02. Vor Ort · Stammheim: Verena-Becker-Prozess
Buback bloggt – Tag 70/2
70. Verhandlungstag (12. Januar 2012) – Teil 2
Meine nächste Frage an den Zeugen Wolfgang Pfaff lautet: “Haben Sie Verena Becker persönlich getroffen?” Der Zeuge antwortet zögerlich. Er habe “„zum Aspekt Verena Becker einen Versuch unternommen”, wisse aber nicht mehr wann. Es habe ein schreckliches Geschrei von Verena Becker gegeben. Sie hätten nicht einen Satz gewechselt. Es sei ein Fehlschlag gewesen. Das müsse gewesen sein, als er Einzelheiten beim Aufbau des Fahndungsreferats mit Inhalt habe versehen wollen. Er sei nach fünf Minuten bei Verena Becker rausgelaufen ohne Erkenntnisgewinn. Was Verena Becker geschrien habe, kann er mir nicht sagen. Ob der Besuch vor oder nach der Einstellung des Verfahrens gegen Verena Becker am 31. März 1980 stattgefunden habe, frage ich weiter. Darauf der Zeuge: “Der Besuch war davor. Nein, stimmt nicht, ich weiß es nicht.” Es habe keinen Gesprächsinhalt gegeben. Mich verwundert, dass der Zeuge dieses Treffen erst auf meine Nachfrage erwähnt.
Ich möchte wissen, ob der Zeuge im Jahr 2007 von der Karlsruher Behörde nach der dort nicht mehr auffindbaren Akte befragt worden sei, nachdem publik geworden war, Verena Becker habe beim Verfassungsschutz ausgesagt. Der Zeuge antwortet: “Das sind interne Dinge, die nichts mit dem Problem zu tun haben. Dies ist kein Untersuchungsausschuss.” Bundesanwalt Hemberger greift unterstützend ein. Das seien Vorgänge, die von der Aussagegenehmigung nicht gedeckt sind und innerdienstliche Angelegenheiten der Bundesanwaltschaft betreffen. Rechtsanwalt Rätzlaff sieht das nicht so. Der Zeuge gehörte 2007 der Bundesanwaltschaft seit mehr als 15 Jahren nicht mehr an. Die Nebenklage besteht auf einer Antwort. Der Vorsitzende schlägt vor, die Frage zurückzustellen. Ich frage den Zeugen Pfaff, ob ihm aufgefallen sei, dass der wegen des Attentats bereits verurteilte Knut Folkerts nicht unter den in der Verfassungsschutzakte genannten Tatbeteiligten gewesen sei. Der Vorsitzende erspart dem Zeugen die Antwort, indem er sagt, der Zeuge kenne die Akte doch nicht. Ich weise auf die Angaben von Wolfgang Steinke und Horst Herold hin, wonach Kurt Rebmann den Eindruck vermittelt habe, dass er Verena Becker für eine Karlsruher Mittäterin halte. Ob Rebmann in Anwesenheit des Zeugen solche Äußerungen gemacht habe? Bundesanwalt Hemberger und Rechtsanwalt Venedey beanstanden meine Frage. Der Vorsitzende erklärt, der Zeuge habe bereits gesagt, dass er von Rebmann nichts zu dem Fall wisse. Meine nächste Frage betrifft Siegfried Haag. Ob der Zeuge einen Grund kenne, weshalb Haag nicht wegen des Karlsruher Attentats angeklagt worden sei. Wiederum beanstandet die Anklage meine Frage, da kein Zusammenhang mit Verena Becker bestehe. Der Vorsitzende stellt auch diese Frage zurück.
“Welche Kollegen haben denn ermittelt?”
Ich frage nach der Zeugin Beate K., die nach Aktenlage aussagte, sie habe Verena Becker am Tag vor dem Anschlag beim Tatort gesehen. Der Zeuge Pfaff weiß davon nichts. Ich weise darauf hin, dass diese Zeugin meinte, bei dieser Gelegenheit auch Knut Folkerts erkannt zu haben. Auch davon weiß Wolfgang Pfaff nichts. Dabei war er Anklagevertreter im Prozess gegen Folkerts “wegen Karlsruhe”. Warum diese Zeugin nicht zur Gegenüberstellung mit Folkerts nach Utrecht gebracht worden sei? Das wisse er nicht oder nicht mehr, sagt der Zeuge. Er habe die Ermittlungen nicht geführt. “Welche Kollegen haben denn ermittelt?” frage ich. Das sei irrelevant, antwortet der Zeuge. Er könne mir “nach bestem Wissen und Gewissen” auch nicht sagen, ob er mit diesen Kollegen gesprochen hat oder seine Anklagevertretung nur auf Akten beruhte. Ich erwähne noch Horst Herolds Aussage, die Ermittlungen gegen Verena Becker hätten lange geruht. Dazu habe er kein Wissen, sagt der Zeuge.
