv Files anschauen.

    Harald | 27. April 2012 | 21:36 | Antworten
  20. Hallo Herr Urchs,
    sehr interessantes Thema. Wie sehen Sie die Sache mit dem Urheberrechtsschutz? Auf was müssen wir uns einstellen in nächster Zeit?

    Marcel | 27. April 2012 | 21:36 | Antworten
    • ich denke, dass der schutz der urheberrechte weider erodieren wird, weil sich das kopieren nun einmal nicht unterbinden lässt. also sind neue modelle gefragt, die auch direkt den künstlern, und nicht überwiegend der “verwertern” der rechte zukommen.

      ossi urchs | 27. April 2012 | 21:42 | Antworten
      • ich sehe das ähnlich, es kann doch nicht sein das sich die üblichen Verdächtigen noch weiter die taschen mit der kreativität der einzelnen stopfen, wenn geistiges Eigentum preis gegeben wird, dann sollte der erfinder/künstler wenigstens etwas davon haben

        Marcel | 27. April 2012 | 21:53 | Antworten
      • Prima und wie sehen die neuen Modelle aus? Würde mich interessieren, denn das Bessere ist ja der Feind des Guten. Da gibt’s doch sicher etwas Konkretes vom Experten, Gedanken, die wir frei teilen und von denen wir alle profitieren können. Gab’s eigentlich auch ein Honorar für die Sendung und die übliche Spesenpauschale? 3sat ist ja gebührenfinanziert, da ist das mit der Urheberabgabe für mich ja schon erledigt aber wissen wüßte ich’s schon gerne. Nicht weil ich mich am Honorar störe, sondern weil’s zur Wahrheit und Klarheit gehört .

        teb | 27. April 2012 | 21:55 | Antworten
  21. wie wäre es mit einem zweiten internet, komplett ohne verbindung zum alten. jegliche werbung ist da verboten, alles andere erlaubt. es wird alles wie es mal war und wie die ursprüngliche idee war. wäre das nicht gut?

    fred | 27. April 2012 | 21:35 | Antworten
    • manno, ich hab die frage ernst gemeint :(

      fred | 27. April 2012 | 21:45 | Antworten
      • und wenn man dann noch die internationale staatengemeinschaft dazu bekommt, das ganze soiel zu bezahlen, dann ist es wirklich wie früher im internet. aber daran glaube ich wirklich nicht.

        ossi urchs | 27. April 2012 | 21:53 | Antworten
  22. Mich würde mal interessieren was sie zum Beispiel zum Vorschlag einer Kulturflatrate sagen.Und heute hatte ich auch gehört das in der von Bürgern neu geschriebenen isländischen Verfassung ein Recht auf Internetnutzung eingeräumt wird.Also das der Staat die Kosten für das Internet trägt und einem auch den Computer der dafür nötig ist stellen soll.Da würde mich auch interessieren was sie davon halten :)

    Andreas | 27. April 2012 | 21:34 | Antworten
  23. Guten Abend Herr Urchs,

    Was wäre denn ihrer Meinung nach ein faires und Zeitgemäßes System um geistiges Eigentum im www zu schützten bzw adäquat zu entlohnen.? Es steht außer frage, dass Produzenten abstrakter Produkte (nicht nur Musik und Unterhaltung, sondern auch in der Wissenschaft) angemessen bezahlt werden, um weiterhin ihre für die gesellschaft wichtige Arbeit leisten zu können. Passiert dies nicht liegen die mittel- und langfristigen folgen auf der Hand.

