Roter Teppich im Schnee

Heute beginnen die 62. Berliner Winterspiele. Ach, nein: Filmfestspiele. Über Nacht hat sich die Stadt ein frisches weißes Mäntelchen zugelegt, die Sonne scheint, Ski und Rodel gut. Wie jedes Jahr scheint die Berlinale-Zeit die kälteste Zeit im Jahr zu sein. Berlinale könnte zur fünften Jahreszeit ausgerufen werden: Immer Minus-Grade auf dem roten Teppich, alle stöhnen, dass man im freizügigen Dekolletee und ohne lange Unterhosen so doll friert und, ach, wie schön ist es doch in Venedig und Cannes. Schön warm jedenfalls. Kein Wunder, dass sich dort die Stars tummeln, die in Berlin vermisst werden. Das meteorologische Berlinale-Klima ist zumindest zu Beginn des Festivals mindestens so wichtig wie das cineastische: Ob der Wettbewerb dieses Jahr wieder so schwach ist wie im Vorjahr? Wie werden die drei deutschen Filme im Wettbewerb abschneiden? Wie politisch relevant werden die politischen Filme auf der Berlinale sein? Es kann losgehen. Schweinwerfer an, Film ab. Der Schnee glitzert in der Sonne.

1 Kommentar | 09. Februar 2012 | 12:31 Uhr | Twittern | Facebook

Ein Kommentar

  1. Ganz viel Spaß! Falls Sie irgendeine Karte mal übrig haben sollten oder eine Vorstellung, für die Sie eine Karte haben, nicht besuchen können, lassen Sie mich das wissen! :)

    Danke…

    Stefan K. | 9. Februar 2012 | 14:51 | Antworten

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