Nach einer Pause stellt der Vorsitzende meine Frage, ob die Bundesanwaltschaft sich bei ihm erkundigt habe, was er von der Verfassungsschutzakte wisse, in „zulässiger Weise“. Der Zeuge verweist auf seine Aussagegenehmigung. Der Vorsitzende fragt nach, ob die Behörde von ihm habe wissen wollen, ob er Zugang zur Akte hatte. Die Frage sei so nicht gestellt worden, antwortet der Zeuge. Zu meiner zweiten, auch vom Vorsitzenden formulierten Frage zu Haag, sagt der Zeuge, damit sei er nicht befasst gewesen. Auch sei Haag doch als Rädelsführer angeklagt worden. Ich entgegne, aber nicht – wie Brigitte Mohnhaupt – “wegen Karlsruhe”. Zur Einstellung des Ermittlungsverfahrens gegen Verena Becker wegen des Attentats halte ich Wolfgang Pfaff eine Passage aus der unter seiner Mitwirkung erarbeiteten Verfügung vor. Dort steht, dass ein gewisser Verdacht gegen Verena Becker fortbestehe. Wie er dann sagen könne, es gebe keinen Hinweis auf einen Karlsruher Tatbeitrag von Verena Becker? Er habe keine Erinnerung an diesen Vermerk, antwortet der Zeuge. Es sei bekannt gewesen, fahre ich fort, dass in Singen die Tatwaffe bei Verena Becker und Günter Sonnenberg gefunden wurde. Die lakonische Antwort des Zeugen: “Da war ich noch gar nicht in Karlsruhe.” Ich weise darauf hin, dass dieser Umstand auch für die von ihm vertretene Anklage gegen Folkerts als Karlsruher Schützen bedeutungsvoll sei. Er habe keine Erinnerungen und wisse gar nicht, wo die Tatwaffe gefunden worden sei. Meine Frage halte er für unzumutbar.
Ich beschließe, nicht mehr nach dem Schraubendreher zu fragen. An den Banküberfall fünf Tage nach dem Attentat hat Pfaff auch keine Erinnerung. Dazu, dass Folkerts im “Spiegel”-Interview sagte, er sei Linkshänder und hätte gar nicht von rechts in den Dienstwagen schießen können, sagt der Zeuge, es sei ihm nicht bekannt gewesen, ob Folkerts Links- oder Rechtshänder war. Ob er sich nach Folkerts Fähigkeiten, Motorrad zu fahren, erkundigt habe. “Nein”, lautet die Antwort. Ich frage zum Abschluss, weshalb der Zeuge die Bundesanwaltschaft verlassen habe und zum Verfassungsschutz gegangen sei. Die Frage wird vom Vorsitzenden nicht zugelassen. Zu meinem Erstaunen regt sich der Zeuge Pfaff dennoch sehr auf und bezeichnet meine Frage als ehrenrührig, ohne dies zu begründen. Er erwähnt noch, ich möge Herrn Stolpe fragen.
“Sie laufen ins Leere, Herr Professor Buback”
Die Verteidigung fragt nach der Vorbereitung des Zeugen für seine Vernehmung. Der Zeuge geht sogleich auf “diese Papiere” ein, die er nicht gelesen habe. Auch sei es ihm kein Bedürfnis gewesen, sie zur Vorbereitung zu lesen. Natürlich habe es einen Kontakt mit der Bundesanwaltschaft gegeben. Rechtsanwalt Venedey fragt, ob es für den Zeugen, der für die Fahndung zuständig gewesen sei, im Jahr 1981 nicht ein besonderer Umstand gewesen sei, dass eine Quelle aussagt, wer das Attentat in Karlsruhe begangen haben soll. Es sei verwunderlich, dass dies am Zeugen vorbei gegangen und nicht besprochen worden sei. Der Zeuge antwortet lediglich, es habe einen durchgängigen Kontakt sämtlicher Referate mit allen Polizeidiensten gegeben. Ich frage in ähnliche Richtung: Ob der Zeuge angesichts seiner häufigen Kontakte zum BfV dem Bundesamt nicht zur Beschaffung von Informationen aus dem Kernbereich der RAF gratuliert habe. Es müssten doch die Sektkorken geknallt haben. Der Zeuge antwortet, er sei sich sicher, dass er davon nichts gewusst habe. Der Vorsitzende ergänzt: “Wenn der Zeuge nichts weiß, kann er auch nicht mitfeiern.” Da der Zeuge ausgeführt hat, sein Informationsinteresse sei nicht rückwärts, sondern vorwärts gewandt gewesen, frage ich, ob ihm bekannt sei, dass die BfV-Informationen über die Karlsruher Täter von der Bundesanwaltschaft im Klar-Mohnhaupt-Verfahren nicht genutzt wurden. Bundesanwalt Hemberger greift ein: Dem Zeugen sei die Information nicht bekannt gewesen. Deshalb könne er diese Frage auch nicht beantworten. Der Vorsitzende fügt an: “Sie laufen ins Leere, Herr Professor Buback. Wir kommen da nicht weiter. Sie versuchen es von allen Seiten.” Ich sage daraufhin, ich wisse, dass ich ins Leere laufe. Der Zeuge Pfaff wird entlassen.
Es ist erschreckend, wie wenig ein Zeuge wissen kann, der ansonsten offensichtlich geistig sehr präsent ist. Wolfgang Pfaff müsste für mehrere Bereiche die optimale Informationsquelle sein. Er gehört nach Auskunft sowohl des “Spiegel”, aber auch aufgrund der Angaben des Zeugen Rainer Griesbaum zu den drei Bundesanwälten, die Kenntnis von der 1982 der Bundesanwaltschaft übergebenen BfV-Akte hatten. Er sollte auch Kenntnisse dazu besitzen, wen Kurt Rebmann als Karlsruher Schützen betrachtet hat. Besonders wichtig wären qualifizierte Angaben über Knut Folkerts, den Pfaff als Karlsruher Schützen angeklagt hat. Wenn der in der Anklage gegen Folkerts genannte Tatvorwurf berechtigt wäre, blieben in meinen Augen gegen Verena Becker nur nachrangige Anklagepunkte übrig.