    Hut | 27. April 2012 | 21:34 | Antworten
    • viele künstler und erst recht die wisenschaftler werden ja, wenn auch nach unterschiedlichen modellen, bezahlt.die nutzung muss also bezahlt werden, entweder von den kunden, oder durch die werbung treiebnde wirtschaft

      ossi urchs | 27. April 2012 | 21:40 | Antworten
  24. Hallo Herr Urchs, Sie sagten eben, es gäbe im Netz schon gute Modelle für einen “reformierten” Urheberschutz. Können Sie mir sagen, wo ich mich über diese Modelle informieren kann?

    jutta van den berg | 27. April 2012 | 21:33 | Antworten
    • schauen Sie mal nach dem “creative commons” konzept …

      ossi urchs | 27. April 2012 | 21:38 | Antworten
      • ich bin Mitglied der Gema, es scheint schwierig zu sein, dann bei creative commons Werke für die Öffentlichkeit zu lizensieren,werde aber mal bei der Gema nachfragen, ob es tatsächlich so ist, dass die Gema auch für alle meiner zukünftigen Werke einen Exclusivanspruch erhebt, das wäre vielleicht ein Grund, den Verein zu wechseln,,, kennen Sich sich mit dieser Problematik aus?

        jutta van den berg | 27. April 2012 | 22:23 | Antworten
  25. Ist ja interessant wieviele Leute sich hier für ganz andere Sachen interessieren :) ! Herr Ossi, was denken Sie über Datenschutz bei Facebook und Co.?

    John | 27. April 2012 | 21:33 | Antworten
    • der ist sicher ausbaufähig, wenn die nutzer das auch verlangen

      ossi urchs | 27. April 2012 | 21:37 | Antworten
  26. Was halten sie von einer Kulturflatrate (jeder bezahlt 100 euro im monat und darf soviel downloaden wie er will)?

    Ossifan | 27. April 2012 | 21:32 | Antworten
    • auch das ist ein denkbare und diskussionswürdige position, obwohl sie auch nicht mehr wirklich in die digitale zeit passt.

      ossi urchs | 27. April 2012 | 21:37 | Antworten
      • Was wäre denn ihrer Meinung nach ein gutes System?

        Ossifan | 27. April 2012 | 21:39 | Antworten
  27. Was ist denn hier der Chat? Kein Link zu finden weit und breit…

    Wolfram | 27. April 2012 | 21:31 | Antworten
    • Stimmt

      Ossifan | 27. April 2012 | 21:32 | Antworten
      • urchs kann doch mal eben hier nen kleinen chat hinlinken…

        fred | 27. April 2012 | 21:33 | Antworten
        • ist ja schon passiert ;-)

          ossi urchs | 27. April 2012 | 21:35 | Antworten
      • Hallo Administrator von 3SAT

        Wo ist der Chat zu finden???????

        Hilfe!

        So kriegt der arme Ossi Urchs keine Fragen zu sehen…

        Wolfram | 27. April 2012 | 21:35 | Antworten
  28. Wenn ich meine Haare noch weiter wachsen lasse seh ich bald auch so aus;-)

    Ossifan | 27. April 2012 | 21:30 | Antworten
  29. “…
    Das offene Netz von Facebook und Google kämpft gegen die geschlossene Gesellschaft von Apple und Amazon.
    ….”

    erm,wut? was genau ist so offen bei FB oder Google?

    Lutz | 27. April 2012 | 21:30 | Antworten
  30. Herr Urchs, toller Beitrag!
    Sind Sie der Bruder von Max? Legendärer Philosophie Professor!

    Holger | 27. April 2012 | 21:29 | Antworten
  31. lieber herr urchs,
    wäre es nicht besser, wenn wir wieder mehr persönliche kontakte im “real-life” pflegen würden, als virtuelle in facebook und co.?

    fred | 27. April 2012 | 21:29 | Antworten
    • das eine kann das andere sicher nicht ersetzen, aber vielleicht erleichtern.

      ossi urchs | 27. April 2012 | 21:54 | Antworten
  32. Bitte rasieren Herr Urchs! :-)

    Dieter | 27. April 2012 | 21:25 | Antworten
    • man kriegt so einen Bart nicht wenn man solchen Vorderungen nachkommt :P

      Wayne | 27. April 2012 | 22:16 | Antworten
  33. Geiler Bart!

    Wayne | 27. April 2012 | 21:24 | Antworten

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