Oberstaatsanwältin Silke Ritzert nimmt ausführlich und ablehnend Stellung zum Antrag der Nebenklage auf Ladung des Sachverständigen Dr. Michael W. Die formalen Einwände, dass es sich nicht um einen Beweisantrag handle und dass er mit dem Ziel der Prozessverschleppung gestellt sei, habe ich nun schon oft gehört. Die Anklage befasst sich in ihrer Ablehnung ausführlich mit physikalischen Fragen. Es wäre sinnvoller und wohl auch zeitsparender, wenn man die Kompetenz des Sachverständigen nutzen und seine Ladung befürworten würde. Rechtsanwalt Euler kündigt an, “die Sache noch einfacher” erklären zu können. Seine ablehnenden Ausführungen können allerdings auch nicht die Kompetenz des Fachmanns ersetzen. Der Vorsitzende fordert die Prozessbeteiligten auf, Fragen zu formulieren, die dem bisherigen Gutachter Joachim R. gemeinsam mit der Stellungnahme des Sachverständigen Dr. Michael W. übersandt werden sollen, damit dieser bei einer erneuten Ladung Antworten liefern kann. Ich erkläre, dass mich das Gutachten von Joachim R. nicht zufrieden gestellt habe. Er habe darin kein Quergefälle der Straße berücksichtigt, sodass ich nicht erstaunt sei, wenn er zu kuriosen Resultaten gelange.
Der Vorsitzende spricht meinen Hinweis an, meine Frau und ich seien jetzt ohne Rechtsbeistand. Wir würden nach wie vor von Frau Runge und Dr. Endres vertreten. Bundesanwalt Hemberger dreht sich zu mir um: “Haben Sie den Wahlanwälten die Vollmacht entzogen?” Ich antworte: “Nein, diese Vollmacht besteht weiterhin, aber wir können und wollen nicht das Geld aufbringen, um diese Anwälte voll zu finanzieren. Wir haben einen Antrag gestellt, mit dem die bisherigen und neuen Anwälte einverstanden waren. Der wurde aber abgelehnt.” Der Senat habe uns mitgeteilt, man werde die Situation weiter beobachten. Wir würden nun auf den Hinweis warten, ob die Beobachtung den Senat zu einer neuen Bewertung geführt hat. Rechtsanwalt Venedey schaltet sich ein, ich solle das Katz-und-Maus-Spiel lassen und den Austausch der Anwälte erneut beantragen. Rechtsanwalt Euler fährt fort, Herr Rätzlaff könne das für mich tun. “Ich gebe Ihnen einen Stift, Herr Rätzlaff, die Bundesanwaltschaft hat doch signalisiert, dass sie bereit ist zuzustimmen.” Rechtsanwalt Rätzlaff antwortet: “Ich habe einen Stift.” Da Matthias Rätzlaff nicht für mich zuständig ist, schlage ich Rechtsanwalt Euler vor: “Dann tun Sie es doch für mich.” Oberstaatsanwältin Ritzert dreht sich vorwurfsvoll um, das gehe nicht. Während dieser Debatte sehe ich Verena Becker zum ersten Mal richtig lachen. Sie scheint sich über die drollig wirkende Szene zu freuen.
Mein Eindruck ist, dass einigen Prozessbeteiligten erst jetzt klar wird, welcher Nachteil für uns entstanden ist: Meine Mutter, die durch meine Frau vertreten wird, und ich haben keinen wirksamen Rechtsbeistand. Ich verwahre mich noch dagegen, dass ich ein Katz- und Maus-Spiel betreiben würde. Ich hätte alles offen dargelegt. Wir haben zwei Wahlanwälte, die wir bis Ende Dezember bezahlt haben. Die erheblichen Kosten werden wir nicht weiter tragen. Meiner Frau wird es jetzt auch zu bunt. Sie schaltet sich ein, was wirklich etwas Besonderes ist, und erklärt: “Wir haben den Austausch beantragt, dem wurde nicht stattgegeben. Und jetzt sollen wir das noch mal machen und wissen nicht, wie dann beschieden wird.” Bundesanwalt Hemberger dreht sich erneut um und sagt, die Begründung habe nicht gereicht. Meine Frau entgegnet: “Es hat sich aber inzwischen von unserer Seite nichts geändert.” Ich möchte vom Vorsitzenden wissen, ob denn ein erneuter Antrag bewilligt würde. Da wolle er sich nicht festlegen, erhalte ich zur Antwort.
35 Kommentare | 25. Januar 2012 | 17:24 Uhr |
|

Das liest sich ja wie ein Bericht aus dem Kömidiantenstadl mit viel Worten möglichst nichts brauchbares Sagen. Leiden die zu Vernehmenden zeugen wenn nicht schon von Amts wegen verordnet an Alzheimer? Ich vermute fast das die Zeugen im Gespräch ein Dauerhaftes Echo hören ist ja nichts da was den Schall bremmst.
Kann mir wer erklären warum der Antrag zum Austausch der Anwälte abgelehnt wurde? Ich nehme doch an das Hr. Hemberger genau wissen wird aus welchen Gründen ein Austausch der Rechtsanwälte beantragt wurde der Verfahrensgrund hat sich ja auch nicht geändert oder habe ich da was verpasst? Zur Bewilligung will dieser sich nicht festlegen was erwartet dieser Hr.Hemberger?
Warum hat der Vorsitzender Richter den Antrag zum Austausch der Anwälte abgelehnt?
Weil er es kann!!!
Wie heißt es bei Richtern so schön, mein Gerichtssaal mein Entscheidung: Ich repräsentiere hier das Volk und treffe die Entscheidungen in seinem Namen und meinem Willen und Interesse!
traurig! traurig! traurig!
Es wäre sicher nützlich, wenn Dr. Michael Buback mal erläutert, warum er seine Anwälte nicht behalten wollte.
(oder hab ich da die Erklärung überlesen?)
Auch wäre es nützlich, für neue Leser der aktuellen Blogbeiträge die Zuordnung der Anwälte zu den Parteien öfter vorzunehmen.
http://politikforen.net/showthread.php?84275-RAF-Terroristin-Verena-Becker-wieder-vor-Gericht/page46
Mehr Leute für den Prozess zu interessieren setzt voraus, dass Einsteiger auch schnell den Grobüberblick erhalten.
Chris
grundsätzliche hast du schon Recht, aber Prof. Buback hat in einem früheren Blog schon mal dazu geschrieben, dass es Differenzen gab und er sich durch die zugeordneten Anwälte nicht gut vertreten fühlte.
Und ich denke er gehört zu den Menschen die es als schlechten Stil und unfaires Nachtretten empfinden so etwas öffentlich weiter als nötig auszubreiten.
Insofern würde ich hier nicht mit einer ausführlichen Antwort dazu von ihm rechnen!
Danke für die Antwort!
Solltest Du richtig liegen, ist die Einstellung von Dr. Buback natürlich zu respektieren.
Tue ich auch, aber akzeptieren kann ich sie aus folgendem Grund nicht:
Es geht hier um Staatsterrorismus, um Rechtsbeugung, um die Glaubwürdigkeit des Rechtsstaates, also um richtig viel. Ich denke das sehen wir ähnlich.
Nicht zuletzt geht es um Mord an 3 Menschen.
Was ist dagegen schon eine klare Aussage Bubacks über die Gründe, seine Anwälte zu feuern, die selbiger wegen “Stilfragen” unterlässt, oder weil es als “Nachtreten” empfunden werden könnte?
Man verzeihe mir die deutliche Wortwahl… aber Dr. Buback kämpft um die Wahrheit, er kämpft gegen GBA und Gericht, gegen BfV und gegen ein Dickicht aus Vertuschung, Rechtsbeugung, Prozessbetrug etc pp.
Nebenbei bemerkt kämpft er für uns alle.
Samthandschuhe sind im Kampf eher hinderlich…
Hallo Chris,
eigentlich kämpft Prof. Buback nur dafür zu wissen wer seinen Vater und dessen Begleiter ermordet hat. Wenn man sich die letzten Teile Stammheim-Tagebuches und vor allem das Gespräch mit ihm vom November 2011 anhört wird dies m. E. auch sehr deutlich.
Dass er dafür auch gegen den derzeitigen GBA, das Gericht, und gegen das BfV kämpfen muss hat sich nur als Folge daraus ergeben; es war aber sicher nicht so beabsichtigt sondern hat sich nur durch die Umstände so ergeben.
Hallo Doktorand,
Sie haben Recht, was Bubacks Motivation angeht, er will wissen wer seinen Vater erschossen hat und warum. Welcher Sohn wollte das nicht wissen?
Dr. Bubacks Ausführungen die Abschwächung der Anklage betreffend von Mord zu Beihilfe machen sehr deutlich, dass er damit von Anfang an rechnete und rechnen musste, dass genau das passieren würde.
Schon als er sein Buch recherchierte, das glaube ich unterstellen zu dürfen, wurde Herrn Buback sicher schon klar, dass mit dem ganzen “Fall Karlsruhe” etwas nicht stimmt. Auch wenn die Vertuschung, Aktenfälschung und Zeugengewichtung ihm nicht in vollem Umfang klar gewesen sein dürfte, so wird sich das sicher nach der Veröffentlichung seines Buches ob der Reaktion von GBA und von Zeugen etc geändert haben.
Spätestens seit Kenntnis der Anklageschrift, Mordanklage bei gleichzeitigem Bestehen der GBA auf 3 männlichen Tätern, muss Herrn Buback klar gewesen sein, dass er (auch) für die Wahrheit und für den Rechtsstaat kämpft.
Als ich anfing, diesen Blog von Anfang an zu lesen, ging es mir wie vermutlich vielen anderen Lesern auch: “Das kann doch alles gar nicht wahr sein, dass ist ja ungeheuerlich, das gibt es in unserem Rechtsstaat nicht!”
Nein Doktorand, sorry, aber Herr Buback schreibt diesen Blog, weil er von den Medien keine Herstellung einer grossen, interessierten Öffentlichkeit erwartet, er aber der Meinung ist, völlig zurecht, dass dieser Prozess WICHTIG für den Rechtsstaat per se ist, weit über die Täterfrage hinaus.
In Stammheim sitzt die Exekutive mit auf der Anklagebank, die doch an Recht und Gesetz gebunden sein sollte.
hallo Chris!
Meines Erachtens geht es tiefgreifend um die Geschichte einer ganzen Generation und weiterführend um die Frage, was in der Bundesrepublik Deutschland als ‘Staatsgeheimnis’ gewertet wird.
Mag sein, es gebe Kräfte, die ‘Landesverrat’ schwerer gewichten als ‘Mord’. Dass dabei eine ganze Generation um Recht und Gesetz betrogen wird, ist wiederum ein Verrat ganz anderen Kalibers.
Was hindert die Staatsanwaltschaft, meinetwegen die Exekutive, daran, Verena Becker fallen zu lassen und damit die Debatten abzukürzen? Wäre Frau Becker hochoffiziell, sozusagen in staatlichem Auftrag an dem Attentat von Karlsruhe beteiligt, wäre hier gar nichts mehr zu verhandeln; IMO. Insofern, vermute ich, dokumentieren die gesperrten, widersprüchlichen und lückenhaften Informationen allenfalls die Spuren eines auch in den Hinterzimmern fortgeführten Kulturkampfes.
grüße, pazi
” Wäre Frau Becker hochoffiziell, sozusagen in staatlichem Auftrag an dem Attentat von Karlsruhe beteiligt, wäre hier gar nichts mehr zu verhandeln”
Hallo pazi,
“wäre hier gar nichts mehr zu verhandeln”, schreiben Sie, und ich setze eben dort an und ergänze: “,sondern die damaligen Bosse der Exekutive gehörten allesamt angeklagt und eingesperrt, wegen Bildung einer terroristischen Vereinigung”. Da haben Sie dann den Staatsterrorismus aka Helmut Schmidt.
Bildung eines Sondertribunales, grundhafte Neueröffnung aller Verfahren mit allen in der Exekutive (samt Geheimdiensten) beschlagnahmten Akten über die Morde der 3.RAF-Generation, Oktoberfestattentat (GLADIO), Barschel etc pp.
Schon klar, warum Verena Becker schweigen muss, und warum alles so läuft in diesem Prozess, wie es eben läuft…
Verena Becker freut sich weil es Richter und Staatsanwälte gibt, die das schaffen was der RAF nicht gelungen ist: Die Säulen die diesen Staat tragen und dazu noch deren Fundamente nachhaltig zu zerstören!
Mir fehlen die Worte!
traurig! traurig! traurig!
Sie irren, Doktorrand, leider!
Es juckt doch niemanden, was da passiert, also wird es auch kaum den Staat aushöhlen.
Klare Sache, auch der Herr Pfaff wurde gebrieft.
Wenn nicht einmal mehr die Pensionäre sich trauen, die Wahrheit zu sagen… leider typisch für den Kadavergehorsam im Obrigkeitsstaat Deutschland, nicht erst seit 1871.
Hallo Chris,
hier irre ich nicht; wie Harald schreibt ist es eine Frage des Standpunktes bzw. der Definition:
Als Naturwissenschaftler sind mir Inhalte wichtiger als die Hülle und die Aufschrift.
Ich denke wird meinen sogar beide das Gleiche, für mich jedenfalls ist der Rechtsstaat schon lange ausgehöhlt!!!
Und ich meine diesen Rechtsstaat den die Väter unseres Grundgesetzes meinten, für den Generalbundesanwalt Siegfried Buback mit seinem Leben eingestanden ist (er wusste durchaus um die konkrete Bedrohung seiner Person durch die RAF) und an den Prof. Michael Buback wie ich auch lange geglaubt haben, ohne zu wissen dass es ihn da schon nicht mehr gab!
Was von diesem Rechtsstaat geblieben ist eine leere Hülle ohne Inhalt bei der es nur eine Frage der Zeit ist bis dieser zusammen fällt wie ein Kartenhaus. Sicher nicht gleich, aber die frage ist nur wann und nicht ob; das schließt nicht aus, dass sich das Gebilde dann trotzdem weiter Bundesrepublik Deutschland nennt!
Und genau das wollte die RAF und selbst Verena Becker hat gemerkt, dass nun die ihren Kampf fortführen, von denen sie es früher nie geglaubt hätte! Und noch immer kann man ein System am besten von innen heraus zu Fall bringen, vor allem weil dies lange unbemerkt bleibt und so viel effektiver ist als Terror von außen, der immer auch die Gegenbewegung stärkt!
traurig! traurig! traurig!
Und der Tod von Siegfried Buback wird so von den Richtern und Bundesanwälten dieses Verfahrens pervertiert und ad absurdum geführt!
unfassbar!
Plutonium ohne Messgerät
Hallo Chris + Doktorand,
ihr liegt beide richtig, je nach Perspektive.
Natürlich kann Verena Becker triumphieren, wird doch ihre mörderische Ideologie durch die Brüder und Schwestern im Geiste á la Hemberger, Ritzert & deutsche Journaille, auf Jahrzehnte prolongiert/geboostet.
Es muss für Becker, Mohnhaupt, Klar und Haag eine unvorstellbare Genugtuung sein, auf diese Weise das eigene ‘Lebenswerk’ von allen Ministerien, Ämtern und Diensten Deutschlands derart geschützt und fortgeführt zu sehen.
Insofern kann man/frau mit der Ausblendung bzw. Pervertierung der Berichterstattung über den “Prozess” gut leben, wissend um die ungeheure und zersetzende Wirkung des eigenen Tun zur Zementierung der jeweiligen, parasitären Eigeninteressen.
Die Wirkung dieses wissentlichen Versagens der Medien im Zusammenspiel mit diesem ‘Gericht’ ist gleich ausgetretenem Plutonium, für das kein Messgerät existiert:
Nichts zu hören, sehen, riechen, schmecken, tasten …
Hallo Harald,
warum so umständlich mit dem Plutonium ohne Messgerät?
Nenn es doch Dioxin, das kann man nur mit aufwendigen Analysen nachweisen; direkt messen lässt es sich nicht und es passt thematisch noch besser bei einem Chemiker.
Ansonsten sehr treffender Kommentar!
Und natürlich weis ich, dass Dioxine eine Stoffgruppe sind und Plural korrekt wäre.
“Die Truman Show”
@all (sorry, etwas länger)
Okay, Dioxin(e), als Metapher für die langfristige, gesellschaftspolitische Wirkung dieses Stammheimer Vorgangs, trifft es noch genauer bzw. treffender.
Eine der erfolgreichen Methoden des Vernebelns & Vertuschens in der Medien-Gesellschaft, ist das sinistre: ‘Durch Zeigen unsichtbar machen’.
Wer für die Implementierung solcher Jobs in Frage kommt, wer hier das Milliardenrad der ‘Kommunikation’ dreht, ist neben McKinsey oder der Boston Consulting Group, die
http://www.wmp-ag.de/
Dazu der geniale Publizist Walter van Rossum: “Die WMP betreibt ausgesprochen effektiv Kommunikation. Noch effektiver ist sie allerdings im Verhindern von Kommunikation.” Aus: “Meine Abende mit Sabine Christiansen” (deren Sendung das erste bekannt gewordene, reinrassige WMP Produkt war.)
Kunden dieser ehrenwerten Riege um den Öffentlichkeitsführer des ‘Absoluten Markts’*, Roland Berger, sind gerne auch Staaten, wie z.B. die Türkei. Daneben betreibt die WMP Tochtergesellschaften, die als Produktionsunternehmen die Nachrichtensendungen von ARD, ZDF, RTL usw. mit sendefertigen Beiträgen beliefern oder eben als Produzenten für die bekannten Talgschaus von ARD/ZDF auftreten. Falls sich jemand über die immer gleichen Besetzungen dieser Sendungen noch wundert.
Die WMP ist natürlich auch bestens mit den Redaktionen der großen Print/Online-Medien vernetzt, (man kennt sich) wo Incentives die Motivation steigern, weshalb die Medien heute in der Breite als ebenso korrupt anzusehen sind, wie die Parteien und Politiker.
Was wir geliefert bekommen, ist die “Truman Show”.
Dazu zum Schluss noch die Frage an die Runde: Als dieser Tage die Stuttgarter Staatsanwaltschaft, nach bemerkenswert kurzer Zeit feststellte, daß am Wulff’schen Kredit nichts auszusetzen sei, wer musste da nicht spontan an den Becker-Prozess denken?
Statt der Frage nachzugehen, ob es sich bei diesem ‘Kredit’ tatsächlich um einen Kredit handelte, darf sich die Öffentlichkeit stattdessen seit Wochen im Kleinklein suhlen.
Das ist ‘durch Zeigen unsichtbar machen’ par excellence. Und genau so läuft die ‘Öffentlichkeitsarbeit’ im Stammheim Prozess.
Mit dem Unterschied, daß Wulff die Rolle des täppischen Trottel selbst gewählt hat, gleichsam als kleineres Übel, davon abzulenken was für eine abgefeimt korrupte Type er ist, wird mit der ‘Berichterstattung’ zum Stammheim-Prozess Michael Buback, ganz öffentlich, in die Rolle des Fehlgeleiten – des Überspannten geschrieben. Was die Richter und Staatsanwälte an Rechtsbeugung treiben, darüber kein Wort. Nicht eins.
Gruß H.
*’Absoluter Markt’ ist meine vornehme Umschreibung für die strukturelle Endphase des Gesellschaftssystems unserer Gegenwart. ‘Absolut’ bedeutet, auf nichts (mehr) bezogen, weshalb das, was wir in diesen Jahren erleben auch nicht mehr als Kapitalismus oder Demokratie zu bezeichnen ist, sondern als: Kapitalfaschismus. Dieser Faschismus ist nicht mehr rot oder braun – sondern grau.
Bei Dioxinen und Furanen kommt mir immer die Boehringer AG und das Agent Orange in den Sinn, welches man dort tankerweise für den Vietnamkrieg produzierte.
Sorry für Off topic, aber das youtube-Video, welches man unter der Suche “Deschner Weizsäcker” findet, ist an Deutlichkeit kaum zu überbieten. Kriegsverbrechen, ungesühnt.
Es zeigt, wie dieser Staat funktioniert.
Und ja, werter Doktorrand, wir meinen dasselbe, mit dem Unterschied, dass ich pessimistischer bin als Sie:
Den Rechtsstaat gab es nie, er kann also auch nicht unterhöhlt werden. Es kann nur deutlich werden, für mehr Leute, dass es ihn nicht gibt/gab. Weder bei Agent Orange, noch bei Contergan, noch bei der RAF/GLADIO.
Sehr geehrte Frau Custodio,
lesen Sie doch bitte mal Ihren eigenen o.a. Kommentar.
Wie sollen wir, die überschaubare Gruppe der Teilnehmer, Ihre Ausführungen denn bitte anders als Doktorand auffassen?
Beim nochmaligen lesen fällt Ihnen vielleicht auf, daß Sie den Blog, wie zuvor Ihr Mann, um es höflich zu sagen, mit unreifer, verquaster Dialektik zum Narren halten.
Stimmen Sie mir nicht zu, daß es doch eine große Zahl geeigneter Blogs gibt, wo Sie ‘wesentlich’ besser aufgehoben sind?
Sie können nicht ernsthaft annehmen, weiterhin widerspruchslos diesen Blog zu konterkarieren. Deshalb meine Bitte: Lassen Sie es sein. Danke.
Gruß
Dem Rechtsstaat mit Optimismus zu begegnen, nachdem man Opfer seiner Mängel wurde, ist schlichtweg verlogen. Als Bewältigungsstrategie taugt das nicht, allenfalls als Selbstbetrug, wenn man denn will.
Und zu behaupten, der Rechtsstaat ende erst bei Mord und Vergasung und daher sei eigentlich alles im Lot, ist mindestens tolldreist. Oder ist das wirklich so demütig wohlwollend gemeint? Stockholm-Syndrom?
Ich für meinen Teil bin jedenfalls *nicht* dankbar, dass ich noch nicht umgebracht wurde.
Harald und Gérard,
ich kann euch (bzw. ihnen) beiden nur zustimmen!
@Janete Costodio-Pallmann
ad 1)
das ist ihre Ansicht die viele, mich eingeschlossen, NICHT teilen!
ad 2)
selbstverständlich respektiere ich die Haltung und Meinung von Herrn Prof. Dr. Michael Buback; und ich denke er weis das auch!
Fakt ist er hat den o.g. Medienpreis 2011 abgelehnt!
ad 3)
ich bin sehr erstaunt, wie und woher sie so genau wissen wollen wovon Prof. Buback überzeugt ist? Kennen SIE ihn auch persönlich?
P.S Schreibt sich ihr Vorname wirklich nur mit einem t? Oder können sie den selbst nicht richtig schreiben weil sie sich den nur ausgedacht haben?
@Janete Custodio-Pallmann
Es geht hier nicht um Exklusivklub oder Zensur, sondern um Missbrauch eines Forums durch Sie.
Der dahinter steckende Versuch, diesen Blog mit einen andauernden Störfeuer cerebraler Flatulenzen zu desavouieren, wird nicht hingenommen. Er ist zu offensichtlich.
Die Art und Weise, wie Sie vordergründig versuchen, sich Buback anzudienern, um sofort Ihren wirren, sektenartigen Unfug zu verbreiten, zeugt entweder von zynischem Kalkül oder Debilität.
Verraten haben Sie sich durch Ihr insistieren auf den Nick “Doktorand”.
Die Lebenserfahrung lehrt, immer dann aufmerksam zu werden, wenn Verhaltens-Nebensächlichkeiten über die Maßen fokussiert werden: Dann erfährt man am meisten ungeschminktes über den Sprecher selbst, der hier immer! projizierend am sudern ist.
@ Chris / Doktorand / Gérard / pazi
Anbei ein Kerntextentwurf zur Bearbeitung zwecks gemeinsamer Stellungnahme an die Kulturzeit-Redaktion:
—– Textentwurf —–
Sehr geehrte Kulturzeit Redaktion,
schon seit längerem wird “Buback bloggt” von einer obskuren Gruppe/Personen attackiert, deren Äußerungen und Verhalten an die bekannten Umtriebe von Sekten erinnert.
Diese Gruppe tritt unter der Kernbezeichnung “Pallmann” und/oder ” Custodio”, mit Variationen, auf.
Ob es sich hierbei um wirre Einzelpersonen – oder eine planmäßige, gezielte Desavouierung des Blogs handelt – ist insofern unerheblich, als das Ergebnis das selbe ist:
Die abschreckende Lächerlichmachung des Blogs insgesamt, vor allem der Person Michael Bubacks.
Hallo Harald,
ich würde deinem Entwurf an die Redaktion umgeändert zustimmen: d.h. ich unterstütze dein Anliegen und du kannst mich als Unterzeichner gegenüber der Redaktion benennen!
P.S. Viel schlimmer als die versuchte Lächerlichmachung von Michael Buback, finde ich die von Siegfrid Buback (s. u.a. Mescalero) Ersterer könnte sich verteidigen, letzterer kann es leider nicht mehr!
Hallo Dok,
die Mescalero Sache ist oberstübel, genau wie die scheinheilige Erklärung dazu.
Was die Redaktions-Mail betrifft, so ist es in solchen Fällen üblich, daß jeder Unterzeichner diese gesondert senden sollte.
Aber erst mal noch abwarten, ob weitere Reaktionen eintreffen.
Wie dem auch sei, kann sich die Pallmann-Custodio-Connection darauf einstellen, sich bei fortgesetzter, scheinheiliger Verunglimpfung der Bubacks und des Blogs, sowie seiner Instrumentalisierung für Eigeninteressen, ganz warm anziehen zu müssen.
Gruß
Jemandem das Wort zu verbieten halte ich prinzipiell für problematisch.
Allerdings scheint sich hier das bekannte Muster anzubahnen: an Kleinigkeiten entzündet sich eine Opposition, und im Rahmen der Rechtfertigung wird dann Stück für Stück das gesamte Werbematerial vor die Füße gekippt. Von der Bayern-CSU war nun schon wieder die Rede. Was kommt als nächstes?
Ob das Methode hat oder nicht, kann ich nicht beurteilen. In den bemängelten Argumenten steckt viel Naivität. Ich denke, Frau Custodio will ihrem Mann helfen. Nur: auf Kosten von Mitkommentatoren wird das nicht klappen.
Falls auch weiterhin deutlich wird, dass die Konfrontation zum Geschäftsmodell gehört, würde ich sagen, das passt hier nicht hin.
Hallo Gérard,
gemessen an der gewalttätigen, unverschämten Zensur, mit der die vielen! guten sowie inhaltlich und formal sauber argumentierenden Foristen bei ZEIT-Online, SPON oder taz rausgekickt werden, genießt die PCC hier auf 3Sat geradezu paradiesische Narrenfreiheit.
Diese nutzt sie, um hier Eigeninteressen zu transportieren, die mit dem Stammheimer Prozess weder inhaltlich noch peripher etwas zu tun haben, was dazu führt, daß viele Leute sich kopfschüttelnd von diesem Blog abwenden bzw. gar nicht erst mitdiskutieren.
Warum betreiben diese Leute Pallmann/Costodio nicht einen eigenen Blog. Hier auf der 3Sat-Site oder auf eigener Site?
Und wie würden die Leute Pallmann/Costodio wohl reagieren, wenn andere dann ankommen, um in deren Blog themafremden, beleidigendenden und verunglimpfenden Unsinn en Masse zu verzapfen?
Aus Erfahrung bezeichne ich Leute wie Pallmann/Costodio als ‘Geiselnehmer’.
‘Geiselnehmer’ sind in unterschiedlichster Ausprägung, quer zu den sozialen Strukturen anzutreffen. Sie sind sozusagen die Parasiten des Sozialen, worauf sie die gleiche Wirkung ausüben wie im Organismus. (Doktorand hat vielleicht eine chemische Metapher parat:-)
Gleichwie, bleiben sie ohne Gegenwehr, gewinnen sie immer:
Entweder durch Demission der übrigen Teilnehmer, oder durch völlige und totale Funktionsumstellung in ihrem Sinne.
Vielleicht sollte man ihnen über ihre website mal “ein paar” mails schicken, um ihnen bewusst zu machen, was sie anrichten.
Aha, jetzt bellt der ‘getroffene Hund’ also als ‘Johann’.
Könnten Sie bitte ausführen, was ich anrichte?
Senden Sie doch gleich hier “ein paar mails” vor Ort, wo ich für Sie erreichbar bin.
mit “sie” (kleingeschrieben) waren die Pallmans gemeint, SIE Schlaukopf
Werter Johann,
sie haben mit der funktion “antworten” – sie ist erkennbar an der rechten einrückung – auf meinen post geantwortet, sodaß nicht erkennbar war, daß sie an einen anderen adressaten gerichtet war, wie sie an meinem post hätten bemerken können – der folglich eine rechts eingerückte antwort auf den ihrigen ist – wären sie ein schlaukopf, was sie ja nunmehr klar gestellt haben.
@Harald
es ist nicht schwer, argumentativ gegenzuhalten. Die Dame – besser gesagt, der Verfasser der Beiträge unter dem Namen Custodio – hat sich ja sogar schon selbst zerlegt durch Ansichten, die man sonst nur von entglittenen CSU-Hardlinern oder verkappten Feudalisten erwartet (Klarnamen angeben, Dankbarkeit gegen Staat etc).
An sich finde ich Querverweise auf analoge Themenfelder in Ordnung. Aber ich gebe Ihnen völlig Recht, allein die Art, wie die beiden sich hier eingebracht haben, ist nicht vertrauenswürdig und tut dem Blog nicht gut. Ganz zu schweigen von der schieren Quantität – auch der dann notwendigen Entgegnungen.
@ Harald: Ich fühle mich durch die Beiträge von Janete Custodio-Pallmann nicht belästigt und finde das alles nicht der Rede wert.
die Mescalero Anspielung sollten wir hier uns erst recht HIER sparen!
Weil es meine Entscheidung ist, NICHT Ihre ob ich hier mit meinen vollen Namen schreibe oder nicht! Und Herr Prof. Buback weis sicherlich wer ich bin und wie er mich erreichen kann; das reicht mir!
Wenn jemand sich in diesem Blog der Mescalero Anspielung klammheimlich bedient, zeigt dies dass er entweder sehr schlecht informiert ist oder dass es ihm hier nicht um die Aufklärung der Ermordung von Siegfried Buback geht! Und die Anführungszeichen sind ein eindeutiges Indiz für Ihren bewussten Gebrauch des Zitates und damit für letzteres! traurig! traurig! traurig!
Und wer gibt Ihnen das Recht sich mit ihren bevormundenden Kommentaren in die Gespräche dritter einzumischen!
Wenn Harald und ich uns über Dioxine einig sind, weshalb mischen sie sich mit ihrer despektierlichen Art in unser Gespräch ein? Woher nehmen Sie sich dieses Recht?
Sie haben mir ganz sicher nicht zu sagen welche Kommentierung ich mir zu sparen habe oder nicht!
Und war es nicht mehr als deutlich, dass Herr Prof. Buback den Preis Ihres komischen Vereins abgelehnt hat!
Haben sie immer noch nicht verstanden, dass er nicht möchte dass Sie oder ihr Mann hier seinen Blog für sich instrumentalisieren!
Und es waren viele Leser und Schreiber hier, die gewaltig genervt waren von dem ständigen Missbrauch diese Blogs durch Ihren Mann! Lesen Sie sich mach die damaligen Kommentare durch!
Und mit dem Mescalero Zitat haben Sie den Bogen mehr als überspannt! Ich hoffe, dass hier möglichst bald wieder ein Administrator einschreitet und ihrem schäbigen Possenspiel ein Ende bereitet!
Ich habe fertig, mit Ihnen!
Schaun mer mal, wie lange dieser Blödsinn hier stehen bleibt…